Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Sonntag, 21. März 2010

In einer Mailingliste wurde auf ...

In einer Mailingliste wurde auf einen Beitrag, mit dem Titel: „Geld und Demokratie – Geld für Demokratie?“ aufmerksam gemacht und ich habe eine Bemerkung dazu geschrieben. An solche Diskussionen kann ich mich recht gut erinnern, als ich gelegentlich noch in Foren schrieb, wobei mir mancher Akteur bekannt vorkommt.

Bemerkung:

Hallo Freund!
Nun, wieder ein Beitrag aus der Reihe, „ist der Kapitalismus noch zu retten? Ja, er ist noch zu retten!“ Aber ist er es wirklich und ist Geld das Problem? Sicher ist es ein Problem, nur wo liegen die eigentlichen Ursachen, welche ihren Ausdruck im Geld, aber auch in der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums und den politischen Verhältnissen finden? Basis und Überbau, Kategorien des historischen Materialismus, nur was ist schon historisch und was ist Materialismus, hat was mit materiell zu tun, igit igit, alle denken nur ans Geld! So werden eben die Ursachen des ganzen Dilemmas im Überbau gesehen. Ja und wie üblich werden an den Ursachen, was durchaus richtig ist, die Lösungen angesetzt. Und Letztlich ist der Zins schuld, dabei spielt es nicht einmal einen Rolle, dass auch dieser erwirtschaftet werden muss. Apropos, wirtschaften ja, Wertschöpfung hingegen scheint kaum noch eine Rolle zu spielen. Aber vielleicht ist ja letzteres gerade das Problem?
Gruß und gute Nacht
Thomas

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