Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Dienstag, 17. Juli 2018

Gesprächskreis - „Wie wollen wir leben?“ 18. Juli 2018


Wann: 18.07.2018 ab 19:00Uhr

Wo: im Studiokino „Eisenstein“ im Kulturzentrum
Reichenstraße 1 in Quedlinburg

  • Als Thema aktuell:
    Gesellschaftliche Probleme, Umweltzerstörung, Raubau an der Natur, Völkerwanderung und vieles andere mehr bewegt Menschen und lässt nach Alternativen suchen. Welche Alternative gibt es und wie nachhaltig können Alternativen sein? 

Montag, 16. Juli 2018

Diskussion über neoliberale Wirtschaftsphantasien …


Bildschirmphoto 2018-07-16 21:21 Uhr
In Quedlinburg steht nach wie vor die Ausweisung und Planung eines Industriegebietes an, einst wurden die Planungen abgelehnt, von übergeordneten Behörden, das wurde auch begründet, allerdings half das nicht und der Stadtrat beschloss eine erneute Planung, unter Berücksichtigung der Faktoren, welche zur Ablehnung führten. Das stößt allerdings nicht auf ungeteilte Gegenliebe und so wurde jüngst im Rat versucht das Industriegebiet durch die Hintertür in Angriff zu nehmen. Eine schon länger ansässige Firma in diesem Gebiet, wird als Vorwand genutzt, um über Formulierungen das Industriegebiet zu verankern, obwohl es diese eigentlich noch nicht gibt. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet und auf Facebook gibt es eine Diskussion zum Thema, wobei auch dort die Apologeten neoliberalen Wirtschaftsdenkens ihre Spuren hinterlassen. Die folgenden zwei Kommentare habe ich auf der Facebook-Seite der MZ zum Thema hinterlassen:
- Wie sah es mit der Industrie vor 1990 in Thale und Wernigerode aus, sicher weniger als heute!?
Und einmal von den Folgen für Natur- und Kulturlandschaft abgesehen, wie hoch ist die Möglichkeit, dass sich Industrie in Quedlinburg ansiedelt? Es wird immer nur von potenziellen Investoren gesprochen, realistische gibt es keine! Und nur weil Flächen unter hohem Aufwand vorgehalten werden, wird sich hier keine Industrie ansiedeln. Es gibt ausreichend Industrieflächen, welche auf Investoren warten, wo sich niemand hin verirrt und auf denen irgendwann Kühe weiden oder Solarzellen glänzen!

Montag, 18. Juni 2018

... 1 Beitrag von dir muss noch bestätigt werden.


Bildschirmfoto 2018-06-18, 10:28 Uhr
Am 16. Juni hatte ich zu einer Veranstaltung auf Facebook einen Kommentar hinterlassen, ein Kommentar war dort schon geschrieben, auf welchen es am Samstag eine Antwort gegeben hat.
Mein Kommentar hingegen ist bis heute nicht freigeschaltet. Liegt vielleicht daran, dass ich in diesem Kommentar auf einen Beitrag verwiesen habe, in welchen ich mich zu früherer Zeit einmal mit der Sprengung einer Kirche und dessen Hintergründe auseinandergesetzt habe. Folgenden Kommentar hatte ich hinterlassen:
Die Instrumentalisierung von Kirchenabrissen in der DDR ist nicht neu, die eigentlichen Ursachen werden dabei gern vergessen, auch vergessen wird, dass in der BRD ebenfalls Kirchen abgerissen wurden und werden. Hier ein etwas älterer Beitrag, welcher dieses Thema aufgreift und sich mit einem Kirchenabriss und dessen medialer Spiegelung auseinandersetzt: klick
Im Internet sind übrigens eine Reihe von Beispielen zu finden, weshalb und warum heute noch Kirchen abgerissen werden … und das ohne DDR ...“
Auf der Facebook-Seite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, wurde auf diese Veranstaltung genannter Institution verwiesen, dort hatte ich wie folgt kommentiert:

Mittwoch, 30. Mai 2018

Quarmbeck


Deckblatt der mir zugespielten Unterlagen
Heute hatte ich Besuch von einem Bekannten, er erzählte mir, dass ihm in Quarmbeck auf seiner morgendlichen Radtour eine Reihe hochgerüsteter Polizisten über den Weg gelaufen sind. Von der Polizeischule in Aschersleben, welche in letzter Zeit mit Drogendelikten und zumindest einem Einbrecher in ihren Reihen für Schlagzeilen gesorgt hat, sollen sie sein, welche wahrscheinlich zum Training in dieses leer-zuziehende Wohngebiet eingerückt sind. Das in den verschiedensten Häusern noch Menschen wohnen, scheint keine Rolle zu spielen, der Krieg gegen das eigene Volk muss geübt werden und der Repressionsapparat des Staates gestärkt. Da kommt so ein Abrissgebiet gerade recht, es kann unter Umständen Wilde Sau gespielt werden, Türen eingetreten, Fenster zerbrochen, mit Platzpatronen geschossen usw., kommt nicht drauf an, wird eh abgerissen!
Im Nebeneffekt werden die Bewohner terrorisiert und so zum schnelleren Umzug motiviert. Allerdings ist es nicht so einfach, eine vergleichbare Wohnung zu finden. Zum einen wohnt ein Teil der Bewohner schon sehr lange in diesem Viertel, verfügt also noch über alte Mitverträge aus Zeiten der DDR, welche wesentlich humaner abgefasst sind, als aktuelle Verträge. Und wenn ein Bewohner z. B. auf Hartz IV angewiesen ist, oder mit einer niedrigen Rente zurecht kommen muss, wird es sicher nicht leicht fallen eine geforderte Kaution zusätzlich aufzubringen. Dazu kommen die Räumlichkeiten selbst und lassen sich die alten Möbel in der neuen Wohnung alle unterbringen. Alles Fragen die diejenigen nicht interessieren, welche für den Leerzug und den darauf folgenden Beschluss des Abrisses des Wohnungsbestandes der städtischen Wohnungsgesellschaft in Quarmbeck verantwortlich zeichnen. Der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsgesellschaft hatte im Jahr 2016 schon sinngemäß verkündet, dass das alles „mit den Menschen nichts zu tun hat“, der Mensch spielt keine Rolle, er ist nur Spielball machtpolitischer Interessen. Und so nun auch Spielball polizeilicher Übungen, was ebenfalls mit dergleichen Interessen zu tun hat, denn wo kämen wir hin, wenn das Volk hierzulande mitbekommt, wie seine Möglichkeiten immer weiter beschnitten werden, die Menschen Spielball politischen Seins, als Ausdruck spezifischer ökonomischer Interessen sind.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Eine Freibad für Quedlinburg ...


Bildschirmfoto 2018-05-16 12:13 Uhr
In Quedlinburg soll es ein neues Freibad geben, vor vielen Jahren wurde das ehemalige Freibad zugeschüttet, dieses war in der „armen“ DDR gebaut und erhalten worden, nach 1990, nun in der „reichen“ BRD, war es nicht mehr haltbar, die allgemeine Verelendung hofiert und Kommunen systematisch verarmt. Das dieses als gesellschaftlicher Fortschritt verkauft wurde, verwundert zwar nicht, wird aber gerne vergessen. Nun soll es ein neues Freibad geben, die Planung beschlossen und durchgeführt, geht es jetzt um die Umsetzung. Im Rat der Stadt sind sich die Fraktionen nicht unbedingt einig und so gib es durchaus gegensätzliche Ansichten, gerade was die Umsetzung des Vorhabens betrifft. Da ist es gut, dass es noch eine Kuh gibt, die gemolken werden kann, allerdings vor Jahren schon geschlachtet werden sollte. Die Kuh sind die Stadtwerke und wird heute besonders intensiv von denen gemolken, welche sie vor Jahren privatisieren wollten. Da nun die CDU das Projekt Planschebad mit Spielplatz über Jahre als Wahlkampfthema gebrauchte, ist sie nun bemüht dieses Projekt mit Leben zu erfüllen. Das dazu die Stadtwerke gerade recht sind, verwundert nicht, wird sich wohl kaum ein Investor finden, welcher dieses Vorhaben verwirklicht, wen von vornherein die Verluste schon feststehen. Also wird das städtische Unternehmen genommen, oder besser eine Tochter dieses, um das Vorhaben als Investor durchzuführen. Wie gut, dass vor Jahren auf Initiative des Bürgerforums, die Privatisierung der Stadtwerke verhindert wurde. So gesehen trägt es die Verantwortung, dass die CDU wahrscheinlich ihr langjährig gepflegtes und genutztes Wahlversprechen umsetzen kann.
Auf der Seite des Bürgerforums findet sich ein entsprechender Beitrag zum Thema, welchen ich auf Facebook mit folgenden Kommentar verlinkte: 

Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus - Krieg


Bildschirmfoto 2018-05-16 12:33Uhr
Es ist schon einige Tage her, als ich einen Beitrag auf t-online entdeckte und folgende Gedanken niederschrieb:
Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus in seiner höchsten Form, der Monopolkapitalismus oder auch Imperialismus, entfaltet seine Triebkräfte immer stärker gegen die Interessen des überwiegenden Teils der Menschheit! Expansionsbestrebungen sind allgemein und werden beständig beschleunigt. Die imperialistische Hauptmacht USA gerät ist strauchel, zwar hat das Imperium seine Truppen weltweit stationiert, führt an den verschiedensten Orten Krieg gegen die Völker, versucht seine Einflusssphären auszuweiten und andere Nationen zu dominieren, doch mit nachlassendem Erfolg. Die Glanzzeiten des US-Imperiums sind vorbei, was seinen Anfang mit wirtschaftlichen Niedergang genommen und heute kaum noch mittels militärischer Stärke zu kompensieren ist. Die Welt hat sich verändert, die EU hat sich zum stärksten Wirtschaftsraum weltweit entwickelt, die USA sind zwar noch die stärkste Wirtschaftsmacht, allerdings ist ihr China auf der Spur und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die USA eingeholt und überholt sind. Auch haben sich in den letzten Jahrzehnten neue Konstellationen ergeben, zum Beispiel die BRICS - Staaten, welche in vielen Dingen zusammenarbeiten, gemeinsame Interessen vertreten, ohne jedoch ein festes Bündnis einzugehen. Die neue Administration in den USA hat TTIP scheitern lassen, ein Handelsabkommen, welches die Basis für ein neues, zusammenhängendes Wirtschaftsgebiet gewesen wäre. Allerdings hat der neue US-Präsident seine Wählern versprochen sich mehr um die Interessen des eigenen Landes zu kümmern, also die nationale Karte zu spielen, was nichts anderes bedeutet, als dem nationalem Kapital wieder auf die Beine zu helfen. Aus diesem Grund wird hauptsächlich gegen den US-Präsidenten geschossen, er hat die Kreise der international agierenden Monopole gestört, welche sich einen größeren, zusammenhängenden Wirtschaftsraum schaffen wollten, um Vorteile im Kampf gegen die aufstrebenden Wirtschaftsnationen zu gewinnen. Was das Handelsabkommen leisten sollte, soll nun mittels Zölle auf Stahl und Aluminium erreicht werden. Ab ersten Mai sollten die Zölle für Europäische Waren dieser Art gelten, allerdings hat es einen Aufschub gegeben, ein Monat Zeitgewinn sozusagen.

„Marx neu entdecken“ – Lesung und Diskussion zum 200 Geburtstag von Karl Marx

In Zusammenarbeit mit dem Rosa-Luxemburg Club Harz, veranstaltet der DFV-Quedlinburg zum 200 Geburtstag von Karl Marx, im Rahmen des 18. Quedlinburger Bücherfrühlings, eine Lesung und Diskussion unter dem Motto „Marx neu entdecken“.
Am 5. Mai vor 200 Jahren wurde einer der größten Denker des 19. Jahrhunderts geboren, Karl Marx. Unter den Großen der Geschichte steht Marx an hervorragender Stelle. Er schrieb nicht nur das Kapital, welches in der Gegenwart, die geprägt von den verschiedensten gesellschaftlichen Krisen, wieder häufiger nachgefragt wird, sondern begründete auch eine wissenschaftliche Weltanschauung.
Wo: Saal im Kulturzentrum Reichenstraße, Reichenstraße 1, in 06484 Quedlinburg
Wann: 23. Mai 2018
Um: 20:00 Uhr
Was Marx den kategorische Imperativ des neuen Materialismus nannte: „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wessen ist.“*

Freitag, 13. April 2018

Sein oder Bewusstsein, ...


Bildschirmfoto 2018-04-13 15:59 Uhr
Sein oder Bewusstsein, dass ist die Frage – die Grundfrage einer jeden Philosophie!
Auf Facebook fand ich ein Bildchen, dieses Bildchen war kommentiert und ich schrieb folgendes und habe es als Kommentar hinterlassen:
Ein Wortgeklapper - Wenn Du bist, wer Du bist, und Du denkst, das Du bist, bist Du der, der Du denkst, das Du bist! Nur wer bist Du?
Und Denken, was ist das schon? Sein oder Bewusstsein, ist die Frage, Denken kann auch der Affe, der Hund, das Katzentier usw., … ich Denke, also bin ich, ist wohl war, aber bin ich mir meines Seins bewusst? Die Gedanken sind frei, niemand kann sie erraten, obwohl wenn ich weiß, was der Mensch zu sich nimmt, kann mit bestimmter Sicherheit gesagt werden, was raus kommt. Oder wie Engels es einmal ausdrückte: „Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.“

Freitag, 6. April 2018

Heiße Diskussionen und Forderungen, ...



Bildschirmfoto 2018-04-05 18:01Uhr
Heiße Diskussionen und Forderungen, Verurteilungen, den guten Menschenverstand bemühend, ohne sich allerdings des gesunden Menschenverstandes zu bedienen, wird verurteilt, vorgeblich die Verletzung guten Geschmacks und die angekratzte Ehre, welche als Würde laut Grundgesetz unantastbar sein soll, allerdings von Staatswegen beständig mit Füßen getreten wird.
Eine Rede wurde gehalten, von einem nicht unumstrittenen Politiker der Partei die Linke, auf einer Ostermarschveranstaltung. Sicher gab es nicht nur eine Rede, aber in dieser fielen populär verkündet Worte, welche manch Apologeten kapitalistischen Seins die Zornesröte nicht nur ins Gesicht zu treiben scheint. Mit hochrotem Kopf springen diese nun im Kreis herum, weil ein Begriff auf einen Politiker angewendet wurde, welcher dem Rotlichtmilieu entlehnt. Der Inhalt der Rede spielt keine Rolle, nur verwendete Begrifflichkeit wird genutzt den Inhalt zu negieren.
An mehreren Orten habe ich zum Thema Kommentare hinterlassen, wobei davon zwei auf Facebook erschienen. Im ersten Beitrag wurde sich darüber aufgeregt, dass ein verwendeter Begriff untauglich erscheint und in diesem Zusammenhang auf einen Beitrag in der taz verwiesen. Der Beitrag selbst sprudelt über vor Gift und Galle, was mich zu folgenden Kommentar animierte: 
Nun hat er es wohl getroffen, dass wie besoffen, die Reaktion der taz, im vorgeworfenen scharfen Ton, ohne zu bedenken, das Opfer dieser Klagen, im Ton sich selbst nicht so vergreifen konnte, wie im Beitrag praktiziert. Der „Oppositionsgeist, der beim unterbelichteten Publikum ankommt“, wird im Beitrag nicht nur gerufen, er wird auch trefflich praktiziert, in einer Form, wie angeklagt, wird selber gewagt, verunglimpft und beschimpft!
Übrigens, die Prostitution in der Politik ist ein allgemeiner Zustand, im bürgerlichen Vertreterparlamentarismus, allein die Frage bleibt zu stellen, wer als Zuhälter wird angesehen und welchen Weg die Freier gehen! …

Im Internet war die Rede dann zu finden, so auch eines Kommentars wert und so manch Kommentar war schon geschrieben und auch diskutiert:

Dienstag, 6. März 2018

Nachdenken über Schlagwortanalytik mittels Sprüche-klopfen ...


Bildschirmfoto 2018-03-06 11:35Uhr
Auf Facebook fand ich einen Spruch, welchen ich kritisch kommentierte (siehe unten) und der von vielen positiv bedacht wurde. Auch mein Kommentar wurde mit Kommentaren bedacht, einer war sehr umfangreich und auf diesen antwortete ich wie folgt:

Verstehen, nicht verstehen, … nun ich habe Verständnis, vielleicht auch verstanden, den es versteht sich, dass es unter Umständen Klärungsbedarf gibt, oder auch nicht. So kann ich verstehen, dass gern auf Kurzformen ideologischer Auseinandersetzungen zurückgegriffen und mittels Schlagwortanalytik versucht wird den Weltschmerz zumindest zu erkennen. So ist das Proletariat, wer und was darunter verstanden wird, chronisch verblödet! Also das dauernd, ständig blöde, abgestumpfte, verdummte, stumpfsinnig werdende Proletariat!
Und so gibt es schon eine Erklärung für die gegenwärtigen, gesellschaftlichen Probleme, das dauernd verblödete Proletariat ist schuld! Unterstützt wird es dabei von den nicht linken Linken, welche unfähig es zu führen!
Wenn diesbezüglich Unverständnis geäußert, oder festgestellt, dass das Proletariat ja nicht so chronisch blöd ist, oder noch schlimmer, nicht einmal sein kann, dann klappt es wiedermal nicht mit der Revolution! Das Proletariat ist schuld! Nicht weil ihm die Einsicht in die Notwendigkeit fehlt und es am proletarischen Klassenbewusstsein mangelt, sondern weil es ganz einfach chronisch verblödet ist! So das Objekt Proletariat klassifiziert, wird das Subjekt Proletariat negiert!

Montag, 26. Februar 2018

Kritik des Computers - eine Lesung!



Kritik des Computers
Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen
Lesung und Diskussion mit Werner Seppmann,

Wann: 15.03.2018 um 20:00Uhr
Wo: Saal Kulturzentrum Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg 
Es geht bei der kapitalistischen Verwendungsweise des Computers um mehr als die skandalösen Erfassungs- und Kontrollaktivitäten, denn sie führt zu problematischen Veränderungen in vielen Lebensbereichen: Durch die Verallgemeinerung digitaler Techniken erodieren zivilisatorische Standards, veröden Alltagsbeziehungen und wird ein marktkonformer Lebensrhythmus durchgesetzt. Die Persönlichkeitsstruktur wird durch die „Computer-Praxis“ so umgeformt, dass sie mit der ununterbrochenen Tätigkeit der Märkte und Informationsnetze übereinstimmt. Digital flankierte Anpassungsprozesse sind die aktuellen Mechanismen, mit denen der Kapitalismus sich jene Menschen schafft, die er für sein reibungsloses Funktionieren auf hochtechnologischer Grundlage benötigt.“

Dienstag, 13. Februar 2018

Eine Negativ-Hitliste für Quedlinburg gefunden!



Bildschirmfoto 2018-02-13 14:40 Uhr
Es ist interessant, gelegentlich die Seiten des Bürgerforums Quedlinburg zu besuchen, leider ist die Kommentarfunktion zur Zeit deaktiviert. Interessant ist es trotzdem, wird sich dort doch mit Problemen der Stadt etwas anders auseinandergesetzt, als ansonsten im politischen Treiben dieser Stadt üblich. Da werden Vorhaben durchaus kritisch durchleuchtet und das Interesse der Bürger besser widergespiegelt. Es wird nicht verklärt und gelegentlich auch erklärt. Und als vor Jahren die Privatisierung der Stadtwerke verhindert werden musste, waren die Mitglieder des Bürgerforums Initiator und treibende Kraft.
Nun gibt es einen neuen Beitrag, eine Negativ-Hitliste, also eine Liste in welcher aufgezählt wird, was in Quedlinburg nach Veränderung schreit. Das diese Liste nicht vollzählig ist, kann sich sicher jeder vorstellen, trotzdem ist es nicht wenig interessant. Der Liste voraus ist ein Aufruf zu lesen, allerdings einige der dort Angesprochenen können durchaus als Mitverursacher der Probleme in Betracht gezogen werden. Also den Bock zum Gärtner machen? Sollte es wirklich möglich sein, so manchen „Bock“ davon zu überzeugen, dass es wenig Sinnvoll ist, alle Pflanzen zu fressen, um beim Bild zu bleiben, da die zurückbleibende Öde nicht gerade zum Verweisen einlädt?

Freitag, 9. Februar 2018

- Autorenlesung und Diskussion -


HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“ von und mit 
Witold Fischer
Wann: 21.02.2018 um 19:00Uhr
Wo: Saal Kulturzentrum Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg
  • Erhebungen zur sozialen Basis von AfD, PEGIDA und ähnlichen Organisationen, Strömungen usw. zeigen, daß deren soziale Basis überproportional aus Handwerkern, kleinen Gewerbetreibenden, Freiberuflern, kleinen und mittleren Unternehmern besteht. Früher hat man diese Klasse als Kleinbürgertum oder kleine Warenproduzenten bezeichnet.
  • Das politische Verhalten dieser Klasse ist erstaunlich schlecht erforscht. Zu den Gründen, warum das so ist, hat mit Witold Fischer jemand sich Gedanken gemacht, der zu den wenigen Historikern gehört, die zur modernen deutschen Handwerksgeschichte gearbeitet haben.
  • Fischer wird darstellen, worin die Hauptprobleme des Handwerks zu Beginn der 1930er Jahre bestanden. Er wird zeigen, daß die NSDAP die Forderungen der Handwerksverbände erfüllte, gleichzeitig aber pervertierte. Man wird sehen, daß die Handwerker vom Faschismus rasch enttäuscht waren.
  • Dann gilt es, aus der Übersicht über konkrete Entwicklungen dieser Zeit allgemeinere Gesetzmäßigkeiten abzuleiten und zu diskutieren. Dazu und der Diskussion weiterer in diesem Zusammenhang stehenden Fragen sind alle Gäste herzlich eingeladen.

Dienstag, 9. Januar 2018

Antwort auf eine E-Mail vom 27.12.2017

Eins, zwei, drei Gedanken zum Thema:
Der Kapitalismus, insbesondere der Imperialismus, braucht die christliche Religion nicht mehr um die Interessen der Herrschenden durchzusetzen, trotzdem wird gern auf Religion und religiöses Sein der Menschen zurückgegriffen, da ohne Religiosität, speziell religiösen Glauben, das imperialistische System nicht so gut aufrecht zu erhalten wäre. Und so wurde gelernt, hierzulande insbesondere von den christlichen Religionen, welche wahre Meister der Assimilation waren und sind. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Christianisierung der Sachsen um 800, welche alles andere, nur nicht friedlich abgelaufen ist und so dauerte es ca. 500 Jahre bis die christliche Religion die herrschende im ehemals sächsischem Gebiet war. Zur Zeit der Reformation hatte sie es geschafft das Feld fast komplette zu übernehmen, mit den Resten der alten Religionen wurde radikal abgerechnet, welches in den Hexen- und Hexerverbrennungen gipfelte. Um sich allerdings als Religion durchzusetzen, wurden Traditionen der abzulösenden Religionen assimiliert, übernommen, christianisiert! In diesem Zusammenhang sind die christianisierten Völker auch mit den verschiedensten christlichen Traditionen konfrontiert worden und eine der ältesten Tradition des Christentums ist der Antisemitismus. Die christliche Religion hat es allerdings nie geschafft sich zu einer Religion des Volkes zu entwickeln, sie ist immer eine Religion der Herrschenden, oder der Herrschenwollenden und ihrer Gefolgschaft geblieben, auch wenn es während der Zeit der Reformation durchaus die Möglichkeit gegeben hat. (Müntzer, Bauernkrieg, Volksreformation.)

Montag, 8. Januar 2018

Vom Kopf auf die Füße und dann ...

Gelegentlich erhalte ich per E-Mail den einen und anderen Text als Blindkopie und gelegentlich schreibe ich etwas dazu. Die eigentlichen Adressaten der Texte kann ich dem Adressfeld entnehmen, welches ich allerdings im Bildschirmfoto des gegenständlichen Textes bewusst weggelassen habe. Zum Text selbst schrieb ich dem Absender folgendes:
Vom Kopf auf die Füße und dann angepackt, was als richtig erkannt! Nur ist richtig, was als richtig erkannt? So kann von vielen ausgegangen werden, auch „dass der Erkenntnisprozess durchaus etwas mit Weltanschauung, dem Marxismus-Leninismus zu tun hat.“ Dabei kann außer Frage stehen, dass die Basis weltanschaulicher Betrachtung entscheidend für die zu gewinnenden Erkenntnisse ist und wenn diese wissenschaftlich, auch gewonnene Erkenntnisse eine entsprechende Qualität haben.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Nicht umsonst habe ich oben Tacitus zitiert, ...

Bildschirmfoto 2018-01-04 15:01 Uhr
Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ Tacitus
Es geht um Gewalt und so wurde auf Facebook ein Beitrag verlinkt und kommentiert, zum Beitrag und Kommentar gab es weitere Kommentare, manche regten zur Diskussion an, wobei die Diskussion durchaus kontrovers. Der Beitrag selbst endet mit folgender Aussage:
Selbst Männer, die sich für komplett harmlos halten, können etwas dafür tun, dieses Klima der Angst zu ändern. Wenn Sie zum Beispiel abends auf der Straße allein hinter einer Frau laufen und diese Ihre Schritte hört, oder wenn Sie ihr entgegenkommen, wechseln Sie doch die Straßenseite. Sie ahnen nicht, wie erleichternd das sein kann.“
Nur welche Konsequenzen hätte die Umsetzung dieser Aussage? Getrennte Straßenseiten für Männer und Frauen, der Gewalt nachgebend, sich von Gewaltvermutung leiten lassen, sein Leben darauf einstellen? Angst gesteuert immer auf der Hut, es könnte ja etwas passieren?

Mittwoch, 3. Januar 2018

Eine interessante Auseinandersetzung ...

Eine durchaus interessante Auseinandersetzung, sie zeugt von vermeidlich westlicher Unkenntnis und den Versuch Lücken zu schließen. Die Auseinandersetzung ist eher kleinbürgerlich, westlich verortet, in Ostdeutschland, richtiger in der DDR wurde sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt, auf weltanschaulich materialistischer Basis. Was Völkermord war, wurde auch als Völkermord bezeichnet, die eigentlichen Gründe erkannt und offenbart, der religiöse Gesichtspunkt spielte in der geschichtlichen Betrachtung eine untergeordnete Rolle, ohne allerdings die Rolle der Religion zu negieren. Aber auch das ist Geschichte, auch im Osten sind die Menschen im Westen angekommen und beten oft das nach, was ihnen vorgebetet wird. Allerdings noch nicht mit der Effizienz wie es im Westen der Fall ist.
Der erste Beitrag ist ein oberflächlicher Verriss, es kann nicht sein, was nicht sein darf, das religiöse Moment steht im Vordergrund, der zweite Beitrag, die Antwort des Angegriffenen, ist dagegen keine einfache Zurückweisung, sondern das Bekenntnis eines Suchenden auf dem Weg zur Erkenntnis.