Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Dienstag, 18. September 2018

Frei gedacht, fand ich auf Facebook ...


Frei gedacht, fand ich auf Facebook folgende interessante und treffende Aussage:
Für den Antihumanismus von heute ist mir bisher nur das provisorische Wort "Empathie-Nihilismus" eingefallen. Die Aktionen im Hambacher Forst werden selbstverständlich für irgendein Ökosystem dieser Erde ebenso irrelevant sein wie die der "Seebrücke" für irgendeinen von westlichen Sanktionen, Angriffskriegen, chaos-erzeugender Geostrategie und Hunger betroffenen Menschen.
Hauptsache, man richtet die Aufmerksamkeit nicht auf die gleichzeitig über BRD vordringende neue NATO-Ostfront und die Vorbereitung eines neuen Überfalls auf Syrien.
Auf der Suche nach geistigen Urhebern des heutigen Empathie-Nihilismus kann man wieder mal auch fündig werden bei den Meistern des pfäffisch aufgebrezelten Antihumanismus, Horkheimer und Adorno. Letzterer schrieb: "Wenn man in einem Schlachthof steht und einer sagt: 'Das sind ja bloß Tiere' - da beginnt Auschwitz". Zynischer kann man sich nicht über die Verfolgten und Genossen in den Konzentrationslagern der deutschen Faschisten herablassen und das ganze noch als Universalität grenzenlosen Mitgefühls verkaufen.
Zum Beitrag schrieb ich folgenden Kommentar:

Donnerstag, 13. September 2018

Wer braucht schon konkrete Ängste, wenn es diffuse gibt!


Bildschirmfoto 2018-09-13 18:39 Uhr
Das Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt hat auf seiner Facebook-Seite einen Beitrag aus einer Zeitung geteilt, in diesem Beitrag wird auf die Ängste eines Vertreters der deutschen Wirtschaft verwiesen, welcher sich Gedanken über die Folgen der jüngsten Ereignisse in Chemnitz für die deutsche Wirtschaft macht. Zum verlinkten Beitrag habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich noch mal so ungeniert! Ein alter Spruch, wie alt kann ich nicht sagen, aber zutreffend! Und so ist zu lesen, dass sich die Wirtschaft um Deutschlands Ruf sorgt, allerdings im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Chemnitz, nicht im Zusammenhang mit ihrem Wirken und den daraus resultierenden Folgen national wie international, oder gar den politisch bekundeten Ambitionen in einen weiteren Krieg zu ziehen.

Mittwoch, 12. September 2018

Gegen, Gegen, Gegen … nur wofür?


Bildunterschrift hinzufügen
Gegenkultur, Gegenöffentlichkeit, gegen was auch immer, bestimmt oft die Diskussion, aber auch die Suche nach Alternativen. Wir sind dagegen, weil wir nicht dafür sind, nur wofür sind wir? Allgemeiner geht es nicht, trotzdem tut Not sich konkreter mit dem einen oder anderem Problem auseinanderzusetzen. Letztlich ist die Frage zu stellen, wo gegen und wofür, gerade letzteres ist interessant, insbesondere wenn es um gesellschaftliche Entwicklungen geht. Allerdings wir leben in einer Welt und das Sein bestimmt das Bewusstsein, zumindest materialistisch betrachtet, idealistische Betrachtungsweise lässt zumindest vom Bewusstsein her mehrere Ursachen zu, allerdings dreht sie sich all zu oft im Kreis und negiert gelegentlich nicht nur schicksalhaft Erkenntnis, sondern auch Entwicklung. Und darum geht es letztlich im dafür und auch dagegen, wohin soll es mit der Menschheit gehen, wohin geht es mit der Menschheit? Weltanschauungen spielen dabei eine entscheidende Rolle, wobei sie meistens negiert, in dem sie ignoriert werden.
In einem Beitrag auf Facebook wurde auf eine Veranstaltung aufmerksam gemacht und dabei ein Beispiel für „Gegenkultur“ gebracht, mit diesem wurde sich in der Diskussion auseinandergesetzt, was mich veranlasste folgende Gedanken als Kommentar zu hinterlassen:
Gedanke:

Mittwoch, 22. August 2018

Kampf dem Kulturzentrum? Kampf ums Kulturzentrum!


Die CDU versucht seit Jahren schon dem Dachverein Reichenstraße e.V., als Betreiber des Kulturzentrums in der Reichenstraße das Leben schwer zu machen, den Verein in seiner Arbeit zu hindern, das Kulturzentrum an sich in Frage zu stellen und damit die kulturelle Arbeit in der Stadt zu verarmen. Aufschwung haben die Ambitionen dieser Partei erhalten, seit dem die CDU auch den Oberbürgermeister stellt. Dabei wird in ihrem Streben keine Rücksicht genommen, die Bedeutung des Kulturzentrum für Quedlinburg und darüber hinaus spielt keine Rolle, es soll nicht sein, was nach Meinung einiger CDU-Mitglieder nicht sein darf!
Der erste Versuch der CDU in diesem Jahr war gescheitert, die angestrebte Kündigung des bestehenden Betriebsführungsvertrages durch den Rat der Stadt wurde von den Ratsherren und -damen mehrheitlich von der Tagesordnung genommen und der Bürgermeister verzichtete auf sein Kündigungsrecht. Nun wird ein zweiter Versuch unternommen. Und wieder soll der Stadtrat im CDU-Interesse instrumentalisiert werden.
Nach dem die Kündigung des Betriebsführungsvertrages vom Rat der Stadt von der Tagesordnung genommen wurde, wird nun versucht über die Vertragsgestaltung den Verein in seiner Tätigkeit einzuschränken. Was im ersten Entwurf des Vertrages noch keine Rolle spielte, soll nun die Achillesferse und Gegenstand eines Ratsbeschlusses werden.

Dienstag, 21. August 2018

Links, Links, Links und aufgestanden ... klappern gehört zum Handwerk!


Eine Sammlungsbewegung ist im entstehen, soll bald losgehen und im Internet sind Kommentare zu sehen, in Bild und Ton wird verkündet, was wolle man schon, eigentlich was möchte Mann und Frau, was wird sich versprochen, von einer Bewegung welche Aufstehen animieren möchte, doch wohin wird es gehen? Letztere Frage wird sehr oft gestellt, es wird gelobt und auch verrissen, das Kind vor der Geburt soll abgetrieben werden, ist auch zu lesen, letztlich entspricht auch das dem linken Wesen. Und so prallen Meinungen aufeinander und es wird sich gesetzt, so auseinander, es fliegen die Fetzen, auch wenn es nur Worte sind, meist ist es des Linken Geistes Kind. Nur was ist links, was ist die Linke? So schrieb ich zu einer Auseinandersetzung folgenden Kommentar und folgendes Gedicht:
Interessante Einschätzung,

Der Herdentrieb des Individualismus, ...


Es gibt die verschiedensten Diskussionen und so hatte ein Wirt verkündet und erklärt, seine Lokalität zur Kinder-freien-Zone, ab 17:00Uhr. Dazu kursieren die verschiedensten Meinungen, Ablehnung und Zustimmung sind im gleichen Maß zu hören, es wird auch festgestellt, dass Kinder nicht erzogen werden, nur bei den eigenen ist dieses nicht der Fall und so schrieb ich zu einem Beitrag folgen Kommentar, ins asoziale Netz:
Kinder werden erzogen, heute wie einst, nur anders, oft ist es der Herdentrieb des Individualismus, welcher geprägt, ich bin was besonderes, ich kann, ich darf, ich muss. Allerdings kann die Erziehung von Kindern nicht den Eltern allein überlassen werden, wie heute gern postuliert, sondern die Erziehung der Kinder ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Ist es übrigens auch immer gewesen, nur mit verkündeter Ausbreitung des Herdentriebes des Individualismus, welcher letztlich zur Vereinzelung führt, wurde das zumindest anderes dargestellt. Wer sich einen Blick in die Geschichte gönnt, wird feststellen, dass Kinder in der Regel immer auch durch die Gemeinschaft erzogen wurden. Der Mensch ist in erster Linie ein soziales Wesen, welcher über individuelle Züge verfügt, wird aber das Besondere zum Allgemeinen erhoben, sollte sich über die Folgen nicht gewundert werden!

Freitag, 17. August 2018

Welche Diskussionen?


Schmierzettel habe ich auf meiner Festplatte einige, sie werden immer länger und auf einem dieser Zettel bin ich auf Seite 45 von 54 auf folgenden Text gestoßen. Muss schon etwas zurück liegen, den Schmierzettel hatte ich eigentlich durch Zufall geöffnet und ich kann nicht mehr sagen, in welchem Zusammenhang der Text geschrieben wurde:
Ich finde solche Diskussionen nicht verkehrt, sie zwingen auch zum Nachdenken, sich auseinanderzusetzen und sind solche Diskussion so untypisch, auch für die Welt außerhalb dieses Netzwerkes? Es ist eine nicht unbedingt selten anzutreffende Meinung, der Glaube sitzt tief, es mangelt an Wissen und das nicht ohne Grund!

Donnerstag, 16. August 2018

Eine Propagandaveranstaltung zum Islamismus?


Das Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt lädt regelmäßig zu Veranstaltungen ein. So ist zum Beispiel eine Veranstaltung überschrieben: „Fachtag Islamismus: Ideologie, Militanz, Organisationsformen“, sie findet in Halberstadt am Dienstag, 28. August von 09:30 – 15:45 Uhr statt. Nicht gerade ein geeigneter Termin, für die gewünschte Teilnehmergruppe anscheint passend. In der Beschreibung ist dazu zu lesen: „Die Tagung richtet sich an Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei und Justiz sowie in Verbänden und Vereinen, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und interessierte Bürgerinnen und Bürger.“ Also hauptsächlich an Berufsgruppen, welche als Multiplikatoren in Frage kommen und aus diesen Grund Indoktriniert werden sollen. Wie der Tagesordnung zu entnehmen, geht es in erster Linie um Gewaltpotenziale einer Religionsgemeinschaft, weniger um diese Religion selbst, sondern es soll sich mit Gefahren auseinandergesetzt werden, welche von dieser Religionsgemeinschaft ausgehen könnten. Letztlich wird es darum gehen, Ängste zu schüren, Vorurteile zu nähren und einem Beitrag zur Ablenkung der Menschen von ihren eigentlichen Problemen zu leisten.
Zur Ankündigung habe ich folgenden Kommentar mit Fragen hinterlassen:
Der Islam, es gibt wohl so ungefähr 76 verschiedene religiöse Strömungen und Richtungen, gegenwärtig gibt es etwa 3,5 Millionen muslimische Bewohner in der BRD, also was wird im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung unter Islamismus verstanden? Handelt es sich dabei um Islamischen Fundamentalismus und/oder wird unter Islamismus der politische Islam als Ideologie gegensätzlicher Machtinteressen verstanden?

Montag, 13. August 2018

... um Interessen bezogen instrumentalisiert zu werden!


Eine Erinnerung an ein historisches Ereignis jagt die andere, meistens allerdings um Interessen bezogen instrumentalisiert zu werden!
Ursache und Wirkung negierend, ignorierend, oder entstellend, heute der Ausbau einer Staatsgrenze und deren Folgen, wobei die Folgen nach Abbau dieser Grenze genauso häufig verschwiegen werden, wie die Ursachen!
13. August 1961 … an dieses Ereignis habe ich nicht gedacht, als ich heute allerdings Facebook öffnete, wurde ich darauf aufmerksam gemacht. Interessant das in manch Beitrag der Bogen weit gespannt wird und die verschiedensten Grenzschließungen in Europa erwähnt werden. So zum Beispiel die Nichtaufnahme von Flüchtlingen aus Deutschland Ende der 1930iger Jahre durch andere Staaten. Was für viele dieser Flüchtlingen einem Todesurteil gleich kam, bis hin zur heutigen Flüchtlingspolitik der EU, welche tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen lässt. 
Krokodilstränen werden heute allerdings über die Menschen vergossen, welche beim verletzen einer gut gesicherten Staatsgrenze ums Leben gekommen sind. Allerdings handelt es sich bei dieser Grenze nicht nur um eine Staatsgrenze, sondern auch um eine Friedensgrenze, zwischen zwei verschiedenen gesellschaftlichen Systemen, in der Zeit ihres Bestandes ist kein Krieg von deutschen Boden ausgegangen, ...

Sonntag, 12. August 2018

Als Kommentar ein Zitat hinterlassen.


Auf der Facebook-Seite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt wird regelmäßig auf Veranstaltungen verwiesen. Viele Veranstaltungen beschäftigen sich mit der DDR, dem Leben in der DDR, besonderen Ereignissen und Gründen ihres Untergangs. Das diese Landeszentrale ein Instrument des ideologischen Kampfes ist, sollte eigentlich jedem klar sein, dabei ist ein Hauptziel Alternativen zum gegenwärtigen gesellschaftlichen System zu negieren, es als die einzige Möglichkeit menschlichen Seins auf diesen Planeten darzustellen. Gut ist daran zu erkennen, mit welcher Vehemenz und Inbrunst Geschichte diesen Zweck dienend aufgearbeitet wird. Dabei geht es weniger um die DDR, diese gibt es ja schon lange nicht mehr, sonder sie ist ein Mittel zum Zweck, und zwar um den Sozialismus als Alternative zum Kapitalismus/Imperialismus zu negieren. Das zu diesem Zweck gern in die Mottenkiste gegriffen wird, Geschichte eher verklärt, als erklärt und Persönlichkeiten und ihre Taten überbetont werden, ist nicht neu und so wurde auf eine Veranstaltung, welche am 16.08. diesen Jahres in Zeitz stattfinden soll, verwiesen. Der Titel der Veranstaltung: „1976. Die DDR in der Krise - Lesung mit Autor Karsten Krampitz.“

Zwei, drei Gedanken zu Wörtern, deren Inhalten und Verwendung!


Es ist interessant über Worte und deren Inhalte nachzudenken, Worte finden Verwendung, mit Worten lässt sich trefflich streiten, allerdings kann auch über Wortinhalte gestritten werden, wenn sie Begriffe sind. Und so schrieb ich im Rahmen einer Diskussion folgende Gedanken nieder:
Wörter können sehr schnell umgedreht werden, Retröw zum Beispiel, allerdings kann ich nicht sagen was es bedeutet, außer umgedreht Wörter. Mit den Inhalten sieht es unter Umständen anders aus und gern werden Begriffe genutzt, welche positiv belegt sind, um gegenteiliges zu transportieren und ursprüngliche inhaltliche Transparenz so zu negieren. (Sinnvoll ist es daher mit Begriffen und Begriffsinhalten zu arbeiten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, die Reaktionen sind durchaus interessant und gerade bei älteren Begrifflichkeiten kann es so zu manch einer Überraschung kommen. So überrascht kann darauf verwiesen werden, dass sich Inhalte von Begriffen durchaus mit ihrer Anwendung und Verwendung ändern, in Vergangenheit, wie in Gegenwart. Selbes ist übrigens auch mit der Geschichtsschreibung möglich, sie hat einem Zweck zu folgen, gelingt es dieses für die Vergangenheit zu veranschaulichen, ist es gut in die Gegenwart zu übertragen. Wichtig sind plausible und nachvollziehbare Beispiele.)
Oft ist es aber auch so, dass Begriffe ihres Inhaltes nicht einmal beraubt werden, ihre Anwendung allerdings gesellschaftskonform und nicht gesellschaftskritisch erfolgt. Wie übrigens schön im verlinkten Beitrag zu sehen. Emanzipation ist letztlich ohne gesellschaftlichen Kontext nicht denkbar und da kommt es auf die Betrachtungsweise und deren weltanschauliche Grundlagen an.

Freitag, 10. August 2018

Auf der Facebook-Seite eines Politikers entdeckt, … es sind noch Lehrstellen frei …


Bildschirmfoto 2018-08-05 14:50 Uhr
Nicht uninteressant und oft wird gejammert, dass es zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte gibt, als Fachkräftemangel wird solches verkauft und beklagt. Da liegt der Schluss nahe, zu qualifizieren und berufliche Qualifikation beginnt heutzutage mit einem Lehrberuf. Kann auch ein Studium sein, aber solches ist gegenwärtig nicht beliebt, jedenfalls nicht bei jenen, welche Fachkräfte in Industrie und Handwerk brauchen. Dabei jammert die Industrie nicht so laut wie das Handwerk, allerdings sind es vorrangig Abiturienten, welche die Voraussetzungen für einen Lehrberuf mitbringen. Warum das so ist, wird selten hinterfragt und um das Problem zu lösen, werden sehr oberflächliche Lösungen vorgeschlagen, die eigentlichen Ursachen nicht berücksichtigend. Auf Facebook findet sich eine Auseinandersetzung zum Thema, zu welcher ich folgendes geschrieben:

Freitag, 27. Juli 2018

Kommentare, Gedanken, älteren Datums ...


Ein Text, sicher als Kommentar geschrieben, etwas älter schon, kann es sich sogar um zwei Kommentare, ein Thema betreffend handeln.
Das mit dem Hingehören ist nicht von der Hand zu weisen, leider wissen viele Menschen nicht wo sie hingehören und versuchen dahin zu gehen, wo sie nicht hingehören, das lässt den Beton fester werden. Mit dem woanders hingehen ist es allerdings nicht so einfach, denn wo ist woanders, wo es anders ist? So gesehen gehören wir hierher, auch wenn wir nicht hierher gehören … wir können nicht anders, es gibt nur diese eine Welt in der wir leben! Es ist wie es ist, das bedeutet allerdings nicht, dass es so bleiben muss!

Also ab in den Orkus, auch der ist ein Locus, wenn auch nur einer Mythologie entsprungen! Wenn wir so bei Mythologie angekommen, kann des Menschenzukunft auch ins Himmelreich verschoben werden, und legt die Hände in den Schoß! Freut euch dem ewigen Sein, so nach dem Tode, flieht in die Zukunft irdisch irrelevanter Glückseligkeit, nehmt nicht den Hammer in die Hand, und schlagt auf den Beton, schafft nicht den Spalt, welcher mit Muttererde gefüllt, dem Samen Kraft gibt, so das die Pflanze mit ihren Wurzeln den künstlichen Stein zerbersten lässt!
Also ab in den Orkus, die Zukunft ist mystisch?

An Loci wird sich Loki reiben und seine Lügen freudig scheiden, von der Wahrheit ...

Und im Zuge einer Auseinandersetzung schrieb ich folgende Kommentar, gefunden auf einem Schmierzettel auf Seite 3 von 54:

Donnerstag, 26. Juli 2018

Metaphysische Kreisläufe – Dialektische Spirale


Wie so oft geht es ums Rechts-Linksschema und manche Gesellschaftskritik wird in diesem Schema hin und hergeschoben, wobei es dazu kommt, dass aus einen Linken schon mal ein Rechter gemacht wird, seltener auch umgekehrt. Ich selber lehne diese einfachen Schemen ab, unter anderem weil es nicht einfach ist, diese Kategorien klar zu definieren. Zu einem Beitrag auf Facebook habe ich folgenden Kommentar mit Gedicht geschrieben:
Das ist nun mal so, mit dem Rechts-Linksschema, es ist metaphysisch und dreht sich somit im Kreis und wenn du losgegangen, dann wirst Du ans Ziel gelangen, … rechtsherum oder linksherum, die Richtung ist in jedem Fall egal. Doch ist dem so, in Schein und Spiegel? 

Dienstag, 17. Juli 2018

… wenn uns die bürgerlichen den Spiegel vorhalten ...


Bildschirmfoto eines Teils der E-Mail
Ein E-Mail hatte ich erhalten, überschrieben mit: „wenn uns die bürgerlichen den Spiegel vorhalten“, wird auf einen Beitrag verwiesen, allerdings bleibt die Frage, ist der Gegenstand des Beitrags nicht selbst bürgerlich? Der Text wie der Gegenstand nicht uninteressant, geht es doch um politisches Sein in diesem Land. Nur ist es ein Erdbeben, wie die Überschrift im verlinkten Text assoziiert, oder ist es nur politisches Sein und in Parteien allgemein? Allerdings geht es speziell um linkes politisches Sein und so schrieb ich an die angegebenen Adressen folgende Gedanken nieder:
Die Linke zerlegt sich? Kann sie das überhaupt und was ist schon links? Die Partei mit besagtem Namen ist von der Sache her eine sozialdemokratische Partei, vom Namen her eine Linke, von Funktion in der bürgerliche Vertreterdemokratie eine Karrierepartei, aber was ist schon links? Sozialdemokratisch macht Sinn, zumindest vorgeblich, stecken doch im Namen sozial und demokratisch, mit sozial kann fast jeder etwas anfangen und demokratisch ist auch nicht unbekannt, auch wenn die Vorstellungen darüber sehr verschieden sein können. Aber Links? Das ist letztlich ein schwer zu definierender Brei im politischen Sein, alles und nichts, unterstellt werden progressive Bestrebungen, Menschenfreundlichkeit und das Streben Friede, Freude und Eierkuchen für alle zu erlangen! Politische Interessen sind wenig konkret, vorgeblich progressiv und demokratisch, eben konkret historisch, weil so gebraucht, bestehendes zu bewahren, in dem es oberflächlich und partiell in Frage gestellt wird.

Montag, 16. Juli 2018

Diskussion über neoliberale Wirtschaftsphantasien …


Bildschirmphoto 2018-07-16 21:21 Uhr
In Quedlinburg steht nach wie vor die Ausweisung und Planung eines Industriegebietes an, einst wurden die Planungen abgelehnt, von übergeordneten Behörden, das wurde auch begründet, allerdings half das nicht und der Stadtrat beschloss eine erneute Planung, unter Berücksichtigung der Faktoren, welche zur Ablehnung führten. Das stößt allerdings nicht auf ungeteilte Gegenliebe und so wurde jüngst im Rat versucht das Industriegebiet durch die Hintertür in Angriff zu nehmen. Eine schon länger ansässige Firma in diesem Gebiet, wird als Vorwand genutzt, um über Formulierungen das Industriegebiet zu verankern, obwohl es dieses eigentlich noch nicht gibt. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet und auf Facebook gibt es eine Diskussion zum Thema, wobei auch dort die Apologeten neoliberalen Wirtschaftsdenkens ihre Spuren hinterlassen. Die folgenden zwei Kommentare habe ich auf der Facebook-Seite der MZ zum Thema veröffentlicht:
- Wie sah es mit der Industrie vor 1990 in Thale und Wernigerode aus, sicher weniger als heute!?
Und einmal von den Folgen für Natur- und Kulturlandschaft abgesehen, wie hoch ist die Möglichkeit, dass sich Industrie in Quedlinburg ansiedelt? Es wird immer nur von potenziellen Investoren gesprochen, realistische gibt es keine! Und nur weil Flächen unter hohem Aufwand vorgehalten werden, wird sich hier keine Industrie ansiedeln. Es gibt ausreichend Industrieflächen, welche auf Investoren warten, wo sich niemand hin verirrt und auf denen irgendwann Kühe weiden oder Solarzellen glänzen!

Montag, 18. Juni 2018

... 1 Beitrag von dir muss noch bestätigt werden.


Bildschirmfoto 2018-06-18, 10:28 Uhr
Am 16. Juni hatte ich zu einer Veranstaltung auf Facebook einen Kommentar hinterlassen, ein Kommentar war dort schon geschrieben, auf welchen es am Samstag eine Antwort gegeben hat.
Mein Kommentar hingegen ist bis heute nicht freigeschaltet. Liegt vielleicht daran, dass ich in diesem Kommentar auf einen Beitrag verwiesen habe, in welchen ich mich zu früherer Zeit einmal mit der Sprengung einer Kirche und dessen Hintergründe auseinandergesetzt habe. Folgenden Kommentar hatte ich hinterlassen:
Die Instrumentalisierung von Kirchenabrissen in der DDR ist nicht neu, die eigentlichen Ursachen werden dabei gern vergessen, auch vergessen wird, dass in der BRD ebenfalls Kirchen abgerissen wurden und werden. Hier ein etwas älterer Beitrag, welcher dieses Thema aufgreift und sich mit einem Kirchenabriss und dessen medialer Spiegelung auseinandersetzt: klick
Im Internet sind übrigens eine Reihe von Beispielen zu finden, weshalb und warum heute noch Kirchen abgerissen werden … und das ohne DDR ...“
Auf der Facebook-Seite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, wurde auf diese Veranstaltung genannter Institution verwiesen, dort hatte ich wie folgt kommentiert:

Mittwoch, 30. Mai 2018

Quarmbeck


Deckblatt der mir zugespielten Unterlagen
Heute hatte ich Besuch von einem Bekannten, er erzählte mir, dass ihm in Quarmbeck auf seiner morgendlichen Radtour eine Reihe hochgerüsteter Polizisten über den Weg gelaufen sind. Von der Polizeischule in Aschersleben, welche in letzter Zeit mit Drogendelikten und zumindest einem Einbrecher in ihren Reihen für Schlagzeilen gesorgt hat, sollen sie sein, welche wahrscheinlich zum Training in dieses leer-zuziehende Wohngebiet eingerückt sind. Das in den verschiedensten Häusern noch Menschen wohnen, scheint keine Rolle zu spielen, der Krieg gegen das eigene Volk muss geübt werden und der Repressionsapparat des Staates gestärkt. Da kommt so ein Abrissgebiet gerade recht, es kann unter Umständen Wilde Sau gespielt werden, Türen eingetreten, Fenster zerbrochen, mit Platzpatronen geschossen usw., kommt nicht drauf an, wird eh abgerissen!
Im Nebeneffekt werden die Bewohner terrorisiert und so zum schnelleren Umzug motiviert. Allerdings ist es nicht so einfach, eine vergleichbare Wohnung zu finden. Zum einen wohnt ein Teil der Bewohner schon sehr lange in diesem Viertel, verfügt also noch über alte Mitverträge aus Zeiten der DDR, welche wesentlich humaner abgefasst sind, als aktuelle Verträge. Und wenn ein Bewohner z. B. auf Hartz IV angewiesen ist, oder mit einer niedrigen Rente zurecht kommen muss, wird es sicher nicht leicht fallen eine geforderte Kaution zusätzlich aufzubringen. Dazu kommen die Räumlichkeiten selbst und lassen sich die alten Möbel in der neuen Wohnung alle unterbringen. Alles Fragen die diejenigen nicht interessieren, welche für den Leerzug und den darauf folgenden Beschluss des Abrisses des Wohnungsbestandes der städtischen Wohnungsgesellschaft in Quarmbeck verantwortlich zeichnen. Der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsgesellschaft hatte im Jahr 2016 schon sinngemäß verkündet, dass das alles „mit den Menschen nichts zu tun hat“, der Mensch spielt keine Rolle, er ist nur Spielball machtpolitischer Interessen. Und so nun auch Spielball polizeilicher Übungen, was ebenfalls mit dergleichen Interessen zu tun hat, denn wo kämen wir hin, wenn das Volk hierzulande mitbekommt, wie seine Möglichkeiten immer weiter beschnitten werden, die Menschen Spielball politischen Seins, als Ausdruck spezifischer ökonomischer Interessen sind.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Eine Freibad für Quedlinburg ...


Bildschirmfoto 2018-05-16 12:13 Uhr
In Quedlinburg soll es ein neues Freibad geben, vor vielen Jahren wurde das ehemalige Freibad zugeschüttet, dieses war in der „armen“ DDR gebaut und erhalten worden, nach 1990, nun in der „reichen“ BRD, war es nicht mehr haltbar, die allgemeine Verelendung hofiert und Kommunen systematisch verarmt. Das dieses als gesellschaftlicher Fortschritt verkauft wurde, verwundert zwar nicht, wird aber gerne vergessen. Nun soll es ein neues Freibad geben, die Planung beschlossen und durchgeführt, geht es jetzt um die Umsetzung. Im Rat der Stadt sind sich die Fraktionen nicht unbedingt einig und so gib es durchaus gegensätzliche Ansichten, gerade was die Umsetzung des Vorhabens betrifft. Da ist es gut, dass es noch eine Kuh gibt, die gemolken werden kann, allerdings vor Jahren schon geschlachtet werden sollte. Die Kuh sind die Stadtwerke und wird heute besonders intensiv von denen gemolken, welche sie vor Jahren privatisieren wollten. Da nun die CDU das Projekt Planschebad mit Spielplatz über Jahre als Wahlkampfthema gebrauchte, ist sie nun bemüht dieses Projekt mit Leben zu erfüllen. Das dazu die Stadtwerke gerade recht sind, verwundert nicht, wird sich wohl kaum ein Investor finden, welcher dieses Vorhaben verwirklicht, wen von vornherein die Verluste schon feststehen. Also wird das städtische Unternehmen genommen, oder besser eine Tochter dieses, um das Vorhaben als Investor durchzuführen. Wie gut, dass vor Jahren auf Initiative des Bürgerforums, die Privatisierung der Stadtwerke verhindert wurde. So gesehen trägt es die Verantwortung, dass die CDU wahrscheinlich ihr langjährig gepflegtes und genutztes Wahlversprechen umsetzen kann.
Auf der Seite des Bürgerforums findet sich ein entsprechender Beitrag zum Thema, welchen ich auf Facebook mit folgenden Kommentar verlinkte: 

Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus - Krieg


Bildschirmfoto 2018-05-16 12:33Uhr
Es ist schon einige Tage her, als ich einen Beitrag auf t-online entdeckte und folgende Gedanken niederschrieb:
Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus in seiner höchsten Form, der Monopolkapitalismus oder auch Imperialismus, entfaltet seine Triebkräfte immer stärker gegen die Interessen des überwiegenden Teils der Menschheit! Expansionsbestrebungen sind allgemein und werden beständig beschleunigt. Die imperialistische Hauptmacht USA gerät ist strauchel, zwar hat das Imperium seine Truppen weltweit stationiert, führt an den verschiedensten Orten Krieg gegen die Völker, versucht seine Einflusssphären auszuweiten und andere Nationen zu dominieren, doch mit nachlassendem Erfolg. Die Glanzzeiten des US-Imperiums sind vorbei, was seinen Anfang mit wirtschaftlichen Niedergang genommen und heute kaum noch mittels militärischer Stärke zu kompensieren ist. Die Welt hat sich verändert, die EU hat sich zum stärksten Wirtschaftsraum weltweit entwickelt, die USA sind zwar noch die stärkste Wirtschaftsmacht, allerdings ist ihr China auf der Spur und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die USA eingeholt und überholt sind. Auch haben sich in den letzten Jahrzehnten neue Konstellationen ergeben, zum Beispiel die BRICS - Staaten, welche in vielen Dingen zusammenarbeiten, gemeinsame Interessen vertreten, ohne jedoch ein festes Bündnis einzugehen. Die neue Administration in den USA hat TTIP scheitern lassen, ein Handelsabkommen, welches die Basis für ein neues, zusammenhängendes Wirtschaftsgebiet gewesen wäre. Allerdings hat der neue US-Präsident seine Wählern versprochen sich mehr um die Interessen des eigenen Landes zu kümmern, also die nationale Karte zu spielen, was nichts anderes bedeutet, als dem nationalem Kapital wieder auf die Beine zu helfen. Aus diesem Grund wird hauptsächlich gegen den US-Präsidenten geschossen, er hat die Kreise der international agierenden Monopole gestört, welche sich einen größeren, zusammenhängenden Wirtschaftsraum schaffen wollten, um Vorteile im Kampf gegen die aufstrebenden Wirtschaftsnationen zu gewinnen. Was das Handelsabkommen leisten sollte, soll nun mittels Zölle auf Stahl und Aluminium erreicht werden. Ab ersten Mai sollten die Zölle für Europäische Waren dieser Art gelten, allerdings hat es einen Aufschub gegeben, ein Monat Zeitgewinn sozusagen.

„Marx neu entdecken“ – Lesung und Diskussion zum 200 Geburtstag von Karl Marx

In Zusammenarbeit mit dem Rosa-Luxemburg Club Harz, veranstaltet der DFV-Quedlinburg zum 200 Geburtstag von Karl Marx, im Rahmen des 18. Quedlinburger Bücherfrühlings, eine Lesung und Diskussion unter dem Motto „Marx neu entdecken“.
Am 5. Mai vor 200 Jahren wurde einer der größten Denker des 19. Jahrhunderts geboren, Karl Marx. Unter den Großen der Geschichte steht Marx an hervorragender Stelle. Er schrieb nicht nur das Kapital, welches in der Gegenwart, die geprägt von den verschiedensten gesellschaftlichen Krisen, wieder häufiger nachgefragt wird, sondern begründete auch eine wissenschaftliche Weltanschauung.
Wo: Saal im Kulturzentrum Reichenstraße, Reichenstraße 1, in 06484 Quedlinburg
Wann: 23. Mai 2018
Um: 20:00 Uhr
Was Marx den kategorische Imperativ des neuen Materialismus nannte: „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wessen ist.“*

Freitag, 13. April 2018

Sein oder Bewusstsein, ...


Bildschirmfoto 2018-04-13 15:59 Uhr
Sein oder Bewusstsein, dass ist die Frage – die Grundfrage einer jeden Philosophie!
Auf Facebook fand ich ein Bildchen, dieses Bildchen war kommentiert und ich schrieb folgendes und habe es als Kommentar hinterlassen:
Ein Wortgeklapper - Wenn Du bist, wer Du bist, und Du denkst, das Du bist, bist Du der, der Du denkst, das Du bist! Nur wer bist Du?
Und Denken, was ist das schon? Sein oder Bewusstsein, ist die Frage, Denken kann auch der Affe, der Hund, das Katzentier usw., … ich Denke, also bin ich, ist wohl war, aber bin ich mir meines Seins bewusst? Die Gedanken sind frei, niemand kann sie erraten, obwohl wenn ich weiß, was der Mensch zu sich nimmt, kann mit bestimmter Sicherheit gesagt werden, was raus kommt. Oder wie Engels es einmal ausdrückte: „Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.“

Freitag, 6. April 2018

Heiße Diskussionen und Forderungen, ...



Bildschirmfoto 2018-04-05 18:01Uhr
Heiße Diskussionen und Forderungen, Verurteilungen, den guten Menschenverstand bemühend, ohne sich allerdings des gesunden Menschenverstandes zu bedienen, wird verurteilt, vorgeblich die Verletzung guten Geschmacks und die angekratzte Ehre, welche als Würde laut Grundgesetz unantastbar sein soll, allerdings von Staatswegen beständig mit Füßen getreten wird.
Eine Rede wurde gehalten, von einem nicht unumstrittenen Politiker der Partei die Linke, auf einer Ostermarschveranstaltung. Sicher gab es nicht nur eine Rede, aber in dieser fielen populär verkündet Worte, welche manch Apologeten kapitalistischen Seins die Zornesröte nicht nur ins Gesicht zu treiben scheint. Mit hochrotem Kopf springen diese nun im Kreis herum, weil ein Begriff auf einen Politiker angewendet wurde, welcher dem Rotlichtmilieu entlehnt. Der Inhalt der Rede spielt keine Rolle, nur verwendete Begrifflichkeit wird genutzt den Inhalt zu negieren.
An mehreren Orten habe ich zum Thema Kommentare hinterlassen, wobei davon zwei auf Facebook erschienen. Im ersten Beitrag wurde sich darüber aufgeregt, dass ein verwendeter Begriff untauglich erscheint und in diesem Zusammenhang auf einen Beitrag in der taz verwiesen. Der Beitrag selbst sprudelt über vor Gift und Galle, was mich zu folgenden Kommentar animierte: 
Nun hat er es wohl getroffen, dass wie besoffen, die Reaktion der taz, im vorgeworfenen scharfen Ton, ohne zu bedenken, das Opfer dieser Klagen, im Ton sich selbst nicht so vergreifen konnte, wie im Beitrag praktiziert. Der „Oppositionsgeist, der beim unterbelichteten Publikum ankommt“, wird im Beitrag nicht nur gerufen, er wird auch trefflich praktiziert, in einer Form, wie angeklagt, wird selber gewagt, verunglimpft und beschimpft!
Übrigens, die Prostitution in der Politik ist ein allgemeiner Zustand, im bürgerlichen Vertreterparlamentarismus, allein die Frage bleibt zu stellen, wer als Zuhälter wird angesehen und welchen Weg die Freier gehen! …

Im Internet war die Rede dann zu finden, so auch eines Kommentars wert und so manch Kommentar war schon geschrieben und auch diskutiert:

Dienstag, 6. März 2018

Nachdenken über Schlagwortanalytik mittels Sprüche-klopfen ...


Bildschirmfoto 2018-03-06 11:35Uhr
Auf Facebook fand ich einen Spruch, welchen ich kritisch kommentierte (siehe unten) und der von vielen positiv bedacht wurde. Auch mein Kommentar wurde mit Kommentaren bedacht, einer war sehr umfangreich und auf diesen antwortete ich wie folgt:

Verstehen, nicht verstehen, … nun ich habe Verständnis, vielleicht auch verstanden, den es versteht sich, dass es unter Umständen Klärungsbedarf gibt, oder auch nicht. So kann ich verstehen, dass gern auf Kurzformen ideologischer Auseinandersetzungen zurückgegriffen und mittels Schlagwortanalytik versucht wird den Weltschmerz zumindest zu erkennen. So ist das Proletariat, wer und was darunter verstanden wird, chronisch verblödet! Also das dauernd, ständig blöde, abgestumpfte, verdummte, stumpfsinnig werdende Proletariat!
Und so gibt es schon eine Erklärung für die gegenwärtigen, gesellschaftlichen Probleme, das dauernd verblödete Proletariat ist schuld! Unterstützt wird es dabei von den nicht linken Linken, welche unfähig es zu führen!
Wenn diesbezüglich Unverständnis geäußert, oder festgestellt, dass das Proletariat ja nicht so chronisch blöd ist, oder noch schlimmer, nicht einmal sein kann, dann klappt es wiedermal nicht mit der Revolution! Das Proletariat ist schuld! Nicht weil ihm die Einsicht in die Notwendigkeit fehlt und es am proletarischen Klassenbewusstsein mangelt, sondern weil es ganz einfach chronisch verblödet ist! So das Objekt Proletariat klassifiziert, wird das Subjekt Proletariat negiert!

Montag, 26. Februar 2018

Kritik des Computers - eine Lesung!



Kritik des Computers
Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen
Lesung und Diskussion mit Werner Seppmann,

Wann: 15.03.2018 um 20:00Uhr
Wo: Saal Kulturzentrum Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg 
Es geht bei der kapitalistischen Verwendungsweise des Computers um mehr als die skandalösen Erfassungs- und Kontrollaktivitäten, denn sie führt zu problematischen Veränderungen in vielen Lebensbereichen: Durch die Verallgemeinerung digitaler Techniken erodieren zivilisatorische Standards, veröden Alltagsbeziehungen und wird ein marktkonformer Lebensrhythmus durchgesetzt. Die Persönlichkeitsstruktur wird durch die „Computer-Praxis“ so umgeformt, dass sie mit der ununterbrochenen Tätigkeit der Märkte und Informationsnetze übereinstimmt. Digital flankierte Anpassungsprozesse sind die aktuellen Mechanismen, mit denen der Kapitalismus sich jene Menschen schafft, die er für sein reibungsloses Funktionieren auf hochtechnologischer Grundlage benötigt.“