Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Freitag, 17. August 2018

Welche Diskussionen?


Schmierzettel habe ich auf meiner Festplatte einige, sie werden immer länger und auf einem dieser Zettel bin ich auf Seite 45 von 54 auf folgenden Text gestoßen. Muss schon etwas zurück liegen, den Schmierzettel hatte ich eigentlich durch Zufall geöffnet und ich kann nicht mehr sagen, in welchem Zusammenhang der Text geschrieben wurde:
Ich finde solche Diskussionen nicht verkehrt, sie zwingen auch zum Nachdenken, sich auseinanderzusetzen und sind solche Diskussion so untypisch, auch für die Welt außerhalb dieses Netzwerkes? Es ist eine nicht unbedingt selten anzutreffende Meinung, der Glaube sitzt tief, es mangelt an Wissen und das nicht ohne Grund!

Donnerstag, 16. August 2018

Eine Propagandaveranstaltung zum Islamismus?


Das Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt lädt regelmäßig zu Veranstaltungen ein. So ist zum Beispiel eine Veranstaltung überschrieben: „Fachtag Islamismus: Ideologie, Militanz, Organisationsformen“, sie findet in Halberstadt am Dienstag, 28. August von 09:30 – 15:45 Uhr statt. Nicht gerade ein geeigneter Termin, für die gewünschte Teilnehmergruppe anscheint passend. In der Beschreibung ist dazu zu lesen: „Die Tagung richtet sich an Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei und Justiz sowie in Verbänden und Vereinen, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und interessierte Bürgerinnen und Bürger.“ Also hauptsächlich an Berufsgruppen, welche als Multiplikatoren in Frage kommen und aus diesen Grund Indoktriniert werden sollen. Wie der Tagesordnung zu entnehmen, geht es in erster Linie um Gewaltpotenziale einer Religionsgemeinschaft, weniger um diese Religion selbst, sondern es soll sich mit Gefahren auseinandergesetzt werden, welche von dieser Religionsgemeinschaft ausgehen könnten. Letztlich wird es darum gehen, Ängste zu schüren, Vorurteile zu nähren und einem Beitrag zur Ablenkung der Menschen von ihren eigentlichen Problemen zu leisten.
Zur Ankündigung habe ich folgenden Kommentar mit Fragen hinterlassen:
Der Islam, es gibt wohl so ungefähr 76 verschiedene religiöse Strömungen und Richtungen, gegenwärtig gibt es etwa 3,5 Millionen muslimische Bewohner in der BRD, also was wird im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung unter Islamismus verstanden? Handelt es sich dabei um Islamischen Fundamentalismus und/oder wird unter Islamismus der politische Islam als Ideologie gegensätzlicher Machtinteressen verstanden?

Montag, 13. August 2018

... um Interessen bezogen instrumentalisiert zu werden!


Eine Erinnerung an ein historisches Ereignis jagt die andere, meistens allerdings um Interessen bezogen instrumentalisiert zu werden!
Ursache und Wirkung negierend, ignorierend, oder entstellend, heute der Ausbau einer Staatsgrenze und deren Folgen, wobei die Folgen nach Abbau dieser Grenze genauso häufig verschwiegen werden, wie die Ursachen!
13. August 1961 … an dieses Ereignis habe ich nicht gedacht, als ich heute allerdings Facebook öffnete, wurde ich darauf aufmerksam gemacht. Interessant das in manch Beitrag der Bogen weit gespannt wird und die verschiedensten Grenzschließungen in Europa erwähnt werden. So zum Beispiel die Nichtaufnahme von Flüchtlingen aus Deutschland Ende der 1930iger Jahre durch andere Staaten. Was für viele dieser Flüchtlingen einem Todesurteil gleich kam, bis hin zur heutigen Flüchtlingspolitik der EU, welche tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen lässt. 
Krokodilstränen werden heute allerdings über die Menschen vergossen, welche beim verletzen einer gut gesicherten Staatsgrenze ums Leben gekommen sind. Allerdings handelt es sich bei dieser Grenze nicht nur um eine Staatsgrenze, sondern auch um eine Friedensgrenze, zwischen zwei verschiedenen gesellschaftlichen Systemen, in der Zeit ihres Bestandes ist kein Krieg von deutschen Boden ausgegangen, ...

Sonntag, 12. August 2018

Als Kommentar ein Zitat hinterlassen.


Auf der Facebook-Seite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt wird regelmäßig auf Veranstaltungen verwiesen. Viele Veranstaltungen beschäftigen sich mit der DDR, dem Leben in der DDR, besonderen Ereignissen und Gründen ihres Untergangs. Das diese Landeszentrale ein Instrument des ideologischen Kampfes ist, sollte eigentlich jedem klar sein, dabei ist ein Hauptziel Alternativen zum gegenwärtigen gesellschaftlichen System zu negieren, es als die einzige Möglichkeit menschlichen Seins auf diesen Planeten darzustellen. Gut ist daran zu erkennen, mit welcher Vehemenz und Inbrunst Geschichte diesen Zweck dienend aufgearbeitet wird. Dabei geht es weniger um die DDR, diese gibt es ja schon lange nicht mehr, sonder sie ist ein Mittel zum Zweck, und zwar um den Sozialismus als Alternative zum Kapitalismus/Imperialismus zu negieren. Das zu diesem Zweck gern in die Mottenkiste gegriffen wird, Geschichte eher verklärt, als erklärt und Persönlichkeiten und ihre Taten überbetont werden, ist nicht neu und so wurde auf eine Veranstaltung, welche am 16.08. diesen Jahres in Zeitz stattfinden soll, verwiesen. Der Titel der Veranstaltung: „1976. Die DDR in der Krise - Lesung mit Autor Karsten Krampitz.“

Zwei, drei Gedanken zu Wörtern, deren Inhalten und Verwendung!


Es ist interessant über Worte und deren Inhalte nachzudenken, Worte finden Verwendung, mit Worten lässt sich trefflich streiten, allerdings kann auch über Wortinhalte gestritten werden, wenn sie Begriffe sind. Und so schrieb ich im Rahmen einer Diskussion folgende Gedanken nieder:
Wörter können sehr schnell umgedreht werden, Retröw zum Beispiel, allerdings kann ich nicht sagen was es bedeutet, außer umgedreht Wörter. Mit den Inhalten sieht es unter Umständen anders aus und gern werden Begriffe genutzt, welche positiv belegt sind, um gegenteiliges zu transportieren und ursprüngliche inhaltliche Transparenz so zu negieren. (Sinnvoll ist es daher mit Begriffen und Begriffsinhalten zu arbeiten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, die Reaktionen sind durchaus interessant und gerade bei älteren Begrifflichkeiten kann es so zu manch einer Überraschung kommen. So überrascht kann darauf verwiesen werden, dass sich Inhalte von Begriffen durchaus mit ihrer Anwendung und Verwendung ändern, in Vergangenheit, wie in Gegenwart. Selbes ist übrigens auch mit der Geschichtsschreibung möglich, sie hat einem Zweck zu folgen, gelingt es dieses für die Vergangenheit zu veranschaulichen, ist es gut in die Gegenwart zu übertragen. Wichtig sind plausible und nachvollziehbare Beispiele.)
Oft ist es aber auch so, dass Begriffe ihres Inhaltes nicht einmal beraubt werden, ihre Anwendung allerdings gesellschaftskonform und nicht gesellschaftskritisch erfolgt. Wie übrigens schön im verlinkten Beitrag zu sehen. Emanzipation ist letztlich ohne gesellschaftlichen Kontext nicht denkbar und da kommt es auf die Betrachtungsweise und deren weltanschauliche Grundlagen an.

Freitag, 10. August 2018

Auf der Facebook-Seite eines Politikers entdeckt, … es sind noch Lehrstellen frei …


Bildschirmfoto 2018-08-05 14:50 Uhr
Nicht uninteressant und oft wird gejammert, dass es zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte gibt, als Fachkräftemangel wird solches verkauft und beklagt. Da liegt der Schluss nahe, zu qualifizieren und berufliche Qualifikation beginnt heutzutage mit einem Lehrberuf. Kann auch ein Studium sein, aber solches ist gegenwärtig nicht beliebt, jedenfalls nicht bei jenen, welche Fachkräfte in Industrie und Handwerk brauchen. Dabei jammert die Industrie nicht so laut wie das Handwerk, allerdings sind es vorrangig Abiturienten, welche die Voraussetzungen für einen Lehrberuf mitbringen. Warum das so ist, wird selten hinterfragt und um das Problem zu lösen, werden sehr oberflächliche Lösungen vorgeschlagen, die eigentlichen Ursachen nicht berücksichtigend. Auf Facebook findet sich eine Auseinandersetzung zum Thema, zu welcher ich folgendes geschrieben:

Freitag, 27. Juli 2018

Kommentare, Gedanken, älteren Datums ...


Ein Text, sicher als Kommentar geschrieben, etwas älter schon, kann es sich sogar um zwei Kommentare, ein Thema betreffend handeln.
Das mit dem Hingehören ist nicht von der Hand zu weisen, leider wissen viele Menschen nicht wo sie hingehören und versuchen dahin zu gehen, wo sie nicht hingehören, das lässt den Beton fester werden. Mit dem woanders hingehen ist es allerdings nicht so einfach, denn wo ist woanders, wo es anders ist? So gesehen gehören wir hierher, auch wenn wir nicht hierher gehören … wir können nicht anders, es gibt nur diese eine Welt in der wir leben! Es ist wie es ist, das bedeutet allerdings nicht, dass es so bleiben muss!

Also ab in den Orkus, auch der ist ein Locus, wenn auch nur einer Mythologie entsprungen! Wenn wir so bei Mythologie angekommen, kann des Menschenzukunft auch ins Himmelreich verschoben werden, und legt die Hände in den Schoß! Freut euch dem ewigen Sein, so nach dem Tode, flieht in die Zukunft irdisch irrelevanter Glückseligkeit, nehmt nicht den Hammer in die Hand, und schlagt auf den Beton, schafft nicht den Spalt, welcher mit Muttererde gefüllt, dem Samen Kraft gibt, so das die Pflanze mit ihren Wurzeln den künstlichen Stein zerbersten lässt!
Also ab in den Orkus, die Zukunft ist mystisch?

An Loci wird sich Loki reiben und seine Lügen freudig scheiden, von der Wahrheit ...

Und im Zuge einer Auseinandersetzung schrieb ich folgende Kommentar, gefunden auf einem Schmierzettel auf Seite 3 von 54: