Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Freitag, 12. Oktober 2018

Im Vorfeld wird geklagt, gejammert, unterstellt, diffamiert, aber nicht differenziert ...


Bildschirmfoto 2018-10-14 16:25 Uhr
Begriffe, deren Verwendung als Keule und Instrumentalisierung entgegen seiner eigentlichen Intuition!
Es ist schon interessant, wenn ich auf die Seite der Berliner Freidenker gehe und einen Beitrag aufrufe, von diesem einen Link folge, ist die aufgerufene Seite nicht zu erreichen, wird sogar als Unsicher eingestuft, wenn ich die Seite in die Suchmaschine eingeben, ist sie zu finden. Woran wird das wohl liegen? Da ist dann auch der an anderer Stelle nicht mehr zu findende Beitrag zu finden.
Auf diesen Beitrag, oder diese Erklärung, wurde ich auf Facebook aufmerksam, überrascht über die Herangehensweise der Erklärenden, habe ich dort folgenden Kommentar hinterlassen:
Ein, zwei Gedanken:

Donnerstag, 11. Oktober 2018

… viele Menschen handeln nach dem Motto: ...

Aufmerksam wurde ich auf diesen Beitrag, das Thema „Kampf um den Hambacher Forst“ aktuell und auf Facebook darauf aufmerksam gemacht, schrieb ich dort einen Kommentar, dieser blieb nicht unbemerkt und wurde missbilligend kommentiert, was allein so ungewöhnlich nicht ist. Es entwickelte sich eine Diskussion, welche allerdings recht schnell die sachliche Ebene verlassen hat und aus diesem Grund von mir auch nicht mehr fortgesetzt wurde. Zum Thema selbst fiel mir später folgendes ein: Der Irrationalismus treibt wahre Blüten und viele Menschen handeln nach dem Motto: tue was Du lassen kannst und lasse was Du tun müsstest! Schlimm wenn dieser im Gewand des historischen Materialismus daherkommt.
Hier meine zum Verweis auf Facebook hinterlassenen Beiträge:

Dienstag, 18. September 2018

Frei gedacht, fand ich auf Facebook ...


Frei gedacht, fand ich auf Facebook folgende interessante und treffende Aussage:
Für den Antihumanismus von heute ist mir bisher nur das provisorische Wort "Empathie-Nihilismus" eingefallen. Die Aktionen im Hambacher Forst werden selbstverständlich für irgendein Ökosystem dieser Erde ebenso irrelevant sein wie die der "Seebrücke" für irgendeinen von westlichen Sanktionen, Angriffskriegen, chaos-erzeugender Geostrategie und Hunger betroffenen Menschen.
Hauptsache, man richtet die Aufmerksamkeit nicht auf die gleichzeitig über BRD vordringende neue NATO-Ostfront und die Vorbereitung eines neuen Überfalls auf Syrien.
Auf der Suche nach geistigen Urhebern des heutigen Empathie-Nihilismus kann man wieder mal auch fündig werden bei den Meistern des pfäffisch aufgebrezelten Antihumanismus, Horkheimer und Adorno. Letzterer schrieb: "Wenn man in einem Schlachthof steht und einer sagt: 'Das sind ja bloß Tiere' - da beginnt Auschwitz". Zynischer kann man sich nicht über die Verfolgten und Genossen in den Konzentrationslagern der deutschen Faschisten herablassen und das ganze noch als Universalität grenzenlosen Mitgefühls verkaufen.
Zum Beitrag schrieb ich folgenden Kommentar:

Donnerstag, 13. September 2018

Wer braucht schon konkrete Ängste, wenn es diffuse gibt!


Bildschirmfoto 2018-09-13 18:39 Uhr
Das Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt hat auf seiner Facebook-Seite einen Beitrag aus einer Zeitung geteilt, in diesem Beitrag wird auf die Ängste eines Vertreters der deutschen Wirtschaft verwiesen, welcher sich Gedanken über die Folgen der jüngsten Ereignisse in Chemnitz für die deutsche Wirtschaft macht. Zum verlinkten Beitrag habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich noch mal so ungeniert! Ein alter Spruch, wie alt kann ich nicht sagen, aber zutreffend! Und so ist zu lesen, dass sich die Wirtschaft um Deutschlands Ruf sorgt, allerdings im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Chemnitz, nicht im Zusammenhang mit ihrem Wirken und den daraus resultierenden Folgen national wie international, oder gar den politisch bekundeten Ambitionen in einen weiteren Krieg zu ziehen.

Mittwoch, 12. September 2018

Gegen, Gegen, Gegen … nur wofür?


Gegenkultur, Gegenöffentlichkeit, gegen was auch immer, bestimmt oft die Diskussion, aber auch die Suche nach Alternativen. Wir sind dagegen, weil wir nicht dafür sind, nur wofür sind wir? Allgemeiner geht es nicht, trotzdem tut Not sich konkreter mit dem einen oder anderem Problem auseinanderzusetzen. Letztlich ist die Frage zu stellen, wo gegen und wofür, gerade letzteres ist interessant, insbesondere wenn es um gesellschaftliche Entwicklungen geht. Allerdings wir leben in einer Welt und das Sein bestimmt das Bewusstsein, zumindest materialistisch betrachtet, idealistische Betrachtungsweise lässt zumindest vom Bewusstsein her mehrere Ursachen zu, allerdings dreht sie sich all zu oft im Kreis und negiert gelegentlich nicht nur schicksalhaft Erkenntnis, sondern auch Entwicklung. Und darum geht es letztlich im dafür und auch dagegen, wohin soll es mit der Menschheit gehen, wohin geht es mit der Menschheit? Weltanschauungen spielen dabei eine entscheidende Rolle, wobei sie meistens negiert, in dem sie ignoriert werden.
In einem Beitrag auf Facebook wurde auf eine Veranstaltung aufmerksam gemacht und dabei ein Beispiel für „Gegenkultur“ gebracht, mit diesem wurde sich in der Diskussion auseinandergesetzt, was mich veranlasste folgende Gedanken als Kommentar zu hinterlassen:
Gedanke:

Mittwoch, 22. August 2018

Kampf dem Kulturzentrum? Kampf ums Kulturzentrum!


Die CDU versucht seit Jahren schon dem Dachverein Reichenstraße e.V., als Betreiber des Kulturzentrums in der Reichenstraße das Leben schwer zu machen, den Verein in seiner Arbeit zu hindern, das Kulturzentrum an sich in Frage zu stellen und damit die kulturelle Arbeit in der Stadt zu verarmen. Aufschwung haben die Ambitionen dieser Partei erhalten, seit dem die CDU auch den Oberbürgermeister stellt. Dabei wird in ihrem Streben keine Rücksicht genommen, die Bedeutung des Kulturzentrum für Quedlinburg und darüber hinaus spielt keine Rolle, es soll nicht sein, was nach Meinung einiger CDU-Mitglieder nicht sein darf!
Der erste Versuch der CDU in diesem Jahr war gescheitert, die angestrebte Kündigung des bestehenden Betriebsführungsvertrages durch den Rat der Stadt wurde von den Ratsherren und -damen mehrheitlich von der Tagesordnung genommen und der Bürgermeister verzichtete auf sein Kündigungsrecht. Nun wird ein zweiter Versuch unternommen. Und wieder soll der Stadtrat im CDU-Interesse instrumentalisiert werden.
Nach dem die Kündigung des Betriebsführungsvertrages vom Rat der Stadt von der Tagesordnung genommen wurde, wird nun versucht über die Vertragsgestaltung den Verein in seiner Tätigkeit einzuschränken. Was im ersten Entwurf des Vertrages noch keine Rolle spielte, soll nun die Achillesferse und Gegenstand eines Ratsbeschlusses werden.

Dienstag, 21. August 2018

Links, Links, Links und aufgestanden ... klappern gehört zum Handwerk!


Eine Sammlungsbewegung ist im entstehen, soll bald losgehen und im Internet sind Kommentare zu sehen, in Bild und Ton wird verkündet, was wolle man schon, eigentlich was möchte Mann und Frau, was wird sich versprochen, von einer Bewegung welche Aufstehen animieren möchte, doch wohin wird es gehen? Letztere Frage wird sehr oft gestellt, es wird gelobt und auch verrissen, das Kind vor der Geburt soll abgetrieben werden, ist auch zu lesen, letztlich entspricht auch das dem linken Wesen. Und so prallen Meinungen aufeinander und es wird sich gesetzt, so auseinander, es fliegen die Fetzen, auch wenn es nur Worte sind, meist ist es des Linken Geistes Kind. Nur was ist links, was ist die Linke? So schrieb ich zu einer Auseinandersetzung folgenden Kommentar und folgendes Gedicht:
Interessante Einschätzung,