Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Dienstag, 17. Juli 2018

Gesprächskreis - „Wie wollen wir leben?“ 18. Juli 2018


Wann: 18.07.2018 ab 19:00Uhr

Wo: im Studiokino „Eisenstein“ im Kulturzentrum
Reichenstraße 1 in Quedlinburg

  • Als Thema aktuell:
    Gesellschaftliche Probleme, Umweltzerstörung, Raubau an der Natur, Völkerwanderung und vieles andere mehr bewegt Menschen und lässt nach Alternativen suchen. Welche Alternative gibt es und wie nachhaltig können Alternativen sein? 

Montag, 16. Juli 2018

Diskussion über neoliberale Wirtschaftsphantasien …


Bildschirmphoto 2018-07-16 21:21 Uhr
In Quedlinburg steht nach wie vor die Ausweisung und Planung eines Industriegebietes an, einst wurden die Planungen abgelehnt, von übergeordneten Behörden, das wurde auch begründet, allerdings half das nicht und der Stadtrat beschloss eine erneute Planung, unter Berücksichtigung der Faktoren, welche zur Ablehnung führten. Das stößt allerdings nicht auf ungeteilte Gegenliebe und so wurde jüngst im Rat versucht das Industriegebiet durch die Hintertür in Angriff zu nehmen. Eine schon länger ansässige Firma in diesem Gebiet, wird als Vorwand genutzt, um über Formulierungen das Industriegebiet zu verankern, obwohl es diese eigentlich noch nicht gibt. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet und auf Facebook gibt es eine Diskussion zum Thema, wobei auch dort die Apologeten neoliberalen Wirtschaftsdenkens ihre Spuren hinterlassen. Die folgenden zwei Kommentare habe ich auf der Facebook-Seite der MZ zum Thema hinterlassen:
- Wie sah es mit der Industrie vor 1990 in Thale und Wernigerode aus, sicher weniger als heute!?
Und einmal von den Folgen für Natur- und Kulturlandschaft abgesehen, wie hoch ist die Möglichkeit, dass sich Industrie in Quedlinburg ansiedelt? Es wird immer nur von potenziellen Investoren gesprochen, realistische gibt es keine! Und nur weil Flächen unter hohem Aufwand vorgehalten werden, wird sich hier keine Industrie ansiedeln. Es gibt ausreichend Industrieflächen, welche auf Investoren warten, wo sich niemand hin verirrt und auf denen irgendwann Kühe weiden oder Solarzellen glänzen!

Montag, 18. Juni 2018

... 1 Beitrag von dir muss noch bestätigt werden.


Bildschirmfoto 2018-06-18, 10:28 Uhr
Am 16. Juni hatte ich zu einer Veranstaltung auf Facebook einen Kommentar hinterlassen, ein Kommentar war dort schon geschrieben, auf welchen es am Samstag eine Antwort gegeben hat.
Mein Kommentar hingegen ist bis heute nicht freigeschaltet. Liegt vielleicht daran, dass ich in diesem Kommentar auf einen Beitrag verwiesen habe, in welchen ich mich zu früherer Zeit einmal mit der Sprengung einer Kirche und dessen Hintergründe auseinandergesetzt habe. Folgenden Kommentar hatte ich hinterlassen:
Die Instrumentalisierung von Kirchenabrissen in der DDR ist nicht neu, die eigentlichen Ursachen werden dabei gern vergessen, auch vergessen wird, dass in der BRD ebenfalls Kirchen abgerissen wurden und werden. Hier ein etwas älterer Beitrag, welcher dieses Thema aufgreift und sich mit einem Kirchenabriss und dessen medialer Spiegelung auseinandersetzt: klick
Im Internet sind übrigens eine Reihe von Beispielen zu finden, weshalb und warum heute noch Kirchen abgerissen werden … und das ohne DDR ...“
Auf der Facebook-Seite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, wurde auf diese Veranstaltung genannter Institution verwiesen, dort hatte ich wie folgt kommentiert:

Mittwoch, 30. Mai 2018

Quarmbeck


Deckblatt der mir zugespielten Unterlagen
Heute hatte ich Besuch von einem Bekannten, er erzählte mir, dass ihm in Quarmbeck auf seiner morgendlichen Radtour eine Reihe hochgerüsteter Polizisten über den Weg gelaufen sind. Von der Polizeischule in Aschersleben, welche in letzter Zeit mit Drogendelikten und zumindest einem Einbrecher in ihren Reihen für Schlagzeilen gesorgt hat, sollen sie sein, welche wahrscheinlich zum Training in dieses leer-zuziehende Wohngebiet eingerückt sind. Das in den verschiedensten Häusern noch Menschen wohnen, scheint keine Rolle zu spielen, der Krieg gegen das eigene Volk muss geübt werden und der Repressionsapparat des Staates gestärkt. Da kommt so ein Abrissgebiet gerade recht, es kann unter Umständen Wilde Sau gespielt werden, Türen eingetreten, Fenster zerbrochen, mit Platzpatronen geschossen usw., kommt nicht drauf an, wird eh abgerissen!
Im Nebeneffekt werden die Bewohner terrorisiert und so zum schnelleren Umzug motiviert. Allerdings ist es nicht so einfach, eine vergleichbare Wohnung zu finden. Zum einen wohnt ein Teil der Bewohner schon sehr lange in diesem Viertel, verfügt also noch über alte Mitverträge aus Zeiten der DDR, welche wesentlich humaner abgefasst sind, als aktuelle Verträge. Und wenn ein Bewohner z. B. auf Hartz IV angewiesen ist, oder mit einer niedrigen Rente zurecht kommen muss, wird es sicher nicht leicht fallen eine geforderte Kaution zusätzlich aufzubringen. Dazu kommen die Räumlichkeiten selbst und lassen sich die alten Möbel in der neuen Wohnung alle unterbringen. Alles Fragen die diejenigen nicht interessieren, welche für den Leerzug und den darauf folgenden Beschluss des Abrisses des Wohnungsbestandes der städtischen Wohnungsgesellschaft in Quarmbeck verantwortlich zeichnen. Der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsgesellschaft hatte im Jahr 2016 schon sinngemäß verkündet, dass das alles „mit den Menschen nichts zu tun hat“, der Mensch spielt keine Rolle, er ist nur Spielball machtpolitischer Interessen. Und so nun auch Spielball polizeilicher Übungen, was ebenfalls mit dergleichen Interessen zu tun hat, denn wo kämen wir hin, wenn das Volk hierzulande mitbekommt, wie seine Möglichkeiten immer weiter beschnitten werden, die Menschen Spielball politischen Seins, als Ausdruck spezifischer ökonomischer Interessen sind.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Eine Freibad für Quedlinburg ...


Bildschirmfoto 2018-05-16 12:13 Uhr
In Quedlinburg soll es ein neues Freibad geben, vor vielen Jahren wurde das ehemalige Freibad zugeschüttet, dieses war in der „armen“ DDR gebaut und erhalten worden, nach 1990, nun in der „reichen“ BRD, war es nicht mehr haltbar, die allgemeine Verelendung hofiert und Kommunen systematisch verarmt. Das dieses als gesellschaftlicher Fortschritt verkauft wurde, verwundert zwar nicht, wird aber gerne vergessen. Nun soll es ein neues Freibad geben, die Planung beschlossen und durchgeführt, geht es jetzt um die Umsetzung. Im Rat der Stadt sind sich die Fraktionen nicht unbedingt einig und so gib es durchaus gegensätzliche Ansichten, gerade was die Umsetzung des Vorhabens betrifft. Da ist es gut, dass es noch eine Kuh gibt, die gemolken werden kann, allerdings vor Jahren schon geschlachtet werden sollte. Die Kuh sind die Stadtwerke und wird heute besonders intensiv von denen gemolken, welche sie vor Jahren privatisieren wollten. Da nun die CDU das Projekt Planschebad mit Spielplatz über Jahre als Wahlkampfthema gebrauchte, ist sie nun bemüht dieses Projekt mit Leben zu erfüllen. Das dazu die Stadtwerke gerade recht sind, verwundert nicht, wird sich wohl kaum ein Investor finden, welcher dieses Vorhaben verwirklicht, wen von vornherein die Verluste schon feststehen. Also wird das städtische Unternehmen genommen, oder besser eine Tochter dieses, um das Vorhaben als Investor durchzuführen. Wie gut, dass vor Jahren auf Initiative des Bürgerforums, die Privatisierung der Stadtwerke verhindert wurde. So gesehen trägt es die Verantwortung, dass die CDU wahrscheinlich ihr langjährig gepflegtes und genutztes Wahlversprechen umsetzen kann.
Auf der Seite des Bürgerforums findet sich ein entsprechender Beitrag zum Thema, welchen ich auf Facebook mit folgenden Kommentar verlinkte: 

Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus - Krieg


Bildschirmfoto 2018-05-16 12:33Uhr
Es ist schon einige Tage her, als ich einen Beitrag auf t-online entdeckte und folgende Gedanken niederschrieb:
Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus in seiner höchsten Form, der Monopolkapitalismus oder auch Imperialismus, entfaltet seine Triebkräfte immer stärker gegen die Interessen des überwiegenden Teils der Menschheit! Expansionsbestrebungen sind allgemein und werden beständig beschleunigt. Die imperialistische Hauptmacht USA gerät ist strauchel, zwar hat das Imperium seine Truppen weltweit stationiert, führt an den verschiedensten Orten Krieg gegen die Völker, versucht seine Einflusssphären auszuweiten und andere Nationen zu dominieren, doch mit nachlassendem Erfolg. Die Glanzzeiten des US-Imperiums sind vorbei, was seinen Anfang mit wirtschaftlichen Niedergang genommen und heute kaum noch mittels militärischer Stärke zu kompensieren ist. Die Welt hat sich verändert, die EU hat sich zum stärksten Wirtschaftsraum weltweit entwickelt, die USA sind zwar noch die stärkste Wirtschaftsmacht, allerdings ist ihr China auf der Spur und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die USA eingeholt und überholt sind. Auch haben sich in den letzten Jahrzehnten neue Konstellationen ergeben, zum Beispiel die BRICS - Staaten, welche in vielen Dingen zusammenarbeiten, gemeinsame Interessen vertreten, ohne jedoch ein festes Bündnis einzugehen. Die neue Administration in den USA hat TTIP scheitern lassen, ein Handelsabkommen, welches die Basis für ein neues, zusammenhängendes Wirtschaftsgebiet gewesen wäre. Allerdings hat der neue US-Präsident seine Wählern versprochen sich mehr um die Interessen des eigenen Landes zu kümmern, also die nationale Karte zu spielen, was nichts anderes bedeutet, als dem nationalem Kapital wieder auf die Beine zu helfen. Aus diesem Grund wird hauptsächlich gegen den US-Präsidenten geschossen, er hat die Kreise der international agierenden Monopole gestört, welche sich einen größeren, zusammenhängenden Wirtschaftsraum schaffen wollten, um Vorteile im Kampf gegen die aufstrebenden Wirtschaftsnationen zu gewinnen. Was das Handelsabkommen leisten sollte, soll nun mittels Zölle auf Stahl und Aluminium erreicht werden. Ab ersten Mai sollten die Zölle für Europäische Waren dieser Art gelten, allerdings hat es einen Aufschub gegeben, ein Monat Zeitgewinn sozusagen.

„Marx neu entdecken“ – Lesung und Diskussion zum 200 Geburtstag von Karl Marx

In Zusammenarbeit mit dem Rosa-Luxemburg Club Harz, veranstaltet der DFV-Quedlinburg zum 200 Geburtstag von Karl Marx, im Rahmen des 18. Quedlinburger Bücherfrühlings, eine Lesung und Diskussion unter dem Motto „Marx neu entdecken“.
Am 5. Mai vor 200 Jahren wurde einer der größten Denker des 19. Jahrhunderts geboren, Karl Marx. Unter den Großen der Geschichte steht Marx an hervorragender Stelle. Er schrieb nicht nur das Kapital, welches in der Gegenwart, die geprägt von den verschiedensten gesellschaftlichen Krisen, wieder häufiger nachgefragt wird, sondern begründete auch eine wissenschaftliche Weltanschauung.
Wo: Saal im Kulturzentrum Reichenstraße, Reichenstraße 1, in 06484 Quedlinburg
Wann: 23. Mai 2018
Um: 20:00 Uhr
Was Marx den kategorische Imperativ des neuen Materialismus nannte: „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wessen ist.“*