Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Donnerstag, 23. November 2017

Der MDR-Sachsen-Anhalt hatte berichtet …

Montage-Bildschirmfotos
Quedlinburg gehört zum Weltkulturerbe und trotzdem kommt es vor, dass Häuser abgerissen werden, selbst wenn sie unter Denkmalschutz stehen. So geschehen mit einem alten Tagelöhnerhaus im Bereich des Schlossberges. Es war ein altes Haus und die Raumhöhen alles anderes als Zeitgemäß, schwerlich es nach heutigen Vorstellungen zu Wohnzwecken umzubauen. Vielleicht hätte es saniert und ein Museum drin eingerichtet werden können, für viele Touristen wäre es sicher interessant gewesen durch ein solches Haus zu gehen, die meisten allerdings in gebückter Haltung, einen Eindruck vom Leben in vergangenen Zeiten so erhaltend. Die Option stand allerdings nicht im Raum und so wurde abgerissen und das bei Abrissen gelegentlich etwas mehr abgerissen wird, als geplant, oder von vornherein falsch geplant wurde, ist nicht neu, auch weil solch altes Haus manch Überraschung bereit halten kann.

Dienstag, 21. November 2017

Bildchen und Sprüche, des Nachdenkens wert ...

Bildschirmfoto 2017-11-21 20:51Uhr
Bildchen und Sprüche, des Nachdenkens wert und so habe ich folgenden Kommentar zum kopierten, Bildschirm-fotografierten Spruch hinterlassen:
Ja, schlage den Sack, vielleicht triffst Du ja auch mal den Esel! Die erst genannten sind in der Regel heutzutage auch Angestellte, wenn auch gut bezahlt, ihre Dienstherren sollten Gegenstand der Betrachtung sein! Aber wer sind die eigentlich … hierzulande wird kaum bis nicht über diese gesprochen, sie verstehen es sich aus der öffentlichen Diskussion herauszuhalten und die Fäden im Hintergrund zu spinnen! 

500 Jahre Reformation – eine Veranstaltung –

Reformationsjubiläum, 1517 schlug Luther seine Thesen an das Tor der Wittenberger Schlosskirche und 500 Jahre später wird das Reformationsjubiläum mit nicht unerheblichen Pomp begangen. Ein Jahrmarkt der Eitelkeiten, Gäste reichen sie die Klinke in die Hand, es wird jubiliert und verklärt, gelegentlich auch erklärt, es wird gefeiert und gepriesen, der Kritik gehuldigt und viel wurde geschrieben, veröffentlicht und sicher auch gelesen.
Sich mit diesem Jubiläum kritisch auseinanderzusetzen ist ein Gebot der Zeit, genauso wie festzustellen, welche Bedeutung die Reformation für dieses Land, für Europa und letztlich für die Welt hatte.
Um das große Jubelfest zu begehen, wurde von offizieller Seite viel investiert, eine ganze Dekade wurde zu diesem Zweck ins Leben gerufen und trotzdem sorgte so manches Ergebnis für Ernüchterung. Die Kirchen hatten sich mehr davon versprochen, gar mit einem Anwachsen ihrer Herde gerechnet, Besucher strömten reichlich an die Orte der Reformation und an die Orte in welchen Luther lebte, allein es wurde im Vorfeld mit mehr gerechnet.

Montag, 20. November 2017

... Sondierungsgespräche ... gescheitert ...

Bildschirmfoto 2017-11-20 13:40Uhr
Die Sondierungsgespräche für eine neue Regierungskoalition in diesem Land sind erst einmal gescheitert, die Medien wissen wortreich darüber zu berichten und an mancher Stelle wird sogar zur Diskussion aufgerufen. Letzteres auch auf der Seite von t-online und da Kommentare ohne Anmeldung möglich sind, habe ich folgenden hinterlassen:

Die große Entzauberung ist das nun auch wieder nicht, letztlich hat eine jede Partei, welche mit der CDU ins Bett gestiegen ist, Federn lassen müssen. Diese Erfahrung sitzt nicht nur der SPD in den Kochen, sondern auch der FDP, letztere war nicht umsonst Jahre aus der Bundespolitik verschwunden. Und nun sind die Sondierungsgespräche gescheitert, das parlamentarische Kasperletheater geht allerdings weiter, wobei sich in der Auseinandersetzung die meisten Politiker als Schattenboxer profilieren, um letztlich mit dem „Gegner“ weiter zu opponieren.
Dabei scheint das System Merkel abgewirtschaftet zu haben, während der Sondierungsgespräche haben die verschiedensten Akteure versucht sich zu profilieren, nun ist genug, besagtes System sturmreif geschossen und der Kanzlerin bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten, eine davon wäre mittels Minderheitsregierung weiter zu regieren.

Mittwoch, 8. November 2017

Patriarchats- oder Gesellschaftskritik?

Bildschirmfoto 2017-11-08-17:10 Uhr
Es ist eine interessante Geschichte nicht nur mit der Geschichte, sondern auch mit den verschiedensten Vorstellungen die gesellschaftliche Zukunft betreffend. Da wird sich so ziemlich mit allem Möglichen auseinandergesetzt und das von den verschiedensten weltanschaulichen Positionen aus. So ging es in einem erhaltenen E-Mail, von einem Absender, welchen ich mehrfach schon gebeten, mich aus seinen Verteiler zu nehmen, um Technik, speziell um einen Aufsatz* zum Thema. Anstatt nun diese E-Mail zu löschen, wie andere Mails des Absenders, wurde nicht nur eine Antwortmail der Autorin des Aufsatzes von mir geöffnet. Es war nicht uninteressant was zu lesen, wie der Mailversender darauf reagierte und es weitere Anmerkungen zum Thema gab. In einer E-Mail stellte die Autorin eine These auf, welche den Kernpunkt des Aufsatzes enthalten sollte.
Wie schon geschrieben, eigentlich ein interessantes Thema, insbesondere auch unter Berücksichtigung des Rahmens, welcher der Veröffentlichung diente. So schrieb ich einige Gedanken zur These nieder und begann den Aufsatz zu lesen. Da dieser sehr umfangreich ist, habe ich nur einen Teil gelesen und das Ansinnen zu Antworten ad acta gelegt. Heute nun erschien ein weiterer Beitrag, welcher dazu verführte die eigenen Gedanken zu versenden. Die Zeitschrift, in welcher der Aufsatz enthalten, ist als PDF-Datei, wie oben verlinkt, zugänglich, aber auch der Internetseite des „Forschungsinstitutfür Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen“ zu entnehmen. Auch eine Form der Gesellschaftskritik, meines Erachtens allerdings eine Eingeschränkte!
Der versendet Text:
Hallo,

Samstag, 4. November 2017

Wie war das mit dem Splitter im Auge des ...

Bildschirmfoto 2017-11-04-17:38 Uhr 
Wie war das mit dem Splitter im Auge des anderen und mit dem Balken ..., oder war es das Brett vorm Kopf? Allerdings das Brett, welches sich viele Menschen hierzulande von den Medien vor die Stirn nageln lassen, das eigene Denken negieren und auf der Welle verbreiteter Informationen reiten. Das in diesem Zusammenhang gern ein einfaches gut – böse Schema Anwendung findet, möge den Denkapparat zwar schonen, führt letztlich nur in eine Sackgasse, aus welche ein Entkommen nur schwerlich möglich ist.
Schwarz und Weiß, Gut und Böse, was schwarz ist können wir erkennen, genauso wie die Farbe weiß und in unserem Kulturkreis steht Schwarz nicht unbedingt für gut, Weiß hingegen steht oft für Unschuld, also unschuldig ist gut und die Guten sind die Guten, weil sie sich in der Regel als Gut betrachten und darstellen, danach streben das Böse zu bezwingen, welches sich allerdings nicht unbedingt als böse betrachtet, sondern eher als gut. Nicht so einfach mit den ewigen Antipoden, da aber bekannt sein dürfte, das alles was besteht, auch wert ist, dass es zugrunde geht, sind die Antipoden auch nicht ewig, sondern nur ein konstruiertes Mittel zum Zweck!

Freitag, 3. November 2017

Kann Verrat den Sünde sein? Sicher, allerdings ...

Gelegentlich gibt es E-Mails mit Texten, welche nicht leicht zu verstehen, den Gegenstand allerdings nicht schuldig bleiben. Ein solches E-Mail fand ich heute im Postkasten, der Gegenstand war ein Beitrag in der Bild Dir Deine Meinungszeitung, in welchen es um eine Auseinandersetzung gegangen ist, welche nicht gerade fein, mit kräftigen Worten geführt wurde, ... oder auch nicht, kann ich nicht sagen, habe es nicht gelesen. Trotzdem antwortete ich auf das E-Mail wie folgt:
Kann Verrat den Sünde sein? Sicher, allerdings ist der Verrat ein zweckdienliches Mittel, nur welchen Zweck hat Verrat zu dienen? Dabei ist altbekannt, es wird geliebt der Verrat, aber nicht der Verräter! Frohlockt wird allerdings im medialen Treiben, wenn es etwas zu Berichten gibt, besonders vermeidliche Skandale taugen Aufmerksamkeit zu erringen, wobei diese auch medial geschaffen werden können, ohne real bestanden zu haben. „Es BILDET und SPIEGELT keine Rolle“, allerdings die gesellschaftlichen Verhältnisse in welchen wir leben!