Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Montag, 20. Mai 2019

Eine neue Hymne fürs Volk?


Der in der DDR auf Hartz IV Niveau leben müssende Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Sein Kollege aus Thüringen hatte vorgeschlagen eine neu Nationalhymne zu kreieren, so eine neue Sau zum Trieb durch das mediale Dorf aus dem Gatter gelassen, beginnt nun die Jagt derselben und die Meinungen zum Thema sind nicht nur verschieden, sondern sogar gegensätzlich. Allerdings muss ich dem DDR Hartz IV geschädigten in einem Punkt durchaus recht geben, es gibt wichtigeres. Aber es wird für Ablenkung gesorgt, was nicht unwichtig ist, und das mittels Aktion und Reaktion, eigentliche gesellschaftliche Verwerfungen aus den Blick verlierend, auch wenn diese tendenziell und oberflächlich angesprochen werden. Interessant dabei ist, dass sich in der Gesellschaft alles möglich wenden soll, dabei müssten die Menschen, insbesondere im Osten, von der beständigen Wenderei eigentlich genug haben, den wenigsten nutzt, oder nutzte letztlich dieses sich beständige im Kreise drehen. Dafür werden die Menschen allerdings weiter ihres gesunden Menschenverstandes beraubt, in dem sie mit Informationen überhäuft und versucht wird, ihr Denken vom Humanismus zu befreien. Alles mögliche muss gewendet werden, um gerettet zu werden, nur wo bleibt der Mensch!?

Wie der Tag der Befreiung der Propaganda gegen den gesellschaftlichen Fortschritt geopfert?


Auf der Facebook-Seite eines Propagandainstitutes zur Aufarbeitung deutscher Geschichte, wurde auch dem Tag der Befreiung gedacht, ein Foto ist zu sehen, welches mit einen Text versehen, der eher den Totalitarismusdoktrinen Rechnung trägt, als der Würdigung der Befreiung vom deutschen Faschismus. Es wird zum Rundumschlag angesetzt, insbesondere was die Entwicklung im Osten Deutschlands betrifft, ohne die Ursachen klar zu benennen, von den treibenden Akteuren, welche die Teilung Deutschlands beförderten, ganz zu schweigen. So gab es Besatzungszonen, wobei es in einer Zone „böse“ Besatzer gab, in den anderen war anscheint alles in Ordnung und so gab es erst eine Währungsreform bei den „lieben“ Besatzern, in deren Folge das einheitliche Wirtschaftsgebiet zerrissen wurde und welche in der Gründung eines westdeutschen Separatstaates mündete, so die politische Teilung des Landes manifestierte. Das in Folge dieser Ereignisse im Osten des Landes ebenfalls ein Staatswesen entstand, war letztlich zwangsläufig auch diesem Vorgehen geschuldet. Aber was ist schon Geschichte, wenn nicht die Hure, welche den verschiedensten Interessen zu dienen hat?
Zum Foto, welches sehr kontrovers kommentiert und diskutiert wird, habe ich folgende Kommentare hinterlassen:

Donnerstag, 9. Mai 2019

„Heinrich! Mir grauts vor dir.“


DURCH ZEIT UND RAUM 919 - 2019 von und mit Thomas Loch

Freitag, 10. Mai 2019, 14:00 Uhr - thematische Stadtführung zu Heinrich I.
Samstag, 11. Mai 2019, 14:00 Uhr - thematische Stadtführung zu Heinrich I.
Start am Quedlinburger Rathaus vor dem Roland, Markt 1, 06484 Quedlinburg

„Heinrich! Mir grauts vor dir.“ Im Jahr 2019 ist es 1100 Jahr her, dass Heinrich I. zum ersten nicht fränkisch-stämmigen König des Ostfrankenreichs erhoben wurde. Mit seinem Wirken legten er und später sein Sohn Otto den Grundstein für ein späteres Deutsches Reich. Im Vordergrund der Führung stehen Leben und Wirken Heinrichs I. und die besonderen Bedingungen, welche dazu führten, dass Quedlinburg damals ein bevorzugter Ort für den König war. Es geht aber auch um Vorgeschichte und Folgen des Wirkens Heinrichs. Der Bogen wird weit gespannt, so das Entwicklungen von der Christianisierung der Sachsen, über den Aufstieg der Liudolfinger, welche später auch Ottonen genannt werden, bis in die Gegenwart hinein berücksichtigt werden. Aus der Altstadt in den Stiftbereich, am Finkenherd wird leicht verklärt und in der Krypta der Stiftkirche am Grabe Heinrichs einiges erklärt.
Dauer: ca. 90 - 120 min

Samstag, 4. Mai 2019

VOLKSLIED, KUNSTLIED, KAMPFLIED, HYMNE - Hanns Eisler und die Liedtradition

Samstag, 11. Mai 2019,
20:00 Uhr - Autorenlesung
Saal des Kulturzentrums Reichenstraße, Reichenstraße 1.
06484 Quedlinburg

Kurz nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik erschienen die „Neuen Deutschen Volkslieder“ von Johannes R. Becher und Hanns Eisler. Zugleich wurde beiden Künstler eine der höchsten nationalen Würdigungen zuteil, die Dichter und Komponisten erreichen können: Sie schufen die Hymne des sozialistischen deutschen Staates - „Auferstanden aus Ruinen...“ Das umfangreiche Liedschaffen Hanns Eislers, dessen 100. Geburtstag wir im letzten Jahr feierten, ist durch viele innere Fäden sowohl mit dem Kunstlied seiner Zeit als auch mit der reichen deutschen Liedtradition verbunden – bis hin zum kabarettistischen Chanson. Aus all diesen Einflüssen schmiedete er außerdem eine neue musikalische Sprache: die des Kampfliedes der internationalen Arbeiterbewegung. Die Lieder Eislers und die Texte seiner bevorzugten Dichter spiegeln dabei ein halbes Jahrhundert insbesondere der deutschen Geschichte, als eingreifende Waffe der Erkenntnis und des Widerstands in epischen Klassenkämpfen.
Klaus Linder möchte, sich selbst am Klavier begleitend, den Reichtum des politischen Liedes vorstellen und dabei einige Besonderheiten des Eislerschen Schaffens hörbar machen und erläutern. Klaus Linder, geboren 1961 bei Düsseldorf, lebt als freischaffender Komponist und Musiker in Berlin.
Veranstalter Deutscher Freidenker-Verband Quedlinburg und Rosa-Luxemburg-Club Harz

Freitag, 3. Mai 2019

Greta und das sich wandelnde Klima, … im populistischen Wandel!?


Bildschirmfoto 2019-05-03 15:45 Uhr
Die Vermarktung einer Ikone, oder gefangen in der Leichtgläubigkeit naiven Seins!
Die Eltern selbst (be)fördern ihre Tochter zur Ikone und von der Politik wird sie hofiert, ins besondere auch von jenen Politikern, welche für die Hintergründe der durch die Ikone oberflächlich betrachteten Probleme unserer Zeit mit verantwortlich sind. Da darf sie Reden, sich produzieren, von den Eltern gefördert und vor ein vermeidliches, gesellschaftliches schwarzes Loch geschoben.
Dass das junge Mädchen da Angst bekommt eingesogen zu werden, ist eigentlich verständlich, sollen doch gerade schwarze Löcher ein solches Klima in ihrem Umfeld erzeugen. In jedem Fall leistet sie gute Dienste und sorgt für Ablenkung von den eigentliche gesellschaftlichen Problemen, welche in der Regel soziale und keine natürlichen sind. Das Klima macht den Menschen und der Mensch, … ja was macht der eigentlich, … er lebt, oder versucht dieses zumindest. Dabei ist es ihm über viele Jahre, seit Anbeginn seines Seins so zusagen, gelungen sich den verschiedensten klimatischen Verhältnissen anzupassen, gibt sogar eine Theorie, welche davon ausgeht, dass es klimatische Veränderungen waren, welche die Menschwerdung des Affen vorantrieben. Auch soll es etwas mit dem Klima zu tun gehabt haben, dass die Menschen Afrika verließen und zwar über einen Weg, welcher ohne eine Eiszeit nicht möglich gewesen wäre. Ja die Menschen und das Klima, was daraus alles gemacht werden kann, ist gut zu erkennen, wenn dieses Thema religiöse Züge annimmt und mittels Heiligen Verehrung zelebriert wird. Das die ganze Angelegenheit letztlich auch ein großes Geschäft sein kann und noch größere Geschäfte befördert, ist gut zu erkennen, wenn die jüngsten Erscheinungen in diesem Zusammenhang betrachtet werden. Und so kann erkannt werden, das auch ein „Stück Sperrholz“ funktional als Brett vor dem Kopf taugt! Daran ändert auch die „berührende“ Familiengeschichte nichts, auch wenn am Ende festgestellt wird, dass eigentlich die Gesunden die Kranken sind und jene, welche Krank, in erster Linie Psychologisch, die gesunden! Die Gesellschaft frisst ihre Menschen, warum das so ist, die Frage wird nicht gestellt, wichtig allein ist das Klima, welches es zu retten gilt, der Ritt gegen die Windmühlen hat begonnen und einfache Kreisbewegung zeugt noch lange keine Entwicklung!

Dienstag, 30. April 2019

Apokalypse in der Zeit, oder ist es wieder Zeit für die Apokalypse?


Bildschirmfoto
Zu einem Beitrag, auf welchen ich im asozialem Netzwerk aufmerksam wurde, schrieb ich folgenden Kommentar und da Apokalypse zur Zeit wieder in ist, im Anhang die Offenbarung des Johannes, mit einer Beschreibung zu den entsprechenden Reitern, welche heute zwar andere Inhalte, so zum Beispiel die Fahne des Klimawandels wehen lassen, allerdings an Aktualität im Niedergang bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse nicht verloren haben:

Die Apokalypse wurde oft schon verkündet, in der Regel am intensivsten, wenn ein gesellschaftliches System sich in der Krise befindet, in jedem Fall im Niedergang des selben! Die apokalyptischen Reiter im neuen Gewand, ... kommen über die Menschheit! Hab Angst und beugt euch denen, welche Herr über euer Schicksal sind, oder sein wollen!?

Und auch wenn ich nicht viel von Wekipedia halte, da dieses Internetlexikon sehr manipulierbar ist, habe ich folgenden Text von dort übernommen:

Donnerstag, 25. April 2019

Entweder oder, das schwarz-weis der Geschichte ...


Wie dem auch immer sei, es geht mal wieder gegen die DDR und damit die Menschen die DDR so sehen, wie sie gewesen sein soll und nicht so sehen, wie sie gewesen ist, wird viel getan. Es werden Wissenschaftler beauftragt zu untersuchen, wie das Leben in der DDR war und diese Untersuchungen werden gebraucht, gilt es doch die DDR nach wie vor zu verteufeln. Gut und Böse, eigentlich Grundbegriffe der Moral und in keinem Fall unumstößlich, werden heute als absolute Begriffe gesehen und angewendet. Das in diesem Zusammenhang jegliche Endwicklung und Veränderung negiert und auf einfache Schwarz-Weißschemen zurückgegriffen wird, ist nicht nur dem fortschreitenden Verlust an Vernunft in der politischen Auseinandersetzung geschuldet, sondern auch dem verfolgtem Zweck. So wird ein Beitrag in der MZ mit „Hort oder Unterdrückungstaat, warum sich unterschiedlich an DDR-Alltagerinnert wird?“ überschrieben. Entweder oder, wird ein einfaches Schema genutzt, eine Entscheidung für die benannten Antipoden abverlangt, ein dazwischen gibt es nicht! Letztlich wird in diesem Zusammenhang die Legende vom neutralen Staat unterstellt, welcher vorgeblich Interessen-neutral die gesellschaftlichen Verhältnisse zu überwachen hat. Der Staat als Machtorgan zur Durchsetzung von Interessen bleibt unberührt. Also eher Verklärung als Erklärung, wird Geschichte Interessen-bezogen betrachtet, die gefressene Kreide soll den Eindruck von Neutralität und über den Dingen stehend vermitteln.