Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

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Mittwoch, 22. Januar 2025

In den USA wurde gewählt, ...

In den USA wurde gewählt, ein neuer Präsident, vor einiger Zeit, Ende letzten Jahres und vor einigen Tagen wurde dieser Präsident vereidigt. Ist ein ritueller Akt und nicht die erste Vereidigung dieses Präsidenten als Präsident. Da die BRD ein treuer Vasall der USA, spielte diese Wahl hierzulande eine nicht unbedeutende Rolle in den Medien und das obwohl die Menschen im Vasallenstaat von dieser Wahl ausgeschlossen. Die Bedeutung dieser Wahl konnte nicht hoch genug eingeschätzt werden, insbesondere, da sich die offiziell politische und mediale Meinung auf die Seite der Gegnerschaft des gewählten Präsidenten geschlagen hatte.

Die Gegenerdschaft nahm exzessive Formen an, so ist der Katzenjammer welcher folgte kaum zu übertreffen. Der Untergang des Abendlandes wurde verkündet, alle hochgehaltenen und vor sich her getragenen getragene Werte dem Niedergang überantwortet. Der Neoliberalismus sah sein Fälle weg-schwimmen, der Fallensteller war in seiner konservativen Gangart ausgemacht und so wurden die Fallen, welche er stellte benannt. Das US-Zentralistische Weltbild gar in Frage gestellt. Doch dieses wird durch den neuen Präsidenten eigentlich nicht bedroht, ganz im Gegenteil, er tut alles um dieses Weltbild, welche im Zerfall begriffen, zu retten, greift dazu allerdings auf das eine und andere Mittel zurück, was der angestammten neoliberalen Weltsicht ein Dorn im Auge.

Mittwoch, 18. Oktober 2023

11.09. – 09.11. ein Zahlendreher? Nur welche Bedeutung steckt hinter den Daten?

11.09. nur was für ein Jahr? Für den 09.11. stellt sich die Frage genauso, ist gemeint die sogenannte Kristallnacht 1938, oder der sogenannte Mauerfall 1989? Da die Mauer zum Gasastreiten nicht gefallen ist, wird es wohl erstes sein, wenn das Datum im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen in Palästina gemeint. Tage nach diesem Datum (am 12.11.1938) kündigte Göring die Endlösung der Judenfrage* im geplanten Krieg an. Die israelische Regierung hat auch etwas angekündigt, hört sich so an wie die Endlösung der Palästinenserfrage, ohne es allerdings so zu nennen, doch die Tat begeht auch in diesem Fall den Verrat. Sollten sogar die Zeitpunkte innerhalb historischer Prozesse ähnlich sein, ihre Einordnung z. B. vor einem großen Krieg? Im ersten Fall war es so, das wissen wir, 1939 begann der zweite Weltkrieg und auch dieser hatte seine militärische Vorgeschichte, Bürgerkrieg in Spanien, den einen und anderen Kriegsschauplatz wo schon fleißig ausgeblutet wurde.

Mittwoch, 3. August 2022

Gas kann fließen, oder auch nicht, … der Propagandafeldzug geht weiter!

Gas kann fließen, oder auch nicht! Eine Turbine ist repariert, … ist sie das? Wenn Dokumentationen fehlen, oder nicht vollständig sind? Kenn ich selbst aus früherer Tätigkeit, wenn Aggregate zu reparieren waren, gab es für jeden Tätigkeitsbereich zumindest ein Protokoll, welches abzuarbeiten war und in dem entsprechende Ergebnisse vermerkt wurden, desto mehr technische Komponenten ein Aggregat, desto umfassender die Protokolle.

Nun ja, nach langem Streit hat Kanada die Turbine freigegeben und in die Bundesrepublik reisen lassen, dort ist sie angekommen, wurde aufgestellt, damit der Bundeskanzler sie medienwirksam betrachten kann. Seine Kompetenzen als Turbinenbauer sind legendär und so lässt er sich vor der Turbine ablichten. Neu sind die Diskussionen um diese Turbine nicht, lang haben sie sich hingezogen und nun ist sie endlich da und wurde für einen Pressetermin bereitgestellt, der allgemeinen antirussischen Propaganda dienlich, denn Russland kann ja nun liefern, seine Verpflichtungen einhalten.

„Gazprom hatte seinem Vertragspartner Siemens Energy wiederholt vorgeworfen, nicht die nötigen Dokumente und Informationen zur Reparatur der Maschine übermittelt zu haben.“, dieser Vorwurf ist nun relativiert, der Bundeskanzler selbst hat die Turbine bestätigt, so wie sie für seinen Fototermin abgestellt, da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen, der autoritäre Beweis muss genügen.

Donnerstag, 27. Februar 2020

Verirrt, verwirrt und nicht geirrt!?!


Bildschirmfoto 2020-02-27 20:12 Uhr
Gelegentlich sind die Wege im asozialem Netz etwas verworren und Freundschaften auf Facebook sind nicht immer das, was im allgemeinen als solches zu bezeichnen wäre, einige Menschen sind einem nur aus dem Netz bekannt, andere wiederum persönlich, mehr oder weniger. Und so hatte ein Bekannter aus dem wirklichen Leben auf Facebook einen Link geteilt, welchen ich kommentierte. Dachte ich jedenfalls, aber weit gefehlt, er hatte nur einen Beitrag kommentiert, welcher mir allerdings angezeigt wurde und den ich so in fälschlicher Annahme kommentierte. Auf den Kommentar wurde geantwortet und ich musste feststellen, dass ich mich auf der Facebook-Seite des verursachenden Politikers befand. Im Normalfall hätte ich dort sicher nicht kommentiert, aber da nun geschehen und Reaktion erfahren, folgten mehrere Beitrage, welche gut zeigen wie heute Auseinandersetzungen oft geführt werden. Die gegenständliche Aussage kann dem Beitrag begleitenden Bildschirmfoto entnommen werden.

Aber der Reihe nach, mein ursprünglicher Kommentar und die darauf folgenden:

T. L. Einmal davon abgesehen, dass es eine ganze Reihe von Sanktionen gegen Russland schon gibt, marschiert die NATO gegenwärtig an der russischen Grenze auf, da kommt es gerade recht, dass das NATO-Mitglied Türkei den Krieg in Syrien verschärft und sich schützend vor die dortigen Terroristen stellt.
Die USA und ihr Vasallenbündnis in Form der NATO marschieren auf einen neuen großen Krieg zu, …

Montag, 28. Januar 2019

„ US-Militärfahrzeuge rollen durch Sachsen-Anhalt“ - warum?


„In Richtung Polen - Hunderte US-Militärfahrzeuge rollen durch Sachsen-Anhalt“ lautete die Überschrift eines Beitrages in der MZ, welcher auch auf der Internetseite der Zeitung zu finden ist und auf Facebook diskutiert wird. Dabei gibt es durchaus kritische Meinungen, aber auch solche, welche Kriegsvorbereitungen stützten und befürworten. Im Internet gibt es zum Beitrag auch den Link zu einem Videobericht, aus welchem ich einen Satz genommen habe, um folgenden Kommentar zu Thema einzuleiten.
„Teil der amerikanischen Abschreckungsstrategie gegenüber Russland“, ist im Video am Schluss zu hören, eher wohl Teil der Vorbereitung eines Krieges gegen Russland! Muss ja einen Grund haben, warum die NATO soviel Truppen entlang der russischen Grenze stationiert. Allerdings sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, wie die letzten Kriege gegen Russland ausgegangen sind und welche Folgen diese Kriege hatten. Wenn dann noch bedacht wird, wo die Kommandozentralen für einen solchen Krieg sich befinden, wo die Relaisstationen zur Lenkung von Drohnen und anderes Kriegsgerät, wo US-amerikanische Atombomben gelagert werden, ist es Zeit bei solcherart Waffengerassel wach zu werden und die damit verbundene Gefahr zu denken.
Auch hatte ich einen Kommentar kommentiert, darauf wurde geantwortet, was mir wiederum eine Antwort wert war:

Dienstag, 22. Januar 2019

Auf Googel gibt es Hinweise, oder ...

Bildschirmfoto 2019-01-22 14:11 Uhr
Auf Googel gibt es Hinweise, oder Empfehlungen zu Beiträgen, welche es wohl wert sein sollen gelesen zu werden. Gelegentlich klicke ich den einen oder anderen Beitrag an und oft führt der Weg zwar zum Beitrag, allerdings kann nur ein geringer Teil gelesen werden, weil zum weiter lesen ein Testballon zu starten ist, welcher nach einer gewissen Zeit in ein Abonnement verwandelt wird, wenn nicht rechtzeitig der Test abgebrochen. Nun ist es so, dass ich ohnehin manch dieser Publikationen nicht lese, oder maximal mal einen Beitrag, was selbst den Testballon überflüssig macht.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Vieles gibt es zu lesen, ...


Vieles gibt es zu lesen, manche Texte sind interessant, aber es fehlt die Zeit, mache Texte animieren zur Reaktion, aber kann sich mit allem was es zu lesen gibt und interessant ist, auseinandergesetzt werden? Eigentlich nicht, es ist durchaus Sinnvoll zu selektieren und das geschieht in der Regel interessenspezifisch. Dabei spielen sicher auch persönliche Interessen eine Rolle, aber vor allen übergreifende, gemeinschaftliche Interessen. So das Interesse am Frieden, Sicherung der Existenzgrundlagen menschlichen Seins, welche sich in den verschiedensten Publikationen spiegeln. Wirtschaftliche Auseinandersetzungen, bis hin zum Wirtschaftskrieg, wobei die gegenwärtigen Kriege gegen die Völker dabei eine entscheidende Rolle spielen, ob es nun Kriege gegen fremde, oder das eigenen Volk sind. Und so wurde ich in letzter Zeit auf einige durchaus interessanten Veröffentlichungen aufmerksam, welche ich gern weiter empfehle, da sie sich mit einer reihe aktueller Probleme auseinandersetzt. Der Grundwiderspruch im Kapitalismus spitzt sich zu und führt zu immer schärferen Auseinandersetzung in der Gesellschaft.

1.) Wirtschaftskrieg oder Klassenkampf der ökonomischen Art, spiegel sich in einem interessanten Beitrag mit dem Titel „Die Schlacht um Huawei“, es geht um US-amerikanische Restriktionen gegen ein chinesisches Unternehmen und es ist durchaus interessant, zu welchen Mitteln gegriffen wird um US-amerikanische Interessen durchzusetzen.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus - Krieg


Bildschirmfoto 2018-05-16 12:33Uhr
Es ist schon einige Tage her, als ich einen Beitrag auf t-online entdeckte und folgende Gedanken niederschrieb:
Wirtschaft, Handel, Zölle, Defizite … Kapitalismus in seiner höchsten Form, der Monopolkapitalismus oder auch Imperialismus, entfaltet seine Triebkräfte immer stärker gegen die Interessen des überwiegenden Teils der Menschheit! Expansionsbestrebungen sind allgemein und werden beständig beschleunigt. Die imperialistische Hauptmacht USA gerät ist strauchel, zwar hat das Imperium seine Truppen weltweit stationiert, führt an den verschiedensten Orten Krieg gegen die Völker, versucht seine Einflusssphären auszuweiten und andere Nationen zu dominieren, doch mit nachlassendem Erfolg. Die Glanzzeiten des US-Imperiums sind vorbei, was seinen Anfang mit wirtschaftlichen Niedergang genommen und heute kaum noch mittels militärischer Stärke zu kompensieren ist. Die Welt hat sich verändert, die EU hat sich zum stärksten Wirtschaftsraum weltweit entwickelt, die USA sind zwar noch die stärkste Wirtschaftsmacht, allerdings ist ihr China auf der Spur und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die USA eingeholt und überholt sind. Auch haben sich in den letzten Jahrzehnten neue Konstellationen ergeben, zum Beispiel die BRICS - Staaten, welche in vielen Dingen zusammenarbeiten, gemeinsame Interessen vertreten, ohne jedoch ein festes Bündnis einzugehen. Die neue Administration in den USA hat TTIP scheitern lassen, ein Handelsabkommen, welches die Basis für ein neues, zusammenhängendes Wirtschaftsgebiet gewesen wäre. Allerdings hat der neue US-Präsident seine Wählern versprochen sich mehr um die Interessen des eigenen Landes zu kümmern, also die nationale Karte zu spielen, was nichts anderes bedeutet, als dem nationalem Kapital wieder auf die Beine zu helfen. Aus diesem Grund wird hauptsächlich gegen den US-Präsidenten geschossen, er hat die Kreise der international agierenden Monopole gestört, welche sich einen größeren, zusammenhängenden Wirtschaftsraum schaffen wollten, um Vorteile im Kampf gegen die aufstrebenden Wirtschaftsnationen zu gewinnen. Was das Handelsabkommen leisten sollte, soll nun mittels Zölle auf Stahl und Aluminium erreicht werden. Ab ersten Mai sollten die Zölle für Europäische Waren dieser Art gelten, allerdings hat es einen Aufschub gegeben, ein Monat Zeitgewinn sozusagen.

Dienstag, 21. Februar 2017

Es werden Kriege geschürt, es ...

Bildschirmfoto-2017-02-21-01:36Uhr
Es werden Kriege geschürt, es werden Kriege geführt, es wird zu neuen Kriegen aufmarschiert und die Kriegsschauplätze rücken immer näher. Gegenwärtig zieht die NATO riesige Truppenkontingente an der russischen Grenze zusammen, naiv wer glaubt es gehe um ein Manöver des Kriegspaktes. Hier wird ein Krieg gegen Russland vorbereitet, von den Meinungsmachtmedien mittels Trommelfeuer vorbereite und begleitet. Das dieses Thema auch in der einen und anderen Talkshow seinen Niederschlag findet, verwundert nicht und gelegentlich gibt es dort auch Stimmen welche gegen diese Politik auftreten, die Kriegsgefahr beim Namen nennen und vor allen auch die Kriegstreiber.
Da ich nun kaum fernsehe und diversen Gesprächskreisen bis jetzt im Fernsehen eigentlich nur selten etwas abgewinnen konnte, nutze ich vorrangig das Internet als mediale Informationsquelle. So erfuhr ich von einer Sendung, in deren Folge an die Moderatorin ein Brief geschrieben wurde, welchen Hartmut Barth-Engelbart auf Seiner Seite mit einleitenden Worten, unter der Überschrift „Ein Oberfeldwebel meutert gegen die NATO“, wiedergibt.

Dienstag, 28. Juni 2016

... zu einem Beitrag folgendes Zitat: „Wenn ...

Bildschirmfoto2016-06-28-15:42Uhr

Auf Facebook fand sich als Kommentar zu einem Beitrag folgendes Zitat: „Wenn wir uns überall einmischen wollen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht, dann riskieren wir den dritten Weltkrieg. (Zitat von Helmut Schmid.)“. Dieses Zitat kommentierte ich wie folgt: „Aus diesem Grund wird sich auch nur da eingemischt, wo es den eigenen Interessen dienlich und nicht dort, wo das „himmelschreiende Unrecht“ den eigenen Interessen dient!“
Zum Zitat hatte ich vordem folgende Gedanken niedergeschrieben: Ja wo immer auch himmelschreiendes Unrecht geschieht, … überall, nur nicht bei uns!? Was ist eigentlich himmelschreiendes Unrecht? Ist uns das irdische Unrecht nicht genug und wenn wir schon einmal beim Himmlischen sind, … wie war das mit dem Splitter im Auge des Anderen und dem Balken im eigenen, welcher nicht gesehen wird? … Und gab es nicht einmal eine Regel der UNO, welche die Nichteinmischung in die inneren Angeleigenheiten anderer Staaten proklamierte? Alles Geschichte, die Deutschen sind wieder wer und dem Kapital ist nach Krieg, die kleinen Kriege, welche im übrigen allen bisherigen großen Kriegen vorangegangen sind, reichen nicht mehr aus, die Probleme zu lösen, welche vom Kapitalismus geschaffen, in den Krieg treiben. Das deutsche Volk wird auf den Krieg vorbereitet, die wenigsten sind allerdings dafür und so wird hofiert und propagiert für die „richtige“ Sache (gegen himmelschreiendes Unrecht) zu kämpfen und diesmal auch die richtigen Verbündeten zu haben, mit denen eine Niederlage nicht sein soll!
Zum Zitat, es ist keine Frage des Willens, sondern praktische Realität sich überall einzumischen, wo himmelschreiendes Unrecht (was immer auch darunter verstanden wird) geschieht, allerdings wurde keiner der Krieg von außen wegen himmelschreienden Unrechts geführt, sondern wegen Einfluss, Märkten, Rohstoffen und nicht zuletzt um des Kriegsführens selbst, als Mittel der Kapitalkumulation!, allerdings entschied ich mich für die kürzere Fassung.

Donnerstag, 5. November 2015

Sie glauben an die Wahrheit, im Wissen das Sie lügen!

Ein Flugzeug ist abgestürzt, oder wurde es abgeschossen, gar von einer Bombe zerrissen? Genaues weiß man nicht, noch nicht, was allerdings nicht daran hindert fleißig zu spekulieren. Das eine Terrororganisation sich zur Tat bekennt, ist zumindest aus deren Sicht verständlich, sind sie doch bestrebt ein Zeichen zu setzen und damit ihre jüngsten Niederlagen zu kaschieren.
Es ist Krieg und in Kriegen ist vieles möglich, auch das eine Terrororganisation nicht nur Bomben basteln kann, sondern auch über entsprechende Waffen verfügt, um in großer Höhe Flugzeuge abzuschießen, woher diese kommen sei dahingestellt, wie mit solchen Nachrichten umgegangen wird, hingegen nicht. So findet sich im Internet eine Nachricht, welcher folgende Aussage entnommen ist: „Der Sender CNN zitierte einen namentlich nicht genannten Vertreter der US-Regierung mit den Worten:"Es gibt ein eindeutiges Gefühl, dass es ein Sprengkörper war, der im Gepäck oder anderswo im Flugzeug versteckt wurde."“
Ein „namentlich nicht genannten Vertreter der US-Regierung ...“ hat „ein eindeutiges Gefühl,“, schon erstaunlich was ein anonymer Vertreter alles fühlen kann! Somit war der Absturz letztendlich eine Gefühlsregung ... ?
Oder glauben sie an die Wahrheit, im Wissen das Sie lügen?

Freitag, 6. März 2015

Freidenker Nr. 4-2014 EXTRA Dezember 2014

Nun ist es schon einige Wochen her, dass obengenanntes Freidenkerheft erschienen ist, das Thema ist nach wie vor aktuell und wird in nächster Zeit kaum an Aktualität verlieren. „Der „Westen“ und Russland, Internationale Lage und geopolitische Spannungen – vor Beginn des 1. Weltkrieges bis heute“ ist auf dem Umschlag zu lesen und das „Heft enthält die Ergebnisse der Wissenschaftlichen Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbandes am 6.9.2014 in Berlin.“ Auf der Seite des deutschen Freidenker-Verbandes sind einige Texte als PDF-Dokument hinterlegt.

Montag, 21. Juli 2014

An Aktualität hat dieses Interview nichts verloren, ...


Nicht nur „der Gegner ist der Freund in anderer Gastalt“, ist zu erfahren, wenn sich ein Interview auf youtube anschaut wird. Es liegt schon einige Zeit zurück und wurde bei 3sat ausgestrahlt. Aufmerksam wurde in der Mailingliste der Freidenker darauf, im Folgenden der begleitende Text:

Liebe Freidenker (m/w),
Auf http://www.youtube.com/watch?v=omKWzGqBvSE macht Bazon Brock klar,
-> dass es auch im Merkelland noch Leute gibt, die ihr Hirn eingeschaltet haben,
-> und wie leicht es doch ist, dann zu nicht-trivialen wahren Aussagen zu gelangen.

Als die Moderatorin begriff, dass hier jemand ist, bei dem ihre Tricksereien nichts nuetzen, beendete sie sehr schnell das Gespraech, und Bazon Brock war geistesgegenwaertig genug, das auch mitzuteilen: das passende Schlusswort.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gedanken zu einer Pressemitteilung der ...

Gedanken zu einer Pressemitteilung der „menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Annette Groth“ zum Stopp des Freihandelsabkommen der EU mit den USA.
Ein interessanter Beitrag, aber wie für solche Forderungen von Seiten der Partei die Linke üblich, kommt sie oberflächlich und illusionär daher. Die Reform steht im Vordergrund, eventuelle fraktionelle Kapitalinteressen werden vertreten, das Wesen des Systems des Kapitals hingegen keiner Kritik gewürdigt. Dabei werden Menschenrechte vom System des Kapitals ohnehin mit Füßen getreten, wenn sie verkündet werden dient es als Mittel zum Zweck, sie stehen ansonsten wenig im Zentrum kapitalistischen Strebens und werden prinzipiell, aber auch gesetzmäßig dem manifestierten Recht auf Kapitalverwertung geopfert.
Dieser Aufruf stärkt zumindest die Illusion, dass Kapitalismus, selbst in seiner imperialen Form, reformierbar wäre. Damit die Kritik verhalten daherkommt und grundsätzliche Kritik am System des Kapitals umgangen werden kann, wird nicht der Mensch an sich in den Mittelpunkt gestellt, sondern dem Marktfetischismus folgend, der Mensch als Konsument von Waren. So wird auch nicht das Freihandelsabkommen an sich kritisiert, als ein Instrument effizienterer Kapitalverwertung, sondern die Waren (inklusive der Ware Arbeitskraft), welche mittels diesen gehandelt werden könnten und auf dessen Handel dieses Abkommen Einfluss hätte.
Das solche Verhandlungen allerdings hinter verschlossenen Türen geführt werden, ist typisch, wenn es darum geht Kapitalinteressen umzusetzen, sind diese doch gegen gesellschaftliche Interessen gerichtet. Das ist nicht nur bei solchen, zwischenstaatlichen Abkommen so, sondern auch da, wo es gegen das Interesse von Menschen geht, wie zum Beispiel im Falle von Privatisierungen öffentlichen Eigentums.
Letztlich dient dieses Freihandelsabkommen die Kapitalverwertungsbedingungen zu optimieren und das ist, wie indirekt unterstellt, keine Einbahnstraße. Nicht nur das das Monopolkapital ohnehin keine Heimat hat und international agiert, ist das europäische Kapital durchaus in der Lage seine Interessen zu wahren. Hier geht es um mehr, wie mit den Strukturen innerhalb der EU, ein mächtiger Wirtschaftsraum geschaffen wurde, gilt es diesen nun zu erweitern. Hier geht es um Zentren der Macht, hier geht es um die Konzentration von Macht, hier geht es darum, einen Wirtschaftsraum zu schaffen, welcher in der Lage ist den Interessen des international tätigen Monopolkapitals erfolgreich zu dienen. Hier geht es nicht vordergründig um genetisch veränderte Lebensmittel, diese in die EU zu bekommen, bedarf es eines solchen Abkommens nicht, hier geht es um die Formierung ökonomischer Potenziale im sich verschärfenden Kampf zwischen den Machtzentren dieser Welt. In diesem Kampf geht es auch darum dem mächtigstem militärischen Bündnis, der NATO, zur möglichen Ergänzung der Politik mit militärischen Mitteln, die entsprechende ökonomische Basis zu geben.
Die Forderung ist berechtigt, allein sollte sie entsprechend begründet werden, nicht nur halbherzig mit der Existenz von Gen-manipulierten Kartoffeln! So wird sie nicht einmal auf halbem Wege stehen bleiben und ihrem populistischem Wesen entsprechend scheitern! Auch gilt es zu erkennen, dass die angestrebten Synergien für das Monopolkapital nicht neu sind, sondern nur die Fortsetzung bisheriger Politik in der EU, von der europäischen Hegemonialmacht intensiv befördert und im eigenem Land konsequent vorangetrieben. Mit dem Handelsabkommen wird eine neue Qualität dieses Vorgehens erreicht!
„Das Kapital will uferlose Freiheit“ ist hier zu lesen, was in der Presseerklärung nur vage benannt wird, wird in dem Beitrag klar benannt und ausführlich dargelegt.
Anmerkung:

Mittwoch, 28. August 2013

Gegen Syrien werden die Kriegstrommeln immer heftiger geschlagen …


Nun werden die Kriegstrommeln für einen Krieg gegen Syrien immer intensiver geschlagen und die USA haben ihre Truppen schon ums Land herum postiert. Die NATO soll marschieren und den letzten laizistischen Staat in dieser Region wegbomben, ähnlich wie es in Libyen der Fall gewesen ist. Gründe wurden schon viele konstruiert, der Jüngste ist ein vermeidlicher Giftgasangriff auf die Bevölkerung. Untersucht wurde dieser bis jetzt noch nicht, die UN hat wohl gerade mit der Untersuchung begonnen, doch bevor Ergebnisse vorliegen, sollen Truppen marschieren, könnte ja sein, dass die Ergebnisse nicht den Vorstellungen der Kriegstreiber entsprechen.
Dabei ist es noch nicht einmal lange her, als ein Massaker den Grund für eine Intervention in Syrien liefern sollte, doch für die Kriegstreiber zu schnell, erwies sich, dass ihre „Rebellen“ und nicht die anfänglich beschuldigte syrische Regierung, verantwortlich zu machen waren.
Im Zusammenhang mit dem Massaker von Hula, fand sich im Freidenker 3/12 ein interessanter Artikel, mit der Überschrift „Syrien – das falsche Spiel des Westens“, in welchen sich der Autor mit den Vorbereitungen eines Krieges gegen Syrien auseinandersetzt. Dieser Beitrag hat an Aktualität nicht verloren und verweist auf eine entsprechende Kontinuität US-amerikanischer Kriegspolitik, welche mittels NATO Konflikte schürt und Kriege führt.
Die weitestgehend gleich geschalteten Regierungsmedien stoßen ins Horn der Kriegstreiber und verbreiten Kriegs begründende Propaganda. In der Jungen Welt hingegen wird sich klar gegen einen Krieg ausgesprochen und in letzter Zeit gab es zum Thema viele interessante Beiträge, welche ein anderes, ein realistisches Bild von den Vorgängen in und um Syrien zeigen. Interessante Informationen sind auch auf dieser Seite im Netz zu finden, überhaupt bietet das Internet Möglichkeiten sich abseits der gleichgeschalteten Medien zu informieren.

Montag, 17. Dezember 2012

Tod ist nicht gleich Tod und Mord nicht gleich Mord!


Auf „Zweierlei Advents-Massaker“ wurde auf der Seite von Barth-Engelbart verwiesen, zum Text habe ich, einen anderen Kommentar berücksichtigend, einen Kommentar hinterlassen. Zum Thema passend folgt dem Kommentar ein Gedicht von Hannelore Fleiss, welches ebenfalls praktizierte medial unterschiedliche Herangehensweise thematisiert:

Ja, das Volk zahlt für seine eigene Verblödung und die erwähnten Massaker haben trotz ihrer Unterschiedlichkeit, trotz ihrer unterschiedlichen Präsentation in den Medien, dieselben Ursachen, sie sind Produkt des kapitalistischen Systems und imperialer Politik! Zum einen spiegeln sie Folgen des Kriegs gegen fremde Völker und zum anderen die Folgen des Kriegs gegen das eigene Volk. Das im Falle Connecticuts mediale Tränen in Strömen fließen, selbst der US-Präsident eine Träne vergossen hat, verwundert wenig. Andere Tote Kinder finden hingegen nur beiläufige Beachtung, ist ihr Tod doch Folge eines Krieges, welcher gerade vom Westen gegen das syrische Volk geführt wird. Der Tod dieser Kinder ist maximal ein Kollateralschaden, genauso wie ein Vorgang, über welchem berichtet wurde und wo „Rebellen“ einen zehnjährigen motivieren einem syrischen Offizier den Kopf abzuhaken.  
Wichtig scheint in den Augen vieler nur, wer als Gut und wer als Böse mit der Hilfe der Medien klassifiziert wird. Im Kampf um westliche Demokratie und westliche Freiheiten ist jedes Mittel recht und billig! Wenn hingegen im eigenen Land Menschen sterben, durch einen Amoklauf zum Beispiel, wird nicht nach den Ursachen gefragt, der „Irrläufer“ kann benannt werden und Krokodilstränen über den Tod der eigenen Landeskinder werden vergossen! Erschreckend die Reaktionen vieler Menschen aber im Falle der Toten im Krieg, obwohl selbst in den Meinungsmachemedien konkret eigentlich nur über Massaker und Exzesse der „Rebellen“ in Syrien berichtet wird, erhalten diese trotzdem noch ein positives Image.
In den USA wird als Ursache wieder einmal der Waffenbesitz oder der nicht Waffenbesitz als Ursache angeprangert, abhängig davon wer den Protest anmeldet.

Obamas Tränen

Zu Herzen geht, was in der Welt geschieht:
ein Amoklauf im Staate USA.
Man überträgt uns das per Satellit -
wir sind ergriffen und den Opfern nah.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Offener Brief: Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!

In den letzten Tagen wird wieder die Kriegstrommel gegen Syrien intensiv gerührt, die USA vorneweg, die Nato hinterher und mit dabei die Bundesregierung. Die jüngsten Wahlen in den USA sind Geschichte und wahlkampfbedingte Zurückhaltung wird nun nach und nach aufgegeben. Die Vorwände, welche gegen Syrien vorgebracht werden sind nicht neu, dabei wird ein spekulativer Einsatz von chemischen Waffen gegen die „Aufständischen“ orakelt. Wenn dieser Fall eintreten sollte, dann …, nur solange möchte man nicht warten und so wird schon mal beschlossen Raketensysteme an der türkischen Grenze zu Syrien zu stationieren. Der Beschuss türkischen Gebiets mit Granaten aus Syrien reicht als Kriegsgrund nicht, da sich letztlich herausgestellt hat, dass sogenannte Rebellenkräfte dafür verantwortlich waren. Und obwohl Patriot-Abwehrsysteme nicht unbedingt dafür geeignet sind Granatbeschuss abzuwehren, hat die NATO deren Stationierung an der türkischen Grenze zu Syrien beschlossen. Ein entsprechender Beschluss des Bundeskabinetts folgte auf dem Fuße, nun muss noch der Bundestag entscheiden, was in der nächsten Woche geschehen soll.
Der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, richtete heute per Email an alle Bundestagsabgeordneten den angehängten Offenen Brief "Sagen Sie 'NEIN' zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!"

Offener Brief: Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!
Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr,
am 12. Dezember 2012 sollen Sie über den Antrag der Bundesregierung zwecks „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom XX. Dezember 2012 hierzu“ befinden. Obwohl Syrien nicht die Absicht hat, die Türkei anzugreifen, sich vielmehr bewaffneter Banden erwehren muss, die aus der Türkei eindringen, und für deren Bekämpfung Raketen ungeeignet sind, gibt der deutsche Außenminister die fadenscheinige Begründung, das Patriot-Raketen- Abwehrsysteme diene dem „Schutz der Türkei vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien." Offenkundig geriert sich das NATO-Mitglied Türkei als Schutzmacht der sogenannten „Freien Syrischen Armee“, der sie die Einschleusung samt Waffen über die türkische Grenze nach Syrien ermöglicht, und sie dabei logistisch und geheimdienstlich unterstützt. Die Berufung auf das Recht auf kollektive Selbstverteidigung ist unter diesen Umständen rechtsmissbräuchlich und ein Vorwand, die eigene Kriegsbeteiligung zu tarnen. Die Bereitstellung der gewünschten Waffensysteme bedeutet, dass Deutschland im unerklärten Krieg gegen Syrien von der bisherigen Beteiligung am ferngesteuerten Bandenkrieg zum eigenen aktiven militärischen Eingreifen als Kriegspartei übergeht. Die Waffenbrüderschaft mit der Türkei und den von diesem NATO-Mitglied unterstützten Terrorbanden kann nicht losgelöst von einer weiteren gesehen werden, zu der der Bundestag allerdings nicht gefragt wird: Die von der Bundesregierung beabsichtigte Waffenlieferung von mehreren Hundert Radpanzern vom Typ „Boxer“ und Kampfpanzern vom Typ „Leopard 2“ an Saudi-Arabien unterstützt unmittelbar den zweiten Paten der unter der Flagge der „Freien Syrischen Armee“ kämpfenden Terrorbanden. Mit diesen Handlungen läuft Deutschland Gefahr, weiter in einen Krieg verwickelt zu werden, der schon jetzt als ein Stellvertreterkrieg von Mächten der Region und darüber hinaus charakterisiert werden kann und die Gefahr von noch weit größeren bewaffneten Konflikten heraufbeschwört..
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Petition Nr. 37867 vom 15. November 2012. Da sie nicht veröffentlicht wird, sondern lediglich den „zuständigen Ministerien zur Prüfung weitergeleitet“ wurde, möchten wir Sie über den Inhalt und den aus völkerrechtlicher Sicht dringen-den Handlungsbedarf in Kenntnis setzen.

Wortlaut der Petition

Dienstag, 16. Oktober 2012

Aufklärung … eine Frage des Glaubens?

Aufklärung … nicht mit Hilfe von Bienen, sexueller Probleme wegen, sondern mittels Fernsehsendung, Probleme kapitalistischen Seins betreffend, am Beispiel einer Bank thematisiert. Die Hilflosigkeit beider Erklärungs- / Aufklärungsversuche eint diese.
Letzteres betreffend erhielt ich heute das unten angehängte E-Mail, welche auf eine entsprechende Sendung auf Arte verweist. Im Allgemeinen lese ich solche Texte, gelegentlich suche ich einen Kontakt im Internet, wenn eine entsprechende Adresse vorhanden ist und wenn ich den Text dort finde, oder einen Text welcher sich mit dem Thema beschäftigt, hinterlasse ich auch gern einen Kommentar. Hier ist dieses leider nicht der Fall und da am Ende „Weiterleiten - der Film, ein wichtiges Dokument der Aufklärung“ zu lesen ist, im Folgenden meine Gedanken zum Thema:

Und was nun? Ist des Bürgers Seele erregt, kann sich kleinbürgerlicher Geist entfalten und vor allem, ... hat er einen Schuldigen an der ganzen wirtschaftlichen Misere Namens Krise! Nur bei aller und durchaus berechtigten Kritik, bleibt diese Kritik doch an der Oberfläche, krittelt an den Symptomen herum und lässt die eigentlichen Ursachen im Dunkel. Letztere sind dem System des Kapitals selbst geschuldet, durch objektiv wirkende Gesetzmäßigkeiten bedingt und sicher nicht dadurch zu lösen, in dem eine Bank ins Visier genommen wird. Damit soll die Bedeutung von Banken nicht negiert werden, nur sind diese nicht der Zweck, sondern selbst ein Werkzeug, fraglich nur in wessen Händen? Wissen ist Macht, nichts Wissen macht nicht nichts, sondern eine ganze Menge und Glaube ist nicht Wissen, sondern Hoffen das sich Illusionen als wahr entpuppen. Eine besonders ausgeprägte Form des Glaubens ist der Wunderglaube, dabei ist erschreckend festzustellen, dass es Menschen gibt, welche sich heute noch darüber wundern, das Kapitalismus so funktioniert wie er funktioniert! In diesem Zusammenhang zu klären, wie Wirtschaft im Kapitalismus und vor allem auch warum sie funktioniert, würde Sinn machen, genauso wie die Ursache (inklusiv historischer Bedingtheit), Rolle und Funktion des Finanzkapitals herauszufinden.
Und bei aller berechtigten Kritik, einen Vorwurf kann dem Kapitalismus (egal in welcher Form er daherkommt) nicht gemacht werden, nämlich das er Kapitalismus ist und seinem Wesen entsprechende Ergebnisse zeugt!

Der Text des E-Mails:

Der Film der alle Rekorde übertraf, keiner wurde zu vor bei arte + 7 (Mediathek) öfters aufgerufen:
Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt

Morgen Mittwoch um 22.40 Uhr auf arte TV - eine Wiederholung

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs ist in den letzten Jahren zum Symbol für Maßlosigkeit und ausufernde Spekulationen im Finanzbereich geworden.


Montag, 2. Juli 2012

Zwangsarbeit ist nicht gleich Zwangsarbeit!

Hier findet sich ein interessanter Beitrag, welcher sich mit der jüngsten Diskussion über Zwangsarbeit in Gefängnissen der DDR beschäftigt. In dieser Diskussion wird ja im allgemeinen und wie in solchen Fällen üblich, kräftig die Menschenrechtstrommel gerührt, ohne jedoch zu berücksichtigen, dass Zwangsarbeit in bundesdeutschen Gefängnissen ebenfalls praktiziert wurde und wird, wobei dort Arbeitsverweigerungen mit empfindlichen Sanktionen belegt werden. Aber nicht nur dieses, es wurde in der Gesellschaft selbst mit Hartz IV ein System der Zwangsarbeit errichtet. Mit Hilfe der Mechanismen von Hartz IV werden Menschen gezwungen jede Arbeit anzunehmen, egal ob diese ausreichend vergütet wird, also der Betroffene davon seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, oder auch nicht. Die Bedingungen an vielen Arbeitsplätzen sind alles andere als Menschenwürdig und die Umgangsformen lassen oft zu wünschen übrig. Allein den Unternehmen, welchen diese billigen Arbeitskräfte zugeführt werden, dienen diese zur Maximierung ihres Profits. Die betroffenen Menschen haben nichts verbrochen, ihre einzige „Schuld“ besteht darin, dass es ihnen nicht gelingt ihre Arbeitskraft am Markt existenzsichernd zu verkaufen. So werden sie gezwungen ihre Arbeitskraft zu verhökern, um anschließend um staatliche Hilfen betteln zu müssen. Aber letztlich kommt jeder Euro, welchen diese Menschen von staatlicher Seite aus erhalten müssen um zu Überleben, den Unternehmen zugute, an denen sie ihre Arbeitskraft verhökern müssen. Das ist aber nur der Anfang, es geht weiter und Bestrebungen Arbeitskraft noch billiger zu machen sind schon in vollem Gange. Auch in der Bundesrepublik hat der Aufbau von Strukturen eines Gefängnis-industriellen Komplexes längst begonnen, erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Gefängnis in Burg bei Magdeburg, welches privatwirtschaftliche betrieben wird.
Im Gegensatz dazu hatte in der DDR ein jeder Mensch sein Auskommen, ein Recht auf Arbeit war in der Verfassung verankert und auch wenn die Rechte von Menschen in Gefängnissen eingeschränkt waren, waren sie deswegen noch lange nicht von ihren Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft entbunden. Im Gegensatz zu anderen rechtlichen Systemen, wie zum Beispiel im Falle des schon weit entwickelten Gefängnis-industriellen Komplexes in den USA, wo mittels eines ausgeklügelten juristischen Systems für Unternehmen billige Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt werden, kamen die Leistungen der Gefangenen in der DDR der Gesellschaft, also auch den Gefangenen selbst zugute. Vielleicht auch aus diesem Grund wird weniger über die Arbeit in Gefängnissen im allgemeinen, sondern im besonderem diskutiert, speziell über „Zwangsarbeit“ für politisch Gefangene. Denn politische Gefangenen in der DDR gelten in der BRD im allgemeinen als unschuldig verurteilt. Aber auch in diesem Punkt wird der Unterschied manifestiert um eigenes Vorgehen zu rechtfertigen!

Dienstag, 27. März 2012

Ich war jung, ging noch zur Schule, ...

Ich war jung, ging noch zur Schule, aber noch nicht all zu lange, als auch ich eine Karte verschickte, auf der ich eine rote Rose gemalt hatte. Viele taten dieses und so ist es durch die Macht praktischer Solidarität gelungen Angela Davis zu retten. Vor einigen Jahren  wurde ein Buch geschrieben, vom ehemaligen Redakteur des Neuen Deutschlands, welcher 1972 den Prozess gegen Angela Davis in den USA, in welchen es um Leben oder Tod für die junge Frau ging, als Korrespondent begleitete. Auf dieses Buch wird auf der Seite Kritische Massen aufmerksam gemacht, wie auch auf eine interessant zu lesende Rezension zum Buch.