Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

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Dienstag, 5. November 2019

Ein Beispiel für Politik, Gewallt und ihre Folgen ...


Bildschirmfoto 2019-11-07 22:31 Uhr
Es wird gedroht aus den USA, oder durch den Ableger einer US-amerikanischen Organisation hierzulande, diesmal ist es nicht die US-amerikanische Regierung, sonder eine faschistische Gruppe und sie droht zwei Politikern der Grünen. Umstritten mögen die Dame und der Herr sein, auch mögen sie Verantwortung tragen für zunehmende Gewallt in der Gesellschaft und so Opfer ihrer eigenen politischen Tat, so wird an verschiedenen Orten des Umstandes verwiesen und es ist wert diskutiert zu werden. Die Wellen der Empörung schlagen hoch, in der Regel um so höher, um so prominenter die Betroffenen und so wird berichtet, in den asozialen Netzwerken geteilt, einseitig betrachtet, komplex verachtet und so sei beachtet, dass Bildung ohnehin schon immer ein Kriterium Macht, so auch auf der Facebook-Seite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, dem eigendlichem Propagandainstitut, ein Text verlinkt.
Geteilt und mit Kommentar versehen wurde dort ein Beitragaus dem Spiegel, zu welchem ich folgenden Kommentar hinterlassen:

Donnerstag, 9. Mai 2019

„Heinrich! Mir grauts vor dir.“


DURCH ZEIT UND RAUM 919 - 2019 von und mit Thomas Loch

Freitag, 10. Mai 2019, 14:00 Uhr - thematische Stadtführung zu Heinrich I.
Samstag, 11. Mai 2019, 14:00 Uhr - thematische Stadtführung zu Heinrich I.
Start am Quedlinburger Rathaus vor dem Roland, Markt 1, 06484 Quedlinburg

„Heinrich! Mir grauts vor dir.“ Im Jahr 2019 ist es 1100 Jahr her, dass Heinrich I. zum ersten nicht fränkisch-stämmigen König des Ostfrankenreichs erhoben wurde. Mit seinem Wirken legten er und später sein Sohn Otto den Grundstein für ein späteres Deutsches Reich. Im Vordergrund der Führung stehen Leben und Wirken Heinrichs I. und die besonderen Bedingungen, welche dazu führten, dass Quedlinburg damals ein bevorzugter Ort für den König war. Es geht aber auch um Vorgeschichte und Folgen des Wirkens Heinrichs. Der Bogen wird weit gespannt, so das Entwicklungen von der Christianisierung der Sachsen, über den Aufstieg der Liudolfinger, welche später auch Ottonen genannt werden, bis in die Gegenwart hinein berücksichtigt werden. Aus der Altstadt in den Stiftbereich, am Finkenherd wird leicht verklärt und in der Krypta der Stiftkirche am Grabe Heinrichs einiges erklärt.
Dauer: ca. 90 - 120 min

Dienstag, 18. Oktober 2016

Zum vermutlichen Freitod eines vermutlichen Terroristen

Auf Facebook wird geteilt, verlinkt und kommentiert was das Zeug hält, die Qualität der Kommentar durchwachsen, handelt es sich im allgemeinen um aktuelle Themen. Gern werden Beiträge aus Zeitungen verlinkt, die meisten sind heutzutage im Internet zu finden, oft ohne ein entsprechendes Abo abzuschließen lesbar. Ein aktuelles Thema ist gegenwärtig der Terrorismus, ob nah, ob fern, er bewegt die Gemüter und gelegentlich wird noch etwas aufgelegt, Ängste geschürt und Ängste verstärkt. Eines der jüngsten Themen diesbezüglich war der Freitod eines vermutlichen Terroristen in einer Justizvollzugsanstalt. Die Wogen schlugen hoch, sind bis jetzt noch nicht wieder am Boden angekommen und werfen ein fragwürdiges Bild auf das deutsche Justizsystem.
Im Zusammenhang mit einem geteilten Beitrag auf Facebook habe ich zum Thema folgenden Kommentar hinterlassen:
Interessant ist die Angelegenheit schon, ein vermutlicher, vermeidlicher Attentäter enttarnt von Landsleuten, welche er um Hilfe gebeten, … von der Polizei verhaftet und eingesperrt, den Freitod wählend! Ist dieses die hohe Form des Rechtsstaates? Was dran war, wie es wirklich gewesen, … Aufklärung kann es nicht geben, der Angeklagte und Hauptzeuge ist tot! In jüngster Vergangenheit nicht selten, die Täter werden erschossen, oder selbst-gemordet, Zeugen braucht man nicht, … welche Ängste werden mit einem solchem Verhalten ausgedrückt und welche Ängste sollen gezeugt werden?

Freitag, 17. Mai 2013

wieder mit Eulenspiegel durch Raum und Zeit


Am kommenden Samstag, 18. Mai um 14:00 Uhr und im Rahmen des diesjährigen Quedlinburger Bücherfrühlings, gibt es wieder eine Eulenspiegelführung. Ähnlich wie im letzten Jahr geht es dabei durch Raum und Zeit, es gibt Anekdoten aus dem Leben Eulenspiegels und wissenswertes aus der Geschichte Quedlinburgs. Die Kostümführung wird ca. 2 Stunden dauern und diesmal wird Eulenspiegel kein Barett, sondern eine ihm unterstellt Kopfbedeckung tragen. Wie der König die Krone, so der Narr seine Kappe … und es sei zu bedenken, nur Narren haben Narrenfreiheit, also wohl, dem der ein Narr sein kann!

Dienstag, 15. Januar 2013

Zum Krieg in Mali ...

Zum Krieg in Mali findet sich ein interessanter Beitrag mit weiteren Verweisen auf der Seite Kritische Massen, welchen ich gern übernehme: 
 

Mali wird gerettet, aber schön langsam

Wird der neue Krieg in Mali geführt, weil wieder einmal die Menschenrechte und die armen Zivilisten gerettet werden müssen? Diese edlen Motive bleiben im Moment im Hintergrund. Herr Westerwelle brabbelt etwas von "humanitärer Hilfe" - zur Unterstützung der französischen Intervention. Aber man muss ja den eigenen Altruismus nicht in den Mittelpunkt stellen. Das wäre unbescheiden. Was aber sonst treibt die französische Fremdenlegion nach Mali? - Es geht um den Bestand des malischen Staates heisst es, um die "Sicherheit" der ganzen Region, gegen die Ausbreitung des "islamischen Fundamentalismus", Al Kaida, gegen den Teufel schlechthin also. Auch edel.
Um die malischen Bodenschätze geht es nicht, wie die Linken reflexhaft behaupten, sobald irgendwo ein neuer Krieg angefangen wird. Das beweist die FAZ in diesem Artikel: link. Zwar ist das ganze Land in Prospekte aufgeteilt, in denen die verschiedenen internationalen Konzerne nach Bodenschätzen suchen. Auch holt man jetzt schon jährlich um die 50 Tonnen Gold aus der malischen Erde. Uran soll es auch geben. Das wäre für Frankreich ein schönes zweites Standbein neben Niger, von wo man die saubere Energie bis jetzt in die französischen Atomkraftwerke holt. Eine Kleinigkeit ist da noch: Mali wickelt 25 % seines Aussenhandels mit China ab. Was haben denn diese Chinesen in französischen Schutzgebieten zu suchen?
Interessant sind die Verlautbarungen von deutscher Seite. Westerwelle sagt, eine deutsche Beteiligung an der Intervention komme nicht in Frage. Man könne allenfalls logistisch, mit medizinischem Personal und humanitär helfen. De Maiziere sagt, das könne man tun und ausserdem malisches Militär ausbilden. Niebel war kürzlich in Mali. Westerwelle war im November dort. Quattara, der derzeitige Vorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten Ecowas und von Frankreich eingesetzte Präsident der Elfenbeinküste, ist morgen, Mittwoch, in Berlin. Frankreich bombt. Deutschland zieht an den diplomatischen Strippen. Das Problem ist nämlich: Was haben die Deutschen in französischen Schutzgebieten zu suchen?
Die FAZ schreibt von "Hollandes Alleingang" ( link ). - "Innerhalb weniger Stunden hat sich Hollande vom Zauderer in einen Kriegsherren verwandelt." Nicht einmal mit den Volksvertretern habe er Rücksprache genommen. Lies: Nicht einmal Berlin hat er gefragt. Dafür kommt der von Frankreich eingesetzte Quattara - nach Berlin. Was will er da? "Deutsche Transall-Maschinen", weiss die FAZ, für den Transport von Ecowas-Truppen nach Mali. Die sollten erst im Herbst in Mali stationiert werden, aber jetzt pressiert es. Die französische Intervention nämlich, so die FAZ, "erinnert mehr an klassische Einsätze der Kolonialmacht in ihrem afrikanischen Hinterhof als an das von Hollande beschworene Vorgehen "im strengen Rahmen der UN-Resolution"". Die höflich vorgetragenen Ermahnungen, Frankreich möge sich doch nicht aufführen wie immer, wenn es um den Claim seiner ehemaligen Kolonien geht, sondern, wie es die modernen Zeiten erfordern, die Wilden kollektiv-imperialistisch, d.h. unter deutscher Beteiligung, befrieden, lassen nur eine Entschuldigung zu: Frankreich habe vielleicht müssen, weil sich andernfalls das Problem der Rettung der malischen Regierung wegen deren Abhandenkommens von selbst erledigt hätte.
Aber beim französischen Alleingang bleiben darf es nicht. Das finden wohl auch die USA, die sich diskret im Hintergrund halten, die französischen Legionäre mit Luftaufklärung unterstützen und vorerst die Kanadier und Dänen dazu auserkoren haben, möglicherweise ein paar Truppen zu schicken. Hinter der USamerikanischen wie der deutschen "Zurückhaltung" steht unausgesprochen: Die Franzosen können es ja auf die Dauer eh nicht allein. Wenn es zu einem ernsthaften Krieg kommt, werden sie den Rest der Demokratie-Exporteure nicht von der postkolonialen, d. h. neokolonialen Betreuung der Region ausschliessen können, weil sie allein dafür schon zu schwach sind. Die "Kriegherren"-Herrlichkeit eines Hollande wird nicht anhalten. Angekrochen wird er kommen, weil er um Hilfe bitten muss. Er wird die Beute schon teilen müssen, wenn er sie haben will.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Offener Brief: Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!

In den letzten Tagen wird wieder die Kriegstrommel gegen Syrien intensiv gerührt, die USA vorneweg, die Nato hinterher und mit dabei die Bundesregierung. Die jüngsten Wahlen in den USA sind Geschichte und wahlkampfbedingte Zurückhaltung wird nun nach und nach aufgegeben. Die Vorwände, welche gegen Syrien vorgebracht werden sind nicht neu, dabei wird ein spekulativer Einsatz von chemischen Waffen gegen die „Aufständischen“ orakelt. Wenn dieser Fall eintreten sollte, dann …, nur solange möchte man nicht warten und so wird schon mal beschlossen Raketensysteme an der türkischen Grenze zu Syrien zu stationieren. Der Beschuss türkischen Gebiets mit Granaten aus Syrien reicht als Kriegsgrund nicht, da sich letztlich herausgestellt hat, dass sogenannte Rebellenkräfte dafür verantwortlich waren. Und obwohl Patriot-Abwehrsysteme nicht unbedingt dafür geeignet sind Granatbeschuss abzuwehren, hat die NATO deren Stationierung an der türkischen Grenze zu Syrien beschlossen. Ein entsprechender Beschluss des Bundeskabinetts folgte auf dem Fuße, nun muss noch der Bundestag entscheiden, was in der nächsten Woche geschehen soll.
Der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, richtete heute per Email an alle Bundestagsabgeordneten den angehängten Offenen Brief "Sagen Sie 'NEIN' zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!"

Offener Brief: Sagen Sie „NEIN“ zur Kriegsbeteiligung gegen Syrien!
Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr,
am 12. Dezember 2012 sollen Sie über den Antrag der Bundesregierung zwecks „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom XX. Dezember 2012 hierzu“ befinden. Obwohl Syrien nicht die Absicht hat, die Türkei anzugreifen, sich vielmehr bewaffneter Banden erwehren muss, die aus der Türkei eindringen, und für deren Bekämpfung Raketen ungeeignet sind, gibt der deutsche Außenminister die fadenscheinige Begründung, das Patriot-Raketen- Abwehrsysteme diene dem „Schutz der Türkei vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien." Offenkundig geriert sich das NATO-Mitglied Türkei als Schutzmacht der sogenannten „Freien Syrischen Armee“, der sie die Einschleusung samt Waffen über die türkische Grenze nach Syrien ermöglicht, und sie dabei logistisch und geheimdienstlich unterstützt. Die Berufung auf das Recht auf kollektive Selbstverteidigung ist unter diesen Umständen rechtsmissbräuchlich und ein Vorwand, die eigene Kriegsbeteiligung zu tarnen. Die Bereitstellung der gewünschten Waffensysteme bedeutet, dass Deutschland im unerklärten Krieg gegen Syrien von der bisherigen Beteiligung am ferngesteuerten Bandenkrieg zum eigenen aktiven militärischen Eingreifen als Kriegspartei übergeht. Die Waffenbrüderschaft mit der Türkei und den von diesem NATO-Mitglied unterstützten Terrorbanden kann nicht losgelöst von einer weiteren gesehen werden, zu der der Bundestag allerdings nicht gefragt wird: Die von der Bundesregierung beabsichtigte Waffenlieferung von mehreren Hundert Radpanzern vom Typ „Boxer“ und Kampfpanzern vom Typ „Leopard 2“ an Saudi-Arabien unterstützt unmittelbar den zweiten Paten der unter der Flagge der „Freien Syrischen Armee“ kämpfenden Terrorbanden. Mit diesen Handlungen läuft Deutschland Gefahr, weiter in einen Krieg verwickelt zu werden, der schon jetzt als ein Stellvertreterkrieg von Mächten der Region und darüber hinaus charakterisiert werden kann und die Gefahr von noch weit größeren bewaffneten Konflikten heraufbeschwört..
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Petition Nr. 37867 vom 15. November 2012. Da sie nicht veröffentlicht wird, sondern lediglich den „zuständigen Ministerien zur Prüfung weitergeleitet“ wurde, möchten wir Sie über den Inhalt und den aus völkerrechtlicher Sicht dringen-den Handlungsbedarf in Kenntnis setzen.

Wortlaut der Petition

Sonntag, 10. Juni 2012

Gedanken zu medialen Kriegsvorbereitungen gegen Syrien!

Es ist Krieg in dieser Welt und es werden die Kriegstrommeln weiter kräftig gerührt! Besonders im Fall Syriens, da ist die mediale Schlacht entbrannt und fast täglich ist von neuen kriegerischen Handlungen zu lesen. Das da der eine und andere Widerspruch im Nachhinein geglättet werden muss, verwundert wenig, ist es doch in erster Linie die Nachricht, welche das Gemüt erregen soll, die zählt. Desto blutiger die Tat, desto besser für die Kriegshetze, vor allen wen diese dem vermeidlichen Feind in die Schuhe geschoben werden kann. Dabei zeugt ein Bürgerkrieg immer seine Opfer und das auf beiden Seiten, nur sollte sich der Frage nicht verschlossen werden, wer den Bürgerkrieg zeugte und in wesen Interesse er geführt wird?
Aber zu den Untaten, welche sich in den Medien spiegeln und die dem dahinter stehendem Interesse entsprechend gewertet werden. Da wurde zum Beispiel berichtet, dass Menschen, vor allen Frauen und Kinder regelrecht hingeschlachtet wurden, mit Kanonen und Panzern wurde geschossen, von den Regierungstruppen auf unschuldige Menschen. Etwas später stellt sich heraus, dass die gemordeten aus nächster Nähe umgebracht wurden, denn bei aller Präzision moderner Waffen, ist eine Granate kaum in der Lage einem Menschen die Kehle durchzuschneiden, eher würde diese zerstückelt. So kommen selbst die Medien in Erklärungsnöte, denn wenn die Regierungstruppen mit Panzern schossen, muss irgendwer anderes die Kehlen der Menschen durchtrennt haben, nur wer? Also wird modifiziert und nach Truppen gesonnen, welche diese Tat vollbracht haben könnten. Zwischenzeitlich gibt es dann noch Bilder zu sehen, welche sich zwar als schon etwas älter und aus dem Irak stammend entpuppen, aber trotzdem für dem Zweck tauglich scheinen, des Volkes-Seele zum kochen zu bringen, um das Volk im Interesse der Kriegstreiber zu vereinnahmen! Damit nun aber die gewünschten Täter wieder in Aktion treten können, muss einiges umgedeutet werden und so wird eine „Blutsspur der Geistermilizen“ gelegt. Wie auch anders, wenn die Einen, die vermeidlich Bösen mit Panzern schießen, werden sie wohl kaum am Ort der Granateneinschläge sein, um den Menschen die Kehlen durchzuschneiden. Die vermeidlich Guten, die Aufständischen dürfen es nicht sein, die machen so etwas nicht, allein schon weil es nicht ins verbreitete Bild passen würde, aber wer war es, wer verbreitet Terror unter der Bevölkerung und wem nutzt er? Der Regierung jedenfalls nicht, zum einen ist ein Volk so schwerlich zu befrieden und politische Probleme im Land so nicht zu lösen, zum anderen müsste eigentlich der letzte Dorftrottel kapieren, dass so etwas nur darauf hinaus läuft, ähnlich wie in Jugoslawien oder Libyen, das Eingreifen der USA geführten NATO Truppen zu provozieren!
Für den Terror, besser der Darstellung desselben in den Medien, bedeutet es, wenn die Einen den Terror gegen die Bevölkerung nicht begangen haben können, die anderen es nicht gewesen sein sollen, es doch einer gewesen sein muss! Und da kommen nun Geistermilizen ins Spiel! Geister haben einen Vorteil, sie können überall agieren, wobei in diesem Fall eine vage Konstruktion herhalten muss, woher die Geister kommen und welche Motivation sie treibt! Wessen Geistes Kind sie sind ist hingegen offensichtlich und in wessen Geiste sie agieren auch, sie haben einer Intervention zu dienen!
Letztlich sollte sich kein Mensche der Frage nach dem Nutzen und den Nutznießern von Krieg und Terror verschließen! Und egal welcher Standpunkt zur Regierung in Syrien, welche übrigens aus jüngst stattgefundenen Wahlen, über welche die Medien hier nicht oder nur am Rande berichteten, siegreich hervorgegangen ist, bezogen wird, dürfte einleuchten, das diese Regierung genauso wenig wie das Syrische Volk ein Interesse an einen Interventionskrieg hat. Übrigens auch ein Grund, warum sich die eigentliche syrische Opposition im Lande beizeiten von den Straßen zurückgezogen hat. Wenn in den Medien heute die Rede von Opposition ist, dann immer von einer aus dem Ausland agierenden, da sich die ausgemachten Oppositionsführer dort befinden! Das syrische Volk hingegen kennt die Ergebnisse des Krieges gegen Libyen, welcher nicht nur den Menschen viele Errungenschaften kostete, sondern über 50.000 auch das Leben! Das Morden in Libyen hat übrigens erst mit der Intervention der NATO richtig begonnen. Die NATO Bombardements begannen in dem Moment, als die „Aufständischen“ eigentlich schon wieder auf ihren Ausgangsort zurückgedrängt waren, der Bürgerkrieg also entschieden war.
Ein anderes Licht als die gleich geschalteten Konzern-Medien hierzulande wirft nicht nur der Bericht eines Bischofs auf die Lage in Syrien. In diesem Bericht heißt es unter anderen: „Gegenwärtig versucht man das Land durch den Einsatz von Abenteurern zu destabilisieren, die zu Bluttaten bereit sind, bei denen es sich aber nicht um Syrier handelt.“

Sonntag, 7. Februar 2010

Es wurde gedacht, der Toten, um mit ihnen Krieg und Unterdrückung zu rechtfertigen!

Es wurde gedacht, der Toten, um mit ihnen Krieg und Unterdrückung zu rechtfertigen!
Nun hat der oberste israelische Kriegsherr eine Rede im Bundestag gehalten und die Auschwitz-Befreiung zur „Verschleierung der Kriegsverbrechen des jüdischen Staates“ genutzt. Aber nicht nur dieses, auch auf zukünftige Kriege wurde eingestimmt. Hier findet sich unter dem Titel „Peres’ Holocaust-Rede“ ein interessanter und treffender Beitrag von Evelyn Hecht-Galinski.
Das dem Kriegshetzer nicht ungeteilter Beifall zu Teil wurde, war auch an anderer Stelle Gegenstand der Betrachtung. Erschreckend dabei, das es (sich links-nennende) Politiker gibt, welche in den Chor der Kriegshetzer mit einstimmen und mit Verweis auf die deutsche Vergangenheit, heutige Gräueltaten, Menschenrechtsversetzungen, Kriege gegen andere Völker, deren Unterdrückung, Chauvinismus, Rassismus und Apartheid, rechtfertigen! Für politische Funktionen in diesem System scheinen nur diejenigen tauglich zu sein und zugelassen, welche es verstehen mit den Wölfen zu heulen!