Feige, Mutig, Weise – Gedanke.
Der Feige, sagt nie etwas,
der Mutige, schreit es heraus,
der Weise sagt etwas,
wenn es notwendig ist!
Wir leben in einer Zeit sich zuspitzender Widersprüche, Krisen erschüttern in immer kürzeren Abständen, mit immer größerer Wucht unsere Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, wo nicht nur mit dem Säbel gerasselt wird, sondern Kriege geführt und ausgeweitet werden. Wir leben in einer Zeit, in welchen die Meinung hauptsächlich von weitestgehend gleich geschalteten Massenmedien diktiert wird. Eine andere Welt ist nicht nur nötig, sie ist auch möglich!
Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“
„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)
Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel
Der Feige, sagt nie etwas,
der Mutige, schreit es heraus,
der Weise sagt etwas,
wenn es notwendig ist!
Entpuppung des Ikarus?
.
Der Homunkulus Ikarus erhob seine Schwingen,
um das hohe Lied vom Frieden zu singen,
wie die Lärche gleich,
in luftiger Höhe,
verspürt er nun die erdige Nähe?
.
Es fallen die Schleier,
Gespinst geht verloren
und Ikarus wird als Raupe neu geboren,
die Metamorphose erfüllt ihren Zweck
und so kriecht die Raupe langsam weg.
Der Schalk, der Narr und … Nun ja, Lyrik ist Auseinandersetzung in prägnanter Form und nicht ohne Grund hat die Geschichte historische Figuren wie den Schalk oder den Narren hervorgebracht und es entsteht nur, was auch notwendig! Selbst wenn heute oft missdeutet, spielten und spielen die mit den Figuren verbundenen Eigenschaften eine nicht unbedeutende Rolle.
Und so der Gedanke einen Literaturpreis zu schaffen, welcher förderlich für literarische Entwicklung, abseits medialer Bestimmtheit, da diese zum herrschaftlichen Kunstbetrieb führt, da nur was den herrschenden Verhältnissen förderlich, gefördert wird, auch mit dem Privileg von Kunst leben zu können. Was nicht in das gewünschte Raster passt, fällt durch, wird totgeschwiegen oder offen bekämpft.
So viel,
so oft,
nicht unverhofft,
es sind die Kerzenhalter,
welche demonstrieren,
bevor sie in den Krieg marschieren,
das ist des Vorgangs Werdegang
und sie werden die Rechten sehen,
wenn sie morgens vor dem Spiegel stehen
und sich sagen,
links ist schön.
und Bomben fliegen,
politisch Sein in diesem Land,
führt uns Richtung Weltenbrand,
mit der Hoffnung auf den Sieg,
und in Illusion verhaftet,
wird unterstützt so mancher Krieg,
welcher heuchlerisch verachtet,
und gelobt wenn selbst geführt.
.
Erschreckend,
das kaum jemand die Gefahr erkennt,
erst wach wird wenn die Welt schon brennt,
Widerstand nicht generiert,
wenn im Kriege wird marschiert,
eher wiegt sich Mensch beschaulich,
mittels Weihnachtsbotschaft,
und Gänsebraten ein,
freut sich auf sein Retterlein.
.
Brandmauern
Sie errichten Mauern,
Nicht aus Stein und Zement,
Ihre Mauern sollen schützen,
Damit Demokratie nicht verbrennt!
Sie errichten Mauern,
Aus Dogmen und Vorurteilen,
Damit niemand die Wahrheit benennt,
Und Lüge als Wahrheit erkennt.
Was nicht so alles durch die Gegend geschoben wird, in einer Zeit wo Hochkultur irrational daherkommt? Wissenschaftlichkeit spielt keine Rolle, das die staatsnahe, also vom Staat abhängige Wissenschaft, die Aufgabe hat, alles was sich in der Politik als Mittel zum Zweck ausgedacht wird zu begründen, dürfte vielen Menschen während der Politik der Pandemie bewusst geworden sein. Wie in jeder Religion, als welche eine solche Wissenschaft zu betrachten ist, gibt es sicher auch Häretiker, historische Parallelen sind nicht rein zufällig, sie ergeben sich aus der Entwicklung selbst, aus der Entwicklung gesellschaftlichen Niedergangs.
Gern greife ich in Stadtführungen auf Literatur zurück, welche gut in die Geschichte, oder auch an Hand von Symbolen in eine Führung eingebaut werden können. Allerdings wird dabei selten auf allgemeine Beliebigkeit zurückgegriffen, wie sie gern verwendet, weil populär, sondern eher auf Autoren der Aufklärung, wie zum Beispiel Lessing. In der Regel sind es Gedichte, welche kurz und prägnant zum Beispiel gesellschaftliche Kritik auf den Punkt bringen.
Oder was passt besser in die Hölle als Zitate aus Goethes Faust, des Pudels Kern hat einen Namen. Aber auch Gedichte, Sagen, Geschichten, welche sich mit Heinrich dem ersten beschäftigen, von Autoren geschrieben, welche einen Bezug zu Quedlinburg hatten, oder auch nicht. Was schon wieder ein Thema für sich sein kann. So kann es gehen, vom Autor zur Geschichte, oder von der Geschichte zum Autor, der Themen gibt es viele, müssen nicht immer mit Quedlinburg etwas zu tun haben, mit Geschichte schon.
Im folgenden ein Gedicht, welches des öfteren Verwendung findet:
Ein Standpunkt.
.
jeder kann sie verraten,
oder erraten,
vielleicht auch braten,
hoffnungsvoll,
auf dem freiheitlichen
Altar der Illusionen!
.
Wer Brandmauern errichtet sollte bedenken, denn:
Sie errichten Brandmauern,
Zur Rettung der Demokratie,
Sie grenzen aus,
Um spaltend zu einen,
Sie schließen aus,
Was sie nicht verstehen,
Jeder soll ihre Wege gehen,
Sie wollen Retter sein,
Sperren sich zum befreien ein!
Vorgedanke: Der ursprüngliche Titel entspricht der Zeit der Entstehung des Gedichtes, er war den konkret-historischen Verhältnissen und Ereignissen geschuldet. Das Land stand damals an der Schwelle wiederauflebender praktischer kriegerischer Tätigkeit gegenüber anderen Ländern. Der Imperialismus war nun auch wieder in der Bundesrepublik in der Lage, offen Gesicht zu zeigen, sein Wesen zu offenbaren und sich in seiner Form rücksichtslos zu entfalten. Seit damals wurde diese Entwicklung fortgesetzt, heute könnte das Gedicht „Kriegstüchtigkeit“ genannt werden.
Gedanke:
Es ist schon einige Zeit her, die Besetzung der neuen Bundesländer war noch nicht alt, sie steckte noch in den Kinderschuhen und die Bundesrepublik schickte die ersten Soldaten in einen Auslandseinsatz (Kriegseinsatz). Der Antipode DDR war Geschichte und mit ihm auch der erste Friedensstaat auf deutschen Boden. Nun war man wieder wer in der alten BRD, als Vasall der USA versuchte man im Weltgeschehen wieder militärisch in Aktion zu treten. Dabei bekam der Vasallenstatus eine neue Qualität, die Zurückhaltung wie sie noch praktiziert wurde, als es das sozialistische Lager, speziell die DDR gab, war nicht mehr notwendig und es wurde der letzte Rest an eigenem politischen Sein aufgegeben. Heute verfolgt die Bundesregierung eigentlich nur noch die Interessen der USA, dem wird alles untergeordnet, wenn nicht gar geopfert, vor allem einstige wirtschaftliche Stärken. Der dafür notwendige Untertannengeist wird von den meisten Parteien im Bundestag praktiziert, insbesondere von jenen, welche lange schon dort vertreten.
Ein Gedicht im a – so - sozialem Netz gefunden, animierte folgendes Gedicht:
Zum Aluhut!
Wenn Mensch Symbolik braucht,
Damit man sieht,
Der Schädel raucht,
Kann er sich einen Aluhut aufsetzen,
Er kann allerdings auch ohne denken,
Und seine Gedanken, ...
Den Verhältnissen entsprechend,
Zur Erkenntnis lenken,
Er kann es vagen, ...
Sich gegen den Strom zu stellen,
Um nicht an den Klippen,
Des Niedergangs zu zerschellen,
Oder wie so viele Zeitgenossen,
Hoffnungsvoll den Mond anbellen,
... beim zerschellen!
Gefunden: klick.
Der Zweifel ist die Kraft die treibt,
Erkenntnis soll er bringen!
Der Schalk gerne den Spiegel reicht,
Des Narren Schellen klingen!
.
Der eine hält den Spiegel vor,
Was gibt es zu erkennen?
Der andere ist nicht der Tor,
Kann Wahrheit so benenn!
.
Ist der Weg kurz oder lang,
So führt er in den Untergang,
Es ist nicht neu, was nun geschieht,
Die Preise steigen unumwunden,
Die Wirtschaft wird geschliffen,
Die Bildung betteln geht,
Bis der Letzte hat Begriffen,
Welchen Weg der Kapitalismus geht.
Es kommt einiges in Bewegung, immer mehr Menschen wollen nicht mehr so, wie die Regierung möchte und manche erheben sich sogar und protestieren, wie gegenwärtig die Bauern, Spediteure, Handwerke, Kaufleute und mehr. Da die Bauern nun im Vordergrund stehen, werden verschiedene Vergleiche gezogen, so zum Beispiel zum großen Bauernkrieg 1524/25, 500 Jahre ist es her. Aber auch wenn es Gemeinsamkeiten gibt, so gibt es doch Unterschiede, welche nicht von der Hand zu weisen sind und in jedem Fall berücksichtigt werden sollten. Zum einen war der Bauernkrieg 1524/25 Bestandteil einer Epoche des gesellschaftlichen Übergangs, hatte eine entsprechende Vorgeschichte von Aufständen und Auseinandersetzungen und auch Folgen, welche lange wirkten, in gewisser-weise bis heute.
Ein Gedicht, vor vielen Jahren geschrieben, ich kann nicht mehr genau sagen wann, es muss in der ersten Hälfte der 1990iger Jahre gewesen sein, als deutsche Soldaten, nach Verlust des Frieden stiftenden Antipoden, wieder ins Ausland geschickt, um vorgeblich bundesdeutsche Interessen zu verteidigen, westliches Demokratieverständnis zu implantieren und entsprechende Werte zu installieren.
Mit der Weile waren bundesdeutsche Truppen in den letzten Jahrzehnten an den verschiedensten Kriegen beteiligt und wenn im aktuellen Krieg deutsche Soldaten noch nicht an der Front, ist es auch dem Umstand geschuldet, dass erst einmal bis zum letzten Ukrainer gekämpft werden soll, wie eine deutsche Politikerin im Dienst der EU jüngst verkündete. Der Anteil der Bundesrepublik am Krieg in der Ukraine ist allerdings nicht zu unterschätzen, nur werden in erster Linie Ukrainer für den Beutezug im westlichen Interesse verheizt.
Geimpft, Geimpft, Genesen,
Gebustert, Gebustert, Gewesen
und so weiter
und so fort,
wird der Mensch gezogen,
am Nasenring von Ort zu Ort,
der Nasenring ist nicht zu sehen,
doch spüren die Menschen ihm beim gehen,
denn sie müssen sich noch testen,
das alles nur zu ihrem Besten
und damit sie funktionieren
und nicht kapieren,
wohin die Reise geht,
geht es mit der Pandemie zu neuen Horizonten,
wo immer schon die Einfältigen wohnten,
welche kniend vor der Schlange,
vom vielen Beten ganz benommen,
nicht merken,
das von hinten längst die Panzer kommen,
nach dem soziale
und freiheitliche Rechte schon genommen.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
sie haben sich impfen lassen,
konnten es erleben,
sich über Ungeimpfte zu erheben,
und nun müssen sie sich beugen,
es geht ums Untertanen zeugen.
.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
der Impfstoff findet sich,
in privilegierten Adern,
Infektion manchmal der Lohn,
vielleicht auch Nebenwirkung,
wer weiß das schon?
.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
das Fest der Liebe,
fest in der Hand der Lüge,
frohlocken im Pandemiebetriebe,
den Einfältigen gehört der Sieg,
so das Motto der Intrige.
.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
wer auf den Weihnachtsmarkt möchte,
der muss geimpft,
und auch getestet sein,
sonst kommt er nicht hinein,
und das auch nur mit Maske.
Mit G1, 2, nicht 3 und Affenschal im Winter,
Glühwein durch den Strohhalm lutschen,
auf der Wurstpelle ausrutschen,
an den Gittern stehen die Bäume,
mit gigantisch Zwischenräume,
wo die Hirne abgegeben,
und die Spaltung wird vollzogen,
kommt der Weihnachtsmann sodann,
mit der großen Liebe an,
läutet ein das Fest der Lüge,
das Megafon gibt an den Ton,
im Affenschalbetriebe.