Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

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Sonntag, 24. Mai 2020

Wenn zwei das gleiche tun, ist das lang noch nicht dasselbe …


Auf Facebook wurde ein Beitrag zu einem Beitrag geschrieben, interessant zu lesen und anregend für folgende Gedanken:
Fünf Gedanken zum gegenständlichen Text.
1.) Paracelsus soll wohl einst festgestellt haben, ob es Gift ist, oder Medizin, entscheidet die Dosis, liegt letztlich in der Hand des Anwenders und ähnlich verhält es sich mit modernen Technologien. In der DDR wurde in diesem Zusammenhang von Schlüsseltechnologien gesprochen. Ob diese dem Menschen nutzen oder schaden, ist dem Interessen der Menschen geschuldet, welche sie anwenden.

Donnerstag, 27. Februar 2020

Verirrt, verwirrt und nicht geirrt!?!


Bildschirmfoto 2020-02-27 20:12 Uhr
Gelegentlich sind die Wege im asozialem Netz etwas verworren und Freundschaften auf Facebook sind nicht immer das, was im allgemeinen als solches zu bezeichnen wäre, einige Menschen sind einem nur aus dem Netz bekannt, andere wiederum persönlich, mehr oder weniger. Und so hatte ein Bekannter aus dem wirklichen Leben auf Facebook einen Link geteilt, welchen ich kommentierte. Dachte ich jedenfalls, aber weit gefehlt, er hatte nur einen Beitrag kommentiert, welcher mir allerdings angezeigt wurde und den ich so in fälschlicher Annahme kommentierte. Auf den Kommentar wurde geantwortet und ich musste feststellen, dass ich mich auf der Facebook-Seite des verursachenden Politikers befand. Im Normalfall hätte ich dort sicher nicht kommentiert, aber da nun geschehen und Reaktion erfahren, folgten mehrere Beitrage, welche gut zeigen wie heute Auseinandersetzungen oft geführt werden. Die gegenständliche Aussage kann dem Beitrag begleitenden Bildschirmfoto entnommen werden.

Aber der Reihe nach, mein ursprünglicher Kommentar und die darauf folgenden:

T. L. Einmal davon abgesehen, dass es eine ganze Reihe von Sanktionen gegen Russland schon gibt, marschiert die NATO gegenwärtig an der russischen Grenze auf, da kommt es gerade recht, dass das NATO-Mitglied Türkei den Krieg in Syrien verschärft und sich schützend vor die dortigen Terroristen stellt.
Die USA und ihr Vasallenbündnis in Form der NATO marschieren auf einen neuen großen Krieg zu, …

Donnerstag, 4. Juli 2019

CDU und AfD, zwei ungleiche Schwestern auf dem Weg zur Einheit?


Plakat zum Brot- und Spiele-festival
Es ist schon interessant, das Spiel der Politik, ausloten, testen, was ist möglich, wie weit kann gegangen werden, was schluckt das Völkchen, bevor es kotzt. Und so schickte jüngst ein CDU Landtagsabgeordneter einen Testballon in die Welt, um Zusammenarbeit mit der AfD sollte es gehen, gar um Koalitionsfähigkeit dieser Partei für die CDU. Im Ergebnis dieser Erwägungen gab es viele Aufschreie und vor allem die Stellungnahme aus der ersten Reihe der Partei des Abgeordneten, das dergleichen nicht in Frage käme, es um klare Abgrenzung gehe und so weiter und so fort. Also das übliche Ritual, die zweite, dritte Reihe wird vorausgeschickt, die erste Reihe dementiert, letztlich aber nur um den Boden zu bereiten, welcher eigentlich bereitet schon ist, allerdings keinen sonderlich großen Widerhall bei Wahlvolk findet. 
Das solche Erwägungen in den kleinsten Winkel politischen Seins ausstrahlen ist normal und so wird sich auch in Quedlinburg gefragt, was wohl wird, aus CDU und AfD im Stadtrat, ist doch einer der Akteure nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Stadtrat in Quedlinburg. So wird in der Zeitung berichtet und gefragt, vielleicht auch hinterfragt und so manch regional agierender Politiker darf seinen Standpunkt kundtun. 
Und wie gelegentlich üblich, wird der Beitrag auf der Facebook-Seite der Zeitung verlinkt, kommentiert und diskutiert. Ein Kommentator, kurz der Kommentar, aber scheinbar einen Nerv treffend, so das andere Kommentatoren dazu animiert werden, diesen Kommentar zum Gegenstand ihrer Äußerungen zu machen, allerdings mit der heute oft üblichen Undifferenziertheit, es kann nicht sein, was nicht sein darf, der Inhalt ist egal, Hauptsache das eigene Dogma wird verteidigt. 
Ich selbst schrieb zu diesem Beitrag einen Kommentar und mehrere Diskussionsbeiträge, aber auch einen eigenständigen Beitrag zum verlinkten Text. 

Montag, 20. Mai 2019

Wie der Tag der Befreiung der Propaganda gegen den gesellschaftlichen Fortschritt geopfert?


Auf der Facebook-Seite eines Propagandainstitutes zur Aufarbeitung deutscher Geschichte, wurde auch dem Tag der Befreiung gedacht, ein Foto ist zu sehen, welches mit einen Text versehen, der eher den Totalitarismusdoktrinen Rechnung trägt, als der Würdigung der Befreiung vom deutschen Faschismus. Es wird zum Rundumschlag angesetzt, insbesondere was die Entwicklung im Osten Deutschlands betrifft, ohne die Ursachen klar zu benennen, von den treibenden Akteuren, welche die Teilung Deutschlands beförderten, ganz zu schweigen. So gab es Besatzungszonen, wobei es in einer Zone „böse“ Besatzer gab, in den anderen war anscheint alles in Ordnung und so gab es erst eine Währungsreform bei den „lieben“ Besatzern, in deren Folge das einheitliche Wirtschaftsgebiet zerrissen wurde und welche in der Gründung eines westdeutschen Separatstaates mündete, so die politische Teilung des Landes manifestierte. Das in Folge dieser Ereignisse im Osten des Landes ebenfalls ein Staatswesen entstand, war letztlich zwangsläufig auch diesem Vorgehen geschuldet. Aber was ist schon Geschichte, wenn nicht die Hure, welche den verschiedensten Interessen zu dienen hat?
Zum Foto, welches sehr kontrovers kommentiert und diskutiert wird, habe ich folgende Kommentare hinterlassen:

Donnerstag, 18. April 2019

„HUNGRIGER, GREIF NACH DEM BUCH, ...


Einen interessanten und schönen Text zum Thema Bildung fand ich auf Facebook, er verdient es gelesen zu werden, allein schon, weil es notwendig ist über Bildung in unser heutigen Zeit nachzudenken. Jüngst fand zu diesem Thema ein gut besuchte Veranstaltung im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings statt und den Autor dieser Zeilen werden ich demnächst auch in Quedlinburg zu einer Veranstaltung begrüßen können. Aber hier erst einmal der Text:
„HUNGRIGER, GREIF NACH DEM BUCH,
ES IST EINE WAFFE!
DU MUSST DIE FÜHRUNG ÜBERNEHMEN!
Die herrschende Klasse weiß, dass die Zerstörung von Bildung nicht erst beim vierten Stand einsetzen darf, sie weiß, dass die Schichten, die für das Bündnis mit der Arbeiterklasse gegen die Monopolherrschaft in Frage kämen, „nachhaltig“ in „bildungsferne“ verwandelt werden müssen, will sie den Fortbestand des Kapitalismus, ihre Herrschaft sichern. Am besten, sie werden gleich zum Schulschwänzen angehalten:

Freitag, 12. April 2019

Gefunden - Bericht aus dem Stadtrat


Über zwei behandelte Themen in der letzten Stadtratssitzung wird auf der Seite des Quedlinburger Bürgerforums berichtet. Da dieser Beitrag auch auf Facebook geteilt wurde, nutzte ich die Gelegenheit und teilte diese, mit nachfolgender Bemerkung, weiter.
Interessanter Bericht aus dem Stadtrat, welcher unter anderem zeigt, wie das Ansinnen ein Vorhaben auf solide Füße zu stellen, von den vermeidlichen Initiatoren geblockt wird, in dem in geübter schwarz – weis Manier, ein entweder oder an die Wand gemalt wird.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Regierungslautsprecher, voll aufgedreht - übernommener Beitrag


Bildschirmfoto 2018-12-20 11:46 Uhr
Unter folgendem Text, steht folgende Anmerkung: Anmerkung der Autoren:
Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden auf der Seite https://publikumskonferenz.de/blog dokumentiert.“

Und da dieser Beitrag zur freien Verfügung steht und der inhaltlichen Auseinandersetzung zuzustimmen ist, sei er hier wiedergegeben.

Regierungslautsprecher, voll aufgedreht

Die Tagesschau berichtet über die Straßburger Schießereien ohne jede Distanz und stellt keine einzige kritische Frage
Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
(Erstveröffentlichung am 16.12.2018 auf publikumskonferenz.de)
Was ein rechter Staatsfunk ist, zeigt die ARD-aktuell-Redaktion einmal mehr, inhaltlich und sprachlich, in ihrem Bericht über die Straßburger Tragödie: Der (mutmaßliche) Mörder ist tot / Die Ordnung ist wiederhergestellt / Der Weihnachtsmarkt hat wieder geöffnet / Jetzt aber Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! – Nicht die Spur kritischer Distanz. Blankes Nachbeten der behördlichen Darstellung. Verzicht auf Nachdenken und eigenständige Prüfung. Politischen Kontext des Geschehens ignorierend. Journalistische Grundsätze missachtend, zu denen auch der Respekt vor rechtsstaatlichen Prinzipien gehört. Im vorliegenden Fall: Die grundsätzliche Pflicht zur Unschuldsvermutung im Hinblick auf den „mutmaßlichen“ Attentäter.
Was fordert die Europäische Menschenrechtskonvention?
Jedermann hat solange als unschuldig zu gelten, bis in einem allgemeinen, gesetzlich bestimmten Verfahren rechtskräftig seine Schuld festgestellt wurde.“ (1)

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Entfreundet – entfremdet – im asozialem Netz und hier verpetzt!


Vor einigen Tagen habe ich zum ersten mal auf Facebook mich „entfreundet“, obwohl ich schon einmal entfreundet wurde und dieses Wort kennt mein Rechtschreibprogramm nicht, es bietet statt dessen entfremdet an, was es unter Umständen durchaus trifft, nur wie verhält es sich oft in solchen Netzwerken mit den Freundschaften? Ist schon nicht so einfach, unter Umständen ein kommen und gelegentlich auch ein gehen, in jedem Fall wurde eine Verbindung nicht ohne Grund eingegangen und so wurde sie nun auch nicht ohne Grund beendet.
Aber wie konnte es dazu kommen? Es ist dazu gekommen und eigentlich ist keine Begründung notwendig, wenn die Ansichten dann doch zu verschieden sind und das nicht nur der Inhalte, sondern auch der Form entsprechend.

Freitag, 12. Oktober 2018

Im Vorfeld wird geklagt, gejammert, unterstellt, diffamiert, aber nicht differenziert ...


Bildschirmfoto 2018-10-14 16:25 Uhr
Begriffe, deren Verwendung als Keule und Instrumentalisierung entgegen ihrer eigentlichen Intuition!
Es ist schon interessant, wenn ich auf die Seite der Berliner Freidenker gehe und einen Beitrag aufrufe, von diesem einen Link folge, ist die aufgerufene Seite nicht zu erreichen, wird sogar als Unsicher eingestuft, wenn ich die Seite in die Suchmaschine eingeben, ist sie zu finden. Woran wird das wohl liegen? Da ist dann auch der an anderer Stelle nicht mehr zu findende Beitrag zu finden.
Auf diesen Beitrag, oder diese Erklärung, wurde ich auf Facebook aufmerksam, überrascht über die Herangehensweise der Erklärenden, habe ich dort folgenden Kommentar hinterlassen:
Ein, zwei Gedanken:

Donnerstag, 11. Oktober 2018

… viele Menschen handeln nach dem Motto: ...

Aufmerksam wurde ich auf diesen Beitrag, das Thema „Kampf um den Hambacher Forst“ aktuell und auf Facebook darauf aufmerksam gemacht, schrieb ich dort einen Kommentar, dieser blieb nicht unbemerkt und wurde missbilligend kommentiert, was allein so ungewöhnlich nicht ist. Es entwickelte sich eine Diskussion, welche allerdings recht schnell die sachliche Ebene verlassen hat und aus diesem Grund von mir auch nicht mehr fortgesetzt wurde. Zum Thema selbst fiel mir später folgendes ein: Der Irrationalismus treibt wahre Blüten und viele Menschen handeln nach dem Motto: tue was Du lassen kannst und lasse was Du tun müsstest! Schlimm wenn dieser im Gewand des historischen Materialismus daherkommt.
Hier meine zum Verweis auf Facebook hinterlassenen Beiträge:

Montag, 16. Juli 2018

Diskussion über neoliberale Wirtschaftsphantasien …


Bildschirmphoto 2018-07-16 21:21 Uhr
In Quedlinburg steht nach wie vor die Ausweisung und Planung eines Industriegebietes an, einst wurden die Planungen abgelehnt, von übergeordneten Behörden, das wurde auch begründet, allerdings half das nicht und der Stadtrat beschloss eine erneute Planung, unter Berücksichtigung der Faktoren, welche zur Ablehnung führten. Das stößt allerdings nicht auf ungeteilte Gegenliebe und so wurde jüngst im Rat versucht das Industriegebiet durch die Hintertür in Angriff zu nehmen. Eine schon länger ansässige Firma in diesem Gebiet, wird als Vorwand genutzt, um über Formulierungen das Industriegebiet zu verankern, obwohl es dieses eigentlich noch nicht gibt. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet und auf Facebook gibt es eine Diskussion zum Thema, wobei auch dort die Apologeten neoliberalen Wirtschaftsdenkens ihre Spuren hinterlassen. Die folgenden zwei Kommentare habe ich auf der Facebook-Seite der MZ zum Thema veröffentlicht:
- Wie sah es mit der Industrie vor 1990 in Thale und Wernigerode aus, sicher weniger als heute!?
Und einmal von den Folgen für Natur- und Kulturlandschaft abgesehen, wie hoch ist die Möglichkeit, dass sich Industrie in Quedlinburg ansiedelt? Es wird immer nur von potenziellen Investoren gesprochen, realistische gibt es keine! Und nur weil Flächen unter hohem Aufwand vorgehalten werden, wird sich hier keine Industrie ansiedeln. Es gibt ausreichend Industrieflächen, welche auf Investoren warten, wo sich niemand hin verirrt und auf denen irgendwann Kühe weiden oder Solarzellen glänzen!

Montag, 18. Juni 2018

... 1 Beitrag von dir muss noch bestätigt werden.


Bildschirmfoto 2018-06-18, 10:28 Uhr
Am 16. Juni hatte ich zu einer Veranstaltung auf Facebook einen Kommentar hinterlassen, ein Kommentar war dort schon geschrieben, auf welchen es am Samstag eine Antwort gegeben hat.
Mein Kommentar hingegen ist bis heute nicht freigeschaltet. Liegt vielleicht daran, dass ich in diesem Kommentar auf einen Beitrag verwiesen habe, in welchen ich mich zu früherer Zeit einmal mit der Sprengung einer Kirche und dessen Hintergründe auseinandergesetzt habe. Folgenden Kommentar hatte ich hinterlassen:
Die Instrumentalisierung von Kirchenabrissen in der DDR ist nicht neu, die eigentlichen Ursachen werden dabei gern vergessen, auch vergessen wird, dass in der BRD ebenfalls Kirchen abgerissen wurden und werden. Hier ein etwas älterer Beitrag, welcher dieses Thema aufgreift und sich mit einem Kirchenabriss und dessen medialer Spiegelung auseinandersetzt: klick
Im Internet sind übrigens eine Reihe von Beispielen zu finden, weshalb und warum heute noch Kirchen abgerissen werden … und das ohne DDR ...“
Auf der Facebook-Seite der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, wurde auf diese Veranstaltung genannter Institution verwiesen, dort hatte ich wie folgt kommentiert:

Dienstag, 6. März 2018

Nachdenken über Schlagwortanalytik mittels Sprüche-klopfen ...


Bildschirmfoto 2018-03-06 11:35Uhr
Auf Facebook fand ich einen Spruch, welchen ich kritisch kommentierte (siehe unten) und der von vielen positiv bedacht wurde. Auch mein Kommentar wurde mit Kommentaren bedacht, einer war sehr umfangreich und auf diesen antwortete ich wie folgt:

Verstehen, nicht verstehen, … nun ich habe Verständnis, vielleicht auch verstanden, den es versteht sich, dass es unter Umständen Klärungsbedarf gibt, oder auch nicht. So kann ich verstehen, dass gern auf Kurzformen ideologischer Auseinandersetzungen zurückgegriffen und mittels Schlagwortanalytik versucht wird den Weltschmerz zumindest zu erkennen. So ist das Proletariat, wer und was darunter verstanden wird, chronisch verblödet! Also das dauernd, ständig blöde, abgestumpfte, verdummte, stumpfsinnig werdende Proletariat?
Und so gibt es schon eine Erklärung für die gegenwärtigen, gesellschaftlichen Probleme, das dauernd verblödete Proletariat ist schuld! Unterstützt wird es dabei von den nicht linken Linken, welche unfähig es zu führen!
Wenn diesbezüglich Unverständnis geäußert, oder festgestellt, dass das Proletariat ja nicht so chronisch blöd ist, oder noch schlimmer, nicht einmal sein kann, dann klappt es wiedermal nicht mit der Revolution! Das Proletariat ist schuld! Nicht weil ihm die Einsicht in die Notwendigkeit fehlt und es am proletarischen Klassenbewusstsein mangelt, sondern weil es ganz einfach chronisch verblödet ist! So das Objekt Proletariat klassifiziert, wird das Subjekt Proletariat negiert!

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Ein Beitrag im Feuilleton der JW

In der Jungen Welt gab es einen Beitrag, im Feuilleton ist er zu finden, ein literarischer Artikel also, ein unterhaltender Text, der sich mit Themen aus Kultur und Literatur beschäftigt. „Schief angekuckt“ ist er überschrieben, „nie mehr Friede mit Xavier Naidoo“ wird als Unterüberschrift gewählt. Der Autor Wiglaf Droste erklärt zumindest mit der Unterüberschrift dem Künstler Naidoo den ewigen Krieg! Etwas anderes bedeutet „nie mehr Friede“ nicht! Das in Zeiten des Krieges, ist schon nicht unbedeutend, allerdings wird der folgende Text dieser Kriegserklärung durchaus gerecht und wie im Falle von Kriegen üblich, bleibt als erstes die Wahrheit auf der Strecke. Auf den Text wurde ich durch ein E-Mail aufmerksam, in welchen auf eine Auseinandersetzung mit dem Text verwiesen wurde. Das E-Mail beantwortete ich wie folgt:
Dein Beitrag gefällt mir, couragiert und engagiert wie eigentlich immer, triffst Du den Kern des Problems. Dabei muss ich eingestehen, dass ich vom Treiben in dieser Kunst- und Kulturwelt, von den vermeidlichen Sternen und Sternchen, keine Ahnung habe, letztlich bleibt aber immer die Frage nach dem Nutzen zu stellen! Von dem ganzen Vorgang habe ich nur am Rande erfahren, alleine weil die Wellen hochschlugen und die Schaumkronen nicht zu übersehen sind.

Donnerstag, 12. November 2015

Eine Debatte, keine Debatte, um was geht es, ...

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Eine Debatte, keine Debatte, um was geht es, wie wird die Auseinandersetzung geführt und ist es notwendig auf jeden Haken zu springen, welcher geboten und glänzend Beute verspricht? So wurde ich aufmerksam auf einen Text, der Autor selbst hatte in der Mailingliste der Freidenker darauf verwiesen und ich schrieb meine Gedanken zu diesem Text auf und veröffentlichte diese in diesem Blog. Zum Beitrag am Ursprungsort hatte ich nichts geschrieben, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass mein Kommentar keine Veröffentlichung erfahren hätte. Letztlich blieb mein Kommentar zum Verweis in der Liste ebenso unbeantwortet. Da nun auf einen weiteren Beitrag zum Thema verwiesen wurde und gefragt, worum es eigentlich geht, schrieb ich folgende Gedanken dem fragenden gegenüber nieder und veröffentlichte diese in der Liste:
Ja ...,
diese Debatte verstehen, oder nicht verstehen, … vielleicht wird es verständlicher wenn ergründet wird worum es geht. Ja worum geht es eigentlich, um Transparenz, Toleranz, als Modeworte gegenwärtigen gesellschaftlichen Seins und zum Zwecke illusorisch, transparenten, zivilgesellschaftlichen, bürgerlichen Engagements? Dabei hört sich Zivilgesellschaft gut an, doch sollte sie in geforderter Weise transparent sein? Nur warum, wieso, weshalb und vor allen für wem? Oder wäre es angebracht Begriffe konkret historisch, ihren Inhalten entsprechend zu betrachten? Nur welcher Inhalt ist entscheidend, der historisch gewachsene, eventuell mittels Weltanschauung des Proletariats unterlegte, oder der gegenwärtig, oft gebrauchte, zum Zwecke herrschaftlichen Interesses verklärte? Wobei zum letzteren die Illusion genommen, dass das Volk, wie immer auch definiert, herrscht und diese Herrschaft mittels kreuzen eines Wahlzettels ausübt! So verständlicherweise Transparenz im Interesse des Volkes, denn es herrscht ja und dazu wird in erster Linie ein transparentes Volk benötigt!
Ja, worum geht es?
Der DFV-Vorstand hatte auf jüngster Sitzung ein Papier beschlossen, … entschuldige, was letztlich nicht richtig ist, denn es wurde beschlossen, was auf dem Papier gestanden und nun im Internet nachzulesen ist. Im Papier geht es darum, dass sich der Verband an eine Initiative nicht beteiligt und dieses wird begründet, die Zustimmung war, wie nachzulesen, einstimmig. Dieser Text, auf Papier und im Internet, wurde nun zum Gegenstand einer Betrachtung, Fragen wurden gestellt, allerdings ohne das der Autor den Gegenstand seiner Betrachtung richtig erfassen wollte, oder konnte. Es werden Fragen gestellt, die sich der Autor leicht selbst beantworten könnte, wenn er den Text nicht nur gelesen, sondern auch inhaltlich erfasst und verstanden hätte.
Dabei sollten wir uns nichts vormachen, Transparenz und das von Dir ... eingebrachte Wort Toleranz, sind Modeworte, welche in der Politik gern zum Zwecke verwendet werden, allein der Zweck zeugt vom Interesse welchem gefolgt wird. Und wo im ersten verlinkten Text vom Schreiber im OPABLOG noch von einem Missverständnis ausgegangen werden konnte, treten die Ambitionen im zweiten Text klarer hervor.
Genau betrachtet gilt es die Aussage des Geschriebenen vom Kopf auf die Füße zu stellen. Letztlich wird gefordert, dass Organisationen, Vereinigungen etc. Transparenz üben sollen, sich offenbaren, mehr als es vom Gesetze her gefordert. Der gläserne Verein ist das Ziel, nach dem der gläserne Mensch weitestgehend schon Realität ist. Die Überwachung von Staatswegen, soll ergänzt werden durch zivilgesellschaftliche Selbstüberwachung. Unterstellt wird allerdings das derlei Institutionen anderes vorhaben, denn sie wollen für Transparenz in der Politik sorgen, Lobbyismus aufdecken und Lobbyisten anprangern. Nur bei genauer Betrachtung gehören zu den Geldgebern von “TransparencyInternational Deutschland e. V.” Institution und Unternehmen, welche ansonsten verstrickt im Lobbyismus sind, gar Lobbyisten in die Spur schicken. Auf der Seite dieses Vereins finden sich Mitglieder und ihre Beiträge, insbesondere sei auf die Unternehmen und Institutionen verwiesen. Allerdings ist diese Liste von 2013. Der Jahresabschluss von 2014 verweist im Einnahmebereich auf obig erwähnte Listen.

Freitag, 6. März 2015

Freidenker Nr. 4-2014 EXTRA Dezember 2014

Nun ist es schon einige Wochen her, dass obengenanntes Freidenkerheft erschienen ist, das Thema ist nach wie vor aktuell und wird in nächster Zeit kaum an Aktualität verlieren. „Der „Westen“ und Russland, Internationale Lage und geopolitische Spannungen – vor Beginn des 1. Weltkrieges bis heute“ ist auf dem Umschlag zu lesen und das „Heft enthält die Ergebnisse der Wissenschaftlichen Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbandes am 6.9.2014 in Berlin.“ Auf der Seite des deutschen Freidenker-Verbandes sind einige Texte als PDF-Dokument hinterlegt.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Zitat des Tages:

„Wirkliche Aufklärung – unter striktem Verzicht auf alles Populistisch-Reklameähnliche – ist dagegen mühsam und schmerzhaft. Sie muss den steinigen Acker der Vorurteile bestellen, den herumliegenden Rohstoff an alltäglichen Meinungen komplizierten Bearbeitungsprozessen unterziehen, muss lange Wege und Umwege gehen, um von der Ebene der erscheinenden Wirklichkeit zum Wesen der Dinge vorzudringen, und steht deswegen oft auf verlorenem Posten.“
Gefunden auf den Nachdenkseiten „Der Extremismus der Mitte

Ein Bild des Anstoßes

Vor Tagen hatte ich gelesen, auf Facebook, eine Diskussion um ein Foto, welches sich auf der Facebook-Seite des Vorsitzenden des DFV fand. Es ging ziemlich hart zur Sache und es wurde weniger geurteilt, als verurteilt. Manchen schien es ein gefundenes Fressen zu sein, wenn der Vorsitzende des DFV solch ein Foto veröffentlicht, so setzt er sich ins Unrecht und all sein Tun kann zumindest in Frage gestellt werden, Wasser auf die Mühlen seiner Kritiker und Gegner. Wie leichtgläubig kommen Menschen daher, wie naiv und Vorurteilsbeladen agieren Sie, in der Hoffnung vermeidliche Schwächen anderer in eigene Stärke zu verwandeln. Erschreckend das Niveau mancher Diskutanten in ihrer Freude über die vermeidliche Schmach des anderen, des Kritikers, ihres ausgemachten politischen Antipoden. Es ist ihnen ihr Glück auf der Seite ihrer Erdscheibe anzumerken, sie frohlocken, ohne jedoch zu begreifen, dass die Erde schon lange keine Scheibe mehr, ja nie eine war und der Kritisierte eigentlich ihr Nachbar ist. Auf Facebook wurde ich auch auf die Stellungnahme** des DFV aufmerksam und begann einen Kommentar zu schreiben, allein ist er etwas länger geworden und so werden ich folgende Gedanken zum Thema hier veröffentlichen:

Facebook ein soziales Netzwerk, wirklich? Doch eher eine Werbeplattform für Waren, Dienstleistungen und vor allen Ansichten, Ideen, Ideologien. Facebook verbindet und spaltet, es hilft polarisieren, Aufmerksamkeit zu generieren, Auseinandersetzungen zu führen. Gerade letzteres nimmt zu, allein schon aus dem Grund, da über dieses Netzwerk mehr Menschen erreicht werden können, als heute mit anderen Medien, speziell den klassischen, wie Rundfunk, Fernsehen und Tageszeitungen. Dabei wird sich einfacher Mittel bedient, Texte sind selten substanziell, es wird mit Schlagworten operiert und diese sollen ja bekanntlich treffen. Oberflächlichkeit wird kultiviert und in einem immer umfassenderem Maße praktiziert, es wird geteilt und genau betrachtet, über so manches zu teilende nicht einmal nachgedacht, es wird oft nicht hinterfragt, der ersten Emotion nachgebend wird geklickt. Bilder wie das obenerwähnte sind nicht neu und als ich noch in der DDR lebte, wurde ich gelegentlich mit der Auffassung konfrontiert, dass solches zur Freiheit westlichen Seins gehört. Im Westen durfte man sogar Politiker beleidigen, im Osten wurde man dafür eingesperrt, so das Kredo! Als Meinungsfreiheit wird dergleichen bezeichnet, ein hohes Gut, im Grundgesetz manifestiert, doch ohne Wert! Denn was ist schon eine Meinung? Jeder hat eine, kann sich eine bilden und wird bei der Meinungsbildung durch die verschiedensten Medien unterstützt. Da nun ernsthaft keiner behaupten möchte, dass jede Meinung der Wahrheit entspricht, ist ein Bestandteil der Meinungsfreiheit eben auch die Freiheit der Lüge!
Ja Facebook, ein soziales Netzwerk, es verbindet, es spalte, es polarisiert, manipuliert und ist manipulierbar! Seiten können gehakt werden und das sicher nicht im Interesse vordergründiger Nutzers. Aber nicht nur aus diesem Grund sollte sich der nicht Frage verschlossen werden, warum, wieso, weshalb ein solches Bild auf der Seite des Vorsitzende des deutschen Freidenkserverbandes erscheint? Ich kann nicht sagen wie oft ich mit diesem Bild im Internet konfrontiert wurde, allgemeine Stürme der Erregung oder Entrüstung konnte ich bis jetzt allerdings nicht feststellen. Es scheint ziemlich egal zu sein, ob Hinz und Kunz, ob Lieschen Müller, oder Otto Normal ein solches Bild teilt und weiterverbreitet, manche mögen es gut finden, andere werden Ekel empfinden, es als abstoßend und beleidigend einstufen, einen „GEFÄLT MIR NICHT“ Knopf gibt es nicht und so wird meistens darüber hinweggegangen und geschwiegen. Und warum sollte gerade ein Mann wie Klaus Hartmann, Vorsitzender des DFV, ein solches Bild verbreiten? Wir sind doch hier nicht in der politischen Klippschule, oder doch? Wie viel Naivität steckt dahinter solches ernsthaft zu glauben? Hier soll ein Mensch und mit ihm ein Verband diskreditiert werden, welcher nicht ins politische Kalkül passt, weil konsequent gegen Kriegstreiberei und andere barbarische Auswüchse dieses Systems angetreten wird. Ein Verband welcher nun nicht gerade zu den größten in diesem Land gehört, aber dessen Einfluss wohl als gefährlich angesehen wird. Ein Verband, welcher weltanschaulich materialistisch ausgerichtet ist und das dialektisch und historisch.

Samstag, 20. Dezember 2014

Über Symptome können wir streiten, ...

In der Mailingliste der Freidenker fand ich einen Text, welcher sich mit gegenwärtigen Problemen beschäftigte und zum nachdenken anregen sollte. Auf den Text antwortet ich wie folgt:

Nun ich habe über Deinen Text nachgedacht und folgendes ist mit Hilfe einer Tastatur und der Kopierfunktion daraus geworden:
Interessen, Interessen, Interessen … alle Politiker in einen Sack und ab durch die Mitte, in den Wahlkessel und abgewählt? Der Feind wird ausgemacht und vorgegeben und da jene, welche uns regieren, auch nicht ganz „sauber“ sind, passt es schon wieder. Die Medien geben die Richtung vor, es wird opponiert, nicht negiert, … werfe den ersten Stein, wer ohne Sünde ist! Nur was ist Sünde, wer gibt vor was es zu sein hat? Im Glauben verhaftet übte Gott die Herrschaft aus und der Mensch erbte die Erbsünde, die Strafe folgte auf dem Fuße, die Vertreibung aus dem Paradies und die Mühsal der Ebene ebnete so manchen Berg, füllte so manches Tal. Und das alles nur weil ein Apfel vom Baum der Erkenntnis gegessen und der Angst vor ewigem Leben der Menschen nachgegeben wurde! Dieser Erfahrung eingedeckt begannen Menschen sich der Erfahrung zu verweigern, wie angenehme muss das Paradies doch sein, in Labsal der Endlichkeit in Unendlichkeit erwartend! Doch ein zurück gab es nicht und so drängten sich immer neue Erfahrungen auf, welche zu Erkenntnissen führten, die durchaus schmerzhaft sein konnten, aber Entwicklung generierten.
Wie Mensch sich gelegentlich schützend in die Haltung vor seiner Geburt begibt, aber es kein Zurück in den Mutterleib gibt, kann Mensch versuchen sich der Erkenntnis zu verweigern, die Erbsünde Emanzipation wird ihm nicht verziehen werden, ein zurück in das Paradies gibt es nicht, Mensch wird sein Leben lang mit Erkenntnisschmerzen leben müssen. Das Paradies hingegen gehört der Vergangenheit an, es steht für die Vergangenheit, in welche es kein Zurück mehr gibt!
Und ich gebe zu, wie oft hing ich heimlich der Illusion nach, dass so manche meiner Einschätzungen falsch sein möge und das Leben so schön und angenehm, wie oft gepriesen. Nein, ich wollte nicht der Ketzer sein, auch wenn ich ketzerisches Wort gesprochen, nur war anderes mir nicht möglich, ohne innerlich zerbrechen zu müssen. Wäre doch die Welt so schön, wie oft gepriesen, wäre die Erkenntnis vom Gegenteil doch nicht so real und drückend, wäre es doch nicht so schmerzhaft, sich der Lüge entgegenzustellen, wäre es doch nicht so süß sich der Illusionen in Hoffnung zu ergeben, wir würden um einiges freier leben! Doch frei allein kann Mensch nur sein, wenn Erkenntnis Tat geschuldet, Erkenntnis Taten zeugt, sich bewusst der Konsequenzen, wird vollbracht was als objektiv notwendig erkannt! Allein das Denken ist nicht frei, selbst wenn frei gedacht!
Über Symptome können wir streiten, über Folgen philosophieren, der Kampf kann ihnen gelten, wenn die Ursachen bleiben unberührt! So kann ewig nicht geschehen, was heute Notwendig ist, so werden wir immer alte Wege gehen, im Kreis den Illusionen folgen und hoffnungsschwer die alten Lieder angestimmt, werden wir der Zukunft grollen, weil wir in der Gegenwart gefangen sind!
So ist es nötig zu erkenne, wer wir eigentlich sind und dieses auch klar zu benennen, so kann werden, die Zukunft unser Kind! Sind wir das Volk, so in Gefolgschaft, oder sind wir in Interessen geeint, als Klasse in der Masse, nicht als verklärter Brei der Einigkeit in Spaltung!

Freitag, 30. Mai 2014

Gedanken zum Tag – Sammelsorium – aus der Vergangenheit - Teil 1. -

Gedanken zum Tag, hatte ich vor einiger Zeit einen Beitrag überschrieben, die Gedanken selbst hatte ich auf einem anderen Computer geschrieben, ausgedruckt und abgetippt, was nicht ohne Mühe ist. Nun habe ich weitere Gedanken speichern können und so bleibt das mühevolle Abtippen erspart. Die Reihenfolge stimmt, wobei die jüngsten Gedanken hier schon veröffentlicht wurden.
14.02.14 – Heute habe ich im Zeitungsgeschäft im Quedlinburger Bahnhof die Zeitung bekommen, nach welcher ich in der Woche vergeblich gesucht hatte. Die Verkäuferin sprach ich wiederholt darauf an und sie versprach heute anzurufen, dass die Zeitung an jedem Tag der Woche zu haben sein wird. Ich werde mich überraschen lassen, vielleicht klappt es ja. Übrigens bin ich vor einigen Jahren jeden Tag nach Halle gefahren und damals konnte ich diese Zeitung täglich an diesem Kiosk kaufen. Schade eigentlich, da es eine Zeitung ist, welche nicht den Medien der Hofberichterstattung und Sensationsdudelei zuzurechnen ist.
Nun ist an mein Ohr gedrungen, dass heute Valentinstag ist, ein Tag der Liebe soll es wohl sein, an dem man seiner Lieben gedenken und beschenken kann. Genaueres weiß ich nicht, in jedem Fall ein Beispiel, wie christliche Heilige zum Zwecke des Konsums vereinnahmt werden. So gräbt die, uns als modern verkaufte, aber den Tatsachen entsprechend rückschrittliche Gesellschaft, manch alten Heiligen wieder aus und instrumentalisiert diesen im Interesse der Kapitalakkumulation. Dabei beschränken sich diese Bemühungen nicht nur auf christliche Geschichte mit ihren Heiligen und Ritualen, sondern alles was geeignet erscheint die Kapitalakkumulation am Laufen zu halten, findet Verwendung. 
17.02.14 – Heute hatte der Zug Verspätung, der Gegenzug ist ganz ausgefallen, hat wohl einen Unfall gegeben, genaueres kann eventuelle der morgigen regionalen Presse entnommen werden. Apropos Presse und deren Erzeugnisse, wie üblich fand ich die von mir gesuchte Zeitung im Zeitschriftengeschäft im Bahnhof nicht, aber auch die von mir ansonsten gewählte Alternative war nicht zu bekommen.
Da ich ab 20. Januar regelmäßig nach Thale fahre, übriges eine relativ trostlose Stadt, muss ich mir in drei Tagen eine neue Monatskarte holen.    
18.02.14 – Heute war ich etwas spät am Zug, so dass ich es nicht mehr geschafft habe am Zeitungsladen vorbei zu schauen. Im Zug habe ich in der Mitteldeutschen Zeitung gelesen und es war ein Artikel, welcher sich mit dem Gewerbegebiet in Warnstedt auseinandersetzte. Dieser Streit dauert nun schon eine ganze Weile und die Wellen sind heftig, so dass die Folgen durchaus sichtbar. Letztlich ist es Bestreben des Bürgermeisters von Thale ein weiteres Industriegebiet zu erschließen. In diesem Fall wieder auf Kosten der Landwirtschaft, obwohl es in Thale durchaus stattliche Industriebrachen gibt.
Überhaupt ist Thale eine Stadt, welche gern über den grünen Klee gelobt wird, gibt es dort doch noch einiges an Industrie, wobei dem Bürgermeister oft Lob für seine Politik zu Teil wird. Bei genauerer Betrachtung betreibt er allerdings einen Ausverkauf der Stadt und von den gepriesenen Industriebetrieben scheint die Stadt selbst auch nicht viel zu haben, das wird Augenscheinlich wenn mehr als nur das Bodethal besucht wird. Die Stadt macht im Allgemeinen einen recht trostlosen Eindruck.