Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

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Mittwoch, 31. Dezember 2025

Der wirtschaftliche Niedergang hinterlässt Spuren, … ohne Ursachen, aber mit Zensur?

Es ist interessant, ein Unternehmen steht vor dem Konkurs, die Medien berichten, so auch die Mitteldeutsche Zeitung und diese teilt einen Beitrag zum Thema im a sozialem Netz. Dort werden Kommentare geschrieben, auch folgender, nur ist er dort nicht geblieben, die Zensur ließ ihn nicht zu. Was nun?

Bundesdeutsche Politik macht es möglich, da gibt es Erfahrungen, wurde doch die Volkswirtschaft der DDR fast komplett vernichtet, was heute noch existiert ist doch nur ein müder Abklatsch, gut an Leuna zu sehen. Was nach dem Ende der DDR auf deren Gebiet ausprobiert und praktiziert, wird nach und nach auf die gesamte BRD angewendet. Entindustrialisierung ist die Losung, allerdings ein großer Unterschied besteht, was einst Folge bewusst gewollter bundesdeutscher Politik, ist heute zwar auch eine Folge dieser Politik, allerdings mehr ungewollt, da sich Politiker nicht der Konsequenzen ihrer Politik bewusst. Ihnen fehlt die fachliche Qualifikation, sie sind ihrem Wesen nach gut funktionierende Werkzeug. So wird sich über Entwicklungen gewundert, obwohl diese durchaus vorherzusehen waren.

Freitag, 17. Oktober 2025

Es geht um Begriffe, deren Inhalte und Politikverständnis.

Begriffe sind eins, was darunter verstanden wird, kann etwas anderes sein. Das Begriffe im Lauf der Zeit ihre Inhalte ändern können, hängt oft mit der Art und Weise der Verwendung des Begriffes zusammen und des Bezugs zum Gegenstand. Der Gegenstand selbst ist etwas praktisches, dem praktischen Leben des Menschen entsprungen und entsprechend. Dabei kann ursprüngliche Verwendung verloren gehen und im übertragenen Sinn weiterbestehen, was einst wörtlich zu nehmen, wird zur Redewendung. Dafür gibt es viele Beispiele. Allerdings wenn Begriffe verwendet werden, ohne das ihre gegenständliche Bedeutung sich verändert hat, werden Inhalte oft zum Zweck verändert um das eigentliche Wesen des Begriffes zu verschleiern. So wurde der Begriff des Bürgers, einst waren es die Kaufleute und Handwerksmeister, mit den formalen Bürgerrechten im wesentlichen auf die gesamte Bevölkerung übertragen. Der Besitzstand, welcher einst für die Bezeichnung notwendig, wurde in eine potenzielle Möglichkeit verwandelt, welche eigentlich für die meisten Menschen eine Unmöglichkeit darstellt. Ähnliches trifft auf den Begriff der Demokratie zu, Demos das Volk, Kratie die Herrschaft, also Volksherrschaft, nur wer waren im alten Griechenland das Volk? Nur die besitzenden Männer, so gesehen kommt es auf die Definition an, wer und was als Volk gesehen wird. Wenn alle als Volk definiert werden, gewinnen die Machtbesitzenden an Bedeutung, jene die das Volk dominieren. Demokratie wird den Menschen als eine selig machende Staatsform präsentiert, an welcher alle im gleichen Maßen beteiligt sind und wenn das Volk herrscht, wird nicht danach gefragt, wem das Volk beherrscht, denn wo geherrscht wird, wird auch beherrscht! Eigentliche Widersprüche in der Gesellschaft können so überdeckt bis ignoriert werden und das Volk hat sich letztlich selbst zu beherrschen, in dem es seine Herrschaft zum Beispiel auf das Kreuzen von Wahlzetteln beschränkt. Dabei darf unter dem gewählt werden, was vorgesetzt wird und was vorgesetzt wird hat bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, welche das Volk allerdings und im allgemeinen nicht zu bestimmen hat. Letztlich ist wichtig, wie Demokratie angewendet und welche Möglichkeiten mittels ihrer den Menschen eingeräumt, sind diese nur formaler Natur, oder können sie praktisch genutzt werden? Dabei sollte nicht vergessen werden, auch wenn dieses aktuell nicht populär, dass die Demokratie stets Klassencharakter trägt und dem Interessenausgleich innerhalb der herrschenden Klasse dient.  

Und so wurde zu einem Beitrag auf den Seiten von Facebook ein Bild mit Text veröffentlicht, zu welchen folgender Kommentar geschrieben:

Sonntag, 5. Oktober 2025

35. Jahre deutsche Einheit – ein tief gespaltenes Land – eine tief gespaltene Gesellschaft!

Ich hatte einen Text begonnen, um die sogenannte deutsche Einheit sollte es gehen, welche eigentlich eine Besetzung ist. Den Menschen in der DDR wurden oft nicht einmal die Rechte eingeräumt, welche heute jeder Asylbewerber, ob aus politischen, oder ökonomischen Gründen, erhält. Es ist ein weites Feld und an anderer Stelle hatte ich mich öfter zum Thema geäußert, eigentlich können viele Themen mit diesem verbunden werden, sind es doch gerade die Folgen der Ereignisse von 1989/90 in der DDR, welche das Leben der Menschen bis heute entscheidend beeinflussen.

Und so schrieb ich folgende Gedanken nieder, welche zu ergänzen wären, allerdings in diesem Zusammenhang nicht mit eigenem Textwerk, sondern mit dem Verweis auf Beiträge zum Thema, anderswo gefunden:

Mittwoch, 22. Januar 2025

In den USA wurde gewählt, ...

In den USA wurde gewählt, ein neuer Präsident, vor einiger Zeit, Ende letzten Jahres und vor einigen Tagen wurde dieser Präsident vereidigt. Ist ein ritueller Akt und nicht die erste Vereidigung dieses Präsidenten als Präsident. Da die BRD ein treuer Vasall der USA, spielte diese Wahl hierzulande eine nicht unbedeutende Rolle in den Medien und das obwohl die Menschen im Vasallenstaat von dieser Wahl ausgeschlossen. Die Bedeutung dieser Wahl konnte nicht hoch genug eingeschätzt werden, insbesondere, da sich die offiziell politische und mediale Meinung auf die Seite der Gegnerschaft des gewählten Präsidenten geschlagen hatte.

Die Gegenerdschaft nahm exzessive Formen an, so ist der Katzenjammer welcher folgte kaum zu übertreffen. Der Untergang des Abendlandes wurde verkündet, alle hochgehaltenen und vor sich her getragenen getragene Werte dem Niedergang überantwortet. Der Neoliberalismus sah sein Fälle weg-schwimmen, der Fallensteller war in seiner konservativen Gangart ausgemacht und so wurden die Fallen, welche er stellte benannt. Das US-Zentralistische Weltbild gar in Frage gestellt. Doch dieses wird durch den neuen Präsidenten eigentlich nicht bedroht, ganz im Gegenteil, er tut alles um dieses Weltbild, welche im Zerfall begriffen, zu retten, greift dazu allerdings auf das eine und andere Mittel zurück, was der angestammten neoliberalen Weltsicht ein Dorn im Auge.

Donnerstag, 10. Oktober 2024

Einen Text übernommen, es ist eine interessante Darstellung, welche zum Nachdenken anregte.

Am 03.10.2024 fand eine Veranstaltung in Berlin statt, es ist der Tag der deutschen Einheit, offizieller Feiertag, doch eigentlich feiert sich an diesem Tag die Besatzungsmacht, denn nach wie vor ist das Land zweigeteilt. Es gibt den Vasallenstaat BRD und den besetzten Osten des Landes, wo es einst eine deutsche demokratische Republik gegeben. Diese hörte auf zu existieren, übrig blieb eine geteilte Bundesrepublik und das Ampelmännchen.

Im Zuge der Besetzung wurden alle wichtigen Positionen im gesellschaftlichen Überbau, in Bildung, Verwaltung, Polizei, Militär etc. und in der Wirtschaft, von westlichen, bundesdeutschen Lakaien übernommen. Diese waren oft schlecht für ihre neue Tätigkeit qualifiziert, was nicht so wichtig, viel wichtiger war ihre Funktionalität und ihre nicht vorhandene Verbundenheit mit den Eingeborenen. So ist es gelungen die besetzten Gebiete in einem beispiellosen Tempo zu deindustrialisieren und mit westlicher Unkunst, Bildungsarmut, kurz geschrieben, mit Wohlstandsverwahrlosung zu überziehen.

Freitag, 22. September 2023

Ost und West im Härtetest, was war, was ist, was wird sein, nur der Niedergang ist allgemein.

Die DDR, sie war einmal, ihr Territorium wurde übernommen und besetzt. Ganze Heerscharen bundesdeutscher Mittelmäßigkeit in den Osten des Landes geschickt, um die neuen Verhältnisse herzustellen und zu sichern. Daran hat sich nichts geändert, wie der MZ von heute (21.09.2023, Seite 1.) zu entnehmen. Überschrieben ist der Beitrag mit: „Eliten bleiben westdeutsch“, zu erfahren ist, dass der „Anteil von Ostdeutschen in Top-Positionen“ nur minimal zunimmt. Ja, es ist bei der Führerschaft der westlichen, schmarotzenden, Arsch kriechenden Westeliten im Osten geblieben und das haben die Menschen so gewollt, wird zumindest unterstellt. Denn „die Ablösung des DDR-Führungspersonals und der Beitritt zur Bundesrepublik seinen 1989/1990 der Wille der Menschen gewesen,“ ist zu lesen, nur war es wirklich der Wille der Menschen in der DDR? Nein, die DDR wurde einfach angeschlossen, oder besser, sie wurde beigetreten, entscheiden durfte das Volk der DDR darüber nicht. So etwas wie eine Volksabstimmung hat es nicht gegeben, ganz im Gegenteil, es wurden so schnell wie möglich vollendete Tatsachen geschaffen, so dass den Menschen erst bewusst wurde, was mit ihnen geschah, als es längst zu spät und die Besetzung schon vollzogen wurde.

Mittwoch, 24. Mai 2023

Es geht um eine Alternative zum gegenwärtigen gesellschaftlichen System.

Das Veranstaltungswochenende Ende April des Freidenker-Verbandes Sachsen-Anhalt ist Geschichte, es war interessant, die Veranstaltungen gut besucht und auch die Veranstaltung im Rahmen der Programmänderung mit Dr. Wolfgang Beck war sehr interessant. Besprochen wurden seine Erinnerungen, welche er unter dem Titel: „Alles hat ein Ende – auch die Marktwirtschaft“, in einem Buch niedergeschrieben hat. Das Buch wurde eine Woche später in Wernigerode vorgestellt und ist gerade im Zusammenhang mit Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte interessant, die Diskussion war sehr belebend und informativ. Es ging um die Wirtschaft der DDR und ihre Entwicklung, es ging um die Gegenwart, um aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in diesem Land und es ging um einen Ausblick auf die Zukunft.

Zum Veranstaltungswochenende* gäbe es einiges zu schreiben, die Veranstaltung zum 125 Geburtstag von Berthold Brecht war gut besucht, die Lesung am nächsten Tag war interessant und es entwickelte sich eine sehr interessante Diskussion, die Themen der einzelnen Veranstaltungen waren gut miteinander zu verknüpfen und regten zu weiteren Gesprächen an, also alles im allen ein sehr interessantes und informatives Wochenende, mit wechselnder Teilnehmerschaft.

Donnerstag, 21. Juli 2022

Was der Osten dem Westen voraus hat, oder hinkt er hinterher?

Hat der Osten dem Westen etwas voraus? Ja Erfahrungen, welche im Westen, mit Westen ist hier die ehemalige BRD gemeint, mit Osten die DDR und der ihr territorial entsprechende Teil der heutigen BRD mit seiner historischen Bevölkerung, in nächster Zeit im Westen intensiv gesammelt werden müssen. 

Nachdem nämlich das Deppen-Karussell mit westlicher Hilfe, (Oder war es eine Farbenrevolution, ohne Farbe, aber mit viel Freiheitsgeschrei, fremde Fähnchen hoffungsvoll der Illusion entgegenschwingend?) in der DDR auch auf Grund innerer Ursachen erfolgreich angestoßen und sich viele Menschen mittels Oberflächlichkeiten der westlichen Wertegemeinschaft locken ließen und ihre materiell determinierte soziale Sicherheit gegen Glasperlen, welche sie für Edelsteine hielten, getauscht, wurden sie direkt mit westlicher Realpolitik konfrontiert. Nicht nur dass sie die Glasperlen bezahlen mussten und selbst diese für viele Menschen im Verlauf der Zeit immer schwerer erschwinglich wurden, wurde ihnen auch ihre soziale Sicherheit geraubt, in dem ihnen die entsprechende wirtschaftliche Substanz entzogen. Dieser Prozess läuft nach wie vor, nicht mehr nur im Osten, in den letzten Jahren beschleunigt, durch Politik wie Pandemie und einstimmen auf Kriegsgeschrei, beim aktuellen Krieg in Europa ist die Bundesrepublik längst schon dabei.

Freitag, 9. Juli 2021

Der Ostbeauftragte hat verkündet, es sind die schwarzen Schafe, gelinde!

Unterschiede müssen kultiviert werden, ansonsten gehen sie verloren, so auch Unterschiede zwischen Ost und West, also dem Orient und dem Oxident, oder doch nur die Angleichung der Ostdeutschen, in Form des ehemaligen Volkes der DDR, an westdeutsche Maßstäbe? Und um eine solche Angleichung zu begleiten, zu verfolgen, oder gar zu lenken, gibt es einen Ostbeauftragten und dieser muss regelmäßig berichten, wie es um die viel bemühte deutsche Einheit bestellt ist. So wurde jüngst berichtet, auch in der MZ und es wurde gedichtet, vielleicht auch geschlichtet, es gibt Erscheinungen und Vorkommnisse und Unterschiede sind vorhanden, der wirtschaftliche Abstand wird bemüht, aber auch Worthülsen wie Demokratie und Rechtsstaat müssen herhalten. Was die wirtschaftliche Entwicklung anbelangt, sei zu berücksichtigen, dass im Osten defacto nach 1990 in einem Maße deindustrialisiert wurde, wie es beispiellos in der Geschichte, zumindest der deutschen. Allerdings wurden mit der weitestgehenden Vernichtung der DDR-Industrie auch die entsprechenden sozialen Strukturen vernichtet, eine Notwendigkeit um die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse, welche eigentlich die alten waren, erfolgreich installieren zu können. Trotzdem tickt der Osten heute noch anders als der Westen, auch wenn die politischen Verhältnisse längst angeglichen. 

Donnerstag, 6. Mai 2021

Kurzer Dialog mit anschließenden Monolog.

Es gibt asoziale Medien und in diesen gibt es oft Gruppen, manche Gruppen bestehen aus wenig Teilnehmern, wobei nicht gesagt ist, dass auch alle in gleicher Form teilnehmen. Manche agieren und schreiben etwas, manche reagieren und schreiben etwas, manche teilen etwas und manche lesen mit und so ist es vorgekommen, dass in einer kleinen Gruppe ein Bild geteilt wurde, welches ein Bild mit Zitat zeigt und zum weiterteilen aufruft. Das Bild zeigt eine Bundestagsabgeordnete der Grünen, daneben folgendes Zitat von ihr: “30 Prozent der Kinder und Jugendlichen heute haben bereits einen Migrationshintergrund. Und dabei habe ich die Ossis noch nicht mitgerechnet.”

Dieses Bild ist nicht ohne Reaktion geblieben und so schrieb eine Teilnehmerin unter ihrer Arbeitsstelle:

Montag, 5. April 2021

Dimitroffstraße durfte nicht mehr sein ..., und eine Frage zur Wohnkultur?

Bildschirmfoto 2021-04-05 17:22Uhr

Auf der Facebook-Seite eines Propagandainstitutes findet sich ein Beitrag, welcher ein Haus in nicht gerade vorteilhaften Zustand zeigt, davor ein Schild auf welchem „Wohnkultur“ zu lesen ist und um diese soll es wohl auch gehen, Wohnkultur in der DDR. Da wie üblich auf solchen Seiten die Betrachtung reichlich einseitig und undifferenziert, habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:

Dimitroffstraße durfte nicht mehr sein und so nahm man den Namen einer Stadt aus der Vergangenheit, mit Danzig zogen zumindest in den Osten wieder die Revanchisten ein.

Die Wohnkultur im Osten war sicher eine andere als im Westen, zum Teil in jedem Fall, denn in der DDR gab es die Wohnkultur der Obdachlosen zum Beispiel nicht und es war bestreben, das Wohnungsproblem als soziales Problem zu lösen, so das jeder eine Wohnung bekommen konnte, wer eine wollte. Über die Mieten in der DDR wäre auch zu reden, im Gegensatz zur BRD, wo im Schnitt in den 1980iger Jahren schon 30% des Familieneinkommens für die Miete drauf gingen, waren es in der DDR ca. 3%.

Donnerstag, 12. November 2020

Skandale, Skandale, Skandale, es gab …, es gibt sie?

Unten ein etwas älterer Text, es ist um die DDR gegangen, was ihr vorgeworfen und was wirklich gewesen. Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken, ist ein Ruf, welcher politisch und medial oft erklingt, oder anders ausgedrückt, man sieht den Splitter (selbst wenn er herbeigeredet werden muss) im Auge des anderen, den Balken im eigenen Auge sieht man nicht. Und so wurde zwar vorgeworfen, die eigenen Skandale werden gern unter den Teppich gekehrt.

Nur ist Geschichte wichtig, Erfahrungen und Erkenntnisse sollten nicht negiert werden, insbesondere da heute beschleunigt an einem Impfstoff gearbeitet wird. Ein Virus soll bekämpft werden, welches in der Erkältungssaison mit erheblichen Aufwand gehäuft nachgewiesen und medial propagiert wird. Das in diesem Zusammenhang kein Unterschied zwischen Infizierten, also Trägern dieses Virus und Erkrankten gemacht wird, ist durchaus bezeichnend, wichtig ist das eine Atmosphäre der Angst geschaffen und aufrechterhalten und aus diesem Grund werden die verschiedensten Maßnahmen verhängt.

Es wird beschleunigt ein Impfstoff entwickelt und jüngste Verlautbarungen gehen davon aus, dass dieser Ende diesen Jahres, oder bis Mitte nächsten Jahres zur Verfügung steht. Die Zeitungen berichten und es werden Pläne ersonnen, wer zuerst geimpft werden soll und kann.

Freitag, 28. August 2020

Ein abtrünniger Ministerpräsident!?

Bildschirmfoto: 2020-08-27 22:58 Uhr

Es wurde beraten und beschlossen, nur einer schert aus, der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, die MZ berichtet und teilt den Beitrag auf ihrer Facebook-Seite und dort wird der Vorgang reichlich diskutiert. Viele Stimmen werden laut, die Vorgehensweise in Frage gestellt und manch Zeitgenosse stimmt in den Ruf nach Sanktionen gegen das eigene Volk ein. Aber es gibt auch Stimmen, welche diese Entscheidung begrüßen und zu denen gehöre auch ich und habe so folgenden Kommentar zum Beitrag auf Facebook hinterlassen:

Freitag, 14. August 2020

Ein registrierter Impfstoff, lang ersehnt und nun?

Ein Impfstoff wurde registriert, nun wird von hiesiger Politik und Medienlandschaft kritisiert und gemäkelt, in Frage gestellt und gemeckert, kommt doch der Impfstoff nicht daher, woher er her kommen sollte, von westlichen Instituten und Pharmakonzernen. Und so ist es relativ unwahrscheinlich einen objektiven Bericht über dieses Ereignis in den hiesigen Medien zu finden. Eher wird aus einer Registrierung eine Zulassung gemacht, was nicht unbedingt das selbe ist und damit unterstellt, dass der Impfstoff schon zugelassen wäre, ohne die letzte Testphase zu durchlaufen.

Wie auch, würde eine positive Positionierung mit der beständigen Betonung der Notwendigkeit das Volk zu impfen zusammengebracht, wäre der Schluss naheliegend, den russischen Impfstoff zu erwerben, was für die ansonsten gern geförderten Pharmakonzerne im Westen nicht wünschenswert. Also egal wie gut der russische Impfstoff auch sein möge, er entspricht nicht den westlichen Vorstellungen von einem Impfstoff gegen das Pandemie begründende Virus, da westliche Pharmakonzerne in ihrem Gewinnstreben bei Einsatz des russischen Impfstoff beschnitten werden.

Donnerstag, 13. August 2020

Sie hat mich nicht verstanden, obwohl ich normal gesprochen!

Heute (11.08.2020) war ich in einem Objekt, wo nicht nur Maske zu tragen ist, sondern auch eine Registrierung notwendig. Als ich eingetreten, nahm ich einen entsprechenden Fragebogen und unterschrieb diesen. Da ich die Fragen schon kannte, machte ich entsprechende Kreuze und gab den Zettel ab. Lesebrille und Maske vertragen sich bei mir nicht, schon einmal ist die Brille runtergerutscht und auf dem Steinboden gelandet, sie hatte keinen Schaden genommen, aber da es meine einzige Brille ist, wollte ich dergleichen nicht wieder riskieren. Ich gab den Zettel so ab und die Dame war nett, nahm den Zettel, einen Stift und bemerkte, dass wir den Zettel ja gemeinsam ausfüllen können. Auf ihre Frage hin, sagte ich meinen Namen, Straße, Ort und Telefonnummer. Leider hatte sie es nicht verstanden, obwohl ich normal gesprochen. Nach dem sie mich darauf angesprochen, wiederholte ich alles etwas lauter, so dass sie es verstehen musste. Daraufhin bemerkte Sie, dass ich doch nicht schreien müsse, was ich allerdings auch nicht getan, nur lauter gesprochen.

Es ist nicht so einfach, verständlich zu sprechen, wenn Mensch verpflichtet wird, einen Schalldämpfer vor dem Mund zu tragen. So könnte eine Folge der Maskenpflicht sein, dass die Menschen sich daran gewöhnen lauter als im allgemeinen Notwendig zu sprechen. Glücklicherweise muss eine Maske ja nicht immer und überall getragen werden, sondern nur in ganz „gefährlichen“ Situationen. 

Sonntag, 9. August 2020

Das heilige Parnickel wird …

Es muss geläutet werden, die Panikglocke und desto mehr Menschen dazu neigen ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen und Zusammenhänge hinterfrage, Zusammenhänge erkennen und kritische Fragen stellen, desto lauter muss diese Glocke geläutet werden, damit die Menschen nicht weiter vom Glauben abfallen. 

Nun ist Urlaubssaison und viele Menschen entscheiden sich für einen Urlaub im eigenen Land, die Mitteldeutsche Zeitung wirbt zum Teil ganzseitig für einen Urlaub auf dem Balkon. Schlecht ist allerdings der dran, welcher keinen Balkon hat. Soll ja auch Menschen geben, welche sich keinen Urlaub leisten können. Allerdings gibt es auch Menschen, welche sich nicht für die gepredigten Möglichkeiten entscheiden, sondern Urlaub im Ausland machen. Diese Menschen sind besonders gefährlich, können sie doch ein viel bemühtes Virus wieder mit ins Land bringen.

Dienstag, 4. August 2020

Proteste am 01.08.2020 in Berlin

Einen Text habe ich erhalten, es geht um die Demonstration am 1.8. in Berlin, je nachdem aus welcher Richtung die Berichterstattung, wurde von 20 Tausend bis 1,3 Millionen Teilnehmern berichtet. Da ich selbst nicht dagewesen, aber einiges gelesen, wird die Zahl der Teilnehmer sicher irgendwo dazwischen zu finden sein. Die Berichterstattung ist kontrovers und vor allem von der sogenannten öffentlichen Seite, also von den Hauptstrommedien, wird in der Regel verurteilt und verunglimpft. Dazu wird zu einfachen Schemen gegriffen und dem heute in unserer Gesellschaft weit verbreiteten Irrationalismus Wasser auf die Mühlen gegeben. Das dieses allerdings keine Einseitige Angelegenheit ist, kann folgendem sehr interessanten Beitrag von Klaus Linder entnommen werden:

"Sowohl "Demonstranten" als auch "Gegendemonstranten" am 1.8. in Berlin bestätigen, dass der bürgerliche Irrationalismus nicht "freischwebend" bleiben kann, sondern zur Form der Religion drängt - mit allen Merkmalen des Fanatismus, des Messianismus, der gnadenlosen Denunziation der Ungläubigen."

Georg Lukács saß dem Nietzsche auf, dessen antichristliche Verlautbarungen er für bare Münze nahm, indem er meinte, die Nazi-Propaganda als einen "a-religiösen Irrationalismus" analysieren zu können. Da irrte er gewaltig, er irrte sogar über die tatsächliche Rolle der Kirchen im „Dritten Reich“.
Am 1. 8. standen sich zwei Lager gegenüber, die man nur als Einheit eines Spaltungsprozesses innerhalb der in die Krise stürzenden kleinbürgerlichen Schichten verstehen kann. Die Frage, ob man noch eine der "Bewegungen" gegen die andere unterstützen solle, ist hier falsch.
Beide Abteilungen bringen nur eins zum Ausdruck: die Negation einer wissenschaftlichen Weltanschauung; über diesem Vakuum saugen sie sich gegenseitig an wie Magdeburger Halbkugeln.

Dienstag, 28. Juli 2020

Die Landesregierung hat beraten ...

Bildschirmfoto 2020-07-28 18:15Uhr
Die Landesregierung hat beraten und die Menschen können warten, oder weitermachen wie es ihnen bisher gestattet. Die MZ berichtet und ich habe als Kommentar auf Facebook wie folgt gedichtet:

„„Noch einen Shutdown möchte ich unserem Land nicht zumuten wollen“, so Haseloff.“, und was für eine Formulierung, aber was wundert, einst hatte er ja verkündet, die MZ darüber berichtet, dass er in der DDR mit seiner Familie unter Hartz IV. Bedingungen gelebt. Allerdings kommt wollen von Wille und der ist bekanntlich des Menschen Himmelreich, also eine Sache des Glaubens?
Aber es war schon schrecklich genug, jeder neu Infizierte in einer Region musste medial propagiert und zelebriert werden, ansonsten hätten die Menschen wahrscheinlich nicht einmal mitbekommen, dass es eine Pandemie gibt.
Nach dem die Bundesregierung das Virus endlich als gefährlich eingestuft hatte, begannen die Menschen wie die Fliegen zu sterben, dabei war es eigentlich noch nicht die Zeit der Fliegen. Erleichterung und Entspannung brachte die Maskenpflicht, nach dem man sich dazu durchgerungen hatte, das Menschen zeigen müssen, dass sie gesund sind, in dem sie eine Maske tragen, den Kranken wurde dieses mittels Quarantäne im öffentlichem Raum berechtigter Weise verwehrt.

Freitag, 24. Juli 2020

Der Mann ist zugegebenermaßen ein Täter und dafür gehört er verurteilt!


Die Medien berichten, sentimentalisieren und dichten, besser sie Wichten und erzählen Geschichten, es wird orakelt und geurteilt, verurteilt erst wenn geschichtet die Geschichte, im Lichte und zu Tage gefördert, was eigentlich nicht zu übersehen ist wird interpretiert. Sachsen-Anhalt hat seit Ende letzten Jahres seinen Terroristen und einen Prozess welcher für Schlagzeilen sorgt und Seiten füllt. Auf Facebook geteilt, wird das Thema behandelt, wie immer es sich wandelt, es wird verkündet was zu hören und beklagt was zu leise, auf irgendeiner Weise, verkündet von einem Täter, welchem ansonsten nicht zugehört. Die Ursachen seines Tun werden verortet, Schuld ist er selbst, sein geistiger Zustand, seine Orientierung, seine Beschäftigung, seine …, was auch immer so alles in der Herde des Individualismus möglich zu sein scheint. Gesellschaftliche Ursachen, der Umgang mit Geschichte, mediale Manipulation wie sie heute allgegenwärtig, Konventionen von der Politik erdacht, Werte welche gepredigt, selbst wenn damit menschliches Hirn geschädigt, oft ohne Bestand und marginale Probleme aufgebauscht, Gefahren impliziert und dann wird sich gewundert, wie Mensch reagiert, oder reagieren kann. Die persönliche Verantwortung ist das eine, gesellschaftliche Ursachen etwas anderes.
Einen Kommentar habe ich geschrieben, zu einem Verweis, auf einen Artikel welcher so einfach nicht zu lesen ist, es sei denn, man verfügt über die Druckausgabe der Zeitung.
Kommentar auf Facebook:

Dienstag, 9. Juni 2020

Herausgeberlesung - Peter Hacks - Marxistische Hinsichten, Politische Schriften 1955 – 2003


Foto Buchdeckel
Freitag, 21.08.2020, 19:00 Uhr – Herausgeberlesung und Diskussion mit Heinz Hamm

Marxistische Hinsichten von Peter Hacks, Politische Schriften 1955 – 2003

Lesung im Saal Kulturzentrum Reichenstraße, Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg

„Warum schafften sich die sozialistischen Staaten ab? Was könnte, müßte man besser machen für dauerhaften gesellschaftlichen Fortschritt? Zu diesen Fragen konzipierte Peter Hacks sein letztes Großprojekt „Marxistische Hinsichten“, Resultat lebenslanger Beschäftigung mit politischen Gegenständen. Der vorliegende Band versammelt erstmals die gesamte Bandbreite der politischen Publizistik inklusive des bisher unerschlossenen Nachlasses – ein Fundus für die Hacks-Forschung und Diskussionsgrundlage weit darüber hinaus. Peter Hacks (1928-2003), promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Autor von Dramen, Essays, Gedichten und Kinderbüchern. Ausgezeichnet mit zahlreichen Literaturpreisen. 1972 wurde Hacks in die Akademie der Künste gewählt, aus der er 1991 austrat (Klappentext) .