Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Samstag, 28. Februar 2026

Das Kloster Himmelpforte - Verschwunden, aber nicht vergessen. - Eine Buchvorstellung.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühling 2026.

Freitag, 27.03.2026, 19:00Uhr – Buchvorstellung -

Das Kloster Himmelpforte - Verschwunden, aber nicht vergessen.

Mit dem Autor - Eberhard Schröder

Ort: Pölkenhof, Pölkenstraße 38, 06484 Quedlinburg

Zwischen Wernigerode und Darlingerode lag das 1253 gestiftete Augustiner-Eremitenkloster etwas abseits im Wald. Dennoch hatte es für die Entwicklung am Nordharz und darüber hinaus besondere Bedeutung. Das zeigt sich auch in der bereits 1296 erfolgten Gründung und Besetzung des Tochterklosters in der Quedlinburger Neustadt. Nach erfolgreicher Entwicklung folgten Phasen des Niedergangs und von Reformversuchen. Im Bauernkrieg war auch dieses Kloster Ziel von Plünderungen und Zerstörungen. Für Himmelpforte spielte in dieser Zeit Graf Botho II. zu Stolberg eine entscheidende Rolle, ebenso wie seine Tochter Anna als Äbtissin des Reichsstiftes in Quedlinburg für die dortigen Klöster.

Freitag, 27. Februar 2026

Thema: 80 Jahre Gründung der SED – 70 Jahre Verbot der KPD in der BRD

Auf eine Veranstaltung wird hier aufmerksam gemacht, ist zwar in Erfurt, aber das Thema durchaus interessant und aus diesem Grund ein, zwei Sätze dazu:

Es ist ein interessantes Thema und nicht nur im Zusammenhang mit der DDR ist es wichtig die Geschichte im marxistischen Sinn aufzuarbeiten. Dazu gehört auch die führende Rolle der Partei, Anspruch und Wirklichkeit, vor allem ihre Rolle von der Gründung bis zum Niedergang der DDR, mit der darauf folgenden territorialen Besetzung ihres ehemaligen Staatsgebietes und dessen Deindustrialisierung. Wie war es möglich, dass die in der Verfassung festgehaltene führende Rolle verloren gehen konnte?

Sonntag, 22. Februar 2026

Ostermarsch 2026 – Stendal – Moto: NEIN! Zu Krieg, Wehrpflicht und Aufrüstung

Auch in diesem Jahr finden Ostermärsche statt und als Freidenker beteiligen wir uns an den verschiedenen Orten, so auch wieder im Norden Sachen-Anhalts, dieses Jahr in Stendal.

Ostermontag, 06. April, 2026 ist der Treffpunkt der Marktplatz in Stendal und um 11:55 Uhr ist Abmarsch zum Friedesmarkt auf dem Sperlingsplatz. Da Motto in diesem Jahr: „NEIN! Zu Krieg, Aufrüstung und Wehrpflicht.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich im Internet auf der Seite zur Veranstaltung: https://offene-heide.de/alle_friedenswege/ostermarsch-2026/

Näheres zur Fahrradtour zum Ostermarsch findet sich auf der Seite: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/190145-radtour-zum-ostermarsch

Des weiteren wurde folgender Text mit der Information übermittelt:

NEIN! Zu Krieg, Wehrpflicht und Aufrüstung

Dienstag, 17. Februar 2026

Übernommen: "Nein, nein, Vögel darf man füttern, Jacques Baud nicht."

Ereignisse überschlagen sich, oder auch nicht, in jedem Fall verschärfen sich Auseinandersetzungen in der aktuellen Politik und da die EU-Bürokratie anscheinend nicht mehr weiter weiß, werden Sanktionen gegen Kritiker verhängt. Das dieses nicht dem ansonsten gern bemühten Rechtsweg folgt, es keine Anhörungen, Prozesse und ähnliches gibt, sondern gleich zur Strafe übergegangen, ist auch ein Zeichen dafür, wie richtig die sanktionierten Kritiker mit ihren Einschätzungen liegen müssen.

Folgender kurzer Text, welchen die Überschrift entnommen, landete mit beschriebener Aufforderung im E-Mailpostfach und ist aus den verschiedensten Gründen zu unterstützen, allein schon weil mit diesen existenzbedrohenden Sanktionen weitere Kritik an der aktuellen EU-europäischen Politik unterdrückt werden soll. Das sich in diesem Zusammenhang historische Parallelen, gerade auch aus der deutschen Geschichte, aufdrängen, versteht sich von selbst, wohin es geführt hat, dürfte allgemein bekannt sein.

Nein, nein Vögel darf man füttern, Jacques Baud nicht.

Ich bitte Euch gegen diese Perversion des Rechtes zu protestieren: https://free-baud.org/

Mittwoch, 14. Januar 2026

Der Wille zur Kontinuität besteht, ...warum?


Der MZ vom 14.01.2026 Seite 1 ist zu entnehmen, das der zurücktretende Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt keine Experimente möchte. Ein entsprechendes Signal zu den Landtagswahlen im September wird gesendet, den „„das Signal ist: Wir wollen hier keine Experimente. Wir wollen Kontinuität“, sagt der 71-Jährige.“

Das ist zumindest ein Standpunkt, allerdings nicht unbedingt ein erstrebenswerter, da es mit der Kontinuität so eine Sache ist. Das er keine Experimente möchte kann ein Signal an die Koalitionspartner sein, er „empfiehlt eine Fortsetzung der schwarz-rot-gelben Koalition über die Landtagswahlen im September hinaus.“ Immerhin braucht er zur Wahl seines Nachfolgers die Stimmen seiner Koalitionspartner und die Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft ohne „Experimente“.

Von der demütigen Unterwürfigkeit bundesdeutscher Politiker, … vom Anfang bis zum Ende? Übernommener Beitrag.

Eine historische Betrachtung ist interessant, gerade wenn es um eine Auseinandersetzung mit einer gelegentliche verklärten Persönlichkeit geht. Nun hat der im Interview befragte Autor mit der gegenständlichen historischen Figur und den Folgen ihrer Politik direkt zu tun gehabt. Ohnehin ist der Umgang mit Politiker in der jüngeren deutschen Geschichte oft sehr selektiv und von verschieden Interessen geprägt, da wird gern verklärt und weniger erklärt. In der Regel handelt es sich um Politiker aus der alten Bundesrepublik, über die Politiker in der DDR wird gern geschwiegen, betrieben diese doch eine andere Politik. Politiker aus den alten Bundesländern hingegen werden gern als Vorbild dargestellt, ohne ihre eigentlichen politischen Taten und deren Folgen zu berücksichtigen. Sie haben ihren Herren gedient und die geschicktesten von ihnen nutzten die verschiedensten Strategien sich veränderten Situationen anzupassen. Das zumindest unterschied sie von vielen heutigen Politikern in diesem Land. Im Interview selbst geht es um den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik, dessen Verklärung, Entwicklung und die Folgen seines politischen tun. Der Text des Interview wurde von hier übernommen:

Auf zwei Beträge von Dr. Werner Rügemer wurde aufmerksam gemacht, es geht um eine historische Betrachtung von Entwicklungen in der Bundesrepublik. Einer dieser Beiträge ist unten nachzulesen, es ist ein Interview mit dem Publizisten, ein weiterer erschien auf den Nachdenkseiten, dort nachzulesen.

Übernommener Beitrag:

Freitag, 2. Januar 2026

Das letzte Jahr im Frieden? Ist vorbei, was wird das Neue bringen?

Es ist noch nicht lange her, im letzten Jahr ist es gewesen, da wurde medial verkündet, dass zum Advent in den Höfen die Besucherzahlen in Quedlinburg hoch, gar neue Rekorde erzielt wurden, an einem Samstag sollen es ca. 36.000 Besucher gewesen sein. Das sind fast doppelt soviel wie die Kernstadt Einwohner hat, an den Sonntagen der ersten drei Adventswochenenden waren es weniger als an den Samstagen und selbst das letzte Adventswochenende ohne Advent in den Höfen lockte reichlich Besucher an. Die Stadt war wären der Zeit des Weihnachtsmarktes und besonders an den ersten drei Adventswochenenden gut besucht und stark befestigt. Wie während der Politik der Pandemie vor Jahren wurde Gefahr mittels Maßnahmen simuliert. Das einzige was noch fehlte waren Drachenzähne in den Straßen. In der Woche wurde der Weihnachtsmarkt streng bewacht und an den Wochenende gab es eine Menge patrouillierender Polizei in der Stadt, die Besucher ließen sich davon nicht schrecken und die Händler machten gute Umsätze.