Nicht nur gelegentlich, eher ist es heute zur Mode geworden. Mit dem aktuellen Zustand nicht zufrieden, entsteht ein Verlangen nach Alternativen, nur nicht so, wie es jetzt ist und so wird gesucht und gefunden, oft in dem was der Mensch kennt und was er unter Umständen aus heutiger Sicht als positiv empfindet. Der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein, doch sperren die meisten Menschen sich mit ihren Vorstellungen im erlebten ein. Oder sie favorisieren einen Zustand welchen sie selbst nicht erlebt, aber für einen guten halten. Alles Ritter, keine Knecht, ging es den Menschen im Mittelalter schlecht?
Egal wie das zustande kommt, es wird gern für eine Alternative gehalten. Doch soll das Leben sich progressiv entwickeln, so sind die Lösungen in den vergangenen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht zu finden, denn nicht umsonst mussten sie verschwinden. Dazu kommt noch, das die Ursachen gegenwärtiger Entwicklungen in der Vergangenheit zu finden sind und das in der Regel gesetzmäßig. Gesetzmäßigkeiten in der gesellschaftlichen Entwicklung werden in der Regel geleugnet und der dialektische und historische Materialismus ist zu einer Randerscheinung geworden.
Und so soll es die gute alte Zeit richten, in dem sie aufs Korn genommen, in der Hoffnung dort wieder hinzukommen und glücklich zu werden, was folgenden Kommentar zum Beitrag motivierte:

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