Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

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Mittwoch, 22. Juli 2026

Nationalhymne der DDR

Auferstanden aus Ruinen                                        

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
Über Deutschland scheint,
Über Deutschland scheint.

Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
Ihren Sohn beweint,
Ihren Sohn beweint.

Dienstag, 4. April 2023

Kunst

Kunst: eine spezifische Art und Weise der Widerspiegelung, der Erkenntnis, Aneignung, Gestaltung und Formung der Wirklichkeit durch den Menschen. Die Kunst ist ihrem Wesen nach ästhetische Form des gesellschaftlichen Bewusstsein. Sie spiegelt nicht spezielle Einzelbereiche und Seiten des gesellschaftlichen Seins wieder (wie zum Beispiel die Gesellschaftswissenschaften mit ihren spezifischen Untersuchungsergebnissen), sondern vermittelt – entsprechend ihren jeweiligen Gattungsgesetzen – vielfältige gesellschaftliche Beziehungen in ihrem Bezug auf den Menschen, auf seine Entwicklung als „Ensemble gesellschaftlicher Verhältnisse“. (Marx, MEW, 3, S. 6) Gegenstand der Kunst ist der Mensch mit seinen mannigfaltigen Lebensinteressen, mit seinen praktischen, intellektuellen, sittlichen und ästhetischen Fähigkeiten und Bedürfnissen, mit seinen vielfältigen Beziehungen zu den Objekten, Situationen, Handlungen in Natur und Gesellschaft, wie sie sich auf Grund seiner schöpferischen Tätigkeit in allen Lebensbereichen innerhalb einer historisch-konkreten Gesellschaftsordnung ergeben. Die Kunst ist wesentlicher Bestandteil der Kultur.

Freitag, 19. August 2022

Offenen Bildungswochenende des Landesverbandes Sachsen-Anhalt … ist Geschichte.

Veranstaltungsbericht zum Offenen Bildungswochenende des Landesverbandes Sachsen-Anhalt im Deutschen Freidenker-Verband vom 12. bis 14.08.2022 in Quedlinburg. *

12.08.2022

Am Freitag lass Jürgen Leskien aus seinen Büchern, darunter auch aus dem Manuskript für einen Roman, welcher die Geschichte zweier Männer, von der Geburt, in unterschiedlichen gesellschaftlichen Verhältnissen, in einem sich entwickelnden gesellschaftlichen System, bis ins hohe Alter in Namibia erzählt. Sie verbringen Ihr Leben miteinander, einer den herrschenden Kreisen entspringend, der andere entstammt einer Hütte, jedoch gemeinsam aufgewachsen, die Wiedersprüche einer ganzen Epoche spiegelnd.

Dem Thema entsprechend lass der Autor allerdings hauptsächlich aus seinem fürs Theater gedachten und als Buch erschienene Stück, „ORLOG* Spätes Spiel um Gerechtigkeit“, in welchen es um deutsche Kolonialgeschichte und dessen Folgen geht.

Weiter berichtet er über seine Erfahrungen, welche er unter den verschiedensten Umständen und Bedingungen, zu den verschiedensten Zeiten in Afrika sammeln konnte und regte damit eine interessante Diskussion an.

Die Veranstaltung war gut besucht und es wurde sehr substanziell und lange diskutiert. Die Teilnehmer kamen aus den verschiedensten Regionen, zum Teil sehr unterschiedlich sozialisiert, was sich in den Diskussionen gut spiegelte. Es war für alle eine sehr interessante und anregende Veranstaltung, insbesondere da von den Veranstaltern viel Wert auf die Pflege einer substanziellen und offensiven Diskussionskultur gelegt wurde.

13.08.2022

Montag, 23. Mai 2022

Locallesung - im Quedlinburger Bücherfrühling - zur Förderung literarischen Schaffens II.

 Autorenlesung zur Förderung literarischen Schaffens in unserer Region.

Im Pölkenhof, Pölkenstraße 38

Freitag, 03.06.2022, 19:00 Uhr

Autoren aus der Region und solche die es werden wollen, lesen Kurzgeschichten, Gedichte, Aphorismen, Novellen, Aufsätze, Essays etc. zu aktuellen politischen Themen.

Nicht jeder Autor in Quedlinburg und Umgebung ist als solcher bekannt, manch eine, manch einer schreibt für sich, oder trägt nur im kleineren Kreis vor, andere wiederum haben Bücher geschrieben und veröffentlicht, wieder andere veröffentlichen hauptsächlich im Internet, auf eigenen oder fremden Seiten. Und so finden sich allgemein bekannte Autoren, Autorinnen und unbekannte Schreiber zusammen, welche Interesse habe gemeinsam ein breiteres Publikum mit ihren Arbeiten bekannt zu machen und sich auszutauschen.

Wer gern schreibt, sein Geschriebenes vorlesen oder -tragen möchte, kann sich gern melden und sich mit seinen eigenen Werken beteiligen.

Freitag, 20. Mai 2022

Lesung Quedlinburger Bücherfrühling zu Gast in der Region

Sonntag, 22.05.2022, ab 14:00 Uhr

Lesung Quedlinburger Bücherfrühling zu Gast in der Region

Großes Schloss Blankenburg, 38889 Blankenburg (Harz), Großes Schloss 1., Theatersaal

Literarisch, theatralischer Zyklus am Nachmittag. Gesellschaft in der Literatur, Literatur in der Gesellschaft, Theater als Spiegel gesellschaftlichen Seins – eine Veranstaltung in zwei Akten!

14:00 Uhr Vortrag über Lessing und die Frühaufklärung, gehalten von Dieter Fratzke vom Lessing-Museum in Kamenz.

16:00 Uhr „Die Neuberin“ ein Bühnenportrait der großen Theaterfrau des Ensembles Theatrum Hohenerxleben.

„Die Neuberin

Judith Kruder und Elisabeth Haug, Ensemble Theatrum, beleuchten in einem Theaterstück aus eigener Feder das Leben der Friderica Carolina Neuberin.

Geboren 1697 lebte sie in einer Zeit, in der im deutschen Sprachraum fast ausschließlich Stegreiftheater gespielt wurde. Sie entwickelte sich zur bedeutendsten Wegbereiterin der deutschen Theaterkultur, wurde geistige Ahnfrau von Lessing, Goethe, Schiller und vieler anderer bekannter BühnendichterInnen. Als Schauspielerin, Theaterleiterin und -dichterin brachte sie mit ihrem Gestaltungswillen künstlerisches Niveau und einen ethischen Bildungsansatz in die Theaterarbeit und verhalf dem Schauspielerberuf zu Ansehen in der bürgerlichen Gesellschaft.

Ein feinsinniges Bühnenportrait über persönliche und berufliche Tiefen und Höhen der Friderica Carolina Neuberin, dargestellt mit Tiefgang und Ernsthaftigkeit, aber auch mit Leichtigkeit und Humor; die junge Pianistin Lucia Keller umrahmt die Aufführung mit Werken Johann Sebastian Bach, der zur selben Zeit wie die Neuberin in Leipzig wirkte.“*

*Quelle: http://schloss-hohenerxleben.de/ensemble-theatrum/

Eintritt frei - veranstaltet von: Frederike-Caroline-Neuber-Stiftung, Erik-Neutsch-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Club Harz, Verein Rettung Schloss Blankenburg & Interessengemeinschaft Lyrik Quedlinburg

Mittwoch, 20. April 2022

Vorstellung des Buches zum Erik-Neutsch-Literaturwettbewerb 2020/2021

 

Locallesung - im Quedlinburger Bücherfrühling II.

Im Pölkenhof, Pölkenstraße 38

Freitag, 22. April 2022, 19:00 Uhr

 

Der Erik-Neutsch-Literaturwettbewerb 2020/21 ist Geschichte, die Preise vergeben und nun ist ein Buch mit durch die Jury prämierten und für die Publikation ausgewählten Beiträgen erschienen.

„WENDEpunkte“ in heutigen gesellschaftlichen Prozessen und Umbrüche, wie sie junge Menschen erleben und betreffen, wie sie sie sehen, bewerten und mitunter beeinflussen – das war der inhaltliche Rahmen für die einzusendenden Texte.

Insgesamt wurden von 84 Autorinnen und Autoren Prosabeiträge und von 20 Autorinnen und Autoren Lyrikbeiträge eingereicht. 

„In diesem Band sind auch Beiträge gesammelt, deren Auszeichnung nicht in einem der vergebenen Preise besteht und die dennoch herausragend sind.  In ihnen geht es um sehr unterschiedliche Themen, die verschieden literarisch bearbeitet wurden. Immer aber gewähren sie einen Blick in die Lebenswelt junger Menschen in aller Differenziertheit ihrer Herkunft und bisherigen Lebenserfahrungen.“

Donnerstag, 31. März 2022

Locallesung - im Quedlinburger Bücherfrühling

Freitag, 08.04.2022, 19.00 Uhr - Autorenlesung zur Förderung literarischen Schaffens in unserer Region

Locallesung

Pölkenhof, Pölkenstraße 38, 06484 Quedlinburg

Autoren aus der Region und solche die es werden wollen, lesen Kurzgeschichten, Gedichte, Aphorismen, Novelle, Aufsätze, Essays etc. Nicht jeder Autor in Quedlinburg und Umgebung ist solcher bekannt, manch eine, manch einer schreibt für sich, oder trägt nur im kleineren Kreis vor, andere wiederum haben Bücher geschrieben und veröffentlicht, wieder andere veröffentlichen hauptsächlich im Internet, auf eigenen oder fremden Seiten. Und so finden sich allgemein bekannte Autoren und unbekannte Schreiber zusammen, welche Interesse haben, gemeinsam ein breiteres Publikum mit ihren Arbeiten bekannt zu machen.

Wer gern schreibt, sein Geschriebenes vorlesen oder -tragen möchte, kann sich gern melden und sich mit seinen eigenen Werken beteiligen.

Veranstalter: Soziokulturelles Zentrum Oz e.V. Quedlinburg, mit Unterstützung der Interessengemeinschaft Lyrik Quedlinburg

Information und Anmeldung über Thomas Loch, Tel: 0171-1996214

Eintritt: frei, um eine Spende zur Förderung eines Literaturprojektes in Quedlinburg wird gebeten.

Montag, 17. August 2020

Lila schützt vor Schwangerschaft, … aber nicht im Nahverkehr!

Bildschirmfoto 2020-08-16 20:27Uhr
Bildschirmfoto 2020-08-16 20:27

Strafe muss sein, der Ruf nach Sanktionen zur Disziplinierung

Nun ja, Strafen müssen her, Maßnahmen muss Nachdruck verliehen werden, wenn die Menschen eine Notwendigkeit für diese nicht erkennen können. Mit wollen hat das nichts zu tun, den in der Regel sind die Menschen vernünftig und gehen entsprechend mit Gefahren um, jedenfalls die älteren Generationen, die haben so etwas zumindest im Osten des Landes noch gelernt, im Westen wurde immer schon mehr auf Panik und Massenmanipulation gesetzt. Die Wirkung ist heute gut zu erkennen, in den neuen Bundesländern reagieren die Menschen zum Teil anders als in den alten Bundesländern, sie sind in der Regel vernünftiger und das gern bemühte Virus zeigt dort weniger Wirkung.

Trotzdem ist es gefährlich und damit die Menschen die Gefahr wahrnehmen, wurde diese nicht nur zur Glaubenssache erklärt, sondern ihr soll Nachdruck mittels Sanktionen verschafft werden.

Sonntag, 9. August 2020

Das heilige Parnickel wird …

Es muss geläutet werden, die Panikglocke und desto mehr Menschen dazu neigen ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen und Zusammenhänge hinterfrage, Zusammenhänge erkennen und kritische Fragen stellen, desto lauter muss diese Glocke geläutet werden, damit die Menschen nicht weiter vom Glauben abfallen. 

Nun ist Urlaubssaison und viele Menschen entscheiden sich für einen Urlaub im eigenen Land, die Mitteldeutsche Zeitung wirbt zum Teil ganzseitig für einen Urlaub auf dem Balkon. Schlecht ist allerdings der dran, welcher keinen Balkon hat. Soll ja auch Menschen geben, welche sich keinen Urlaub leisten können. Allerdings gibt es auch Menschen, welche sich nicht für die gepredigten Möglichkeiten entscheiden, sondern Urlaub im Ausland machen. Diese Menschen sind besonders gefährlich, können sie doch ein viel bemühtes Virus wieder mit ins Land bringen.

Donnerstag, 2. Juli 2020

Bilderstürmerei, ein oft praktiziertes Mittel politischer Willensbekundung?


Einen Beitrag hatte ich gelesen, in der Zeitung, Druckausgabe, allerdings fand ich einen Verweis auf diesen Beitrag auch auf der Facebook-Seite der entsprechenden Zeitung und so machte ich mir folgende Gedanken für einen Kommentar, als Kommentar sind diese Gedanken allerdings von mir stark gekürzt worden. Es geht um Bilderstürmerei, eine gegenwärtig übliche Praxis politischer Auseinandersetzung, besonders im Zusammenhang mit a-historischer Betrachtungsweise und emotionaler Motivation.
Es ist schon interessant, aber nicht neu und leider alles andere als außergewöhnlich, Bilderstürmerei ist ein oft praktiziertes Mittel um politischen Willen auszudrücken. Da sind Wahlplakate nicht die einzigen Gegenstände, an welchen sich vergangen wird, in diesem Fall vielleicht auf Grund mangelnder Möglichkeit sich mit den Kandidaten direkt auseinanderzusetzen. Oder auch auf Grund der Erfahrung, dass eine solche Auseinandersetzung nicht viel bewirkt und/oder Mensch wie jüngst häufig zu beobachten politischer Willkür ausgesetzt ist. Leider leben wir in einer Gesellschaft in welcher Bildung schwindet und mit der Bildung schwindet meistens auch die Demokratie und demokratische Gepflogenheiten, sowie Rituale verlieren an Bedeutung. Und so ist Bilderstürmerei nicht ungewöhnlich, meist verbunden mit einer a-historischen Betrachtungsweise. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nicht nur an von herrschender Politik motivierten “Orgien” von Straßenumbenennungen in jüngerer Vergangenheit diesen Landes, dem Schleifen von Denkmalen, der Zerstörung von Erinnerungsstätten usw. usf., also staatlich geförderter Bilderstürmerei. Vom Staat selbst wurde Bilderstürmerei in der Vergangenheit als politisches Mittel propagiert und praktiziert, sich nun darüber zu wundern, dass dieses Verhalten als Mittel der politischen Auseinandersetzung Nachahmung erfährt, ist eigentlich nur Heuchelei, oder sind sich Politiker in diesem Land der Folgen ihrer Taten nicht bewusst?

Dienstag, 16. Juni 2020

Gedanke eines „Tagelöhners“ zum Tag.


Heute wird oft gemeint, dass es keine Tagelöhner hierzulande mehr gebe, aber das ist ein Irrtum, meistens werden diese als Selbstständige bezeichnet, sind allerdings gezwungen ihre Arbeitskraft je nach Nachfrage Stunden- oder auch Tageweise zu verkaufen. Die gegenwärtige Situation ist für viele von ihnen mit verheerenden, existenziellen Folgen verbunden. Zu ihnen gehören verschiedene Dienstleister, Handwerker, aber auch künstlerisch, kulturell tätige Menschen.
 
Gestern wurde ich auf einen interessanten Text aufmerksam, er regt zum Nachdenken an und es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Heute musste ich anderen Ortes etwas warten und vertrieb mir die Zeit in dem ich folgendes Memo in mein Telefon tippte:

Montag, 15. Juni 2020

Eine Sache des Glaubens und der Juristerei, nicht des Humanismus …


In der Mitteldeutschen Zeitung findet sich am 11.06. ein mit “Kündigung wegen des Jobs?” überschriebener Beitrag, dabei geht es nicht um die Kündigung eines Jobs, sondern um die Kündigung eines Vertrages zur Kinderbetreuung. Im Thema steckt eine interessante Problematik, gekündigt wurde der Vertrag weil die Mutter des Kindes in einer Einrichtung arbeitet, wo es auf Grund der Unterbringung von Menschen auf engem Raum und intensiver Testung, gehäuft Infizierungen mit einem gegenwärtig populären Virus festgestellt wurden. Wie verhält es sich in ähnlichen Fällen, können nur solche und ähnliche Verträge gekündigt werden, weil Menschen durch ihre Tätigkeit Gefahr laufen infiziert zu werden? Die ansonsten ausgemachten und gern gelobten “Helden” im Kampf gegen das Virus nun Opfer wirtschaftlicher Interessen? Oder verhält es sich etwas anders, hatte die Mutter gegenüber der Einrichtung vielleicht versäumt Vorschriften zu beachten und wurde aus diesem Grund mit zukünftiger Nichtbetreuung ihres Kindes bestraft? Wer kann das schon sagen, die MZ berichtet und ist nicht verpflichtet, was gelegentlich das eine und andere offen lässt.
Wenn letzteres allerdings der Fall, wäre die Frage angebracht warum dem so sein könnte? Und da könnte Angst ins Spiel kommen, Angst welche in letzter Zeit reichlich verbreitet wird und das hoch offiziell. Wie soll Mensch reagieren, wenn in jedem Fall mit Sanktionen zu rechnen ist?

Dienstag, 9. Juni 2020

Herausgeberlesung - Peter Hacks - Marxistische Hinsichten, Politische Schriften 1955 – 2003


Foto Buchdeckel
Freitag, 21.08.2020, 19:00 Uhr – Herausgeberlesung und Diskussion mit Heinz Hamm

Marxistische Hinsichten von Peter Hacks, Politische Schriften 1955 – 2003

Lesung im Saal Kulturzentrum Reichenstraße, Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg

„Warum schafften sich die sozialistischen Staaten ab? Was könnte, müßte man besser machen für dauerhaften gesellschaftlichen Fortschritt? Zu diesen Fragen konzipierte Peter Hacks sein letztes Großprojekt „Marxistische Hinsichten“, Resultat lebenslanger Beschäftigung mit politischen Gegenständen. Der vorliegende Band versammelt erstmals die gesamte Bandbreite der politischen Publizistik inklusive des bisher unerschlossenen Nachlasses – ein Fundus für die Hacks-Forschung und Diskussionsgrundlage weit darüber hinaus. Peter Hacks (1928-2003), promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Autor von Dramen, Essays, Gedichten und Kinderbüchern. Ausgezeichnet mit zahlreichen Literaturpreisen. 1972 wurde Hacks in die Akademie der Künste gewählt, aus der er 1991 austrat (Klappentext) .

Donnerstag, 16. April 2020

Zwei Kommentare:* (Gegenständlicher Beitrag ist vom 26.03.2020)


Nicht gesucht, aber gefunden, vor Tagen schon, Beiträge, geschrieben, verlinkt, kommentiert. Es geht um viel, aber um was geht es eigentlich in der gegenwärtigen Krise? Da gibt es die verschiedensten Ansichten, unterschiedlich motiviert, unterschiedlich sozialisiert, unterschiedlich historisiert. Die Welt ist ein Komplex von Prozessen, dass haben viele Menschen heute vergessen und sehen nur fertige Dinge, einfache Erklärungen werden gesucht, gelegentlich zu einfache gefunden und dann unumwunden gekämpft mit den Argumenten und Methoden, welche nicht zu loben, heute aber gepriesen, weil anderen Orts funktioniert, so historisch unkorrekt manchen Geist im Widerstand erweckt. So steckt der Widerspruch oft in der Frage, welche nach Antwort strebt, es ist der Zweifel in Bewegung, der nach Erkenntnis strebt, so gestellt in Frage, oder auch nur hinterfragt, es ist die allgemeine Klage, gegen welche Kritik sich wagt, zumindest mit der Frage, wem nutzt es, oder in wessen Interessen, cui bono?
Zwei Kommentare:* (Gegenständlicher Beitrag ist vom 26.03.2020)
- Wir brauchen mehr Staat, eine nette Forderung, wenn nicht berücksichtigt wird, was der Staat eigentlich ist und davon ausgegangen, dass der Staat etwas unabhängiges, über den Dingen und Menschen stehend, eine neutral agierende Einrichtung ist. Wenn aus bürgerlichen Kreisen der Ruf nach weniger Staat zu vernehmen ist, ist es nur das Echo des Rufes nach mehr Staat, denn nur der Staat ist in der Lage staatliches zu privatisieren und nur der Staat ist dazu in der Lage viel privatisiertes zu finanzieren, nur der Staat ist in der Lage den gesellschaftlichen Reichtum um-zu-verteilen und der Staat sichert vor der Umverteilung schon die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Heute den Ruf nach mehr Staat zu erheben, weil der Staat könne die Konzerne zwingen, was er auch kann, aber letztlich nur um die Konzerne zu retten, selbst wenn der eine oder andere zu diesem Zwecke geopfert werden muss.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Was ist Geschichte, wie immer man sie dichte und Zeitzeugen sie beugen?


Bildschirmfoto 2019-12-05 14:00 Uhr
Alles was es an schlechten in der BRD heute gibt, oder was an verwerflichen aus der Vergangenheit aufgedeckt wird, die Gemüter erregt, muss es auch in der DDR gegeben haben. Jüngstes Thema wieder einmal der Antisemitismus, durch jüngste Ereignisse motiviert, in den verschiedensten Veranstaltungen zelebriert, wird nach dem Antisemitismus in der DDR gesucht und so mancher Zeitzeuge wird auch fündig und verkündet. So jüngst G. Gysi, wie die FAZ zu berichten weis und auf Facebook vom Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt verlinkt. Zum verlinkten Beitrag habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Die Weisheiten eines G. Gysi, nun ja, er verdient eben auch sein Geld damit, dass er sich den vorgegebenen Staatsdocktrien anpasst und diese wen nötigt entsprechend interpretiert und verteidigt, so von eigentlichen Problemen und/oder deren Ursachen ablenkt.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Quedlinburger Befindlichkeiten, oder Besonderheiten, wie auch immer, geht es noch schlimmer?


Quedlinburger Trivialitäten


Bildschirmfoto 2019-12-04 21:04 Uhr
Sicher, schlimmer geht es immer, aber am Markt tobte mal wieder …, was tobte da eigentlich, … ach ja, es tobte sich der Quedlinburger Kleingeist aus und zeugt so von der Größe der Stadt!
Zwei Informationen streiten sich, … eigentlich nicht, Informationen können sich nicht streiten, selbst wenn sie gegensätzlich sind, zum streiten braucht es den Menschen und wie so etwas gehen kann, ist auf zwei kurzen Videos im asozialem Netz zu sehen, welche oft geteilt, an den verschiedensten Stellen diskutiert und viel Kopfschütteln auslösten. Eine Stadträtin hat diese kurzen Videos veröffentlicht und damit für reichlich Diskussion gesorgt. Das dabei zwei verschiedene Themen mit einander verknüpft werden, sei hier nur nebenbei bemerkt, hauptsächlich ist es wohl um ein Schild gegangen, welches vermeidlicherweise etwas weit auf dem Marktplatz stand und nun entfernt werden sollte. Jedenfalls vermitteln die Videos einen solchen Eindruck. Dem Verantwortlichen für das Schild hat es nicht gefallen und nicht nur Verbal kämpft er gegen die Wegnahme. Um das Schild gibt es ein regelrechtes Gerangel, welches verbal begleitet.

Samstag, 4. Mai 2019

VOLKSLIED, KUNSTLIED, KAMPFLIED, HYMNE - Hanns Eisler und die Liedtradition

Samstag, 11. Mai 2019,
20:00 Uhr - Autorenlesung
Saal des Kulturzentrums Reichenstraße, Reichenstraße 1.
06484 Quedlinburg

Kurz nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik erschienen die „Neuen Deutschen Volkslieder“ von Johannes R. Becher und Hanns Eisler. Zugleich wurde beiden Künstler eine der höchsten nationalen Würdigungen zuteil, die Dichter und Komponisten erreichen können: Sie schufen die Hymne des sozialistischen deutschen Staates - „Auferstanden aus Ruinen...“ Das umfangreiche Liedschaffen Hanns Eislers, dessen 100. Geburtstag wir im letzten Jahr feierten, ist durch viele innere Fäden sowohl mit dem Kunstlied seiner Zeit als auch mit der reichen deutschen Liedtradition verbunden – bis hin zum kabarettistischen Chanson. Aus all diesen Einflüssen schmiedete er außerdem eine neue musikalische Sprache: die des Kampfliedes der internationalen Arbeiterbewegung. Die Lieder Eislers und die Texte seiner bevorzugten Dichter spiegeln dabei ein halbes Jahrhundert insbesondere der deutschen Geschichte, als eingreifende Waffe der Erkenntnis und des Widerstands in epischen Klassenkämpfen.
Klaus Linder möchte, sich selbst am Klavier begleitend, den Reichtum des politischen Liedes vorstellen und dabei einige Besonderheiten des Eislerschen Schaffens hörbar machen und erläutern. Klaus Linder, geboren 1961 bei Düsseldorf, lebt als freischaffender Komponist und Musiker in Berlin.
Veranstalter Deutscher Freidenker-Verband Quedlinburg und Rosa-Luxemburg-Club Harz

Dienstag, 9. April 2019

LESUNG IM PÖLKENHOF


Im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings findet eine etwas andere Lesung im Pölkenhof statt, nicht in erster Linie gestandene und bekannte Autoren lesen aus ihren Werken, sondern junge* Autoren, welche sich im Schreiben versuchen, erste Versuche schon erfolgreich realisiert haben, in dem ihre Werke schon veröffentlicht wurden. Aber auch Autoren, welche am Anfang stehen, oder bis jetzt nur im „stillen Kämmerlein“ für sich und den engsten Bekanntenkreis geschrieben haben und bestrebt sind ihr literarisches Tun nun einem breiteren Publikum vorzustellen, oder sich auch „nur“ mit gleichgesinnten darüber austauschen wollen.
Freitag, 12. April 2019, 19:00 Uhr -
Pölkenstraße 38, 06484 Quedlinburg
Autorenlesung zur Förderung literarischen Schaffens in unserer Region
Quedlinburger AutorInnen und solche die es werden wollen, lesen Kurzgeschichten, Gedichte, Aphorismen, Novellen, Aufsätze, Essays, etc. Nicht jeder Autor in Quedlinburg ist als solcher bekannt, manch einer schreibt für sich, oder trägt nur im kleineren Kreise vor, andere wiederum haben Bücher geschrieben und veröffentlicht, wieder andere veröffentlichen hauptsächlich im Internet, auf eigenen, aber auch fremden Seiten. Und so finden sich bekannte Autoren und unbekannte Schreiber zusammen, welche Interesse haben, gemeinsam ein breiteres Publikum mit ihren Arbeiten bekannt zu machen und sich darüber auszutauschen.

Sonntag, 24. Februar 2019

Ein Freibad für Quedlinburg?


Am letzten Donnerstag hat der Quedlinburger Stadtrat getagt, einige Punkte waren auf der Tagesordnung, der Haushalte einer Tochter der Stadtwerke war einer und in diesem Zusammenhang die Wegbereitung für ein Quedlinburger Freibad mit dazugehörigen Sporteinrichtungen und noch einigen Nebengelassen. Auf den Seiten von Facebook wird drüber diskutiert und dabei wird mit dem Thema auch kritisch umgegangen, aber es wird auch gejubelt und frohlockt. Im Vorfeld der Ratssitzung hatten sich einige Kinder (dem Aussehen entsprechend Grundschüler) mit Eltern, Plakaten, Trillerpfeifen und Trommel vor dem Rathaus positioniert und lautstark ein Freibad gefordert. Allerdings wird sich wohl kaum eine Fraktion im Rathaus offen gegen das Freibad aussprechen, wir haben Wahlkampf und der CDU war es wiederholt gelungen dieses Thema in Wahlkämpfen für sich zu instrumentalisieren. Ohne Kritik ist dieses Vorhaben aus diesem Grund aber nicht geblieben.

Donnerstag, 29. November 2018

Sparen zum Zwecke der Konsolidierung …?


Es soll mal wieder gespart werden, und so ist auf der Internetseite der MZ unter der Überschrift, „Sparkurs, Stadt erwägt Schließung eines Kindergartens“, entsprechendes zu lesen. Auf der Facebook-Seite der MZ gibt es eine entsprechende Diskussion zum Thema, sie ist interessant, wobei ein Abgeordneter der CDU im Stadtrat der Stadt mehrere Kommentare kommentierte, in dem er seine Fähigkeit zum Kopieren und Einfügen mehrfach unter Beweis stellte. Zum Beitrag selbst habe ich folgenden Kommentar hinterlassen: