Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

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Montag, 12. Oktober 2020

Von der Freiwilligkeit als Zwang …

Heute in der MZ, die Geschichte vom freiwilligen Zwang!

Wenn nun etwas freiwillig ist und Mensch darauf verzichtet, dann von der Politik beklagt und verklagt wird, dass ja gefälligst die Freiwilligkeit nur eines zulässt, nämlich das Freiwillige zu praktizieren und zwar freiwillig, was als freiwillig verkündet. Macht der Mensch von seiner freiwilligen Möglichkeit nicht Gebrauch, und gebraucht diese freiwillige Möglichkeit nicht, so ist er böse und gehört bestraft? Die Verweigerung der Freiwilligkeit durch die Freiwilligen, macht diese zum Freiwild, oder gar vogelfrei, so das Politiker in ihrer irrationalen Vorstellung von Freiheit und Freiwilligkeit, die Keule gegen die unfreiwillig Freien, welche von der ihnen zugebilligten Freiheit Gebrauch machen, schwingen. Aber bei allem geistigen Schwachsinn, welchen Politiker ungestraft verzapfen können, kann über das Gesundheitsamt ein Test angeordnet werden. Das allerdings infizierte nicht zwangsläufig krank sind, spielt keine Rolle, genauso wenig wie die geringe Zahl am Virus erkrankter. Im gesamt Beitrag werden Schulen und Schüler bemüht, jene junge Menschen, bei denen die Maßnahmen am ehesten auf fruchtbaren Boden fallen und unter Umständen diese Erfahrung als Trauma ihr ganzes Leben begleiten kann.

Sonntag, 24. Februar 2019

Ein Freibad für Quedlinburg?


Am letzten Donnerstag hat der Quedlinburger Stadtrat getagt, einige Punkte waren auf der Tagesordnung, der Haushalte einer Tochter der Stadtwerke war einer und in diesem Zusammenhang die Wegbereitung für ein Quedlinburger Freibad mit dazugehörigen Sporteinrichtungen und noch einigen Nebengelassen. Auf den Seiten von Facebook wird drüber diskutiert und dabei wird mit dem Thema auch kritisch umgegangen, aber es wird auch gejubelt und frohlockt. Im Vorfeld der Ratssitzung hatten sich einige Kinder (dem Aussehen entsprechend Grundschüler) mit Eltern, Plakaten, Trillerpfeifen und Trommel vor dem Rathaus positioniert und lautstark ein Freibad gefordert. Allerdings wird sich wohl kaum eine Fraktion im Rathaus offen gegen das Freibad aussprechen, wir haben Wahlkampf und der CDU war es wiederholt gelungen dieses Thema in Wahlkämpfen für sich zu instrumentalisieren. Ohne Kritik ist dieses Vorhaben aus diesem Grund aber nicht geblieben.

Freitag, 10. August 2018

Auf der Facebook-Seite eines Politikers entdeckt, … es sind noch Lehrstellen frei …


Bildschirmfoto 2018-08-05 14:50 Uhr
Nicht uninteressant und oft wird gejammert, dass es zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte gibt, als Fachkräftemangel wird solches verkauft und beklagt. Da liegt der Schluss nahe, zu qualifizieren und berufliche Qualifikation beginnt heutzutage mit einem Lehrberuf. Kann auch ein Studium sein, aber solches ist gegenwärtig nicht beliebt, jedenfalls nicht bei jenen, welche Fachkräfte in Industrie und Handwerk brauchen. Dabei jammert die Industrie nicht so laut wie das Handwerk, allerdings sind es vorrangig Abiturienten, welche die Voraussetzungen für einen Lehrberuf mitbringen. Warum das so ist, wird selten hinterfragt und um das Problem zu lösen, werden sehr oberflächliche Lösungen vorgeschlagen, die eigentlichen Ursachen nicht berücksichtigend. Auf Facebook findet sich eine Auseinandersetzung zum Thema, zu welcher ich folgendes geschrieben:

Montag, 26. Mai 2014

Eulenspiegelführung für Kinder, …


Im Rahmen des diesjährigen Quedlinburger Bücherfrühlings, der vierzehnte im Laufe der Zeit, gab es am 29.04. eine Veranstaltung, welche der Dachverein Reichenstraße und die Neustädter Grundschule gemeinsam durchführten. Unter dem Titel: „Alles rund ums Buch“, konnten die Grundschüler sechs verschiedene Stationen durchlaufen. So ging es um Reime und Gedichte, Illustrationen der Gedichte und ums Binden, auch alte Schrift, sowie das Schreiben mit Feder und Tinte, spielte eine Rolle. Weiter konnten die Schüler einen Kurzfilm im Studiokino schauen und es gab Geschichten vom Eulenspiegel. Letzteren Part hatte ich zur selben Veranstaltung im letzten Jahr, also im Rahmen des dreizehnten Bücherfrühlings übernommen. Dieses Jahr war es mir aus zeitlichen Gründen nicht möglich, mich in ein Kostüm zu schwingen und die Schüler etwas durch die historische Neustadt, rund um die Neustädter Kirche herum, zu führen und Geschichten aus dem Leben Eulenspiegels, sowie einiges aus der Geschichte der Stadt, zum Besten zu geben.
In Vorbereitung auf diese Veranstaltung schrieb ich einige Hinweise für besagte Führung, wie ich aber im Nachhinein erfahren konnte, wurde davon kein Gebrauch gemacht.  

Eulenspiegelführung für Kinder, Grundschule, erste bis vierte Klasse.
Einige Hinweise, nicht alles muss Verwendung finden, kann aber hilfreich sein.
Eine Führung im Dialog bietet sich an, dabei sollte keine Frage unbeantwortet bleiben, erst recht nicht die selbst gestellten. Es gibt keinen Grund mit Fragen zu geizen. Um die Neustädter Kirche herum kann ein Wettrennen veranstaltet werden,  bevor sie gemeinsam umrundet wird. Vorher sollte allerdings der Straßenzustand überprüft werden. An der Kirche selbst gibt es einiges zu entdecken, der Schäfer und seine Hunde zum Beispiel.
Vorbereitung:
-         Geschichten von Eulenspiegel lesen, zu empfehlen sind die Überarbeitungen, Nacherzählungen von Kästner, er hat einige Geschichten für Kinder zeitgemäß aufgearbeitet. Literatur könnte ich zur Verfügung stellen.
-         Geschichte allgemein, insbesondere die Zeit in welcher Eulenspiegel lebte, das ausgehende Mittelalter, in welchen die Bedeutung der Städte zunahm, welches in bürgerlichen Emanzipationsbestrebungen seinen Niederschlag fand.
 - aufgeschrieben wurden die Geschichten ursprünglich um 1500, haben ihren   Ursprung allerdings im 14 -15 Jahrhundert
 - Eulenspiegel war ein Schalk, kein Narr, er hat den Menschen den Spiegel vorgehalten, insbesondere in dem er gesagtes wörtlich genommen hat, aber  sich auch mit Schwächen (Eitelkeit, Überheblichkeit, Leichtgläubigkeit, Egoismus etc.) auseinandersetzte und sie zum Gegenstand seiner Taten gemacht.
- Bei Kästner findet sich allerdings nicht die Geschichte, in welcher Eulenspiegel einer Bäuerin in Quedlinburg vier Hühner abnahm und ihr ihren eigenen Hahn als Pfand zurückließ.
- Parallelen zur Quedlinburger Geschichte, Leben im Mittelalter, Gründung der Neustadt, (aus welchem Grund? Folge der Auseinandersetzungen zwischen Heinrich dem Löwen und Barbarossa) Ende des 12 Jahrhunderts, beginn des Baus der Neustädter Kirche 1200, (warum Schäferkirche etc.),
- Auseinandersetzung mit der Äbtissin Hedwig 1477, in deren Folge die Stadt ihre Privilegien (Bau von Stadtbefestigungen, eigene Gerichtbarkeit usw.) abgeben musste (symbolisiert durch die Zerschlagung des Roland).  Wo steht der Roland heute? Ab 1477 gab es übrigens Ablassbriefe für Verstorbene, damit diese nicht so lange im Fegefeuer schmoren müssen, eine interessante Parallele.
- Die Geschichten über Eulenspiegel spiegeln das Leben im ausgehenden Mittelalter, auf eine Weise, wie es zu dieser Zeit nicht üblich gewesen ist. Im Allgemeinen wurde über das Leben und Werk der Herrschenden berichtet, Herrschaftswissen bring Herrschaftsgeschichte hervor, oder die Geschichte der Herrschenden, ansonsten spielten die Menschen in der Geschichtsschreibung, aber auch in anderer Literatur maximal eine Statistenrolle (alles Ritter, keiner Knecht). In den Geschichten über Eulenspiegel findet sich, dem Übergang zur Neuzeit, geschuldet, vieles über das Leben der Menschen in dieser Zeit. (Verbreitung von Wissen, Verlagerung des gesellschaftlichen Lebens mehr und mehr aus den ländlichen in den städtischen Raum, Entwicklung des Handwerks.) Wissen ist Macht!
- Quedlinburg war im 15 Jahrhundert eine reiche und mächtige Stadt, ihre emanzipatorischen Bestrebungen zum Ende des 15 Jahrhunderts endeten allerdings in einem Fiasko, welches die Macht der Äbtissin gegenüber der Stadt stärkte und die Stadt in ihren Rechten und Freiheiten erheblich einschränkte. Eine territoriale Ausdehnung der Stadt war aus diesem Grund über sehr viele Jahre nicht mehr möglich. (Auch ein Grund warum Quedlinburg heute noch über einen Teil seiner mittelalterlichen Stadtbefestigungen verfügt.) 
- Das erste Buch über Eulenspiegel erschien um 1510, Eulenspiegel gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten im 1600, eine weitere bekannte Persönlichkeit dieses Jahrhunderts war Martin Luther. 
Führung:
-         Kostüm, Narrenkappe ist anzuraten, obwohl Eulenspiegel kein Narr war, wird er doch mit einer solchen Kappe identifiziert  (die Narrenkappe ist die Krone des Narren und verleiht ihm gewisse Privilegien, welche mit einer Krone üblicherweise verbunden sind, so z.B. Immunität.)
-         Wer kennt Eulenspiegel? Vielen Kindern ist er kein Unbekannter, meines Erachtens werden in der vierten Klasse Geschichten von ihm gelesen. Den meisten ist die Geschichte mit den Eulen und Meerkatzen nicht unbekannt. Wenn bekannt, Geschichte kurz nacherzählen lassen.
-         Eulenspiegel hat nie einen Beruf erlernt, kann aber alles, was dazu führte, dass er die verschiedensten Tätigkeiten ausübte und sich in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Kreisen bewegte. Unter anderem arbeitete er als Bäcker, Kirschner, Wunderdoktor, Händler, Schmied etc., lebte gar am königlichen Hofe von Dänemark.
-         Vielleicht war die Ursache seines Lebenswandels, dass er dreimal getauft wurde, es ist anzuraten diese Geschichte mit einfließen zu lassen
-         Schon in seiner Kindheit spielte Eulenspiegel so manchen Streich, wobei ihm eigentlich nichts nachzuweisen war, sein Vater hat ihn trotzdem regelmäßig versohlt. Vielleicht war das der Grund, warum der Vater früh verstorben ist, was dazu führte, dass seine Mutter mit ihm in ihren Heimatort an der Saale zog (So bei Kästner). Dort versuchte sich Eulenspiegel im Seiltanzen …
-         Im Bienenkorb davongetragen verließ er seine Heimat und zog durch die Welt, wobei seine Wege ihn bis nach Rom führten, wo der Papst ihn zu sich rufen ließ.
-    

Sonntag, 7. Februar 2010

Bildung als Rettungsanker?!

Unter dem Titel „Geiz wird zum Bumerang“, findet sich in der Jungen Welt ein Beitrag zu den Folgekosten, welche entstehen, wenn nicht in Bildung investiert wird. Nun braucht man eigentlich keine großen Erhebungen zu machen um dieses zu erkennen, aber der Wind weht aus einer anderen Richtung. Auf der Suche nach Ursachen für die verschiedensten Probleme innerhalb dieses Systems, rückt in letzter Zeit die Bildung immer mehr in den Mittelpunkt. Ja, die Bildung ist schuld, so die Intention, wären die Menschen besser gebildet, so würden diese leichter Arbeit finden und die Wirtschaft schneller wachsen, genauso wie andere Probleme sich im Wohlgefallen neu errungener Weisheiten auflösen würden. Ein realistischer Blick ins nähere Umfeld ist in der Regel schon ausreichend, um festzustellen, dass dem nicht so ist. Dieses soll aber nicht heißen, dass aus diesem Grund nicht um bessere Bildung gerungen werden muss, und vor allen auch um gleichberechtigte Teilhabe an dieser.
Zum Text selbst habe ich folgenden Leserbrief geschrieben:
Bildung als Rettungsanker?!

Mehr Kindergeld, nur nicht dort ...

Mehr Kindergeld, nur nicht dort wo der Bedarf am größten ist. So wird Kindergeld mit den Bezügen aus ALG II verrechnet, und dieses trifft auch für die jüngste Kindergelderhöhung im Nachhinein und mit sofortiger Wirkung, zu! Wo es vor Jahren noch eine Übergangsregel gegeben hat, wird heute den Betroffenen gleich ins Portemonnaie gegriffen, also vermeidliche Überzahlung zurückgefordert. In einem Beitrag mit der Überschrift „Geldeintreiber des Tages: Agentur für Arbeit“ wird darüber berichtet. Erschreckender Weise treffen diese Forderungen für 2.2 Millionen Kinder zu, und das sind nur jene Bescheide, welche bis Ende letzten Jahres ergangen sind und in dieses Jahr hineinwirken, betroffen von der nicht Kindergelderhöhung sind mehr Kinder. Somit ergeben sich allein daraus für Januar Rückforderungen in Höhe von 44.000.000,-€.

Donnerstag, 3. September 2009

16,3% Kinderarmut!

16,3% Kinderarmut!

Wie dieser Grafik zu entnehmen ist, eifert dieses Land auch im Falle der Kinderarmut den USA nach. Ist schon erschreckend, was hier zu lesen ist, viel Geld wird ausgegeben, nur scheint es nicht da anzukommen wo es von Nöten ist. 16,3% der Kinder leben in Armut, ein Spitzenwert und das obwohl der Staat viel Geld, überdurchschnittlich viel Geld für Kinder ausgibt, wie zu lesen ist. 101000Euro sollen es sein, welche „der Staat für direkte Zahlungen, Steuervergünstigungen, Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für jedes Kind bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres aufwendet“, nicht wenig und über OECD Durchschnitt. Nur woran liegt es, dass überdurchschnittlich viel Geld ausgegeben wird und die Kinderarmut trotzdem überdurchschnittlich hoch ist? Sollte es etwa daran liegen, „dass in Deutschland fast 40 Prozent der Ausgaben direkt an die Familien fließt, dafür relativ wenig in Kinderbetreuung, Sachleistungen und Bildung“? Nun, so wird es sein, es wird umverteilt und wer hat, dem wird gegeben, wer nicht hat, kuckt in die Röhre.

Sicher wird für ein jedes Kind Kindergeld gezahlt, aber dann hört die Gleichbehandlung auch schon auf, Steuervergünstigungen hingegen kommen nur für jene Eltern in Frage, welche auch Steuern zahlen, was ja bekannter Maßen auf allein erziehende Eltern selten zutrifft und auf ALG II Empfänger gar nicht. Diese müssen eher um jeden Cent betteln, damit ihre Kinder an Klassenfahrten, oder anderen kostenpflichtigen Veranstaltungen der Schule teilnehmen können.

Da nun aber der Erhebung Zahlenwerk aus den Jahren 2003 bis 2006 zugrunde liegt, wird ein Lichtblick gesehen, es besteht also Hoffnung! Weil „der Ausbau der Kitas, Krippen und Ganztagsschulen sowie das Elterngeld und die jüngste Kindergelderhöhung nicht oder nur teilweise einflossen.“ Ja, das Kindergeld, gut, haben alle etwas von, was hingegen das Elterngeld anbelangt, Fehlanzeige, von diesem profitieren in erster Linie Besserverdienende, da es nicht an den Bedürfnissen der Kinder orientiert, sondern am Einkommen der Eltern. Die Armutsquote wird dadurch auf jeden Fall nicht verbessert, eher ist das Gegenteil der Fall.

Und hier in Sachsen-Anhalt wurde vor Jahren beschlossen, dass Kinder von Eltern, welche Arbeitslos sind, nur Halbtags die Krippe und den Kindergarten nutzen dürfen, von gleichen Bedingungen für die Kinder sind wir in diesem Land Jahrzehnte entfernt.

Aber nicht nur das, „neben der relativen Kinderarmut - Maßstab sind Haushalte mit weniger als 50 Prozent des jeweiligen mittleren Einkommens - weist die OECD auf Basis der Pisa-Tests für Deutschland nur mittelmäßige Bildungserfolge, unterdurchschnittliche Sportbetätigung und eine überdurchschnittliche Zahl junger Raucher auf.“ Ja, ja, mittelmäßig und unterdurchschnittlich, aber eine „überdurchschnittliche Zahl junge Raucher“ und so löst sich manche Illusion in Rauch auf. Aber Achtung, „vorbildlich sind dagegen die Versorgung mit Schulutensilien, eigenen Schreibtischen und Computern, eine hohe Impfquote sowie eine geringe Kindersterblichkeit.“ Dieses ist zwar nicht überraschend, kann aber die Defizite nicht kompensieren, eher werden diese noch verstärkt, denn was nutzt eine gute Versorgung mit Schulutensilien, (wobei es da sicher auch Unterschiede gibt,) wenn nicht gelernt wird damit richtig umzugehen, was nutzt der eigene Schreibtisch, wenn er nicht genutzt wird und wie hebt ein Computer das Bildungsniveau, wenn er hauptsächlich zum Spielen benutzt wird? Muss ja nicht sein, und der Umgang möchte gelehrt sein, aber auch bei dieses Ausstattungsgegenständen spielt der Geldbeutel der Eltern eine Rolle. Und ich wage es zu bezweifeln das von Armut betroffene Kinder über dieses alles verfügen, der Bezugspunkt für solche Vergleiche wäre durchaus interessant.

Wenigstens konnte abschließend auch etwas scheinbar Positives verkündet werden. Wir leben eben in einer heilen Welt, alles nur eine Frage der Interpretation.

Wobei die geistige Armut, welche billigend in Kauf genommen wird, wesentlich schlimmer und gefährlicher ist, als die materielle Armut, auch wenn sie sich gegenseitig befruchten!