Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Donnerstag, 5. November 2026

Gelegentlich ist der Wunsch der Vater des Gedanken …

Nicht nur gelegentlich, eher ist es heute zur Mode geworden. Mit dem aktuellen Zustand nicht zufrieden, entsteht ein Verlangen nach Alternativen, nur nicht so, wie es jetzt ist und so wird gesucht und gefunden, oft in dem was der Mensch kennt und was er unter Umständen aus heutiger Sicht als positiv empfindet. Der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein, doch sperren die meisten Menschen sich mit ihren Vorstellungen im erlebten ein. Oder sie favorisieren einen Zustand welchen sie selbst nicht erlebt, aber für einen guten halten. Alles Ritter, keine Knecht, ging es den Menschen im Mittelalter schlecht?

Egal wie das zustande kommt, es wird gern für eine Alternative gehalten. Doch soll das Leben sich progressiv entwickeln, so sind die Lösungen in den vergangenen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht zu finden, denn nicht umsonst mussten sie verschwinden. Dazu kommt noch, das die Ursachen gegenwärtiger Entwicklungen in der Vergangenheit zu finden sind und das in der Regel gesetzmäßig. Gesetzmäßigkeiten in der gesellschaftlichen Entwicklung werden in der Regel geleugnet und der dialektische und historische Materialismus ist zu einer Randerscheinung geworden.

Und so soll es die gute alte Zeit richten, in dem sie aufs Korn genommen, in der Hoffnung dort wieder hinzukommen und glücklich zu werden, was folgenden Kommentar zum Beitrag motivierte:

Zurück in die Vergangenheit? Funktioniert nur nicht, es ist die Illusion von einer heilen Welt, welche alles andere, nur nicht heil war. sie war anders und in gewisser weise ging es manchen Menschen vielleicht besser, nur entstanden die Voraussetzungen für die Gegenwart in der Vergangenheit, in der vermeidlich heilen Welt. Die Ursachen für die heutigen Zustände sind dort zu suchen und zu finden ...

Ein zweiter Kommentar wurde zu einem anderen Kommentar geschrieben, den es ist die Suche nach den Schuldigen geblieben:

Vom Islam überschwemmt? Das ist blödsinnig, medial so gern dargestellt, als ein Mittel zum Zweck und an historischen Beispielen nachzuvollziehen, werden Religionen gern genutzt um Menschen gegeneinander auszuspielen. Tatsache ist allerdings, das zum 31.12.2024 es in diesem Land 24 % Römisch-Katholisch, 21% Evangelisch, 4% Muslime, 4% andere Religionen und 47% Konfessionslos / ohne Religionszugehörigkeit. Also von einer Minderheit gegenüber dem Islam kann keine Rede sein, auch wenn es medial gern assoziiert wird. Und auf dem Gebiet, wo einst die DDR gewesen, sind vielleicht noch 15% der Bevölkerung konfessionell gebunden. Die Ursachen gegenwärtiger gesellschaftlicher Probleme sind alles andere, nur nicht in den Religionen zu finden.

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