
Vieles
gibt es zu lesen, manche Texte sind interessant, aber es fehlt die
Zeit, mache Texte animieren zur Reaktion, aber kann sich mit allem
was es zu lesen gibt und interessant ist, auseinandergesetzt werden?
Eigentlich nicht, es ist durchaus Sinnvoll zu selektieren und das
geschieht in der Regel interessenspezifisch. Dabei spielen sicher
auch persönliche Interessen eine Rolle, aber vor allen
übergreifende, gemeinschaftliche Interessen. So das Interesse am
Frieden, Sicherung der Existenzgrundlagen menschlichen Seins, welche
sich in den verschiedensten Publikationen spiegeln. Wirtschaftliche
Auseinandersetzungen, bis hin zum Wirtschaftskrieg, wobei die
gegenwärtigen Kriege gegen die Völker dabei eine entscheidende
Rolle spielen, ob es nun Kriege gegen fremde, oder das eigenen Volk
sind. Und so wurde ich in letzter Zeit auf einige durchaus
interessanten Veröffentlichungen aufmerksam, welche ich gern weiter
empfehle, da sie sich mit einer reihe aktueller Probleme
auseinandersetzt. Der Grundwiderspruch im Kapitalismus spitzt sich zu
und führt zu immer schärferen Auseinandersetzung in der
Gesellschaft.
1.) Wirtschaftskrieg
oder Klassenkampf der ökonomischen Art, spiegel sich in einem
interessanten Beitrag
mit dem Titel „Die Schlacht um Huawei“, es geht um
US-amerikanische Restriktionen gegen ein chinesisches Unternehmen und
es ist durchaus interessant, zu welchen Mitteln gegriffen wird um
US-amerikanische Interessen durchzusetzen.
2.) Um
Erinnerungskultur und die politische Instrumentalisierung
historischer Ereignisse geht es in einem Beitrag,
welcher mit „Völkermord statt Holocaust“
überschrieben ist. Auch hierbei geht es um eine Auseinandersetzung
und nicht nur um eine Sichtweise auf historische Ereignisse.
3.) Ein
weiter Beitrag
beschäftigt sich mit neu entstandenen Bewegungen in diesem Land,
vordergründig mit linker Bewegung. Gerade in jüngerer Vergangenheit
gab es auf diesem Gebiet interessante Entwicklungen, welche es
verdienen intensiver betrachtet zu werden.
4.)
Das
es allerdings auch darum geht über den Tellerrand hinaus zuschauen,
insbesondere auch über die Grenzen, nicht nur in die Nachtbarländer,
sollte sich von selbst verstehen, dabei sind gegenwärtig die
jüngsten Ereignisse in Frankreich besonders interessant. Und so
findet sich ein Beitrag
unter dem Titel: „Ein Anschlag wie beim
Weihnachtsmann bestellt, um die Gelben Westen auszubremsen“
zu diesem Thema, speziell ein in den letzten Tagen medial sehr
bemühtes Thema, zum Zwecke der Abdeckung eines anderen, allerdings
wesentlich prägnanteren Themas.
5.) Die
Texte liegen nun schon einige Zeit zurück, allerdings diesen Text
hatte ich vor den anderen gelesen und es ist interessant, wie doch
nach Krieg gestrebt und wer am meisten für Rüstung ausgibt und lang
noch nicht zufrieden ist. Und so wird orakelt das die USA die
militärische Dominanz verlieren und das „Trotz
716 Milliarden Dollar an Verteidigungsausgaben im laufenden Jahr -
und damit viermal mehr als China und sogar zehnmal mehr als Russland
- seien die Anstrengungen für eine Umstrukturierung des
US-Militärwesens zu gering. Die Empfehlung der zwölfköpfigen
Kommission schlägt deshalb vor, Budgetgrenzen in den kommenden zwei
Jahren aufzuheben.“
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