Philosophische Gespräche, Lyrik, Prosa und noch mehr, Literatur als Werkzeug in der Auseinandersetzung. Ein Mittel zum Zweck und so ist der Weg zu den herrschenden Medien nicht weit, welche Rolle spielen sie, welche Aufgabe haben sie zu erfüllen?
Heute geht es um Krieg oder/und Frieden, es geht um gesellschaftlichen Fortschritt, Auseinandersetzung, Aufklärung, Verklärung und mehr. Aber war das nicht immer schon so? Da gibt es in der Geschichte viel und noch viel mehr, aber auch in der Gegenwart entwickelt sich so manche Art, sich mit dem gesellschaftlichen Leben auseinanderzusetzen.
Goethe, Lessing, Brecht, Homer und mehr, Antike, Frühaufklärung, Sturm und Drang, wie spiegelt sich Kunst und Kultur heute in der Medienwelt und außerhalb dieser?
Nachdenken über das Leben und was ist schon Philosophie, materialistisch kommt sie daher, heute idealistisch noch viel mehr, …, spiegelt sich wieder in lyrisch Gesang.
Was ist in der Literatur nicht alles zu finden, warum wird bestimmte Literatur heute verneint, warum verschwinden Werke wie Goethes Faust mehr und mehr aus dem Unterricht? Wird heute noch Lessing gelesen, ist noch aktuell, was einst geschrieben und wie ist es um den Untertan bestellt, gibt es neues in der Welt, um Veränderung zu bewirken?
„Ja was man so erkennen heißt!
Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?
Die wenigen, die was davon erkannt,
Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“
lässt Goethe seinen Faust erkennen und in diesem Sinne musste Galilei widerrufen und die bewiesene Wahrheit als eine Lüge einstufen.
Eine Veranstaltung des Deutschen Freidenker-Verband Sachsen-Anhalt
Freitag, 04.09.2026 - 17:00 – 18:40 Uhr
Clubzelt auf dem 7. Magdeburger Friedensfestival, Unterhorstweg 26
„Man muß den wirklichen Druck noch drückender machen, indem man ihm das Bewußtsein des Drucks hinzufügt, die Schmach noch schmachvoller, indem man sie publiziert.“ Karl Marx
Quelle: klick.

War keine gelungene Veranstaltung, zum Beginn konnte ein Gast begrüßt werden, es sollten bis zu vier Gäste werden, wobei sich im Verlauf der Zeit wieder welche zurückzogen. Der Vortag war, nun ja, den Verhältnissen angepasst, als Veranstaltung mit zwei Akteuren geplant, war nur einer anwesend, was den Ablauf etwas komplizierte. Es wurde erzählt und es wurden Gedichte vorgetragen und nach ca. 30 Minuten brach der Autor ab.
AntwortenLöschenZugegebenermaßen wurde das Thema nicht gut getroffen, die Ankündigung war umfassender ausgelegt, als letztlich praktiziert. War dem Umstand geschuldet, dass wenig Interesse an der Veranstaltung bestand und so auch wenig Interesse beim Vortragenden selbst.
Es war nicht der richtige Rahmen für eine solche Veranstaltung, philosophische Grundlagen, gesellschaftliche Ursachen für aktuelle Entwicklungen werden heute eher oberflächlich betrachtet, zumindest wird für den Frieden gebetet, in dem an die verschiedensten Akteure in der Politik appelliert, ohne allerdings Politik als das was sie ist zu betrachten, nämlich Klassenkampf. Der Glaube an die Demokratie sitzt tief, es ist an der Zeit den Glauben an die Demokratie, durch das Wissen über Demokratie zu ersetzen und die Möglichkeiten auszuloten, welche Demokratie bietet und warum es so wichtig ist, diese zu erhalten.
Da wenig Gäste, wenig Freude am Vortrag und sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es gab eine Zeit, da war es anders, egal wie viele Teilnehmer es waren, es wurde immer diskutiert, auch Gespräche in kleinen Gruppen, bis zu Dialogen, können interessant und Ertragreich sein, nur manchmal fällt einem nichts ein, es entsteht ein Gefühl der Sinnlosigkeit. Das muss der eigentlichen Situation nicht entsprechen, der persönlichen hingegen schon, gelegentlich gelingt es nicht, über den eigenen Schatten zu springen, erst recht nicht, wenn es nicht gewollt ist. Ich wollte nicht!