
Aus der Dialektik des Klassenkampfes im staatsmonopolistischen Kapitalismus ergibt sich, dass sich gewisse von der Arbeiterklasse erkämpfte Verbesserungen ihrer Lage erst dann als Schritt zur Einschränkung der Macht der Monopole und zur Befreiung der Arbeiterklasse auswirken können, wenn der Kampf um Reformen mit dem grundsätzlichen Kampf gegen die Herrschaft des Monopolkapitals verbunden wird. Die Beschränkung des Klassenkampfes auf seine ökonomische Grundform ist für den Reformismus und den Opportunismus charakteristisch. Die entscheidende Form des Klassenkampfes ist der politische Kampf, weil nur durch ihn die Macht der Bourgeoisie gestürzt und die Herrschaft der Arbeiterklasse errichtet werden kann. Der politische Kampf muss bis zu diesem Ziel geführt werden, anders kann die Arbeiterklasse ihre Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung nicht erreichen. Der politische Kampf der Arbeiterklasse kennt viele Formen, z. B. Demonstrationen, Protestkundgebungen, politische Streiks, Wahlen, parlamentarische Arbeit, Generalstreik und bewaffneten Kampf, die je nach den konkreten historischen Bedingungen angewandt werden. Die Aufgabe des ideologischen Kampfes besteht darin, die bürgerliche Ideologie, die auf die Arbeiterklasse einen ständigen Druck ausübt, zurückzudrängen und die Arbeiterklasse zum Bewusstsein ihrer historischen Mission zu führen, d. h. mit dem Marxismus-Leninismus vertraut zu machen. Der ideologische Kampf muss mit den ökonomischen und politischen Formen des Klassenkampfes eine Einheit bilden.
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