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Bildschirmfoto 2017-11-20 13:40Uhr |
Die
Sondierungsgespräche für eine neue Regierungskoalition in diesem
Land sind erst einmal gescheitert, die Medien wissen wortreich
darüber zu berichten und an mancher Stelle wird sogar zur Diskussion
aufgerufen. Letzteres auch auf der Seite von t-online und da Kommentare ohne Anmeldung möglich sind, habe
ich folgenden hinterlassen:
Die
große Entzauberung ist das nun auch wieder nicht, letztlich hat eine
jede Partei, welche mit der CDU ins Bett gestiegen ist, Federn lassen
müssen. Diese Erfahrung sitzt nicht nur der SPD in den Kochen,
sondern auch der FDP, letztere war nicht umsonst Jahre aus der
Bundespolitik verschwunden. Und nun sind die Sondierungsgespräche
gescheitert, das parlamentarische Kasperletheater geht allerdings
weiter, wobei sich in der Auseinandersetzung die meisten Politiker
als Schattenboxer profilieren, um letztlich mit dem „Gegner“
weiter zu opponieren.
Dabei
scheint das System Merkel abgewirtschaftet zu haben, während der
Sondierungsgespräche haben die verschiedensten Akteure versucht sich
zu profilieren, nun ist genug, besagtes System sturmreif geschossen
und der Kanzlerin bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten, eine davon
wäre mittels Minderheitsregierung weiter zu regieren.
So
auf der Suche nach wechselnden Mehrheiten wäre fast jede
„Schweinerei“ möglich und die Parteien könnten dabei noch ihr
Gesicht waren, einzig die CDU würde Federn lassen. Das die CDU auch
mit der AfD zusammenarbeitet, hatte sie erst jüngst im Landtag von
Sachsen-Anhalt bewiesen, da wurde der Schulterschluss nicht nur
propagiert, sondern sogar praktiziert!
Und
bei allem, was der AfD vorzuwerfen ist, sollte nicht vergessen
werden, dass sie der Sache nach eine CDU-Abspaltung ist. Unter Merkel
hat sich das Schwergewicht der Politik im Sinne der Exportwirtschaft
verschoben, Unternehmen welche in erster Linie von der Nachfrage im
eigenem Land, sowie vom Handel mit Embargo belasteten Ländern
(Russland z. B.) leben, hatten das Nachsehen und schufen mit der AfD
eine eigene Interessenvertretung. ...
Nachsatz:
Abgeschickt wurde der Kommentar, bin gespannt ob er veröffentlicht
wird ...
Nun wurde der Kommentar nicht veröffentlicht, konnte ihn jedenfalls nicht finden. Ist auch nicht verwunderlich, die Aussagen weichen doch einiges von den Ansichten ab, welche gern gehört werden, das System darf zum einen nicht in Frage gestellt werden und zum anderen ist die Offenlegung der eigentlichen Ursachen für die politische „Verstimmtheit“ nicht gewünscht.
AntwortenLöschenEin Anmerkung: Das System Merkel hat abgewirtschaftet und da Frau Merkel sich gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen hat und das sogar ernstgemeint hat, steht sie einer vermeidlichen „Versöhnung“ wirtschaftliche Interessen in diesem Land im Wege.