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Bildschirmfoto 2017-11-08-17:10 Uhr |
Es ist eine interessante Geschichte nicht nur
mit der Geschichte, sondern auch mit den verschiedensten
Vorstellungen die gesellschaftliche Zukunft betreffend. Da wird sich
so ziemlich mit allem Möglichen auseinandergesetzt und das von den
verschiedensten weltanschaulichen Positionen aus. So ging es in einem
erhaltenen E-Mail, von einem Absender, welchen ich mehrfach schon
gebeten, mich aus seinen Verteiler zu nehmen, um Technik, speziell um
einen Aufsatz* zum Thema.
Anstatt nun diese E-Mail zu löschen, wie andere Mails des Absenders,
wurde nicht nur eine Antwortmail der Autorin des Aufsatzes von mir
geöffnet. Es war nicht uninteressant was zu lesen, wie der
Mailversender darauf reagierte und es weitere Anmerkungen zum Thema
gab. In einer E-Mail stellte die Autorin eine These auf, welche den
Kernpunkt des Aufsatzes enthalten sollte.
Wie schon geschrieben, eigentlich ein
interessantes Thema, insbesondere auch unter Berücksichtigung des
Rahmens, welcher der Veröffentlichung diente. So schrieb ich einige
Gedanken zur These nieder und begann den Aufsatz zu lesen. Da dieser
sehr umfangreich ist, habe ich nur einen Teil gelesen und das
Ansinnen zu Antworten ad acta gelegt. Heute nun erschien ein weiterer
Beitrag, welcher dazu verführte die eigenen Gedanken zu versenden.
Die Zeitschrift, in welcher der Aufsatz enthalten, ist als PDF-Datei,
wie oben verlinkt, zugänglich, aber auch der Internetseite des
„Forschungsinstitut für
Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen“ zu
entnehmen. Auch eine Form der Gesellschaftskritik, meines Erachtens
allerdings eine Eingeschränkte!
Der versendet Text:
Hallo,
vor einigen Tagen hatte ich folgende Gedanken zum
Thema aufgeschrieben, bringen wollte ich diese zu einem Beitrag, in
dem die Autorin des Aufsatzes diesen in einer These zusammenfasste.
Um aber etwas genaueres zu erfahren, habe ich einen Teil des
Aufsatzes gelesen und bin zu der Erkenntnis gekommen, das die These
selbst etwas knapp bemessen war und zumindest eine Gegenfrage
meinerseits schon beantwortet. Im Text des Aufsatzes wird sich mit
Technik auseinandergesetzt, diese aber verabsolutiert, negativ
vergöttert und ihres menschlichen Bezugs entstellt, in einer
„Megamaschine“ sich manifestierend …, so jedenfalls, soweit wie
ich gelesen.
Marco ..........´s Beitrag hat mich animiert
einen Beitrag zur Diskussion zu veröffentlichen:
- Der Mensch als Schöpfer, in der Angst von
seiner Schöpfung überholt zu werden …?
Hallo alle zusammen, Mitleser und nicht Mitleser,
und vor allen der Autorin des gegenständlichen
Aufsatzes,
das Thema ist interessant, unter mehreren
Gesichtspunkten, den gegenständlichen Text habe ich bis jetzt
allerdings nicht komplett gelesen, mir fehlt einfach die Zeit.
Allerdings die Diskussion zwingt zur Vereinfachung und in solchen
Fällen erscheint der Kern klarer, er ist einfacher zu erkennen. Ob
er allerdings richtig erkannt wird, hängt sicher auch vom
Blickwinkel des Betrachters ab. Dabei hört sich Patriarchatskritik
durchaus interessant an, allerdings warum löste einst das
Patriarchat das Matriarchat ab? Das Matriarchat, das aus der Wildheit
der Menschwerdung übernommene, ursprüngliche und das Patriarchat
gesellschaftliches Produkt, entstanden auf einer bestimmten Stufe der
Produktivkraftentwicklung, eine Folge zunehmender Arbeitsteilung?
Und konnte zu dieser Zeit schon von Technik
gesprochen werden? Sicher, wenn Technik auf alle künstlichen
materiellen Dinge, die der Mensch in zielstrebiger Tätigkeit zur von
vornherein bezweckten Veränderung eines Gegenstandes einsetzt, indem
er bestimmte ihrer Eigenschaften, d. h. die in ihnen durch mehr oder
weniger bewusstes und planmäßiges Vorausdenken zweckentsprechend
kombiniert und in ihrer Wirkungsweise organisierten materiellen
gesetzmäßigen Wirkung als sein „Machtmittel“, als Verstärkung
und qualitative Vervollkommnung der begrenzten Fähigkeiten seiner
natürlichen Organe nutzt, betrachtet wird.
Die obige These nehmend, ist zu Fragen, ob diese
Beschreibung von Technik auch in der Natur Anwendung findet, oder nur
in der Gesellschaft und ist der Mensch überhaupt in der Lage die
Natur zu zerstören? Sicher etwas provokant die Frage, nur der Mensch
kann die Natur nicht zerstören, er kann nur bestimmte
Erscheinungsformen der Natur verändern und auch so verändern, dass
er sich seiner eigenen Lebensgrundlage beraubt. Die Natur hat es
schon gegeben, als vom Menschen noch keine Spur zu erkennen war und
es wird sie noch geben, selbst wenn der Mensch verschwunden ist, aus
welchem Grund auch immer.
Zur These eine Gegenthese, der Mensch zerstört
nicht die Natur, sondern seine natürlichen Lebensgrundlagen, er
verändert die Natur, allerdings anders als es andere Lebewesen tun,
dabei bedarf es bei anderen Lebewesen zur Zerstörung der eigenen
Lebensgrundlage keiner Technik und auch keines Bewusstseins! Der
einfache, unbewusste Stoffwechsel mit der Natur ist unter Umständen
ausreichend. Da der Mensch allerdings bewusst handelt, ist er auch in
der Lage die Folgen seines Handels abzusehen und diesen
entgegenzuwirken. Die Verantwortung für den Menschen, trägt der
Mensch! Somit ist die Technik nicht Ursache der Zerstörung
menschlicher Lebensgrundlage, sie ist Mittel zum Zweck und so ist es
notwendig den Zweck zu erkennen, welchen Technik heute zu dienen hat
und dieser ist in den gesellschaftlichen Verhältnissen zu finden.
Wenn die eigentlichen Ursachen nicht erkannt werden, wird es auch
keine Rettung für die Menschheit geben! Die Technik z. B. als
Ursache für die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen zu
sehen, gipfelt maximal in Maschinenstürmerei und wird die
menschliche Spezies nicht retten können!
Solidarische Grüße
* Es ist schon interessant, der
Aufsatz/Leitartikel findet
sich ab Seite 14 und ist mit „Welt ohne Leib“ überschrieben,
- Der Mensch als Schöpfer, in der Angst von
seiner Schöpfung überholt zu werden …
- Eine sehr verkürzte und eingeschränkte
Vorstellung von Technik … 16
- Technik und Ökonomie trennen? Politik und
Technik verbinden? 17
- Ich habe einige Seiten gelesen und es stellt
sich für mich die Frage, was unter Technik verstanden wird? 19
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