Es ist eine interessante Sache, welche Parallelen sich aufdrängen, wenn zum Beispiel ein Bericht in der Zeitung gelesen und Bezüge zum pandemischen Zeitalter hergestellt werden können.
Gelegentlich wird ja von der Wahl zwischen Pest oder Cholera gesprochen, wenn es um etwas schlimmes geht und gebotene Alternative. Pest und Cholera, lange galten sie als Geißel der Menschheit und zwischen zwei gleichgroßen Übeln entscheiden zu müssen bedeutet eigentlich keine wirklich positive Wahlmöglichkeit zu haben. Und so haben sich die Menschen einst mit beiden Krankheiten auseinandersetzen müssen, haben nach Mittel und Wege gesucht diesen zu begegnen, die Folgen für die betroffenen Menschen zu lindern, in der Hoffnung diese zu heilen. Das dabei Fehler gemacht wurden und auch alles Mögliche ausprobiert wurde, im Glauben irgendwie wird es schon helfen und wenn nicht, so wurde es wenigstens versucht. Das dabei im übertragenen Sinne die Pest mit der Cholera bekämpft wurde ist vorgekommen und Goethe hat solches in seinem Faust zum Gegenstand genommen.
