
Ein Aufkleber wird zum Stein des
Anstoßes, zeugt von praktiziertem Politikverständnis der Landesregierung und
ruft das Innenministerium auf den Plan, so einem
Beitrag
auf der Internetseite der MZ zu entnehmen. Kommentare gibt es einige, wobei
festgestellt wird, dass dieser Aufkleber nicht neu ist und eigentlich nur
weiterverbreitet wurde.
Dabei trifft der Aufkleber den
Kern der Sache durchaus und zeigt wofür sachsen-anhaltinische Landespolitik
steht.
„Ob es nun die Kulturlandschaft mit ihren Theatern, die Kinder- und
Jugendarbeit oder das Bildungswesen betrifft, die jetzige Landesregierung steht
für kulturellen Kahlschlag und wirtschaftliche Entwicklung vorschiedender
Einfältigkeit. Jüngste Erwägungen bestimmte Sektionen an den Universitäten zu
schließen, unterstreichen dieses nur! Ach ja und wie war das noch mit der ´Freiheit
der Meinung, Kunst und Wissenschaft`? (Artikel 5, des Grundgesetzes)“*
Letztlich handelt es sich mit
Weiterverbreitung des Aufklebers auch um eine Form des Widerstandes gegen die
Politik der Landesregierung. Zu Fragen bleibt auch und nicht nur in diesem
Zusammenhang, was das ansonsten allgemeine Gejammer über Fachkräftemangel soll,
wenn Voraussetzungen für diese in sozialen und kulturellen Bereichen immer
weiter zerstört werden. Jüngstes Beispiel sind die an die Öffentlichkeit geratenen
Sparambitionen der Landesregierung im Falle der Universitäten.
Sind sich die Akteure nicht
bewusst, dass gerade mit solchen Maßnahmen das Bildungsniveau im Land erheblich
nach unten gedrückt, der Anreiz sich in Sachsen-Anhalt niederzulassen minimiert
wird?
Das die Kürzungen die
Humanwissenschaften,
wie
vermeldet,
betreffen sollen, zeugt durchaus von Kontinuität in der Politik der
Landesregierung. Gegen dieses Vorhaben gibt es dann auch eine
Stellungnahme
vom Studierendenrat der Otto-von-Guericke-Universität.
Ob es was nutzt, … bleibt
abzuwarten, wobei Widerstand gegen die Politik des sozialen und kulturellen
Kahlschlages der Landesregierung, welche anscheint die Bedeutung von Kunst, Kinder-,
Jugend-, Sozialarbeit und Bildung für die wirtschaftliche Entwicklung
sträflicherweise zu ignorieren scheint, ist immer angebracht.
*als Kommentar auf Facebook gefunden
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