Parteien verdienen es an ihren Taten in Vergangenheit und Gegenwart
gemessen zu werden und nicht an ihren Versprechungen für die Zukunft!
Morgen ist Bundestagswahl und
mittels Wahlen sind die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht zu ändern, eher finden
diese Bestätigung. Aber auch am Tag vor der Wahl, sind die Wahlkämpfer noch
fleißig unterwegs und verweisen auf die Bedeutung der Stimmabgabe, wobei sie
ihre jeweilige Partei als den Retter aus der Not verkaufen, selbst wenn diese
Partei mittels ihrer Politik selbige Not zu verantworten hat.
Wie dem auch sei, ich empfehle
keine Partei zur Wahl, sondern es sollte darüber nachgedacht werden, die
eigenen Interessen berücksichtigend, was man nicht möchte! So empfehle ich
keine Partei zu wählen, welche mit ihrer Politik nicht Frieden fördernd ist und
das im inneren wie im äußeren.
- Es sollte keine Partei gewählt
werden, welche sich für Bundeswehreinsätze ausspricht, sowohl gegen fremde
Völker, wie auch gegen das eigene.
- Es sollte keine Partei gewählt
werden, welche unter dem Deckmantel Wirtschaftsförderung zu betreiben, für
sozialen und kulturellen Kahlschlag sorgt.
- Es sollte keine Partei gewählt
werden, welche sich nicht gegen die Hartz – Gesetzgebung ausspricht und
Leiharbeit, sowie prekäre Beschäftigung fördert.
Dieses berücksichtigend, bleiben
nur wenige Parteien übrig, welche ein Kreuz auf dem Wahlzettel verdienen.
In Zeiten des Wahlkampfes werden
die Menschen zum Zwecke des Zettelkreuzens hofiert, auch jene, deren Interessen
ansonsten gern ignoriert werden. So gab es heute nicht nur für den „bildungsfernen
Bürger“ eine Sonderausgabe der Bild zur Wahl, sondern auch in anderen
Briefkästen. Auch möge ich Widerspruch ernten,
wenn ich von „bildungsfernen Bürgern“ schreibe und das durchaus berechtigt, nur
sind für mich nicht jene „Bildungsfern“ von welchen auf Grund ihrer
finanziellen Situation die Bildung fern gehalten wird, sondern eher jene,
welche vermeinen das Bild bildet und diese Zeitung als Hauptinformationsquelle nutzen.
Ihr Wissen über Politik, Wirtschaft, Kultur etc. also weitestgehend aus den
Schlagzeilen besagter Zeitung beziehen!
Wie dem auch ist, Parteien verdienen es an ihren Taten in Vergangenheit
und Gegenwart gemessen zu werden und nicht an ihren Versprechungen für die
Zukunft!
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