Wir leben in einer Zeit sich zuspitzender Widersprüche, Krisen erschüttern in immer kürzeren Abständen, mit immer größerer Wucht unsere Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, wo nicht nur mit dem Säbel gerasselt wird, sondern Kriege geführt und ausgeweitet werden. Wir leben in einer Zeit, in welchen die Meinung hauptsächlich von weitestgehend gleich geschalteten Massenmedien diktiert wird. Eine andere Welt ist nicht nur nötig, sie ist auch möglich!
Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“
„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)
Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel
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Die westlichen Medien frohlocken, in Syrien wurde der Präsident, welcher nach westlicher Lesart ein Diktator, verjagt und die Hauptstadt erobert. Hierzulande wird schon mit der Rückführung der vielen Flüchtlinge spekuliert, welche zum Aufbau ihres Landes gebraucht werden. Endlich Friede, Freude und Eierkuchen für alle in Syrien?
Ist dem so und gibt es wirklich einen Grund zum Jubeln? In jedem Fall hat die westliche Wertegemeinschaft eine Schlacht gegen den gesellschaftlichen Fortschritt gewonnen, egal was es Opfer gekostet hat, diese spielen im westlichen Werteverständnis ohnehin keine Rolle, sie sind Mittel zum Zweck. Geht es doch um die Disziplinierung der Welt im westlichen Wertekanon, (und damit ist gemeint die Erhaltung des US-dominierten Systems, wie es nach dem Untergang der sozialistischen Staatengemeinschaft entstanden und nun im Zerfall begriffen ist,) es geht um die Unterordnung menschlicher Interessen unter imperialistischen Profiinteressen mittels dem Hegemonialstreben der USA und ihrer Vasallen, sowie solcher die es werden könnten, wenn sie sich denn unterordnen. Der Kampf hat lange schon begonnen, er wird mit zunehmender Härte, speziell im Nahen Osten, besonders intensiv vom Kettenhund der USA, geführt.
Allerdings gut und böse, was wenn das Böse sich als das Gute offenbart und das Gute letztendlich böse? Thomas Mann hatte einen klaren Standpunkt, heute haben wir Medien.
Wer Brandmauern errichtet sollte bedenken, denn:
Sie errichten Brandmauern,
Zur Rettung der Demokratie,
Sie grenzen aus,
Um spaltend zu einen,
Sie schließen aus,
Was sie nicht verstehen,
Jeder soll ihre Wege gehen,
Sie wollen Retter sein,
Sperren sich zum befreien ein!
Vorgedanke: Der ursprüngliche Titel entspricht der Zeit der Entstehung des Gedichtes, er war den konkret-historischen Verhältnissen und Ereignissen geschuldet. Das Land stand damals an der Schwelle wiederauflebender praktischer kriegerischer Tätigkeit gegenüber anderen Ländern. Der Imperialismus war nun auch wieder in der Bundesrepublik in der Lage, offen Gesicht zu zeigen, sein Wesen zu offenbaren und sich in seiner Form rücksichtslos zu entfalten. Seit damals wurde diese Entwicklung fortgesetzt, heute könnte das Gedicht „Kriegstüchtigkeit“ genannt werden.
Gedanke:
Es ist schon einige Zeit her, die Besetzung der neuen Bundesländer war noch nicht alt, sie steckte noch in den Kinderschuhen und die Bundesrepublik schickte die ersten Soldaten in einen Auslandseinsatz (Kriegseinsatz). Der Antipode DDR war Geschichte und mit ihm auch der erste Friedensstaat auf deutschen Boden. Nun war man wieder wer in der alten BRD, als Vasall der USA versuchte man im Weltgeschehen wieder militärisch in Aktion zu treten. Dabei bekam der Vasallenstatus eine neue Qualität, die Zurückhaltung wie sie noch praktiziert wurde, als es das sozialistische Lager, speziell die DDR gab, war nicht mehr notwendig und es wurde der letzte Rest an eigenem politischen Sein aufgegeben. Heute verfolgt die Bundesregierung eigentlich nur noch die Interessen der USA, dem wird alles untergeordnet, wenn nicht gar geopfert, vor allem einstige wirtschaftliche Stärken. Der dafür notwendige Untertannengeist wird von den meisten Parteien im Bundestag praktiziert, insbesondere von jenen, welche lange schon dort vertreten.
Ein Gedicht im a – so - sozialem Netz gefunden, animierte folgendes Gedicht:
Zum Aluhut!
Wenn Mensch Symbolik braucht,
Damit man sieht,
Der Schädel raucht,
Kann er sich einen Aluhut aufsetzen,
Er kann allerdings auch ohne denken,
Und seine Gedanken, ...
Den Verhältnissen entsprechend,
Zur Erkenntnis lenken,
Er kann es vagen, ...
Sich gegen den Strom zu stellen,
Um nicht an den Klippen,
Des Niedergangs zu zerschellen,
Oder wie so viele Zeitgenossen,
Hoffnungsvoll den Mond anbellen,
... beim zerschellen!
Gefunden: klick.
Der Zweifel ist die Kraft die treibt,
Erkenntnis soll er bringen!
Der Schalk gerne den Spiegel reicht,
Des Narren Schellen klingen!
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Der eine hält den Spiegel vor,
Was gibt es zu erkennen?
Der andere ist nicht der Tor,
Kann Wahrheit so benenn!
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