Imperialismus im Niedergang, der ist sogar gesetzmäßig, die Ökonomie geht dem Bach runter, immer mehr Produktivkräfte werden zu Destruktivkräfte, weil die Entwicklung der Produktivkräfte im Kapitalismus immer schlechter beherrschbar ist. Was fehlt ist die gesellschaftliche Alternative, diese ist sogar bekannt, allerdings nicht populär und eine führende Kraft, welche in der Lage den notwendigen Übergang zu gestalten, fehlt.
Anmerkung: strategisch betrachtet ist es den Kräften des Kapital im Verlauf der Zeit gelungen die verschiedensten Bewegungen zu unterwandern, oder gar zu übernehmen, zudem wurden eigene "oppositionelle" Bewegungen geschaffen. Für die Entwicklung von gesellschaftlichen Bewegungen ist die Produktivkraftentwicklung von besonderer Bedeutung, so war die Sozialdemokratie die proletarische Bewegung des Kapitalismus im 19 Jahrhundert. Sie wurde bekämpft und mit dem Übergang des Kapitalismus in seine letzte Phase, dem Imperialismus, unterlaufen und übernommen. Mit der Veränderung der Produktionsweise, ihrer Weiterentwicklung, veränderte sich auch die Organisation der Arbeiterklasse, es entstanden kommunistische Parteien, der Produktion entsprechend, Massenparteien. Diese Entwicklung war eng verbunden mit der zweiten Phase der industriellen Revolution, dem Fordismus, der Fließbandproduktion. Heute wird die Wirtschaft von der dritten industriellen Revolution dominiert, eine ihr entsprechende Organisationsform ist nicht zu erkennen, jedenfalls nicht in den westlichen Industriegesellschaften, in welchen die Menschen in der Herde des Individualismus gehalten werden und versucht wird, die Rolle der Persönlichkeit auf individuelle Merkmal zu beschränken.
Im Zusammenhang mit aktueller und vergangener gesellschaftlicher Entwicklung, das Augenmerk auf die Sozialdemokratie zu lenken, lenkt heute von den eigentlichen Ursachen für die aktuellen Probleme nur ab. Letztlich wird in der Bundesrepublik ein demokratisches System praktiziert, welches nur jene Kräfte in den Parlamenten zulässt, die den herrschenden Verhältnissen dienlich.
Das ist die beständige Selbstüberschätzung und Russland ist alles andere, nur nicht unterentwickelt, es ist Deutschland in vielem überlegen, immerhin leben wir hier in einem Land wo die Grundlagen wirtschaftlicher Entwicklung seit Jahrzehnten geschleift werden und das ohne Russland. .…








