Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Samstag, 30. September 2017

Zitiert, weil gestern gelesen ...

„Die Resultate menschlicher Arbeit und gesellschaftlicher Produktionstätigkeit unterscheidet Engels in gewollte und nicht gewollte, vorhergesehene und nicht vorhergesehene, auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die Natur selbst. „Denn in der Natur geschieht nichts vereinzelt. Jedes wirkt aufs andre und umgekehrt, und es ist meist das Vergessen dieser allseitigen Bewegung und Wechselwirkung, das unsere Naturforscher verhindert, in den einfachsten Dingen klarzusehen.““

Quelle: Einführung in Engels´ Schrift – Dialektik der Natur, Dietz Verlag Berlin 1986, Seite 42


Gleichnis

Ein Gleichnis ist eine Herablassung, zur Förderung der Erkenntnis!

Mittwoch, 13. September 2017

Weltkulturerbe und Wahlkampf!?!

Jeden zweiten Sonntag im September gibt es seit einigen Jahren einen Tag des offenen Denkmals im Land. Da Quedlinburg mit seinem Weltkulturerbetitel über eine ganze Reihe denkmalgeschützter Objekte verfügt, öffnen in dieser Stadt viele Objekte an diesem Tag ihre Türen. Der für diesen Tag erstellte Handzettel verzeichnet 53 Objekte in der Kernstadt und weitere 4 Objekte in den Ortsteilen. Zudem finden am Samstag und Sonntag die verschiedensten begleitenden Veranstaltungen statt, darunter am Sonntag Vormittag ein Bürgerfrühstück auf dem Markt. Klassischerweise stellen sich dort die verschiedensten Vereine, Organisationen, Initiativen und mehr vor, dass in diesem Jahr diese Veranstaltung auch genutzt wird um Wahlkampf zu betreiben, dürfte eigentlich nicht verwundern und so dominierten die Schirme und Tische der verschiedensten Parteien etwas das Geschehen. Ich selbst querte gegen Mittag den Marktplatz und konnte mich von der Präsens verschiedenster Parteien überzeugen. Als ich gegen Abend Facebook aufsuchte, gab es verschiedene Berichte, reich geziert mit Bildchen, welche mich doch etwas schreckten, insbesondere, wer was verbreitete. Vor Überraschungen nicht gefeit, fand ich gestern den Beitrag des ortsansässigen SPD Landtagsabgeordneten, geteilt auf einer anderen Seite, sich mit der Anwesenheit der sich Alternative nennenden Partei auf dem Markt auseinandersetzend und diese Anwesenheit verurteilend. Zum Beitrag gab es mehre Kommentar und auch ich habe einen Kommentar geschrieben. Heute war vom geteilten Beitrag allerdings nichts mehr zu sehen, jedenfalls nicht an dem Ort, an welchen ich kommentiert, auf der Seite des Abgeordneten ist er nach wie vor zu finden, (siehe Fotomontage).
Folgenden Kommentar hatte ich hinterlassen:
Eigentlich sollte es ein „Bürgerfrühstück“ zum Tag des offenen Denkmals sein, allerdings muss es keinen wundern, dass dieses im Vorfeld der Bundestagswahlen auch zu Wahlkampfzwecke gebraucht und auch missbraucht wird. Nicht nur die Logos der verschiedenen Parteien waren sehr präsent und dominierten meins Erachtens das Geschehen, sondern auch anderes.
Und egal welche Stellung den verschiedensten Parteien gegenüber bezogen wird, das ursprünglich Anliegen dieses „Bürgerfrühstücks“ … ja was ist eigentlich das ursprünglich Anliegen einer solchen Veranstaltung?
P.s. Das Thema zum Tag des offenen Denkmals war in diesem Jahr Macht und Pracht und so kommt der Kampf um die Macht, möge er auch vermeidlich sein, diesem Thema entsprechend. Es ist Wahlkampf und dabei geht es in erster Linie um die Verteilung der verschiedensten Pfründe und so ist es nicht verwunderlich, dass die Parteien genannten Karrierevereine ihre Wahlkämpfer in Position bringen und versuchen die Pracht dieser Stadt mächtig für ihre eigenen Interessen zu nutzen!

Mittwoch, 6. September 2017

Frau Merkel war in Quedlinburg wahlkämpfen!

Frau Merkel was vor kurzen in Quedlinburg wahlkämpfen und ich hatte einen Text dazu geschrieben, allerdings nicht veröffentlicht. Irgendwie bin ich davon abgekommen, was in letzter Zeit allerdings nicht selten ist. Nun sind die Entwicklungen weiter gegangen, die CDU hat mit der AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt den Schulterschluss geübt und damit ihre Nähe zur AfD nicht nur propagiert, sondern sogar praktiziert. Als Frau Merkel in Quedlinburg war, konnte dieses übrigens auch betrachtet werden, vor der Bühne Anhänger und Jubelmasse, hinter der Absperrung wurde die Veranstaltung von den vermeidlichen Antipoden der CDU, mit den verschiedensten AfD populistischen Sprüchen gezierten Plakaten, abgeschirmt, andere Kritik wurde dadurch von vornherein unterdrückt. Erfolge müssen eben organisiert werden und am Besten der Widerspruch gleich mit! Die besten Kritiker sind eben immer die eigenen Kritiker, deren Kritik gut zu beeinflussen und zu steuern ist, sozusagen Selbstkritik, allerdings von der unkritischen Art und von der Form negiert.
Hier mein ursprünglich verfasster Text:

Samstag, 8. Juli 2017

Folgendes Zitat gefunden, in einem Text, ...

Bildschirmfoto 2017-07-08 / 22:58Uhr
Folgendes Zitat gefunden, in einem Text, welcher interessant zu lesen und sehr zu empfehlen. Hier ein Link zum Text, welcher überschrieben mit „Über die Produktion falscher Geschichtsbilder und die Notwendigkeit, sie zurückzuweisen.“
Das Zitat hingegen stammt aus Goethes Faust, der Tragödie erster Teil, von mir nachgeschlagen in Reclam Universal-Bibliothek Band 1, 38 Auflage 1988, Seite 23/24.

... Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln …

Die wenigen, die was davon erkannt,
Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“

Freitag, 30. Juni 2017

Zitat des Tages: „Die Genialität ...

Zitat des Tages: „Die Genialität von Marx und Engels liegt gerade darin, dass sie im Laufe einer sehr langen Periode, fast eines halben Jahrhunderts, den Materialismus weiterentwickelt, die eine philosophische Grundrichtung vorwärtsgetrieben, sich nicht bei der Wiederholung bereits gelöster erkenntnistheoretischer Probleme aufhalten, sondern den Materialismus konsequent durchgesetzt haben – dass sie gezeigt haben, wie man denselben Materialismus auf dem Gebiet der Gesellschaftswissenschaften durchsetzen muss, und den Unsinn, den gespreizte, prätentiösen Galimathias, die zahllosen Versuche, eine >>neue<< Linie in der Philosophie zu >>entdecken<<, eine >>neue<< Richtung zu erfinden usw., wie Kehricht schonungslos hinwegfegten. Der rein sprachliche Charakter derartiger Versuche, die scholastische Spielerei mit neuen philosophischen >>Ismen<<, die Verdunkelung des Wesentlichen durch verschrobene Spitzfindigkeiten, das Unvermögen, den Kampf der beiden erkenntnistheoretischen Grundrichtungen zu begreifen und klar darzustellen – das war es, was Marx und Engels während ihrer ganzen Tätigkeit verfolgten und unerbittlich bekämpften.

Montag, 22. Mai 2017

Zitat des Tages, … weil heute gelesen!

"Denn normal, denkt man, ist es doch, oder müsste es sein, dass sich Millionen Menschen nicht durch Jahrtausende von einer Handvoll Oberschicht beherrschen, ausbeuten, enterben lassen. Normal ist, dass eine so ungeheure Mehrheit es sich nicht gefallen lässt, Verdammte dieser Erde zu sein. Statt dessen ist gerade das Erwachen dieser Mehrheit das ganz und gar Ungewöhnliche, das Seltene in der Geschichte. Auf tausend Kriege kommen nicht zehn Revolutionen; so schwer ist der aufrechte Gang." Ernst Bloch

Freitag, 28. April 2017

Der Urknall … & … Dialektik!

Kopie Mittelseite des Programmheftes
Woher kommen wir, wohin gehen wir? Eine Frage welche sich die Menschen immer schon gestellt haben, nachdem sie Zeit zum Fragen hatten und festgestellt haben, dass sie da sind! Sein oder Bewusstsein, das ist ebenfalls eine Frage, die Grundfrage einer jeden Philosophie, habe ich einst gelernt und das Bewusstsein geht dabei manch sonderlichen Weg. Theorien werden erdacht, mache Theorie wird bewiesen, aber nicht jede und manch Theorie ist nicht zu beweisen. Jedenfalls ihre Richtigkeit! Und so wird an manch Theorie festgehalten, sie gar als unumstößlich betrachtet und erklärt, es kann nicht sein, was nicht sein darf und alles muss doch einen Anfang haben, so auch das Universum! Mit solch einen Anfang wurde sich in einem Vortrag bei „Melanchthons Erben“ in Quedlinburg beschäftigt, wissenschaftliche Autorität sollte für Aufklärung sorgen und auch auf Facebook fand sich eine Aussage dieses Thema, die Entstehung des Universums, betreffend.
„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, die ganze Welt. ...“ ist in der Bibel zu lesen und das soll vor etwas mehr als 6000 Jahren gewesen sein, also zu einer Zeit, als die ersten Menschen hierzulande das Herumziehen als Jäger und Sammler aufgaben und sesshaft wurden. Also passte diese Aussage mit zunehmender Erkenntnis irgendwann nicht mehr und wie war das eigentlich mit der Unendlichkeit? So musste eine neue Theorie her und was ist die Theorie vom Urknall anderes, als eine moderne Schöpfungstheorie? Wir sehen das, wozu wir fähig sind es zu sehen und wenn wir einmal weiter sehen, stellen wir unter Umständen fest, dass es doch anders ist, als wir anfänglich gesehen.