Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Sonntag, 13. Juli 2025

Weitere Gedanken zum Bildchen mit Sprüchlein und begleitenden Text.

Ein Gegenstand der Betrachtung, ein Bildchen mit Sprüchlein, die Ursachen praktischer Politik verneinend, in dem Krankheit unterstellt.

Was ist heute nicht interessant, wenn es genau betrachtet? Gerade in der Politik und das was sogenannte, gewählte und in Regierungsverantwortung stehende Politikerinnen und Politiker veranstalten. Zumindest im Zusammenhang mit ihren Taten und deren Folgen für die Menschen nicht nur im eigenen Land. Auch eine Aussage ist eine Tat, selbst wenn praktische Konsequenzen noch auf sich warten lassen, gelegentlich dienen diese um zu testen, wie weit gegangen werden kann. Im Zusammenhang mit manch Aussage werden viele Fragen gestellt, oft auch die Frage nach physischen, noch öfter nach der psychischen Verfassung von Politiker innen wie außen. Da wird schnell unterstellt, dass das eine und andere Hirn krank sein muss, wenn betrachtet, was beschlossen, oder zumindest angedacht zu beschließen usw. usf..

Doch hat das wirklich etwas mit Krankheit zu tun? Nein!

Freitag, 11. Juli 2025

Freidenker Nr. 2-25 Juli 2025

Der Freidenker Nr. 2-25 Juli 2025 hat Faschismus zum Thema, ein durchaus interessantes Thema, auch weil Faschismus, häufig in der verklärenden Kurzform Nazismus, von den Herrschenden gern als Keule genutzt wird, um ausgemachte politische Gegner zu Klassifizieren. Dieses war besonders gut während der Zeit der Pandemie zu beobachten, in welcher das Zepter des Irrationalismus besonders intensiv und offen geschwungen wurde. Seit dem ist Rationalismus und Vernunft aus dem herrschenden politischen Denken so gut wie komplett verschwunden, wie an der aktuell herrschenden Politik in der Bundesrepublik gut zu beobachten.

Der Faschismus, insbesondere die Faschismuskeule wird auch eingesetzt um „Alternative“ zu protegieren, diese auf und auszubauen. Die Herrschenden haben längst begriffen, die für sie besten Alternativen sind immer jene, welche man sich selbst schafft. So hat die "Alternative" zum Beispiel auch als „Rettungsanker“ für das untergehende gesellschaftliche, speziell auch das politische, System zu fungieren und die Aufgabe zumindest noch einen Schein von Demokratie zu wahren. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll konkret zu hinterfragen und nicht im medialen Canon mitzuklagen, wie oft der Fall. Ursachen erkennen, Wirkungen benennen und wem nutzt es fragen! Vor allem wem nutzt die sehr intensive mediale Aufmerksamkeit einem vermeintlichen Antipoden, egal mit welchem Stempel er versehen, gegenüber?

6. Magdeburger Friedensfestival

Das 6. Magdeburger Friedensfestival findet vom 5. bis 7. September 2025 am Salbker See statt.

Programm und Eintrittskarten und weiter Informationen: hier!

Dem Link folgend, ist unter anderem zu lesen:

Lasst uns „friedenstüchtig“ werden!

Das Magdeburger Friedensfestival dient dem Austausch und der Vernetzung aller, die sich gegen Kriege und für ein friedliches Miteinander einsetzen wollen.

Als Teil der Menschheitsfamilie verstehen wir das gezielte Töten als Widerspruch in sich.

Mittwoch, 2. Juli 2025

Auf Facebook gefunden, ein Bildchen ...

Bildschirmfoto

Auf Facebook gefunden, ein Bildchen mit Text und dazu noch ein etwas längerer Text. An ursprünglicher Stelle habe ich einen Kommentar geschrieben und als das Bild an anderer Stelle geteilt, einen weiteren, den folgenden Kommentar. Dieser bezieht sich allerdings weniger auf das gegenständliche Bild, als vielmehr auf den Text:

Nun ja, kritisch betrachtet, sagt der erste Teil nur, dass nach Alternativen für die "Atomare Teilhabe" gesucht wird, wenn die USA ihre Atombomben wiedererwarten aus der Bundesrepublik abziehen und die Bundeswehr auf diese nicht mehr zugreifen kann. Also das Problem ist nicht neu, eher ein alt hergebrachtes. Und um eine eigene Atombombe zu bauen, bräuchte es entsprechende Grundlagen, welche in den letzten Jahren aus anderen Gründen zerstört wurden.

Fähnchen schwenkend auf Kriegskurs lenken?


Bildschirmfoto

Nun wurde beschlossen, auch in Quedlinburg, dass Fähnchen zu schwenken sind, nun ja, weniger zu schwenken, als eher mit Fahnen zu beflaggen. Es soll „in der Stadt Flagge gezeigt werden“, so der MZ von heute (01.07.2025, Seite 13.) zu entnehmen. „Konkret geht es um Dienstgebäude bzw. Verwaltungsstandorte und Schulen, die in Trägerschaft der Stadt sind.“ Und welche Fahnen aufzuziehen, ist auch zu erfahren, denn „vor ihnen sollen, so beantragt die CDU-Fraktion, künftig ganzjährig die schwarz-rot-goldene Nationalflagge und die Europaflagge wehen.“ Gloria, Halleluja, die Kriegs-Treiber-Partei gibt vor, hinter welchen Flaggen in zukünftige Kriege zu marschieren ist.

Damit das auch funktioniert und die Deutschlandfahne nicht zur Fahnenflucht animiert, wird betont, das dieses Fähnchen „seit dem 3. Oktober auch Flagge des wiedervereinten Deutschland“ ist und sie „sei ein Symbol für Freiheit, Einigkeit und Demokratie,“. Welcher dritte Oktober ist nicht zu erfahren, spielt auch keine Rolle, allein der Patriotismus zählt, wenn es in diesem Land weiter Richtung Kriegsgebiet geht. Das dieses Fähnchen für alles mögliche stehen kann, ist nicht zu bestreiten, auch waren die Farben einst positiv zu sehen, als es darum ging auf dem Weg zur einheitlichen deutschen Nation zu gehen, oder als sie mit einem Emblem versehen, in einem untergegangenen Staatswesen zu sehen. Doch diese Zeit ist längst vorbei und nicht erst seit dem „3. Oktober“ hören die Menschen in diesem Land wieder Kriegsgeschrei, erst sacht und leise, bis Jugoslawien bombardiert, dann etwas lauter, als mit ihr nach Afghanistan marschiert und wo es nun wieder gegen Russland geht, man die Stimmen der Vernunft vor Kriegsgeschrei kaum versteht.

Donnerstag, 26. Juni 2025

Eine interessante Geschichte, nur worum geht es wirklich?

In der MZ von heute (26.06.2025, Seite 13.) findet sich ein Beitrag, welcher überschrieben mit: „Stadtwerke-Drama spitzt sich zu“. Zu erfahren ist, dass der Aufsichtsrat getagt und eine „Entscheidung des Aufsichtsrats zur Zukunft des Chefs …“ vertagt wurde. Eine Gnadenfrist für den Chef der Stadtwerke? Vielleicht, ist eine verfahrene Kiste, das Verhältnis des Chefs der Stadtwerke zu den Mitbarteitern der Stadtwerke. Der Konflikt schwelt schon länger, war in der Vergangenheit des öfteren Thema in der Zeitung, eine Lösung wurde bis jetzt nicht gefunden. Vielleicht weil das Problem nicht richtig erkannt?

Montag, 16. Juni 2025

Der Zweifrontenkrieg gegen ..., ein übernommener Text.

Bildschirmfoto RT-16.07.25

Darf es eine Front mehr sein? Ein Imperium schlägt sich selbst, eine weiterer Kriegsschauplatz wurde eröffnet und historische Parallelen drängen sich auf. Einen interessanten Text von Klaus Linder habe ich auf Facebook gefunden und werde ihn mit Genehmigung des Autor wiedergeben. Treffend Formuliert und Klassifiziert.

Der Zweifrontenkrieg gegen Rußland und China war für die USA - den "realen USA-Imperialismus im 21. Jahrhundert", nicht seinen metaphysisch-utopischen Traum von sich selber - ein Ding der Unmöglichkeit. Schon ihr Einfrontenkrieg gegen Rußland war zur Niederlage verurteilt, wie die Chronik der SMO an jedem Tag in tausend Details zeigt. Das Ergebnis des USA-Kriegs gegen Rußland war die strategische Niederlage der USA, nicht Rußlands. Mit dem Amtsantritt Trumps war der Moment gekommen, da nur noch die Kapitulation und der Austritt aus diesem Krieg zu vollziehen war, sofort, unter welchem "gesichtswahrenden" Brimborium nach außen auch immer. Trumps durchgängige Zweideutigkeit - die gegenüber der 100-prozentigen Entschlossenheit seiner Vorgänger zur Zerstörung Rußlands schon ein Fortschritt war - ließ auch zunächst Anhaltspunkte, Spielräume, Gelegenheiten offen, den NATO-Krieg, wie angekündigt, zu beenden. Stattdessen verzögerte die Trump-Regierung bis heute die Kapitulation. Seither ist es Trumps Krieg, entgegen allen Beteuerungen, daß es der von Biden sei (was schon deshalb hinkt, weil es eine erste Amtszeit Trumps gab, in der Banderastan im Hintergrund kontinuierlich aufgerüstet und trainiert wurde), so wie der Vietnamkrieg am Ende Nixons Krieg war, und nicht Johnsons.

Sonntag, 15. Juni 2025

Eine Lesung ist Geschichte - Gedanken.

Nun war das Thema der Lesung vielleicht nicht sonderlich glücklich gewählt, kann vielleicht kaum jemand etwas mit anfangen, oder versteht es nicht, ein Buch mit sieben Siegeln, welches darauf hart geöffnet zu werden? Und aus diesem Grund nur einige wenige Gäste zu begrüßen waren. Doch worum ist es gegangen? Der Titel, „Was ist schon Philosophie – von metaphysischen Kreisläufen und dialektischen Spiralen, nachdenken über das Leben.“ enthält unter Umständen für die meisten Menschen zu viele Unbekannte. Das Nachdenken über das Leben ist es wohl nicht, obwohl heute durchaus verbreitet nicht selbst zu denken, sondern medialen Vorgaben zu folgen und sich davor zu hüten, diese in Frage zu stellen. Der Mensch als ein Produkt von den Medien manipulierter Meinungsbildung, nennen wir es geistige Manipulation? Ist es vielleicht doch das Nachdenken über das Leben, was abhielt an dieser Veranstaltung teilzunehmen, weil es medial vorgegeben?