Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

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Freitag, 29. Dezember 2017

Anwendung von Begriffen, oft mit verschleiernder Wirkung ...

Bildschirmfoto 2017-12-29 18:14 Uhr
Kommentare hin, Kommentare her, einen hatte ich geschrieben, frage mich nur, wo ist er geblieben? Dort wo ich ihn hinterlassen, kann ich diesen nun nicht fassen! Hatte ihn geschrieben, am Ursprungsort des Kommentierten und ein zweites mal an jener Quelle, mit welcher auf dem Text verwiesen, im a-sozialen Netzwerk. Letzteres ist erhalten, erstes wohl noch nicht freigeschaltet.
Auf der Seite selbst finden sich weitere Beiträge zum Thema, in einem jüngeren wird ähnlich auf den Begriff eingegangen, das Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet, allerdings unter einen etwas anderem Gesichtspunkt. Im Kommentar spielt der Einsatz des Begriffs zum Zwecke der Verharmlosung faschistischer Verbrechen eine Rolle, ein weiterer Gesichtspunkt ist die Verteidigung israelischer Politik, mittels der Hervorhebung des Völkermordes an den Juden als etwas Besonderes. Beides sind Kritik würdige Punkte und Zielrichtungen der Verwendung und begründen eine Negation des Begriffs Holocaust für diesen Völkermord!
Hinterlassener Kommentar:

Dienstag, 28. August 2012

„Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien”

Quelle: Klick!
Am ersten September ist Antikriegstag, wobei mir die alte und zu DDR-Zeiten gebräuchliche Bezeichnung Weltfriedenstag besser gefällt. Letztlich geht es an diesem Tag, aber nicht nur an diesen, sich für Frieden in der Welt einzusetzen und den Kriegsgelüsten der verschiedensten imperialistischen Kräfte entgegenzutreten. Das ist wichtiger den je, in einer Zeit, in welcher die Kriegstrommel immer heftiger geschlagen wird. Besonders heftig wird diese gegenwärtig für den Krieg in und gegen Syrien geschlagen, das es ist diesem Zusammenhang der Aufklärung über diesen Krieg bedarf, ist nicht nur der gegen das Land in Stellung gebrachten Medienmacht geschuldet. Und so wird unter dem Motto: „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“ am Samstag zu einer Demonstration in Frankfurt am Mein aufgerufen.
Näheres ist folgendem Text zu entnehmen, welchen ich hier entnommen habe:

Das „Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien” ruft zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien” am Samstag, dem 1. September 2012, dem diesjährigen Antikriegstag, in Frankfurt am Main auf.
Zweck der Demonstration ist es, ein Ende der aggressiven völkerrechtswidrigen Einmischung der USA und anderer NATO-Mitgliedsstaaten sowie arabischer Monarchien in Syrien zu fordern und der in westlichen Ländern weit verbreiteten falschen Auffassung entgegenzutreten, dass es sich bei dem Krieg in Syrien um einen Bürgerkrieg oder einen „Volksaufstand” gegen den Präsidenten Baschar al-Assad handele. Die Demonstranten wollen der Öffentlichkeit die Wahrheit zu Gehör bringen, dass durch die Einschleusung ausländischer Terrorbanden nach Syrien, die von antisyrischen Medien verharmlosend wie unzutreffend als Kämpfer der inneren Opposition bezeichnet werden, Staat und Gesellschaft destabilisiert und religiöse Zwietracht gesät wer den soll, dass jedoch der größte Teil des syrischen Volkes zur Abwehr dieser Aggression und zur Verteidigung eines modernen, säkularen Staates auf der Seite der offiziellen Staats- und Sicherheitsorgane steht.
Breites Teilnehmerspektrum erwartet
Die Veranstalter erwarten, dass mehrere tausend Deutsche und in Deutschland lebende Ausländer, darunter zahlreiche Menschen syrischer und türkischer Herkunft, über religiöse, politische und weltanschauliche Differenzen hinweg dem Demonstrationsaufruf folgen werden.
Termin und Demonstrationsroute
Die Demonstration beginnt am 1. September 2012 um 13.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Alten Oper. Um 14.00h wird sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen und eine kurze Zwischenkundgebung an der Hauptwache halten, von wo es um 15.00 Uhr voraussichtlich über die Liebfrauenstraße und Neue Kräme zum Römerberg geht, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird. Die Veranstaltung endet um 17.00 Uhr.
Redner und musikalische Begleitung
Als Redner werden unter anderem auftreten Herr MAHER AHMAD, Vorstandsmitglied der Deutsch-Syrischen Gesellschaft, Herr IHSAN CIBELEK, Musiker der international bekannten türkischen Musikgruppe “GRUP YORUM” sowie von ”KÖLN SANAT ATÖLYESI”, Herr ENVER ENLI, Vorstandsmitglied der Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF), Herr Ing. BETROS GHARIB vom Syrisch-Aramäischen Verein in Stuttgart als Vertreter der christlichen Minderheit in Syrien, Herr KLAUS HARTMANN, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenkerverbandes. Es wird Ansprachen, Grußadressen und Gebete von Vertretern verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen in Syrien und der Türkei sowie der deutschen Friedensbewegung geben.
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der türkischen Gruppe „KÖLN SANAT ATÖLYESI” und dem Frankfurter Sänger und Liedermacher ERNST SCHWARZ, der von seinen Auftritten bei Ostermärschen, antifaschistischen und gewerkschaftlichen Demonstrationen und Veranstaltungen bekannt ist.
Zur Vorgeschichte
Das Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien wurde am Sonntag, 5. August 2012, in einer Versammlung mit etwa 60 Beteiligten im Alevitischen Kultur Zentrum, An der Steinmühle 16 in Frankfurt a. M.-Höchst gegründet. Einige der Teilnehmer hatten zuvor an der Vorführung des Films des türkischen Regisseurs Serkan Koc – “Was ist los in Syrien?” am 21.07.2012 in den Räumlichkeiten der Atatürkgesellschaft in der Bolongarostraße 117 in Frankfurt/Höchst teilgenommen. Dabei suchten und fanden Freidenker und andere den Kontakt zu jenen Migranten-Gruppen, die bereits am 22. April 2012 in Frankfurt eine Demonstration für Syrien organisiert hatten. An diesem Tage waren immerhin 1500 Menschen auf der Straße, was für eine Friedensdemonstration hier und heute eine enorme Menge ist. Allerdings waren die Demonstranten weder Assad-feindliche Salafisten oder Moslembrüder noc h Deutsche, deren Herz für die angeblich friedliche Opposition gegen Assad schlägt, also kein geeignetes Bildmaterial für die abendliche TV-Märchenschau der unüberprüfbaren, nichtssagenden, verwackelten “Rebellen”-Videos . Nein, es waren hier lebende Syrer und andere aus der Region eingewanderte Menschen, weitgehend noch ohne deutsche Beteiligung, die für die nationale Selbstbehauptung Syriens auf die Straße gingen und Assad-Bilder mit sich führten. Nichts davon in den Medien der angeblich “offenen Gesellschaft”! Nur auf Youtube war von einer „Pro Syrien Demo Frankfurt 22-04-12“ dieses (http://www.youtube.com/watch?v=HjMK7YOon1s) und dieses (http://www.youtube.com/watch?v=ifJSJHgMBVI&feature=related) Video zu sehen.
Vor einem Jahr im Libyen-Krieg stand die europäische Friedensbewegung vor ihrem selbstverschuldeten Bankrott. In diesem Jahr ergibt sich dank des Widerstands der syrischen Nation und ihrer Führung gegen die westliche Aggression und aufgrund einer veränderten Haltung der Großmächte Russland und China die Chance neuer Impulse, insbesondere für internationalistische, antiimperialistische Kräfte und Tendenzen in der Friedensbewegung. Es ist vor allem die aggressive Außenpolitik der Regierung unseres eigenen Landes, gegen die sich der Protest aller verantwortungsbewussten Bewohner zu richten hat. In diesem Sinne stellt das Solidaritätskomitee mit der geplanten Demonstration folgende
Forderungen:
  • Solidarität mit dem syrischen Volk und seiner Regierung gegen die Zerschlagung des Völkerrechts durch die imperialistischen Staaten!
  • Wir fordern: Schluss mit der Einmischung der NATO, keine Invasion in Syrien!
  • Gegen EU-Unterstützung bei der Ausrüstung und Einschleusung von Söldnerbanden über die Türkei!
  • Gegen die antisyrische Lügenpropaganda und psychologische Kriegsführung von Massenmedien und Politikern.
  • Stopp der deutschen Sanktionen gegen Syrien!
  • Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen!
  • Keine deutschen Panzer für Saudi-Arabien und Katar!
  • Keine deutschen Atom-U-Boote für Israel!
Online-Petition an den Deutschen Bundestag

Freitag, 17. August 2012

Warum keine Flugverbotzone über Südafrika?

Immerhin eskaliert dort die Gewallt und wie diesem Beitrag zu entnehmen ist, hat die Polizei über 30 Bergleute erschossen. „Weil sie sich bedroht fühlten, eröffneten die Polizisten das Feuer auf die mit Macheten und Stöcken bewaffnete Kumpel,“ und die Verhandlungen waren gescheiter, ist zu erfahren und so wurde beschlossen den Streik gewaltsam aufzulösen! Immerhin hat das Unternehmen Produktionsziele, welche es zu erreichen gilt. Das in diesem Zusammenhang die Forderung der Bergleute erwähnt wird, steht außer Frage, genauso wie die Relativierung dieser, in dem eine Prozentzahl genannt wird, aber der Ausgangspunkt verschwiegen. So hören sich 200% mehr Lohn sicher viel an, nur was verdienen die Bergleute gegenwärtig? Letzteres Wissen wäre schon entscheidend um diese Forderung richtig einordnen zu können. Da es verwehrt wird, kann davon ausgegangen werden, das die Einkommen der Bergleute so niedrig sind, dass sie sich und ihre Familien davon nicht entsprechend ernähren können. Um dann noch das „Böse“ beim nahmen zu nennen, wird radikalisiert und so ist zu lesen: „die radikale Gewerkschaft AMCU beschuldigte die Sicherheitskräfte eines Massakers,“ damit werden die Sicherheitskräfte in ein besseres Licht gerückt und die Forderungen der Gewerkschaft verurteilt, die Schuldfrage geklärt!
Ganz anders im Falle eines anderen Krisenherdes, in Syrien sind die Sicherheitskräfte die „Bösen“ und die Rebellen genannten Aggressoren die „Guten“, selbst wenn sie „Postarbeiter vom Gebäude schmeißen“ wie in einem Video auf dieser Seite zu sehen ist.
Dabei haben beide Ereignisse eine Gemeinsamkeit, sie werden im Interesse westlichen Kapitals ausgeführt. Im ersten Fall, am Ende des Beitrages gut ersichtlich, denn „die Unruhen haben den Minenbetreiber Lonmin gezwungen, die Produktion im ganzen Land einzustellen. Das in London und Johannesburg gelistete Unternehmen teilte mit, es werde seine Produktionsziele für das Gesamtjahr verfehlen,“ und somit auf erhebliche Gewinne verzichten müssen. In Syrien geht es hingegen darum, die Macht westlicher Monopole auszuweiten, die Vormachtstellung des Westens im Nahen Osten auszubauen und die Voraussetzungen für weitere Kriege in dieser Region, auf den Weg in den Fernen Osten, zu schaffen.

Freitag, 25. März 2011

Libyen und Bahrein, der „kleine“ Unterschied!

Im Blog Kritische Massen findet sich ein Beitrag zum Thema Libyen und Bahrein, welcher die unterschiedliche Berichterstattung in den Medien zum Gegenstand hat. Dabei hat der Unterschied durchaus Ursachen und genau betrachtet, wo in Libyen der Aufstand sein Ende zu finden scheint, wenn EU, Nato und USA sich nicht direkt militärisch einmischen, gärt es in der Region weiter. Dabei scheint es vielen, dank der Medien, nicht einmal aufzufallen, wo allein schon die Unterschiede bei den Protestbewegungen liegen. In Ägypten und Tunesien, wie auch Bahrein, gingen und gehen Menschen auf die Straße, ihre Forderungen vortragend. In Libyen hingegen gingen Demonstranten auf die Straße, setzten sich auf Panzer und begannen zu schießen. Der vermeidliche Protest entfaltet sich von Anfang an als Bürgerkrieg, der Kampf um demokratische Rechte, Freiheit etc. wurde der Abschaffung des Systems untergeordnet. In welche Richtung dieser Bürgerkrieg von Anfang an geführt wurde, ist vor allen an den Initiatoren und an der Fahne zu erkennen, welcher gefolgt wird. Den Initiatoren ging es nicht um gesellschaftlichen Fortschritt, um mehr Demokratie und Freiheit für die Menschen des Landes, sondern schlicht weg um die Interessen einiger weniger, um die Restaurierung vergangener Verhältnisse, um den Zugriff aufs Öl. Und wo in Libyen der Widerstand zum Beispiel von Saudi-Arabien unterstützt wird, marschieren saudische Truppen in Bahrein ein, um die Widerstandsbewegung niederzuschießen. Kein kleiner, aber durchaus bedeutender Unterschied!    

Montag, 27. Juli 2009

Keine U-Boote für Israel!

Keine U-Boote für Israel!

Es darf keine weiteren Kriege geben und die gegenwärtigen Kriege müssen beendet werden. Israel zeigt nicht nur seine Waffen, es rüstet gegen Iran und das auch mit Hilfe deutscher Waffen. Es gilt zu verhindern das weiter Waffen, welche auch Atomwaffen tragen können, nach Israel gelangen.

Hier habe ich einen Beitrag gefunden welcher sich mit dieser Problematik beschäftigt und auf die Online-Aktion der IPPNW verweist.

Offener Brief und Online-Aktion der IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel“

An dieser Aktion (klick) kann sich jeder beteiligen, ich habe dieses schon getan, da es Notwendig ist weitere Kriege zu vermeiden, vor allen wenn vorgesehen ist die weltpolitische Lage mit Hilfe von Atomwaffen weiter zu destabilisieren. So gilt es die Lieferung weiterer deutscher U-Boote an Israel zu verhindern.

Im Aufruf heißt es unter anderen:

„Deutschland darf keinerlei Beihilfe für eine weitere Verschärfung des Nahostkonfliktes leisten. Laut den politischen Grundsätzen der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern, Absatz III, Artikel 5 dürfen Lieferungen von Kriegswaffen und kriegswaffennahen sonstigen Rüstungsgütern in Länder, in denen ein Ausbruch bewaffneter Auseinandersetzungen droht, nicht genehmigt werden“

Auf erst genannter Seite finden sich weitere Links zu Thema.

Ich wünsche der Aktion viel Erfolg und die Reaktion der Bundesregierung wird zeigen wie erst sie es mit dem Erhalt des Friedens nimmt. Krieg ist die größte und gröbste Verletzung von Menschenrechten, er negiert diese absolut!