Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Sonntag, 4. November 2018

... was kann der DDR zum Vorwurf gemacht werden?


Bildschirmfoto 2018-11-04 18:50 Uhr
Auf Facebook gab es eine Diskussion, um die DDR ist es gegangen, um den Sozialismus in ihr und einige Gesichtspunkte, im Rahmen von Stichpunkten, was es so gab und was nicht. Es gab einige Kommentare, wobei eine solche Stichpunkttabelle eigentlich in die Kategorie Schlagwortanalytik gehört, sie ist nur bedingt tauglich komplexe Probleme zu erfassen, taugt aber Gegenüberstellungen anschaulicher zu gestalten. Die Diskussion ging hin und her und auf einmal fehlte ein ganzer Abschnitt, einfach weg und so wurde über das verschwundene diskutiert, in erster Linie, warum es verschwunden sein könnte. Der folgende Text von mir war eigentlich mit Bezug auf einige verschwundene Texte, letztlich habe ich mich aber entschlossen ihn trotzdem zum Beitrag zu veröffentlichen. Ein weiterer Text, auf meinem Text bezogen, als Ergänzung zu sehen, wurde in einem anderen Blog gespiegelt, dort findet sich auch die komplette gegenständliche Liste.
Hier nun einer meiner Beiträge zur Art und Weise der Auseinandersetzung mit Geschichte, wie der eigentliche Gegenstand verlustig geht und genommen wird, was anscheint am besten im eigenem Interesse zu instrumentalisieren ist:

Sonntag, 28. Oktober 2018

Kulturverfall:


in der Klassengesellschaft Auflösungserscheinung der Kultur einer Gesellschaftsformation, in denen die progressiven Kulturprozesse gehemmt, zerstört, in Stagnation gedrängt werden und damit auch der erreichte Entwicklungsstand der Kultur zurückgenommen wird. Der Kulturverfall ist für jene Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung charakteristisch, in denen die herrschenden Ausbeuterklassen politisch reaktionär werden. Seine schärfste Ausprägung als Negation der Kultur erreicht der Kulturverfall im Imperialismus, insbesondere in der faschistischen Diktatur, durch die Endhumanisierung des gesellschaftlichen Lebens in allen seinen Äußerungen. Der staatsmonopolistische Kapitalismus hemmt die Entwicklung der Kultur durch die Manipulierung der geistig kulturellen Bedürfnisse (geistige Manipulation) der ausgebeuteten Werktätigen, um diese ideologisch an die kapitalistische Gesellschaftsordnung zu binden. Die Erscheinungen des Kulturverfall werden bewusst als Mittel im ideologischen Klassenkampf gegen die sozialistische Kulturentwicklung angewendet.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Auf dem Schmierzettel 2018-01 geht es ...


Auf dem Schmierzettel 2018-01 geht es gleich am Anfang um die Almosenindustrie, allerdings kann ich nicht sagen, ob dieses die Eröffnung des Schmierzettels war, oder erst später geschrieben wurde. Gelegentlich setze ich Schmierzettel nicht am Ende fort, manchmal schreibe ich auch mittendrin oder am Anfang, also kann ich auch nicht sagen, wo diese Diskussion, zu welcher ich nachfolgende Kommentare geschrieben und wann genau stattgefunden hat, in jedem Fall im Internet.

- Man muß den wirklichen Druck noch drückender machen, indem man ihm das Bewußtsein des Drucks hinzufügt, die Schmach noch schmachvoller, indem man sie publiziert. Karl Marx

- Die Suppenküche, oder das Ausschänken von Suppe, verteilen von Almosen also, denn um etwas anderes geht es nicht. Almosen zur Linderung des Leids, allerdings welches Leid wird gelindert? In diesem Zusammenhang ist es durchaus sinnvoll sich mit der Almosenindustrie auseinanderzusetzen, ihre Rolle und Funktion.

- Nun die Suppe hat symbolische Wirkung, möge auch satt machen, sie steht nicht für Kritik am System, sondern für Linderung der schlimmsten Auswirkungen, ...

Freitag, 12. Oktober 2018

Im Vorfeld wird geklagt, gejammert, unterstellt, diffamiert, aber nicht differenziert ...


Bildschirmfoto 2018-10-14 16:25 Uhr
Begriffe, deren Verwendung als Keule und Instrumentalisierung entgegen ihrer eigentlichen Intuition!
Es ist schon interessant, wenn ich auf die Seite der Berliner Freidenker gehe und einen Beitrag aufrufe, von diesem einen Link folge, ist die aufgerufene Seite nicht zu erreichen, wird sogar als Unsicher eingestuft, wenn ich die Seite in die Suchmaschine eingeben, ist sie zu finden. Woran wird das wohl liegen? Da ist dann auch der an anderer Stelle nicht mehr zu findende Beitrag zu finden.
Auf diesen Beitrag, oder diese Erklärung, wurde ich auf Facebook aufmerksam, überrascht über die Herangehensweise der Erklärenden, habe ich dort folgenden Kommentar hinterlassen:
Ein, zwei Gedanken:

Donnerstag, 11. Oktober 2018

… viele Menschen handeln nach dem Motto: ...

Aufmerksam wurde ich auf diesen Beitrag, das Thema „Kampf um den Hambacher Forst“ aktuell und auf Facebook darauf aufmerksam gemacht, schrieb ich dort einen Kommentar, dieser blieb nicht unbemerkt und wurde missbilligend kommentiert, was allein so ungewöhnlich nicht ist. Es entwickelte sich eine Diskussion, welche allerdings recht schnell die sachliche Ebene verlassen hat und aus diesem Grund von mir auch nicht mehr fortgesetzt wurde. Zum Thema selbst fiel mir später folgendes ein: Der Irrationalismus treibt wahre Blüten und viele Menschen handeln nach dem Motto: tue was Du lassen kannst und lasse was Du tun müsstest! Schlimm wenn dieser im Gewand des historischen Materialismus daherkommt.
Hier meine zum Verweis auf Facebook hinterlassenen Beiträge:

Dienstag, 18. September 2018

Frei gedacht, fand ich auf Facebook ...


Frei gedacht, fand ich auf Facebook folgende interessante und treffende Aussage:
Für den Antihumanismus von heute ist mir bisher nur das provisorische Wort "Empathie-Nihilismus" eingefallen. Die Aktionen im Hambacher Forst werden selbstverständlich für irgendein Ökosystem dieser Erde ebenso irrelevant sein wie die der "Seebrücke" für irgendeinen von westlichen Sanktionen, Angriffskriegen, chaos-erzeugender Geostrategie und Hunger betroffenen Menschen.
Hauptsache, man richtet die Aufmerksamkeit nicht auf die gleichzeitig über BRD vordringende neue NATO-Ostfront und die Vorbereitung eines neuen Überfalls auf Syrien.
Auf der Suche nach geistigen Urhebern des heutigen Empathie-Nihilismus kann man wieder mal auch fündig werden bei den Meistern des pfäffisch aufgebrezelten Antihumanismus, Horkheimer und Adorno. Letzterer schrieb: "Wenn man in einem Schlachthof steht und einer sagt: 'Das sind ja bloß Tiere' - da beginnt Auschwitz". Zynischer kann man sich nicht über die Verfolgten und Genossen in den Konzentrationslagern der deutschen Faschisten herablassen und das ganze noch als Universalität grenzenlosen Mitgefühls verkaufen.
Zum Beitrag schrieb ich folgenden Kommentar:

Donnerstag, 13. September 2018

Wer braucht schon konkrete Ängste, wenn es diffuse gibt!


Bildschirmfoto 2018-09-13 18:39 Uhr
Das Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt hat auf seiner Facebook-Seite einen Beitrag aus einer Zeitung geteilt, in diesem Beitrag wird auf die Ängste eines Vertreters der deutschen Wirtschaft verwiesen, welcher sich Gedanken über die Folgen der jüngsten Ereignisse in Chemnitz für die deutsche Wirtschaft macht. Zum verlinkten Beitrag habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich noch mal so ungeniert! Ein alter Spruch, wie alt kann ich nicht sagen, aber zutreffend! Und so ist zu lesen, dass sich die Wirtschaft um Deutschlands Ruf sorgt, allerdings im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Chemnitz, nicht im Zusammenhang mit ihrem Wirken und den daraus resultierenden Folgen national wie international, oder gar den politisch bekundeten Ambitionen in einen weiteren Krieg zu ziehen.

Mittwoch, 12. September 2018

Gegen, Gegen, Gegen … nur wofür?


Gegenkultur, Gegenöffentlichkeit, gegen was auch immer, bestimmt oft die Diskussion, aber auch die Suche nach Alternativen. Wir sind dagegen, weil wir nicht dafür sind, nur wofür sind wir? Allgemeiner geht es nicht, trotzdem tut Not sich konkreter mit dem einen oder anderem Problem auseinanderzusetzen. Letztlich ist die Frage zu stellen, wo gegen und wofür, gerade letzteres ist interessant, insbesondere wenn es um gesellschaftliche Entwicklungen geht. Allerdings wir leben in einer Welt und das Sein bestimmt das Bewusstsein, zumindest materialistisch betrachtet, idealistische Betrachtungsweise lässt zumindest vom Bewusstsein her mehrere Ursachen zu, allerdings dreht sie sich all zu oft im Kreis und negiert gelegentlich nicht nur schicksalhaft Erkenntnis, sondern auch Entwicklung. Und darum geht es letztlich im dafür und auch dagegen, wohin soll es mit der Menschheit gehen, wohin geht es mit der Menschheit? Weltanschauungen spielen dabei eine entscheidende Rolle, wobei sie meistens negiert, in dem sie ignoriert werden.
In einem Beitrag auf Facebook wurde auf eine Veranstaltung aufmerksam gemacht und dabei ein Beispiel für „Gegenkultur“ gebracht, mit diesem wurde sich in der Diskussion auseinandergesetzt, was mich veranlasste folgende Gedanken als Kommentar zu hinterlassen:
Gedanke: