Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Dienstag, 21. April 2020

Gedanke zum Tag – Menschen werden konditioniert und viele nur …

… weil viele Menschen so konditioniert wurden, einfache Schemen, nicht denken, urteilen, vorurteilen, schwarz – weiß, gut – böse, links – rechts, gut – schlecht, ein dazwischen gibt es nicht, entweder oder, so verlassen Diskussionen schnell die sachliche Ebene und werden persönlich, eine sehr alte Methode Menschen zu entzweien, dabei kann Meinung alles sein, sie reicht von der Wahrheit, über die Halbwahrheit, bis zur Unwahrheit (bewusst tritt letztere als Lüge in Erscheinung) und ist es wert sich mit ihr auseinanderzusetzen, nach Erkenntnis streben …, nur der erkennende Mensch ist nicht so leicht zu beeinflussen, wie Menschen, welche an einfache Schemen und Gegensätze glauben und sich von diesen leiten lassen …, sie sind auch leicht zu lenken!

Ursprung: klick

… die Menschen muss man schützen, allein, … wem wird es nützen?


Bildschirmfoto 2020-04-21 14:34 Uhr
Auf einen Beitrag wurde ich aufmerksam und schlimmer geht immer, oder auch nicht, es ist das Böse in der Pflicht und veranlasse das Gute zum Orakeln, die Menschen muss man schützen, allein, … wem wird es nützen?
Das Lesen aus dem Kaffeegrund, es könnte sein, weil einst es war, es ist nicht wahr, aber möglich, wenn nicht, dann doch, die Angstkeule wird geschwungen und so genannte Wissenschaftler verlegen sich aufs Spekulieren, ein Philosoph schwingt sich gar zum Propheten auf, was für westliche Philosophen heute durchaus normal, aber auch traditionell. Den Vorgaben entsprechend wird orakelt, der Weg ist das Ziel und die Menschen müssen von einander getrennt werden und dafür sollen sie in Solidarität allein vor dem Fernseher, ihre Lieblingsserie schauend, näher zusammenrücken.

Freitag, 17. April 2020

Gedanke: Recht und Ordnung – Obdachlosigkeit

Es ist interessant, Recht und Ordnung, und so gibt es Rechte und da es Bürgerrechte gibt und diese formell für alle gelten, sind alle Menschen auf einmal auch Bürger. Wobei Recht haben und Recht bekommen, ein ungleiches Paar sind, nicht jedes Recht ist für jeden Menschen nutzbar, wenn er die entsprechenden Voraussetzungen nicht hat. Obdachlosen fehlen meistens elementare Voraussetzungen um bestimmte Rechte zu nutzen und so sind sie mehr oder weniger auf Almosen angewiesen, selbst Allimentierung bleibt ihnen oft versagt, weil sie zum Beispiel keinen festen Wohnsitz haben, was meistens auch ein Grund ist, warum ohne Hilfe das Verlassen dieses Teufelskreises kaum möglich ist. Obdachlosigkeit ist ein gesellschaftliches Problem, 1992 habe ich erstmalig einen Obdachlosen gesehen, das war in Essen, aufgewachsen bin ich in einem Staat, in dem es keine Obdachlosen, aber Menschen welche ein Menschenrecht auf Reisen einklagen wollten, gab.

Donnerstag, 16. April 2020

Zwei Kommentare:* (Gegenständlicher Beitrag ist vom 26.03.2020)


Nicht gesucht, aber gefunden, vor Tagen schon, Beiträge, geschrieben, verlinkt, kommentiert. Es geht um viel, aber um was geht es eigentlich in der gegenwärtigen Krise? Da gibt es die verschiedensten Ansichten, unterschiedlich motiviert, unterschiedlich sozialisiert, unterschiedlich historisiert. Die Welt ist ein Komplex von Prozessen, dass haben viele Menschen heute vergessen und sehen nur fertige Dinge, einfache Erklärungen werden gesucht, gelegentlich zu einfache gefunden und dann unumwunden gekämpft mit den Argumenten und Methoden, welche nicht zu loben, heute aber gepriesen, weil anderen Orts funktioniert, so historisch unkorrekt manchen Geist im Widerstand erweckt. So steckt der Widerspruch oft in der Frage, welche nach Antwort strebt, es ist der Zweifel in Bewegung, der nach Erkenntnis strebt, so gestellt in Frage, oder auch nur hinterfragt, es ist die allgemeine Klage, gegen welche Kritik sich wagt, zumindest mit der Frage, wem nutzt es, oder in wessen Interessen, cui bono?
Zwei Kommentare:* (Gegenständlicher Beitrag ist vom 26.03.2020)
- Wir brauchen mehr Staat, eine nette Forderung, wenn nicht berücksichtigt wird, was der Staat eigentlich ist und davon ausgegangen, dass der Staat etwas unabhängiges, über den Dingen und Menschen stehend, eine neutral agierende Einrichtung ist. Wenn aus bürgerlichen Kreisen der Ruf nach weniger Staat zu vernehmen ist, ist es nur das Echo des Rufes nach mehr Staat, denn nur der Staat ist in der Lage staatliches zu privatisieren und nur der Staat ist dazu in der Lage viel privatisiertes zu finanzieren, nur der Staat ist in der Lage den gesellschaftlichen Reichtum um-zu-verteilen und der Staat sichert vor der Umverteilung schon die Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Heute den Ruf nach mehr Staat zu erheben, weil der Staat könne die Konzerne zwingen, was er auch kann, aber letztlich nur um die Konzerne zu retten, selbst wenn der eine oder andere zu diesem Zwecke geopfert werden muss.

Sonntag, 12. April 2020

These zum Osterfest

Ein grundlegender Unterschied des Bildungssystems der DDR zum Bildungssystem der BRD: in der DDR war es allgemeines Ziel, dass die Menschen lernen in Zusammenhängen zu denken, in der BRD ist es allgemeines Ziel, dass die Menschen lernen zusammenhangslos zu denken!

Samstag, 11. April 2020

Kommentare, Sammelsurium

Kommentare hatte ich geschrieben, ist schon einige Tage her, meistens im sozialen Netz, wo der eine auch schon mal den anderen verpetzt. Meinungen treffen aufeinander und die Verweildauer bei einem Beitrag, dessen inhaltliche Diskussion, egal ob oberflächlich oder tiefgründig, ist kurz. Nur selten wird ein Beitrag zu späterer Zeit wieder aufgefunden und weiter diskutiert, eventuell unter sich veränderten Bedingungen. Gelegentlich kommt es allerdings vor, das ein älterer Beitrag neu geteilt, erneut zum Gegenstand einer Betrachtung wird. 
Das Leben im Netz ist kurz, schnell und wenig übersichtlich, sorgt oft für Verwirrung, gelegentlich verirrung und Schlagwortanalysen prägen das Geschehen. Interessant allerdings so mancher Verweis, welchen selbst man nicht gefunden, und durchaus substanziell zu nennen, allerdings ist auch vieles dabei, was ich selbst nicht würde empfehlen. Und so scheiden sich die Geister, insbesondere auch daran, wie weltanschaulich begründet ein Mensch denkt und denken kann. 
Wir leben in einer Meinungsgesellschaft, die Meinung ist frei, so jedenfalls verkündet, im Grundgesetze, dessen grundlegende Aussagen allerdings immer weiter negiert werden. Aber wie frei ist eine Meinung? Frei in ihrer Äußerung, frei in ihrer Entstehung? Oder wie ist es um die geistige Manipulation in diesem Land bestellt? Und da könnte die Grundfrage der Philosophie, einer jeden kann heute ja nicht mehr geschrieben werden, da auch diese entstellt, verstellt, missbraucht wird. Ein Thema für sich, allerdings ein Thema von grundsätzlicher Bedeutung!    

–    Eine Basis des historischen Optimismus, ist dass Wissen über die Geschichte!

Freitag, 10. April 2020

Hilfspaket?


Am 03.04.2020 fand ich auf Facebook kopiertes Foto eines Hilfspakets und kommentierte es wie folgt:

Es wurde Hilfe versandt,
Und wenn er dann baumelt,
Von eigener Hand,
Am Stricke verreckt,
Wird als Totenschein,
Ein Antrag auf Hilfe,
In seine Tasche gesteckt!

Und auch wenn beständig verkündet, wie viel Hilfe schon geleistet, in dem entsprechende Bescheide nach Antrag verschick und Gelder überwiesen, ist die Zahl jener nicht gering, welche keinen Anspruch haben, da ihre Betriebskosten gering. Allerdings auch diese Menschen müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten und so wird ihnen keine andere Wahl gelassen, als sich in den Repressionscirkus staatlicher Ämter, heute verwirrender weise als Agenturen bezeichnet, zu begeben.

Donnerstag, 2. April 2020

Panik für alle und Angst für jeden!

Zwei Kommentare welche ich geschrieben, aber nicht veröffentlicht, möglich dass ich den Gegenstand nicht mehr gefunden, es ging in jedem Fall um die gegenwärtige Krise und Erkenntnisse, welche gewonnen werden können. Das Thema ist nicht einfach und es gibt noch viel Diskussionsbedarf, vielleicht auch ein Grund der ergriffenen Maßnahmen, eine Gruppe hat mindestens drei Personen und Diskussionen entfalten ihre Wirkung wenn mehrere daran beteiligt sind, zwei sind in der Regel zu wenig, könnten allerdings auch zu viel sein, bis 15 Teilnehmer ist gut, ca. 8 bis 10 fast ideal. Nur wo kämen wir hin, wenn die gegenwärtige Situation in diesem Land offen und direkt diskutiert würde?