Nachgedanke (01.11.2013):
Wir leben in einer Zeit sich zuspitzender Widersprüche, Krisen erschüttern in immer kürzeren Abständen, mit immer größerer Wucht unsere Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, wo nicht nur mit dem Säbel gerasselt wird, sondern Kriege geführt und ausgeweitet werden. Wir leben in einer Zeit, in welchen die Meinung hauptsächlich von weitestgehend gleich geschalteten Massenmedien diktiert wird. Eine andere Welt ist nicht nur nötig, sie ist auch möglich!
Zitat:
Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“
Zitat:
„Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)
Zitat:
Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Gedenken an einen großen Reformator – Thomas Müntzer –
Nachgedanke (01.11.2013):
Sonntag, 20. Oktober 2013
Hinweis: KONFERENZ
Dienstag, 15. Oktober 2013
Spiel mit Ängsten u. manipulierten Gefühlen - DIE Mittel der Politik
Spiel mit Ängsten u. manipulierten Gefühlen - DIE Mittel der Politik
Montag, 14. Oktober 2013
Die Welt, ein Komplex von Prozessen!
Der große Grundgedanke,
dass die Welt nicht als ein Komplex von fertigen Dingen zu fassen ist,
sondern als ein Komplex von Prozessen, worin die scheinbar stabilen
Dinge nicht minder wie ihre Gedankenabbilder in unserm Kopf, die
Begriffe, eine ununterbrochene Veränderung des Werdens und Vergehens
durchmachen, in der bei aller scheinbaren Zufälligkeit und trotz aller
momentanen Rückläufigkeit schließlich eine fortschreitende Entwicklung
sich durchsetzt – dieser große Grundgedanke ist, namentlich seit Hegel,
so sehr in das gewöhnliche Bewusstsein übergegangen, dass er in dieser
Allgemeinheit wohl kaum noch Widerspruch findet. Aber ihn in der Phrase
anerkennen und ihn in der Wirklichkeit im einzelnen auf jedem zur
Untersuchung kommenden Gebiet durchzuführen, ist zweierlei. Geht man
aber bei der Untersuchung stets von diesem Gesichtspunkt aus, so hört
die Forderung endgültiger Lösungen und ewiger Wahrheiten ein für allemal
auf; man ist sich der notwendigen Beschränktheit aller gewonnenen
Erkenntnis stets bewusst, ihrer Bedingtheit durch die Umstände, unter
denen sie gewonnen wurde; aber man lässt sich auch nicht mehr imponieren
durch die der noch stets landläufigen alten Metaphysik unüberwindlichen
Gegensätze von Wahr und Falsch, Gut und Schlecht, Identisch und
Verschieden, Notwendig und Zufällig; man weiß, dass diese Gegensätze nur
relative Gültigkeit haben, dass das jetzt für wahr Erkannte seine
verborgene, später hervortretende falsche Seite ebensogut hat wie das
jetzt als falsch Erkannte seine wahre Seite, kraft deren es früher für
wahr gelten konnte; dass das behauptete Notwendige sich aus lauter
Zufälligkeiten zusammensetzt und das angeblich Zufällige die Form ist,
hinter der die Notwendigkeit sich birgt – und so weiter.Donnerstag, 10. Oktober 2013
Die Welten der Unterordnung – Gedanken zu einer Ausstellung – zwei
Die Welten der Unterordnung – Gedanken zu einer Ausstellung -
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Thesen über Feuerbach
1.) Der Hauptmangel alles bisherigen
Materialismus – den Feuerbachschen mit eingerechnet – ist, daß der
Gegenstand, die Wirklichkeit, Sinnlichkeit, nur unter der Form des Objekts oder der Anschauung gefaßt wird; nicht aber als menschliche sinnliche Tätigkeit, Praxis, nicht subjektiv. Daher geschah es, daß die tätige Seite,
im Gegensatz zum Materialismus, vom Idealismus entwickelt wurde – aber
nur abstrakt, da der Idealismus natürlich die wirkliche, sinnliche
Tätigkeit als solche nicht kennt. Feuerbach will sinnliche, von den
Gedankenobjekten wirklich unterschiedene Objekte; aber er faßt die
menschliche Tätigkeit selbst nicht als gegenständliche Tätigkeit.
Er betrachtet daher im “Wesen des Christenthums” nur das theoretische
Verhalten als das echt menschliche, während die Praxis nur in ihrer
schmutzig-jüdischen Erscheinungsform gefaßt und fixiert wird. Er
begreift daher nicht die Bedeutung der “revolutionären”, der
praktisch-kritischen Tätigkeit.Das Anonyme Ich!
Montag, 7. Oktober 2013
Materialismus
Materialismus: die dem Idealismus
entgegengesetzte Grundrichtung der Philosophie. Der Materialismus umfasst alle
Weltanschauungen und philosophische Auffassungen, die das Primat der Materie
gegenüber dem Bewusstsein anerkennen und das Bewusstsein als Sekundäres, von
der Materie Abgeleitetes auffassen (Grundfrage der Philosophie). Materialismus
bedeutet, die Natur und die Gesellschaft so aufzufassen, wie sie wirklich sind;
die Tatsachen in ihrem eigenen, gesetzmäßigen und in keinem erdachten
Zusammenhang zu untersuchen. Der Materialismus besitzt ausgeprägt
antispekulativen, atheistischen und erkenntnisoptimistischen Charakter. Der
konsequente Materialismus ist der dialektisch und historische Materialismus, in
dem der Materialismus mit der Dialektik zu einer untrennbaren organischen
Einheit verbunden ist, der nicht nur die Natur, sondern auch die Gesellschaft,
das Denken eingeschlossen, dialektisch-materialistisch begreift und somit
vollendeter Materialismus ist.






