Zitat:

Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein. - Bertold Brecht, „Leben des Galilei“

Zitat:

Bedrohlich ist das Volk für die Herrschenden, wenn es ohne Furcht ist.“ -Tacitus (römischer Historiker)

Zitat:

Die Furcht vor Übervölkerung tritt stets in Perioden auf, in denen der bestehende Sozialzustand im Zerfall begriffen ist. August Bebel

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Was ist Geschichte, wie immer man sie dichte und Zeitzeugen sie beugen?


Bildschirmfoto 2019-12-05 14:00 Uhr
Alles was es an schlechten in der BRD heute gibt, oder was an verwerflichen aus der Vergangenheit aufgedeckt wird, die Gemüter erregt, muss es auch in der DDR gegeben haben. Jüngstes Thema wieder einmal der Antisemitismus, durch jüngste Ereignisse motiviert, in den verschiedensten Veranstaltungen zelebriert, wird nach dem Antisemitismus in der DDR gesucht und so mancher Zeitzeuge wird auch fündig und verkündet. So jüngst G. Gysi, wie die FAZ zu berichten weis und auf Facebook vom Propagandainstitut des Landes Sachsen-Anhalt verlinkt. Zum verlinkten Beitrag habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Die Weisheiten eines G. Gysi, nun ja, er verdient eben auch sein Geld damit, dass er sich den vorgegebenen Staatsdocktrien anpasst und diese wen nötigt entsprechend interpretiert und verteidigt, so von eigentlichen Problemen und/oder deren Ursachen ablenkt.

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Quedlinburger Befindlichkeiten, oder Besonderheiten, wie auch immer, geht es noch schlimmer?


Quedlinburger Trivialitäten


Bildschirmfoto 2019-12-04 21:04 Uhr
Sicher, schlimmer geht es immer, aber am Markt tobte mal wieder …, was tobte da eigentlich, … ach ja, es tobte sich der Quedlinburger Kleingeist aus und zeugt so von der Größe der Stadt!
Zwei Informationen streiten sich, … eigentlich nicht, Informationen können sich nicht streiten, selbst wenn sie gegensätzlich sind, zum streiten braucht es den Menschen und wie so etwas gehen kann, ist auf zwei kurzen Videos im asozialem Netz zu sehen, welche oft geteilt, an den verschiedensten Stellen diskutiert und viel Kopfschütteln auslösten. Eine Stadträtin hat diese kurzen Videos veröffentlicht und damit für reichlich Diskussion gesorgt. Das dabei zwei verschiedene Themen mit einander verknüpft werden, sei hier nur nebenbei bemerkt, hauptsächlich ist es wohl um ein Schild gegangen, welches vermeidlicherweise etwas weit auf dem Marktplatz stand und nun entfernt werden sollte. Jedenfalls vermitteln die Videos einen solchen Eindruck. Dem Verantwortlichen für das Schild hat es nicht gefallen und nicht nur Verbal kämpft er gegen die Wegnahme. Um das Schild gibt es ein regelrechtes Gerangel, welches verbal begleitet.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Angst als Triebkraft! Wieso, weshalb, warum, wem nutzt es?


Bildschirmfoto 2019-12-03 14:21 Uhr
Angst als Triebkraft für wirtschaftliches Wachstum! Dem Exzess folgt zwar in der Rege der Katzenjammer, aber was macht das schon, wenn die Welt wie wir sie kennen ohnehin vor dem Untergang steht? Zumindest propagierter Weise und so denken Ökonomen, oder solche die es sein wollen, in apokalyptischen Dimensionen und fordern verzicht auf Luxus über welchen die meisten Menschen nicht einmal verfügen, von denen viele nur träumen dürfen, auch als Ausdruck gegenwärtigen gesellschaftlichen Niedergangs.
So verweist die Institution für Propaganda des Landes Sachsen-Anhalt auf einen Artikel, in dem sie diesen in den Weiten des Netzes, in beschränkter Form asozialem Netzwerks, verlinkt. Ich habe zu diesem Beitrag dort folgenden Kommentar hinterlassen:

Montag, 2. Dezember 2019

Die Bauern haben Protestiert, ...


Die Bauern haben Protestiert, einer der größten Proteste die diesem Land in den letzten Jahren, vor allen ein Protest der von den Bauern selbst gestaltet und ihre Interessen in den Mittelpunkt stellte. Reaktionen gab es einige, wobei viele relativ verhalten daher kommen. Da es bei diesen Protesten um eine effektive Gegenwehr gegangen, war eher der Eindruck zu gewinnen, dass da lieber ein Schleier drüber gelegt und am besten ignoriert. Auf Facebook fand ich einen interessanten Beitrag, welcher auch auf einen Beitrag in einer Zeitung verwiesen. Mit Zustimmung des Autor hier der Text:
Hier eine ganz gute Darstellung zu den Bauernprotesten aus der FAZ.
Ein paar freischweifende Assoziationen dazu:
Es ist wohl kein Zweig der kapitalistischen Wirtschaft dermaßen vom ideologischen Schein verhüllt wie die Landwirtschaft.
Es beginnt damit, dass man aus der scheinbaren Abwesenheit großer kapitalistischer Monopole "schließt", die Landwirtschaft stünde für sich allein und sei nicht Teil der Reproduktionsprozesses der kapitalistischen Wirtschaft. Von da wird übergegangen zur Aussonderung "der Bauern" als Objektgruppe, deren Produktionsweise angeblich auf ihren subjektiven Präferenzen beruhe.

Dienstag, 26. November 2019

Der Wald stirbt, stirbt der Wald?


Es geht ihm schlecht, dem Wald und an manchem Ort im Harz sieht es nicht gerade gut aus, wenn ein Blick in den Wald gewagt wird. Holzstapel an den Waldrändern und -wegen, trockene Bäume im Wald, welche dem fällen entgegensehen und braune Baumkronen sind ein Zeichen dafür, dass es durchaus Probleme gibt. Und so schreiben Bürgermeister aus dem Harz einen „Brandbrief“ und kritisieren die Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt massiv. Die MZ berichtet, teilt und es werden Kommentare geschrieben, von mir der folgende:
Und nun? Nach der Wende wurden viele Waldflächen für den berühmten Apfel und das Ei verscherbelt. Nicht nur alter Adel bediente sich reichlich, ist Waldbesitz doch auch eine gute Einnahmequelle. Allerdings haben Ereignisse in den letzten Jahren dazu geführt, dass diese Quelle nicht so fließen kann, wie gewollt. Ein großer Sturm mähte viele Bäume um, ein warmer und trockener Sommer machte dem Wald zu schaffen und ein Käfer fand für seine Art paradiesische Verhältnisse vor. Die gefällten Bäume fallen reichlich an und stapeln sich an Waldrändern und in Wäldern, schwer zu verkaufen und wenn, dann mit reichlichen Verlusten. Eigentum verpflichtet, billig erworben wird nun gejammert, dass die Gewinnen nicht so, wie sich versprochen!

Auf der Suche nach Fachkräften ...


Es gibt Themen welche nicht als trivial zu bezeichnen sind, wie zum Beispiel der oft postulierte Fachkräftemangel. Hierzulande besonders ausgeprägt, wie es scheint und so macht sich der Wirtschaftsminister auf Reisen um nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Das er dabei in Vietnam Station macht, verwundert wenig, gab es doch einstmals sehr gute Beziehungen der DDR zu Vietnam. Auch waren eine Reihe Vertragsarbeiter aus diesem asiatischen Land in der DDR-Volkswirtschaft tätig, Vietnamesen erhielten eine Ausbildung, oder absolvierten ein Studium an Universitäten, Hoch- und Fachschulen. Das ist in Erinnerung geblieben und so wird der Einkäufer für die Ware Arbeitskraft im Ministeramt aus Sachsen-Anhalt entsprechend begrüßt. Die MZ berichtet über die Reise und teilt diesen Beitrag auf Facebook, wo er die verschiedensten Kommentar erhielt und diskutiert wurde.
Mein dortiger Kommentar zum Thema:
So ist es, die Ware Arbeitskraft wird versucht zu kaufen, wo es sie gibt, der weltweite Handel funktioniert allerdings nicht so wie gewollt, viele Arbeitskräfte machen einen Bogen, gerade auch um Sachsen-Anhalt und wo die eigene Bevölkerung Ambitionen hat auszuwandern, ... nun ja, wer kann da erwarten das Fachkräfte hier einwandern? Die gehen gleich dahin wo mehr zu verdienen ist. Das Problem des vorgeblichen Fachkräftemangels ergibt sich ja auch nicht daraus, dass hier weniger Nachwuchs gezeugt wird, sondern das dieser Nachwuchs meistens das Bundesland verlässt, oder nicht einmal über die Fähigkeiten verfügt eine Lehrausbildung aufzunehmen, weil elementare Voraussetzungen fehlen. War nicht jüngst erst wieder zu lesen, dass Sachsen-Anhalt die meisten Schulabbrecher hat?

Schildbürgerstreich, oder …?

Quedlinburger Trivialitäten

Die Macht der Trivialität, sie ist immer eine Schlagzeile wehrt!
Es geht um einen Schildbürgerstreich, oder stecken andere Ambitionen dahinter, geht es gar um wirtschaftliche Interessen? In Quedlinburg ist der Weihnachtsmarkt eigentlich fertig aufgebaut, an der einen und anderen Ecke wird noch gefeilt und die Eröffnung steht vor der Tür. Vor der Tür allerdings steht auch ein Bratwurststand, und zwar vor der Tür eines anderen Bratwurststandes, wobei dieser die Tür noch aufbekommt, allerdings mit dem Verkauf sieht es etwas schlecht aus, da der verbleibende Platz doch reichlich wenig. Warum eine Bratwurstbude vor eine andere gestellt wurde, werden wohl nur jene genau wissen, welche dieses veranlasst.

Freitag, 8. November 2019

Geschichte, wie man sie dichte …


Hätte, wenn und aber, alles nur Gelaber, der Anspruch ist hoch, so dass das Niveau niedrig gehalten werden kann und die Geschichte soll es richten, selbst wenn dazu das eine und andere an den Haaren herangezogen werden muss. So wird spekuliert, was passiert wäre, wenn es anders gewesen und Schlüsse liegen nahe, dass das eine oder andere vielleicht anders gekommen. Nur warum machen sich Historiker, oder solche die es sein wollen, die Mühe und bringen die Geschichte durcheinander, werten mit Maßstäben, legen zugrunde, was heute aktuell, in der Vergangenheit allerdings Zukunftsmusik war? Neu ist eine solche Herangehensweise nicht, oft wird unterstellt, dass zu Beispiel heutiges Wissen, heutige Ansichten in der Vergangenheit schon existierten und damit letztlich falsch bewertet und gewertet.
So findet sich auf der Seite des asozialen Netzwerkes Facebook ein verlinkter Beitrag aus der MZ, welcher mit: „Was wäre, wenn Smartphones und Internet: Warum die DDR trotzdem untergegangen wäre“, überschrieben. Eine etwas holprige Formulierung, in jedem Fall wird historisch unkorrekt spekuliert, der Untergang wäre der DDR allerdings nicht erspart geblieben. Nur warum solch Ansinnen, warum technologische Entwicklungen in die Vergangenheit exportieren?
Wie dem auch ist, mit Geschichte wird sich nicht umsonst beschäftigt, die Gründe dafür sind allerdings sehr gegenwärtig und damit sich Menschen nicht zu viel mit Geschichte beschäftigen und nur so wie es gewünscht wird, kommt dieser Unterricht zum Beispiel an den Schulen relativ kurz, wobei historische Ereignisse in der Regel selten mit historischen Bezügen betrachtet werden.
Zum Beitrag auf Facebook, welcher mit reichlich Kommentaren versehen, habe ich folgendes geschrieben: